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be-on! 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Keine Empfehlung als Arbeitgeber

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Osnabrück gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich kann be-on! als Arbeitgeber nicht weiterempfehlen.

Die Art und Weise meiner Kündigung hat mich menschlich sehr enttäuscht. Während meiner Krankheitszeit erhielt ich die Kündigung kommentarlos per Briefkasten. Weder im Vorfeld noch im Nachgang fand ein persönliches Gespräch statt. Unmittelbar nach der Kündigung wurde zudem mein Arbeitslaptop gesperrt, sodass ich mich nicht einmal mehr über die Unternehmenskanäle von meinen Kolleginnen und Kollegen verabschieden konnte. Das war nur noch privat möglich. Für mich war dieser Umgang respektlos und keines professionellen Arbeitgebers würdig.

Auch der Arbeitsalltag war aus meiner Sicht von erheblichen organisatorischen Defiziten geprägt. Ein strukturiertes Onboarding gab es nicht. Viele Prozesse waren nicht definiert und mussten parallel zum Tagesgeschäft erst aufgebaut werden. Klare Strukturen fehlten aus meiner Sicht an vielen Stellen.

Als Projektmanager war eine verlässliche Planung häufig kaum möglich. Prioritäten wurden regelmäßig kurzfristig geändert. Ich hatte den Eindruck, dass aus Sicht der Geschäftsführung nahezu jeder Kunde höchste Priorität hatte. Dadurch verlor die eigentliche Priorisierung ihren Zweck und eine strukturierte Projektplanung wurde erheblich erschwert. Gleichzeitig wurden aus meiner Sicht teilweise Deadlines gegenüber Kunden kommuniziert, die nur schwer realistisch einzuhalten waren. Das führte regelmäßig zu zusätzlichem Druck und unnötigem Mehraufwand.

Besonders frustrierend war für mich, dass Verbesserungsvorschläge zwar angehört wurden, eine Umsetzung jedoch regelmäßig mit fehlenden Kapazitäten begründet wurde. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass viele Mitarbeitende bereits dauerhaft an ihrer Belastungsgrenze arbeiteten. Dadurch blieb kaum Raum, Prozesse nachhaltig zu verbessern oder die bestehenden strukturellen Probleme anzugehen.

Mein Gesamteindruck war daher, dass fehlende Strukturen, permanente Umpriorisierungen und eine hohe Arbeitsbelastung den Arbeitsalltag maßgeblich geprägt haben. Das wirkte sich aus meiner Sicht sowohl auf die Mitarbeitenden, als auch auf die Zusammenarbeit mit Kunden aus.

Der einzige Aspekt, den ich uneingeschränkt positiv hervorheben kann, sind meine Kolleginnen und Kollegen. Sie waren jederzeit hilfsbereit, engagiert und menschlich. Ihnen ist es zu verdanken, dass der Arbeitsalltag trotz der schwierigen Rahmenbedingungen überhaupt funktioniert hat.


Arbeitsatmosphäre

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.