Früher war vieles besser , heute ist es anders
Gut am Arbeitgeber finde ich
-Pünktliche Gehaltszahlungen
-alle Paar Jahre die Betriebsfeier. Dort lernte man oft das Gesicht zur Stimme kennen
-Beteiligung an der Fahrkarte
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
siehe Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge
-Schulungen für die Abteilungsleiter,
-Abteilungsleiter und Führungskräfte auf eine Eignung prüfen ( Können/ Empathie/ Mitarbeiterführung)
-Mitarbeitende ernst nehmen, wenn sie Anliegen vorbringen (spätestens dann hellhörig werden, wenn es von mehreren Personen kommt)
-Gehälter anpassen, sodass lange Mitarbeitertreue ,, belohnt/wertgeschätzt" wird
-Einheitliches Prämiensystem, sodass Mitarbeitende z.B. aus der Logistik und der Produktion auch die Möglichkeit auf eine Prämie haben. Immerhin würde ohne sie keine Waren oder Brillen an die Läden gehen. Auch sie gehören wertgeschätzt für ihre Leistung. Bis dato hatte nur der Verkauf die Möglichkeit auf eine Prämie.
Arbeitsatmosphäre
Es wird sehr viel Leistung erwartet, daher steht man viel unter Druck. Man bekommt kaum ein Lob von den Führungskräften( Ob direkter Vorgesetzter oder Chefetage). Anliegen werden nicht richtig ernst genommen. Verbesserungsvorschläge oft nicht gewürdigt. Es geht sehr viel nach Nasenfaktor. Ich hatte mal sehr viel Vertrauen in meine Vorgesetzten und diese Firma. Jedoch hat die Firma es Stück für Stück zunichte gemacht.
Image
Früher war ich sehr stolz ein Teil dieses Unternehmens zu sein. Man fühlte sich gehörter und wertgeschätzter. Im Laufe der Jahre kippte die Stimmung und die oberste Etage hat es nicht ernst genommen. Viele Mitarbeiter reden nicht mehr so gut wie früher über das Unternehmen.
Mehrere langjährige Mitarbeiter sind aus dem Unternehmen gegangen und spätestens da muss in der Chefetage eigentlich eine Alarmglocke schrillen.
Work-Life-Balance
Zu Hochzeiten wurden viele Überstunden gemacht, welche zu anderen Zeiten abgebummelt werden konnten. Hat man dies aber über mehrere Wochen hinweg gemacht,war am Ende des Tages wenig mit einen anzufangen.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt wenig Weiterbildungschancen. Die letzten 5 Jahre gab es keine relevanten Schulungen für unsere Abteilung.
Gehalt/Benefits
Wenig Luft nach oben. Neue Gesellen bekommen teilweise mehr als langjährige Mitarbeiter.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es fällt sehr viel Papiermüll und Kartonagen an. Zu meiner Zeit wurde auf eine bestmögliche Mülltrennung geachtet. Es ist auf einem guten Weg gewesen, dennoch ausbaufähig.(vieles müssten die Zulieferer ändern: keine riesigen Kartons mit nur einer Brillenfassung drin)
Kollegenzusammenhalt
War der einzige Grund warum ich es zum Schluss solange ausgehalten habe. Es hat mit den Kollegen immer sehr viel Spaß gemacht. Es war eine Vertrauensebene da, die mich stolz gemacht hat, dass ich ein Teil von ihr war.
Umgang mit älteren Kollegen
Langdienende Kollegen (auch mittleren Alters) werden wenig wertgeschätzt. Teilweise wurden Jubiläen vergessen.
Vorgesetztenverhalten
Zum Anfang bis zur Mitte meines Berufslebens war es ein sehr gutes Vertrauensverhältnis zu meinem direkten Abteilungsleiter. Ab den Coronajahren wurde es nicht nur wegen Corona schwierig. Man hat sich unverstanden und ungerecht behandelt gefühlt. Die Kommunikation war gestört und die Kluft wurde immer größer.
Arbeitsbedingungen
Es kamen später höhenverstellbare Tische und neue Stühle dazu. Teilweise musste auf Arbeitsmaterial (Gelenkschonende Stehmatte) über ein halbes Jahr gewartet werden.
Kommunikation
Vom Abteilungsleiter hat man vieles nicht erfahren. Es wurde nur das allernötigste weitergegeben. Teilweise kamen Informationen auch aus anderen Abteilungen.
Interessante Aufgaben
Es sind immer die gleichen Abläufe. Man wusste in etwa was der Tag bringen wird. Manchmal hat man ein paar Sonderfälle dabei gehabt. Im Großen und Ganzen hat es mir sehr viel Spaß gemacht.

