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becker + flöge 
GmbH
Bewertungen

15 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 57%
Score-Details

15 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

8 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 6 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Coronavirus

Finde heraus, was Mitarbeiter von becker + flöge GmbH über den Umgang mit Corona sagen.

BEWERTUNGEN ANZEIGEN

Ausgesprochen zwiespältig

3,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die kleinen Goodies sind schon nett. Alle zwei Jahre ein großes Sommerfest, kleine Geschenke zu Geburtstag oder Feiertagen, Zuschüsse zur Weihnachtsfeier und zum Sommerfest gibt es alles.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Abseits der oben genannten Punkte:
Manche der angebotenen Benefits gibt es entweder nur schwer (Förderung Meisterschule) oder nur innerhalb Hannovers (Jobticket).
Die Ausbildung könnte bezogen aufs Handwerk besser sein, auch verstehe ich nicht, warum Azubis immer noch nach Hannover in die Berufsschule geschickt werden, obwohl sie reihenweise durch ihre Prüfungen fallen.

Verbesserungsvorschläge

Die Kommunikation und die Bezahlung müsste entschieden verbessert werden. Die Arbeitszeitplanung inkl Überstundenregelung muss transparenter bzw. fairer werden.

Außerdem gilt bei den Aktionen: weniger ist mehr. Außerhalb der unter Kunden geradezu berüchtigten Rabatten ist es nahezu unmöglich, Brillen zu verkaufen, weil die regulären Preise einfach unglaubwürdig werden.

Arbeitsatmosphäre

Die generelle Atmosphäre ist eher angespannt. Die Kollegen halten zwar zusammen, aber es kommt schon recht viel Druck von der Unternehmensführung, der das Stresslevel unnötig nach oben treibt.
Investitionen werden nur äußerst widerwillig getätigt.

Image

Das Image ist tadellos. Jeder kennt das Unternehmen und das Auftreten in den Medien ist ebenfalls ohne Zweifel.

Work-Life-Balance

Eher schlecht, da die Öffnungszeiten extrem "kundenfreundlich" und deshalb ziemlich arbeitnehmerunfreundlich gestaltet sind. Meist sind die Öffnungszeiten eher später angesetzt, also 10h-19h statt 9h-18h.

Außerdem gibt es eine sehr kuriose Regelung zum Thema Überstunden bzw. Samstagsarbeit.
Die am Samstag geleistete Arbeitszeit gilt generell als Überstunden, die dann mit einem freien Tag in der Woche abgegolten werden. War man in der Woche aber zusätzlich zum freien Tag noch einen Tag krank, entstehen merkwürdigerweise Minusstunden. Das führt dazu, dass die Mitarbeiter sich eher die komplette Woche krankschreiben lassen, damit keine Minusstunden entstehen.
Und spätestens, wenn es an die Urlaubsplanung geht, bricht das System komplett zusammen - es müssen nämlich sechs Tage Urlaub für eine Woche genommen werden, obwohl der Samstag ja eigentlich Überstunden sind...

Sehr merkwürdig. Auf Gespräche darüber lässt sich die Zentrale nicht ein.

Karriere/Weiterbildung

Unterstützung beim Meister ist theoretisch zu bekommen, in der Praxis allerdings nicht ganz so einfach. Man braucht ordentlich Durchhaltevermögen, wenn man in diese Richtung Erfolg haben will.
Interne Schulungen gibt es seit ein paar Jahren deutlich öfter und regelmäßiger, dabei werden auch Themenwünsche der Mitarbeiter berücksichtigt.

Aufstieg ist allerdings dem Beruf geschuldet schwer möglich.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist ziemlich übel. Unter der inoffiziellen Tarifempfehlung des ZVA, was allerdings mit einem Hinweis auf die Umsatzprämie entkräftet wird. Wenn man allerdings im Urlaub oder krank ist, entfällt die natürlich. Geschickt geregelt.

Außerdem gibt es einen internen Haustarif, der angeblich bindend ist. Dass quasi nur die Hälfte der Angestellten tatsächlich danach bezahlt wird, musste ich nach circa sechs Monaten feststellen. Interessanterweise gibt es da keine Regel - manche liegen deutlich darunter, manche stark darüber.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beim Umweltbewusstsein wird sich viel Mühe gegeben. Beim Sozialbewusstsein ginge noch ein bisschen was.

Kollegenzusammenhalt

Der ist je nach Filiale sehr gut. Man hilft sich aus, freie Tage tauschen ist kein Problem, keiner fällt sich in den Rücken. Lediglich die Verteilung der Prioritäten innerhalb der Filialen (Werkstatt vs. Laden vs. Leitung) kann manchmal etwas anstrengend sein. Eigentlich sollte man bei diesen drei Punkten eine Drittelung der Wichtigkeit erwarten, die Werkstatt wird dabei aber oft vernachlässigt.

Umgang mit älteren Kollegen

Für mich als U40 ist das ein ärgerliches Thema, denn ältere Kollegen werden bevorzugt. Beim Urlaub haben sie gern mal Vorrang, ihre Jahresbrillen bekommen sie, im Gegensatz zu neuen/jüngeren Kollegen fast immer komplett kostenfrei.
Außerdem ist der Urlaub altersgestaffelt, was eigentlich nicht so ganz zulässig ist.

Vorgesetztenverhalten

Teils, teils. Die Filialleiter sitzen zwischen den Stühlen und geben sich viel Mühe, ihre Mitarbeiter zufrieden zu stellen. Die Zentrale lässt aber ausrichten, "man fände jederzeit gute Mitarbeiter" und ist nicht so sehr am einzelnen Angestellten interessiert.

Stattdessen gibt es an Ostern und Weihnachten Süßigkeitenpakete aus der Zentrale. Mehr Gehalt wäre mir lieber gewesen.

Arbeitsbedingungen

Extrem abhängig von der Filiale. Generell sind alle Geschäfte hinter den Kulissen enorm beengt. Die EDV ist eine reine Katastrophe. Die Werkstätten sind teils identisch mit Pausenraum/Küche und Büro.

Aber die Refra Einheiten und anderen augenoptischen Geräte funktionieren gut, auch Ipads und ähnliches ist vorhanden und gut gepflegt.

Kommunikation

Alle paar Monate gibt es neue Aktionen, die teils massiv kompliziert gestaltet sind und nur unzureichend erklärt werden. Auf Nachfrage dazu bekommt der Angestellte oft mehrere, widersprüchliche Antworten, je nachdem, wer in der Zentrale gefragt wird.
Passieren dann als Resultat Fehler, ist der Ärger groß.

Generell muss oft nachgehakt werden, wenn man Informationen aus der Zentrale möchte.

Verkaufszahlen stehen dem Filialleiter zur Verfügung und dienen als Grundlage für die Mitarbeiterbeurteilung - der Mitarbeiter selbst bekommt diese allerdings nicht ausgehändigt, auch nicht auf Nachfrage. Mitarbeitergespräche haben in meiner Zeit in dem Unternehmen nicht stattgefunden.

Gleichberechtigung

Ich habe nie einen Unterschied in der Behandlung der Mitarbeiter bezogen auf ihr Geschlecht festgestellt.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit ist, wenn man es will, recht vielfältig. Kontaktlinsen, Brillen, vergrößernde Sehhilfen, Teleskope, Ferngläser... Eigentlich geht alles, was man so in der Optik kennt.

Alles super !

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Kann mich nicht beklagen

Work-Life-Balance

Ist okay. Möchte aber auch nicht eher aufstehen oder spät arbeiten.

Gehalt/Sozialleistungen

Kann immer besser sein aber man arbeitet ja nicht nur des geldeswegen!

Kollegenzusammenhalt

Kleines Team aber kommen super zurecht miteinander

Umgang mit älteren Kollegen

Junges Team aber ältere Kollegen aus anderen Filialen kommt man super zurecht

Vorgesetztenverhalten

Vollkommen zufriedenstellend

Arbeitsbedingungen

Top. Dach übern Kopf und Heizmöglichkeiten

Interessante Aufgaben

Wie es eben so ist.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kommunikation

Gleichberechtigung

Hier bin ich Mensch und Optiker. Hiet will ich sein.

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Alles Top


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Ich fühle mich hier sehr wohl!

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Ab dem ersten Tag der Krise wurde sofort alles getan um Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Da fällt mir nichts ein, denn letztlich ändert sich die Nachrichtenlage täglich

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Ich wüsste nicht was das Unternehmen anders machen könnte.

Work-Life-Balance

Im Handel ist es schwierig Freizeitwünsche und das Kaufverhalten der Kunden unter einen Hut zu bekommen.

Gehalt/Sozialleistungen

Besser geht immer.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich bin jetzt auch schon etwas älter und ich fühle mich gut augehoben.

Vorgesetztenverhalten

Vor etwa einem Jahr wurde die Werte des Unternehmens niedergeschrieben damit wir alle diese kennen und damit umgehen. Ich bin mit meinem Vorgesetzten zufrieden.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Wertschätzung Fehlanzeige

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf gearbeitet.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt an unterem Limit, die Konkurrenz zahlt mehr. Gehaltssteigerungen lachhaft und nicht verhandelbar.

Vorgesetztenverhalten

Abhängig von der Filiale, wo man eingesetzt wird. Die Filialleitungen bekommen Druck von oben, der teilweise auf unmögliche Weise an die Mitarbeiter weitergegeben wird.

Kommunikation

Keine offene Kommunikation zwischen Chefebene und Mitarbeiten, vieles passiert hinter dem Rücken.
Die Personalleitung ist absolut ungeeignet für den Job und vergrault viele Mitarbeiter aufgrund keiner vorhandenen Kompromissbereitschaft.

Gleichberechtigung

Chefebene entscheidet nach Sympathie. Schleimt sich jemand ein, bekommt er Brillen etc. kostenlos.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Vanessa Swientek

Liebe Kununu-Nutzerin,
lieber Kununu-Nutzer,

vielen Dank für Ihre offenen Worte!

becker + flöge nimmt die Bewertungen und die Hinweise auf Verbesserungen, sei es über interne oder externe Wege, sehr ernst und hat ein sehr hohes Interesse an der Meinung seiner Mitarbeiter*innen.

Daher haben wir schon seit vielen Jahren ein offenes Führungssystem installiert, welches im letzten Jahr durch die Hinterlegung eines Wertekompasses für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergänzt wurde.

Dieses System soll sicherstellen, dass jeder in dem Unternehmen sich jederzeit auch anonym an die Geschäftsführung wenden kann, um auf seine Belange hinzuweisen und Mängel offen zu legen.

Jedoch weisen wir als Unternehmen Vorwürfe des Mobbings und der Respektlosigkeit strikt zurück, da diese im Arbeitsleben nicht zu suchen haben.

Zum Schutz Ihrer und anderen Personen können wir an dieser Stelle nicht direkt darauf eingehen, warum Sie sich ungerecht behandelt fühlen.
Wenn Sie mögen, stehe ich Ihnen immer zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung, um zu erfahren welche Gründe Ihre herbe Kritik hat.

Natürlich können Sie sich auch direkt oder anonym unter
geschaeftsfuehrung@becker-floege.de
oder
becker + flöge GmbH
c/o Geschäftsführung
Lister Meile3
30161 Hannover

an uns wenden.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und bitte bleiben Sie in dieser schwierigen Zeit gesund!

Mit freundlichen Grüßen
Michael Thöne-Flöge

Erniedrigung pur!!

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Arbeitsatmosphäre

Sehr schlechte Atmosphäre.

Kollegenzusammenhalt

-Informationen wurden über einem weiter gegeben an Nachbarsgeschäfte von einer Mitarbeiterin und es wurde gelästert.
-Rassismus.
-Erniedrigung.
-Respektlosigkeit.
-Keine Änderung nach einem freundlichen Gespräch mit einer Mitarbeiterin.

Vorgesetztenverhalten

-Schlecht!!
-Beim ansprechen der Probleme, führte dies zu einer großer Konsequenz.
-Wenn man gute Arbeit geleistet hat, wurde dies nicht anerkannt. Selbst durch Lob der Kundschaft.
-Wenn respektlose und komische Kundschaft anwesend war, wurde man nicht unterstützt. (Man solle an erster Stelle bei sich selber suchen, laut der Leitung.) Trotz eindeutigem Fehlverhalten der Kunden.
-Die Filialeitung behandelte die Mitarbeiter sehr unterschiedlich.

Arbeitsbedingungen

-Kein Pausenraum.
-Keine richtige Einarbeitung. Man war die meiste Zeit auf sich selber eingestellt oder Mitarbeiter wurden beauftragt, die die Situation ausgenutzt haben und sich über einen gestellt haben und einen erniedrigt haben.
-Rassismus
-Erniedrigung
-Keine Schulungen für Neulinge.
-Mobbing, sogar unterstützt durch die Filialeitung mit den Mitarbeitern, vor anderen.
-Hierarchien.
-Informationen und Lästereien wurden Außenstehenden, durch Mitarbeiter weiter gegeben.
-Benutzt als Reinigungskraft.
-Keine Unterstützung durch die Filialeitung, beim ansprechen der Probleme.
-Respektloses Verhalten der Mitarbeiterinnen mir gegenüber.
-Eifersucht.

Das ist übrigens noch lange nicht alles.

Kommunikation

Sehr schlecht. Es wurde mit den Mitarbeitern etwas abgemacht ohne einen selber. Ich hörte von einer Mitarbeiterin, was die Filialeitung über mich an schlechtem wieder ausgemacht wurde.
Schlechte Einarbeitung, als Neuling sollte man am besten selber alles wissen und gleich können. Sonst war man dafür nicht geeignet, trotz des gutem Feedback der Kundschaft.
Die Mitarbeiter guckten sich natürlich die Art der Leitung ab und nutzen die Situation negativ an einem aus.

Gehalt/Sozialleistungen

Falsche Versprechungen wurden gemacht, die nicht eingehalten worden sind. Somit bekam man nicht das Gehalt was abgesprochen war (was sowieso weit entfernt vom Wunschgehalt war), sondern ein noch niedrigereres Gehalt. Eine Frechheit!

Gleichberechtigung

Erniedrigungen standen an der Tagesordnung.

Interessante Aufgaben

Man wurde als Reinigungskraft behandelt, dies gab man an die Mitarbeiter weiter, nämlich das ich dafür zuständig sei und für die Ordnung. In Auftrag gegeben durch die Filialeitung (diese Information hatte ich von der Mitarbeiterin erhalten).
Wenn Kunden kam, gab es eine Reihenfolge obwohl die anderen Mitarbeiter nichts zutun hatten. Ich wurde als erste geschickt.


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeiten am unteren Ende der Mittelschicht.

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bei Aktionen werden erst die Grundpreise für Gläser stark erhöht, um dann die Ersparnis für die Kund*innen höher wirken zu lassen. Meiner Meinung nach grenzt das an Betrug.

Verbesserungsvorschläge

- Verringerung der wöchentlichen Arbeitszeit bei attraktiver Vergütung
- Mehr Weiterbildungsseminare
- Investitionen in eine moderne EDV
- Zuschuss für Bekleidung (es gibt einen "Dresscode")
- Spritkostenbeteiligung für Pendler
- gesunde Snacks wie frisches Obst oder Gemüse im Pausenraum
- Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung

Arbeitsatmosphäre

Man teilt das Leid einer Putzfrau. Macht man alles richtig, wird es nicht anerkannt, macht man einen erkennbaren Fehler, wird man kritisiert.

Image

Die Außenwahrnehmung ist deutlich besser als die Mitarbeiter es beschreiben würden.

Work-Life-Balance

Je nach Filiale stark schwankende Öffnungszeiten, im großen und ganzen weiß man aber vorher, worauf man sich im Einzelhandel einlässt.
Was gar nicht geht: mir wurden schon Urlaubstage gestrichen, die seit 9 Monaten feststanden, und ich wurde zu verkaufsoffenen Sonntagen zitiert, an denen ich gar nicht arbeiten sollte, weil der Filialleiter keine Lust hatte.
Samstage zählen als "freiwillige Arbeit". Ohne den Samstag würde man aber die vorgesehenen 40 Stunden in der Woche gar nicht erreichen. Wenn man also schon einen freien Tag in der Woche hatte und im Verlauf der Woche für die restlichen Tage vom Arzt krank geschrieben wird, bekommt man für den Samstag einen arbeitsfreien Tag eingetragen und sammelt dadurch Minusstunden.

Karriere/Weiterbildung

Muss alles vorher mit dem Vorgesetzten abgesprochen werden. Interne Seminare haben begrenzte Teilnehmerzahlen, sodass ein Großteil nicht berücksichtigt werden kann. Externe Seminare müssen privat bezahlt werden.
Für Azubis gibt es regelmäßig stattfindende Seminare beim Filialleiter aus Peine. Diese sind wirklich super und verdienen es, als lobendes Beispiel aufgeführt zu werden.

Kollegenzusammenhalt

Hier punktet nicht das Unternehmen, sondern die Menschen, die einem zur Seite stehen und für die Kunden das Gesicht von Becker und Flöge sind. Herzliche, lustige, hilfsbereite Kolleg*innen, die von der Führung nicht die Wertschätzung erhalten, die sie verdienen.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Wertschätzung und keine Gehaltssteigerungen bei langer Betriebszugehörigkeit. Treue lohnt sich nicht. Möchte man als ehemaliger Azubi bei Übernahme das Gehalt verhandeln wird auf den Haustarif verwiesen und im Zweifel auf die Tür gezeigt. Bewerber von außerhalb werden mit utopischen Gehältern gelockt und verdienen teilweise wesentlich mehr (auf die gleiche Arbeitszeit von 40 Stunden/Woche gerechnet).

Vorgesetztenverhalten

Es wird über den Kopf hinweg entschieden. Man hat so gut wie kein Mitspracherecht. Aktionen (1 Glas geschenkt, 2 Brillen - 1 Preis) sind sperrig formuliert, aber es wird erwartet, dass jeder es sofort umsetzen kann.
Verbesserungsvorschläge werden ignoriert (dann machen Sie es doch selber) und Kritik einfach abgeschmettert (das war schon immer so).
Bei Konflikten mit Vorgesetzten wird klar, dass man jederzeit mit einem Bein gekündigt ist: "Das passt Ihnen nicht? Dann müssen Sie sich die Frage stellen, ob Becker und Flöge der richtige Arbeitgeber für Sie ist."
Krankheit wird in manchen Filialen als Schwäche angesehen. Man solle sich nicht so anstellen und trotzdem arbeiten gehen, immerhin stehen die Kolleg*innen ja auch mit Husten und Schnupfen im Laden. Dann weiß man auch schon, woher man die Krankheit hat...

Arbeitsbedingungen

Katastrophale EDV. Die Software ist komplett veraltet.
Die Filialen sind unterschiedlich ausgestattet. Unterschiedliche Zentriersysteme, abweichende Messeinrichtungen.
Filialen ohne Klimaanlagen ("Es wird auch wieder Winter"), mit Schimmelbildung an den Wänden, ohne vernünftige sanitäre Einrichtungen und nicht barrierefrei.

Kommunikation

Die eigenen Umsätze können nur vom Filialleiter eingesehen werden. Die Zahlen werden allerdings nur selten kommuniziert. Mitarbeiterbesprechungen sind eigentlich mehrmals im Jahr Pflicht, werden aber nicht durchgeführt.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt kommt pünktlich. Es wird eine "freiwillige Weihnachtsgratifikation" gewährt (13. Monatsgehalt).
Das Grundgehalt ist viel zu gering [1830€ brutto im ersten und zweiten Gesellenjahr, nach Haustarif gestaffelt (bis 2075€ brutto ab dem 9. Gesellenjahr)] und nicht mit dem Prokuristen verhandelbar.
Es gibt ein Prämiensystem. Verkauf das Beste und teuerste Glas (oder Fassungen, die alt und schäbig sind und komplett am Zeitgeist vorbei gehen) und du bekommst Provision. Ob das für den Kunden überhaupt sinnvoll ist spielt dabei keine Rolle.
Die Ausbildungsvergütung entspricht der gesetzlichen Mindestvergütung. Dafür werden Azubis als billige Arbeitskräfte eingesetzt. Kein Geschäft könnte ohne sie auskommen.
Es gibt vergünstigte Monatskarten für den ÖPNV.

Gleichberechtigung

Im Prinzip haben alle die gleichen Aufstiegschancen.
Was den persönlichen Umgang angeht gibt es krasse Unterschiede in den Filialen. Filialleiter*innen, die "einfach nicht mit anderen Männern/Frauen klar kommen" gibt es genauso wie anzügliche Sprüche bis an die Grenze der sexuellen Belastigung.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit ist nicht besonders abwechslungsreich. Er wird nur durch die Menschen interessant, mit denen man täglich zu tun hat, Kolleg*innen wie Kund*innen.
Während der Ausbildung wird einem in Seminaren immer gesagt, man solle sich Zeit für die Kund*innen nehmen. Doch kaum steht man im Laden soll alles schnell gehen. Schnell messen, schnell Fassung auswählen, schnell Gläser verkaufen. Auf individuelle Beratung wird von Seiten der Filialleiter*innen kein Wert mehr gelegt. Hauptsache teuer verkauft und der Schnitt stimmt. Wenn man sich trotzdem Zeit nimmt und gründlich arbeitet steht man in der Kritik, weil man zu langsam ist.

Arbeitgeber-Kommentar

Vanessa Swientek

Sehr geehrte/r Mitarbeiter/in,
Ihre kritischen Worte gehen mir sehr zu Herzen und wir nehmen dieses Thema sehr ernst. Ich spüre Ihre tiefe Enttäuschung und wir finden es sehr schade, wie Sie Ihre Führungskräfte erleben und hier beschreiben.

Gerne biete ich Ihnen ein vertrauliches Gespräch an um alle Themen, die Ihnen auf den Herzen liegen, zu klären.

Ihre Kritik respektieren wir.

Richtigstellen möchten wir jedoch Ihre Aussagen hierzu:

Kommunikation
Sie beschreiben völlig richtig wie wichtig es dem Unternehmen ist, dass es eine umfassende Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungskräften gibt. Wir fordern und pflegen, dass jeder Mitarbeiter jeder Zeit mit jedem Mitglied der Geschäftsführung sprechen kann und alle Informationen erhält. Ihre Kritik trifft hier so sicher nicht auf alle Teams zu.

Gehalt/ Sozialleistungen
Bei becker + flöge gibt es jederzeit die Möglichkeit sein Basisgehalt zu verhandeln. Durch das attraktive Prämiensystem werden zum Teil erheblich höhere Gehaltsstufen erreicht. Unsere Auszubildenden arbeiten je nach Kenntnisstand intensiv mit und lernen so alles, was der Beruf später von ihnen verlangt. Unsere Auszubildenden dürfen Verantwortung übernehmen und werden nicht nur in der Werkstatt an Übungsstücken ausgebildet.

Karriere/ Weiterbildung
Selbstverständlich übernimmt becker +flöge die Kosten für ein Seminar zu dem es Mitarbeiter entsendet. Externe Seminare können jederzeit bei uns beantragt werden.

Contra
Unsere Glaspreise liegen ganzjährig und ausnahmslos zwischen ca. 20% bis 50% unter den Preisempfehlungen der Hersteller. Das schwankt natürlich im Rahmen verschiedener Sonderangebote.

Wir legen sehr viel Wert auf das Wohl unserer Mitarbeiter und möchten, dass diese stets zufrieden sind.

Mit freundlichen Grüßen

Katja Flöge
Geschäftsführerin

Eine Firma mit Herz und Seele

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/in

Gut am Arbeitgeber finde ich

b+f ist ein familiäres Unternehmen, in welchem jeder Mitarbeiter wertgeschätzt wird und man mit Herz und Seele bei der Sache ist. Alle Arbeiten gehen Hand in Hand und man spürt, dass jeder mit Herzblut bei der Sache ist.

Arbeitsatmosphäre

Freundliches, kollegiales Miteinander.

Image

Positives Image, grade in der Region Hannover sehr bekannt. becker+flöge gibt es seit 1836!

Work-Life-Balance

Spontane freie Tage sind oft möglich. Arbeitszeiten dem Einzelhandel entsprechend.

Karriere/Weiterbildung

Man hat viele tolle Chancen auf Weiterbildungen und wird vom Unternehmen hier gut Unterstützt. Es finden Schulungen in vielen Fachbereichen statt.

Gehalt/Sozialleistungen

Der Branche entsprechend. Es gibt diverse Mitarbeiterprämien und Boni.

Kollegenzusammenhalt

Deutlich spürbar. Das Miteinander funktioniert auch filialübergreifend gut.

Vorgesetztenverhalten

Es ist immer ein offenes Ohr zur Stelle!

Kommunikation

Schon gut. Durch die Erweiterung der heutigen EDV-Technik ist hier noch Luft nach oben!


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Michael Willner

Vielen Dank für die gute Bewertung! Wir freuen uns über jedes Feedback und wollen jeden Tag ein bisschen besser werden.

Ich kann nicht meckern!

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Gerne mehr Fortbildungen.

Arbeitsatmosphäre

In Ordnung.

Image

Bei uns in der Ecke recht unbekannt, Kunden reden zu 90% positiv über uns.

Work-Life-Balance

Centeröffungszeiten bieten einem leider nicht viel Freizeit. Urlaub kann meistens wie geplant stattfinden. Spontane freie Tage sind meistens möglich.

Karriere/Weiterbildung

Bisher hatte ich noch keine Weiterbildung, habe aber davon nur gutes gehört.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist angemessen, es erfolgen nette Sonderzahlungen und kleine Presente.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Müll wird fachgerecht entsorgt.

Kollegenzusammenhalt

Schwierig zu beurteilen, da wir selten alle zusammen arbeiten.

Arbeitsbedingungen

Es wird immer für ein angemessenes Klima (Temperatur) gesorgt, es ist sauber.

Kommunikation

Könnte denke ich stellenweise besser sein.

Interessante Aufgaben

Besondere Aufgaben gibt es eher selten.


Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

Seit 2010 ein hervorragender Arbeitgeber...

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Teamorientierte Miteinander und die gelebte familiäre Atmosphäre.

Karriere/Weiterbildung

Viele interne Seminare (Kommunikation, Führung, Verkauf, Brillengläser + KL)

Gehalt/Sozialleistungen

Können Gehälter 5 * bekommen? ;)

Vorgesetztenverhalten

Wertschätzend!

Arbeitsbedingungen

Die flache Herachie ermöglicht es, viele Dinge direkt anzusprechen.

Kommunikation

In der heutigen Zeit immer ein Optimierungsbereich


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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