19 von 53 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kritik verhallt ungehört. Auch auf diese Bewertung wird nur mit leeren Phrasen geantwortet werden.
Es gibt keinen Betriebsrat, der dringend erforderlich ist.
Wertschätzung wird in Euro geschrieben. Wir haben immer weniger Mitarbeiter, weil es einfach keinen finanziellen Anreiz gibt, hier zu arbeiten! Bezahlt die Menschen, die für euren Wohlstand sorgen, angemessen. Wir sind es wert!
Von Vorgesetzten gibt es kein Lob.
Der Wert eines Mitarbeiters wird an den Zahlen gemessen und die Geschäftsführung hat scheinbar komplett den Bezug zu dem verloren, was wir eigentlich den ganzen Tag über machen.
Niemand, der in einer Filiale arbeitet, redet wirklich gut über seinen Arbeitgeber. Wer kann, zieht weiter. Das wird einem auch sehr einfach gemacht, Reisende soll man schließlich nicht aufhalten heißt es immer.
Unsere Kunden glauben stattdessen, dass wir froh sein können, diesen Beruf bei diesem Arbeitgeber ausüben zu dürfen. Die schätzen unser Gehalt aber auch auf das Doppelte von dem, was wir bekommen.
Die "Freiwillige Samstagsarbeit" ist zwingend notwendig, um überhaupt auf die erforderliche Stundenanzahl zu kommen. Alle drei bis vier Wochen gibt's im Regelfall einen Samstag frei, manchmal muss man sich auch länger gedulden.
Die Regenerationszeiten sind viel zu kurz für diesen fordernden Beruf, eine Verringerung der Arbeitszeit wäre eigentlich notwendig. Dringende Arzttermine müssen entsprechend an einem halben Arbeitstag getätigt werden, sonst bekommt man Minusstunden oder muss einen Urlaubstag opfern. Apropos...
Urlaub während einer umsatzstarken Aktion wird nicht gerne gesehen und oftmals nicht freigegeben. Spart man seinen Urlaub allerdings auf wird man aufgefordert, die Tage zu verplanen.
Interne Refraktionsschulungen finden alle Jubeljahre statt, dafür an drei Terminen über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten.
Interne Kontaktlinsenschulungen sucht man vergebens, das ist Sache der Kollegen, dass man in die Thematik eingearbeitet wird.
Es gibt eine Meisterförderung, diese wird durch die Meisterprämie des Landes Niedersachsen und des Meister-Bafög der nBank allerdings zunehmend irrelevant.
Wir freuen uns auf den hoffentlich bald kommenden Mindestlohn von 12€.
Für die wirklich wichtige Arbeit, die wir leisten, erhalten wir nicht annähernd die Anerkennung, die wir verdienen. Es kann nicht sein, dass ich eine Brille verkaufe, die dem Kunden in etwa so viel kostet wie ich netto überwiesen bekomme.
"Das Gehalt ist jederzeit verhandelbar" ist auch so eine schöne Phrase, die in der Realität keine Anwendung findet. Gib dich zufrieden oder such dir einen neuen Arbeitgeber.
Bewerber von außerhalb werden mit höheren Gehältern gelockt, die für das Stammpersonal nicht zu erreichen sind. Die sogenannte "Umsatzprämie" und die Boni für bestimmte verkaufte Fassungen und Brillengläser sind eine Frechheit.
Es gibt in Kooperation mit der Üstra ein vergünstigtes Monatsticket für Bus und Bahn. Der Preis dafür wird natürlich direkt vom Gehalt abgezogen.
Jede Filiale wurde mit Kapselschleudern von Nespresso ausgestattet. Was da an Müll zusammenkommt ist beschämend. Auch sonst gibt es keine Bestrebungen seitens der Geschäftsführung, Nachhaltigkeit zu fördern. Würde das Ticket für den ÖPNV übernommen werden, gäbe es einige Kollegen mehr, die das Auto stehen lassen würden. So kostet es aber zu viel bei zu wenig Nutzen.
Das Beste an diesem Unternehmen, die Menschen in den Geschäften. In jeder Filiale fühlt man sich willkommen und gut aufgehoben und jeder hilft dem anderen gerne weiter.
Die Gratifikation für längere Betriebszugehörigkeit ist ein Witz.
Das Gehalt stagniert an einem gewissen Punkt ohne Chance auf Nachverhandlung. Auch die Arbeitszeit wird für ältere Kollegen nicht reduziert. Mit 60 Jahren noch 40 Stunden arbeiten und ständig eine Maske tragen? Die Herrschaften im Büro haben keine Ahnung, wie sehr das an die Substanz geht.
Ganz grausam. Es wird über den Kopf hinweg entschieden und erwartet, dass alle das abnicken. Gerade in Bezug auf die Corona Maßnahmen sind einige Entscheidungen getroffen worden, die überhaupt nicht nachvollziehbar sind.
Oftmals herrscht ein Ton von "Das haben wir schon immer so gemacht!"
Manche Stellen in der Zentrale sollten schleunigst neu besetzt werden...
Es gibt keinen Betriebsrat, der schlichtend kommunizieren könnte.
Viele Filialen könnten mal wieder neues Interieur bekommen, das ist 25 Jahre alt, abgenutzt, ausgeblichen und einfach nicht mehr zeitgemäß. Aber kostet ja auch...
Die Filialen sind unterschiedlich ausgestattet. Abweichende Zentriersysteme, veraltete Messeinrichtungen.
Ein Optiker verbringt auch viel Zeit am PC. Die EDV ist da ein Thema für sich. Völlig veraltete Systeme, die sich ständig aufhängen. Selbst Firefox muss regelmäßig neu gestartet werden, weil die Terminbuchungsseite das System so verlangsamt.
Unscharfe 4:3 Uralt-Monitore und klackernde Tastaturen.
Teilweise nur Hocker statt Bürostühle... Ergonomie beim Arbeiten ist ein Fremdwort!
Irgendwann kam man auf die Idee, jede Filiale mit einer stattlichen Menge iPads auszustatten. Dass wir diese so gut wie überhaupt nicht in unseren Arbeitsalltag integrieren können interessiert niemanden. Die liegen nur herum. Noch nicht einmal die App für die Termine funktioniert. Einen Vorteil bieten sie aber! Wenn der PC nicht mehr möchte kann man über das Tablet immer noch die E-Mails checken...
Kann man in etwa so zusammenfassen: "Mach dies, mach das. Übrigens, ab morgen gibt's eine neue Aktion, das Werbematerial kommt dann irgendwann später. Hier ist übrigens auch eine neue Preisliste, also egal was ihr den Kunden gestern gesagt habt, ab morgen zählt das alles nicht mehr.
Es gibt wöchentliche Meetings für die Filialleitungen per Videokonferenz, aber selten Neuigkeiten. Es wird sich darauf beschränkt zu jammern und zu demotivieren.
Durch den aktuellen Fachkräftemangel kann sich das Unternehmen nicht leisten, wählerisch zu sein. Eine Benachteiligung von Frauen oder Wiedereinsteigern konnte ich so nicht feststellen.
Die Arbeitsbelastung ist alles andere als gerecht verteilt. Es werden ständig neue Aufgaben auf die Mitarbeiter in den Filialen abgewälzt. "Hier ein neues Terminsystem. Ihr möchtet darin geschult werden? Ach, Quatsch, ihr kommt schon zurecht! Hier, die neue Zeiterfassung. Findet mal raus wie das funktioniert, wir wissen es auch nicht!"
Man würde sich oftmals gerne mehr Zeit für Kunden nehmen, unter anderem auch die Reparaturen. Aber in der Zeit kann man ja keinen Umsatz machen, von daher ist das nicht gewünscht.
Meine Kollegen, die Lage der Filiale und man kann mit der Chefetage gut reden/verhandeln.
Ist immer gut.
Ich glaube kein schlechtes, habe zumindest nichts negatives gehört.
Die Arbeitszeiten im Handel lässt die Balance immer in den Hintergrund rücken, aber insgesamt in Ordnung.
Möglichkeiten gibt es.
Geld geht immer mehr, aber im Großen und Ganzen zufrieden.
Ist noch Luft nach oben. Jede Brille ist einzeln in Plastik verpackt und leider keine richtige Mülltrennung.
Wenn man was auf dem Herzen hat, kann man mit allen Kollegen immer gut über alles reden. In meiner Filiale war/ist immer alles super.
Respektvoll
Kann ich nicht klagen.
Den Umständen entsprechend. Leider läuft die EDV nicht immer rund..
Lief immer alles gut, entweder über das Mailverfahren oder Meetings.
Habe keine Unterschiede gespürt.
Abwechslungsreich, kein Tag ist gleich.
Verkauf ohne Leistungsdruck
Oben bereits genannt
Gehen Sie mehr auf Ihre Mitarbeiter ein, sonst laufen Sie ihnen davon.. Mehr Feedback einholen, eine bessere Kommunikation schaffen.
Arbeitszeiten sind natürlich standortabhängig, ist ok.. Samstag arbeiten etc. bringt der Beruf nun mal mit sich. Dienstpläne sind gut, relativ flexibel.
Man kann den Meister machen, wird auch gefördert, aber das wird nur ausgewählten Mitarbeitern zu teil.
Es gibt ab und zu interne und externe Schulungen.
Gehalt kommt pünktlich. Es gibt Boni, und ein paar übersichtliche Sozialleistungen.
Aber der Lohn ist unterdurchschnittlich. Während des letzten Jahres Corona-Pandemie hat man sich reingekniet in die Arbeit, musste sich von Kunden anblaffen lassen, Anhusten und -niesen lassen, und bekommt auch nur ein Dankeschön, und 80% vom Gehalt durch die Kurzarbeit.
Nichts auszusetzen
Ich finde, in der Führungsetage ist mal Zeit für etwas frischen Wind. Einige der in die Jahre gekommenen Prokuristen vertreten antiquierte Meinungen, und lassen wenig Spielraum für jegliche Kritik zu. Stattdessen werden Themen runtergespielt, und man wird mundtot gemacht.
Das EDV System ist eine Vollkatastrophe. Vielleicht sollte man auch hier mal einen richtigen IT Spezialisten einstellen. Ansonsten moderne Läden, Klimaanlage, Kaffeemaschine
Man wird per Mail informiert über Neuigkeiten oder Änderungen, gerade zu Coronazeiten hat das gut geklappt.
Wer als Optiker arbeitet, kennt das ja..
-Flache Hierarchien
-Handlungsspielraum im Verkauf
-Kollegen
-Enorme Markenauswahl
-kleine Süßigkeitentüten an Feiertagen und kleine Aufmerksamkeit zum Geburtstag aus der Zentrale
-Randbereiche der Optik werden hier ebenfalls abgedeckt, fast alles ist möglich um einen glücklichen Kunden aus dem Laden zu lassen
-alle 2 Jahre das Betriebsfest
-Kompetenzgerechte Gratifikation wie beschrieben
-Einführung einer Teamprämie (alle ziehen an einem Strang, bei Umsatzsteigerung erhält jedes Teammitglied einen Anteil) so erhalten auch Mitarbeiter die eher hinter den Kulissen arbeiten wie beispielsweise Aufträge eingeben, Bestellungen tätigen, Sonderanpassungen fernab der Brille durchführen die Chance auf eine gehamtssteigerung.
Des weiteren werden "arbeitsscheuerere" Kollegen vom Team gepusht.
-Überarbeitung der Samstagsregelung
Je nach Geschäftsleitung unterschiedlich. Im Vergleich zu Mitbewerbern aber enormer Handlungsspielraum für den Mitarbeiter im Verkauf bei Markenauswahl auch in Randbereichen (Kontaktlinsen Bsp.), Beratungszeit, Kulanz etc.
B+f steht für Qualität und ist beim Kunden beliebt.
Je nach Filiale unterschiedlich, Einzelhandel Öffnungszeiten eben.
Die Samstags Regelung könnte definitiv überarbeitet werden, da diese als Mehrarbeit zählt und somit zumindest theoretisch freiwillig sind.
Man erhält einen Freizeitausgleich von einem Tag unter der Woche im voraus.
Wird man ärgerlicherweise auf einen Samstag krank entstehen somit Minus Stunden.
"Ehrenamtlich" kann man hier fast alles lernen. Schön wäre nur auch eine Kompetenzgerechte Bezahlung
Ich habe bereits in mehreren Filialen gearbeitet und habe mich durchweg wohl gefühlt.
Auch hier steht und fällt es mit der Filiale. Ich kenne von becker+flöge Flache Hierarchien und Wertschätzung für meine Arbeit.
Das System ist eine mittelschwere Katastrophe, ständig hängt und hakt die EDV. Da kann auch das neue IPAD nichts dran ändern.
Gute Ausrüstung im Mess- und Beratungsbereich
Bei Aktionen verbesserungswürdig. Es ist öfter passiert, dass der Kunde vor mir von einer Aktion wusste. Dieses wurde in früherer Vergangenheit aber bereits verbessert.
Unteres Durchschnitt, welcher mit Prämien aufgestockt werden kann.
Seit neustem wird man auch am Umsatz bei guter Leistung beteiligt.
Ein 13. Gehalt ist auch in corona Zeiten gezahlt worden.
Ich würde als Anregung die Mitarbeiter zusätzlich zu Ihren Kompetenzen entlohnen. (zusätzlich Kontaktlinsen Anpassung die über den Standart hinausgehen, Anpassung vergrößernder Sehhilfen, administrative Tätigkeiten die über den Standart hinausgehen etc.)
Teilzeit Kräfte sollen es schwerer haben, da habe ich aber keine genaueren Informationen zu.
Der einzige Optiker, bei dem von Speziallinsen über vergrößernde Sehhilfen bis zum Fernglas alles möglich ist.
Ich freue mich fast jeden Tag auf meine Arbeit.
Die kleinen Goodies sind schon nett. Alle zwei Jahre ein großes Sommerfest, kleine Geschenke zu Geburtstag oder Feiertagen, Zuschüsse zur Weihnachtsfeier und zum Sommerfest gibt es alles.
Abseits der oben genannten Punkte:
Manche der angebotenen Benefits gibt es entweder nur schwer (Förderung Meisterschule) oder nur innerhalb Hannovers (Jobticket).
Die Ausbildung könnte bezogen aufs Handwerk besser sein, auch verstehe ich nicht, warum Azubis immer noch nach Hannover in die Berufsschule geschickt werden, obwohl sie reihenweise durch ihre Prüfungen fallen.
Die Kommunikation und die Bezahlung müsste entschieden verbessert werden. Die Arbeitszeitplanung inkl Überstundenregelung muss transparenter bzw. fairer werden.
Außerdem gilt bei den Aktionen: weniger ist mehr. Außerhalb der unter Kunden geradezu berüchtigten Rabatten ist es nahezu unmöglich, Brillen zu verkaufen, weil die regulären Preise einfach unglaubwürdig werden.
Die generelle Atmosphäre ist eher angespannt. Die Kollegen halten zwar zusammen, aber es kommt schon recht viel Druck von der Unternehmensführung, der das Stresslevel unnötig nach oben treibt.
Investitionen werden nur äußerst widerwillig getätigt.
Das Image ist tadellos. Jeder kennt das Unternehmen und das Auftreten in den Medien ist ebenfalls ohne Zweifel.
Eher schlecht, da die Öffnungszeiten extrem "kundenfreundlich" und deshalb ziemlich arbeitnehmerunfreundlich gestaltet sind. Meist sind die Öffnungszeiten eher später angesetzt, also 10h-19h statt 9h-18h.
Außerdem gibt es eine sehr kuriose Regelung zum Thema Überstunden bzw. Samstagsarbeit.
Die am Samstag geleistete Arbeitszeit gilt generell als Überstunden, die dann mit einem freien Tag in der Woche abgegolten werden. War man in der Woche aber zusätzlich zum freien Tag noch einen Tag krank, entstehen merkwürdigerweise Minusstunden. Das führt dazu, dass die Mitarbeiter sich eher die komplette Woche krankschreiben lassen, damit keine Minusstunden entstehen.
Und spätestens, wenn es an die Urlaubsplanung geht, bricht das System komplett zusammen - es müssen nämlich sechs Tage Urlaub für eine Woche genommen werden, obwohl der Samstag ja eigentlich Überstunden sind...
Sehr merkwürdig. Auf Gespräche darüber lässt sich die Zentrale nicht ein.
Unterstützung beim Meister ist theoretisch zu bekommen, in der Praxis allerdings nicht ganz so einfach. Man braucht ordentlich Durchhaltevermögen, wenn man in diese Richtung Erfolg haben will.
Interne Schulungen gibt es seit ein paar Jahren deutlich öfter und regelmäßiger, dabei werden auch Themenwünsche der Mitarbeiter berücksichtigt.
Aufstieg ist allerdings dem Beruf geschuldet schwer möglich.
Das Gehalt ist ziemlich übel. Unter der inoffiziellen Tarifempfehlung des ZVA, was allerdings mit einem Hinweis auf die Umsatzprämie entkräftet wird. Wenn man allerdings im Urlaub oder krank ist, entfällt die natürlich. Geschickt geregelt.
Außerdem gibt es einen internen Haustarif, der angeblich bindend ist. Dass quasi nur die Hälfte der Angestellten tatsächlich danach bezahlt wird, musste ich nach circa sechs Monaten feststellen. Interessanterweise gibt es da keine Regel - manche liegen deutlich darunter, manche stark darüber.
Beim Umweltbewusstsein wird sich viel Mühe gegeben. Beim Sozialbewusstsein ginge noch ein bisschen was.
Der ist je nach Filiale sehr gut. Man hilft sich aus, freie Tage tauschen ist kein Problem, keiner fällt sich in den Rücken. Lediglich die Verteilung der Prioritäten innerhalb der Filialen (Werkstatt vs. Laden vs. Leitung) kann manchmal etwas anstrengend sein. Eigentlich sollte man bei diesen drei Punkten eine Drittelung der Wichtigkeit erwarten, die Werkstatt wird dabei aber oft vernachlässigt.
Für mich als U40 ist das ein ärgerliches Thema, denn ältere Kollegen werden bevorzugt. Beim Urlaub haben sie gern mal Vorrang, ihre Jahresbrillen bekommen sie, im Gegensatz zu neuen/jüngeren Kollegen fast immer komplett kostenfrei.
Außerdem ist der Urlaub altersgestaffelt, was eigentlich nicht so ganz zulässig ist.
Teils, teils. Die Filialleiter sitzen zwischen den Stühlen und geben sich viel Mühe, ihre Mitarbeiter zufrieden zu stellen. Die Zentrale lässt aber ausrichten, "man fände jederzeit gute Mitarbeiter" und ist nicht so sehr am einzelnen Angestellten interessiert.
Stattdessen gibt es an Ostern und Weihnachten Süßigkeitenpakete aus der Zentrale. Mehr Gehalt wäre mir lieber gewesen.
Extrem abhängig von der Filiale. Generell sind alle Geschäfte hinter den Kulissen enorm beengt. Die EDV ist eine reine Katastrophe. Die Werkstätten sind teils identisch mit Pausenraum/Küche und Büro.
Aber die Refra Einheiten und anderen augenoptischen Geräte funktionieren gut, auch Ipads und ähnliches ist vorhanden und gut gepflegt.
Alle paar Monate gibt es neue Aktionen, die teils massiv kompliziert gestaltet sind und nur unzureichend erklärt werden. Auf Nachfrage dazu bekommt der Angestellte oft mehrere, widersprüchliche Antworten, je nachdem, wer in der Zentrale gefragt wird.
Passieren dann als Resultat Fehler, ist der Ärger groß.
Generell muss oft nachgehakt werden, wenn man Informationen aus der Zentrale möchte.
Verkaufszahlen stehen dem Filialleiter zur Verfügung und dienen als Grundlage für die Mitarbeiterbeurteilung - der Mitarbeiter selbst bekommt diese allerdings nicht ausgehändigt, auch nicht auf Nachfrage. Mitarbeitergespräche haben in meiner Zeit in dem Unternehmen nicht stattgefunden.
Ich habe nie einen Unterschied in der Behandlung der Mitarbeiter bezogen auf ihr Geschlecht festgestellt.
Die Arbeit ist, wenn man es will, recht vielfältig. Kontaktlinsen, Brillen, vergrößernde Sehhilfen, Teleskope, Ferngläser... Eigentlich geht alles, was man so in der Optik kennt.
Bei Aktionen werden erst die Grundpreise für Gläser stark erhöht, um dann die Ersparnis für die Kund*innen höher wirken zu lassen. Meiner Meinung nach grenzt das an Betrug.
- Verringerung der wöchentlichen Arbeitszeit bei attraktiver Vergütung
- Mehr Weiterbildungsseminare
- Investitionen in eine moderne EDV
- Zuschuss für Bekleidung (es gibt einen "Dresscode")
- Spritkostenbeteiligung für Pendler
- gesunde Snacks wie frisches Obst oder Gemüse im Pausenraum
- Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung
Man teilt das Leid einer Putzfrau. Macht man alles richtig, wird es nicht anerkannt, macht man einen erkennbaren Fehler, wird man kritisiert.
Die Außenwahrnehmung ist deutlich besser als die Mitarbeiter es beschreiben würden.
Je nach Filiale stark schwankende Öffnungszeiten, im großen und ganzen weiß man aber vorher, worauf man sich im Einzelhandel einlässt.
Was gar nicht geht: mir wurden schon Urlaubstage gestrichen, die seit 9 Monaten feststanden, und ich wurde zu verkaufsoffenen Sonntagen zitiert, an denen ich gar nicht arbeiten sollte, weil der Filialleiter keine Lust hatte.
Samstage zählen als "freiwillige Arbeit". Ohne den Samstag würde man aber die vorgesehenen 40 Stunden in der Woche gar nicht erreichen. Wenn man also schon einen freien Tag in der Woche hatte und im Verlauf der Woche für die restlichen Tage vom Arzt krank geschrieben wird, bekommt man für den Samstag einen arbeitsfreien Tag eingetragen und sammelt dadurch Minusstunden.
Muss alles vorher mit dem Vorgesetzten abgesprochen werden. Interne Seminare haben begrenzte Teilnehmerzahlen, sodass ein Großteil nicht berücksichtigt werden kann. Externe Seminare müssen privat bezahlt werden.
Für Azubis gibt es regelmäßig stattfindende Seminare beim Filialleiter aus Peine. Diese sind wirklich super und verdienen es, als lobendes Beispiel aufgeführt zu werden.
Hier punktet nicht das Unternehmen, sondern die Menschen, die einem zur Seite stehen und für die Kunden das Gesicht von Becker und Flöge sind. Herzliche, lustige, hilfsbereite Kolleg*innen, die von der Führung nicht die Wertschätzung erhalten, die sie verdienen.
Keine Wertschätzung und keine Gehaltssteigerungen bei langer Betriebszugehörigkeit. Treue lohnt sich nicht. Möchte man als ehemaliger Azubi bei Übernahme das Gehalt verhandeln wird auf den Haustarif verwiesen und im Zweifel auf die Tür gezeigt. Bewerber von außerhalb werden mit utopischen Gehältern gelockt und verdienen teilweise wesentlich mehr (auf die gleiche Arbeitszeit von 40 Stunden/Woche gerechnet).
Es wird über den Kopf hinweg entschieden. Man hat so gut wie kein Mitspracherecht. Aktionen (1 Glas geschenkt, 2 Brillen - 1 Preis) sind sperrig formuliert, aber es wird erwartet, dass jeder es sofort umsetzen kann.
Verbesserungsvorschläge werden ignoriert (dann machen Sie es doch selber) und Kritik einfach abgeschmettert (das war schon immer so).
Bei Konflikten mit Vorgesetzten wird klar, dass man jederzeit mit einem Bein gekündigt ist: "Das passt Ihnen nicht? Dann müssen Sie sich die Frage stellen, ob Becker und Flöge der richtige Arbeitgeber für Sie ist."
Krankheit wird in manchen Filialen als Schwäche angesehen. Man solle sich nicht so anstellen und trotzdem arbeiten gehen, immerhin stehen die Kolleg*innen ja auch mit Husten und Schnupfen im Laden. Dann weiß man auch schon, woher man die Krankheit hat...
Katastrophale EDV. Die Software ist komplett veraltet.
Die Filialen sind unterschiedlich ausgestattet. Unterschiedliche Zentriersysteme, abweichende Messeinrichtungen.
Filialen ohne Klimaanlagen ("Es wird auch wieder Winter"), mit Schimmelbildung an den Wänden, ohne vernünftige sanitäre Einrichtungen und nicht barrierefrei.
Die eigenen Umsätze können nur vom Filialleiter eingesehen werden. Die Zahlen werden allerdings nur selten kommuniziert. Mitarbeiterbesprechungen sind eigentlich mehrmals im Jahr Pflicht, werden aber nicht durchgeführt.
Gehalt kommt pünktlich. Es wird eine "freiwillige Weihnachtsgratifikation" gewährt (13. Monatsgehalt).
Das Grundgehalt ist viel zu gering [1830€ brutto im ersten und zweiten Gesellenjahr, nach Haustarif gestaffelt (bis 2075€ brutto ab dem 9. Gesellenjahr)] und nicht mit dem Prokuristen verhandelbar.
Es gibt ein Prämiensystem. Verkauf das Beste und teuerste Glas (oder Fassungen, die alt und schäbig sind und komplett am Zeitgeist vorbei gehen) und du bekommst Provision. Ob das für den Kunden überhaupt sinnvoll ist spielt dabei keine Rolle.
Die Ausbildungsvergütung entspricht der gesetzlichen Mindestvergütung. Dafür werden Azubis als billige Arbeitskräfte eingesetzt. Kein Geschäft könnte ohne sie auskommen.
Es gibt vergünstigte Monatskarten für den ÖPNV.
Im Prinzip haben alle die gleichen Aufstiegschancen.
Was den persönlichen Umgang angeht gibt es krasse Unterschiede in den Filialen. Filialleiter*innen, die "einfach nicht mit anderen Männern/Frauen klar kommen" gibt es genauso wie anzügliche Sprüche bis an die Grenze der sexuellen Belastigung.
Die Arbeit ist nicht besonders abwechslungsreich. Er wird nur durch die Menschen interessant, mit denen man täglich zu tun hat, Kolleg*innen wie Kund*innen.
Während der Ausbildung wird einem in Seminaren immer gesagt, man solle sich Zeit für die Kund*innen nehmen. Doch kaum steht man im Laden soll alles schnell gehen. Schnell messen, schnell Fassung auswählen, schnell Gläser verkaufen. Auf individuelle Beratung wird von Seiten der Filialleiter*innen kein Wert mehr gelegt. Hauptsache teuer verkauft und der Schnitt stimmt. Wenn man sich trotzdem Zeit nimmt und gründlich arbeitet steht man in der Kritik, weil man zu langsam ist.
b+f ist ein familiäres Unternehmen, in welchem jeder Mitarbeiter wertgeschätzt wird und man mit Herz und Seele bei der Sache ist. Alle Arbeiten gehen Hand in Hand und man spürt, dass jeder mit Herzblut bei der Sache ist.
Freundliches, kollegiales Miteinander.
Positives Image, grade in der Region Hannover sehr bekannt. becker+flöge gibt es seit 1836!
Spontane freie Tage sind oft möglich. Arbeitszeiten dem Einzelhandel entsprechend.
Man hat viele tolle Chancen auf Weiterbildungen und wird vom Unternehmen hier gut Unterstützt. Es finden Schulungen in vielen Fachbereichen statt.
Der Branche entsprechend. Es gibt diverse Mitarbeiterprämien und Boni.
Deutlich spürbar. Das Miteinander funktioniert auch filialübergreifend gut.
Es ist immer ein offenes Ohr zur Stelle!
Schon gut. Durch die Erweiterung der heutigen EDV-Technik ist hier noch Luft nach oben!
Gerne mehr Fortbildungen.
In Ordnung.
Bei uns in der Ecke recht unbekannt, Kunden reden zu 90% positiv über uns.
Centeröffungszeiten bieten einem leider nicht viel Freizeit. Urlaub kann meistens wie geplant stattfinden. Spontane freie Tage sind meistens möglich.
Bisher hatte ich noch keine Weiterbildung, habe aber davon nur gutes gehört.
Das Gehalt ist angemessen, es erfolgen nette Sonderzahlungen und kleine Presente.
Müll wird fachgerecht entsorgt.
Schwierig zu beurteilen, da wir selten alle zusammen arbeiten.
Es wird immer für ein angemessenes Klima (Temperatur) gesorgt, es ist sauber.
Könnte denke ich stellenweise besser sein.
Besondere Aufgaben gibt es eher selten.
Man ist immer mit einem Bein gekündigt.
Samstags Arbeiten! Zwang!
Gleich null!
Gehalt war ok, nicht gut!
war ok
gibt es nicht!
Keine klaren Aussagen!
Zu Laut!
Schlechte bis gar keine Kommunikation
Frauen bekommen immer weniger als Männer!
Zu viele Bereiche auf die man aber keinen Einfluss hat.