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19 von 53 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Karriere/Weiterbildung
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Unter den Talaren...

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei becker + flöge GmbH in Hannover gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kritik verhallt ungehört. Auch auf diese Bewertung wird nur mit leeren Phrasen geantwortet werden.

Es gibt keinen Betriebsrat, der dringend erforderlich ist.

Verbesserungsvorschläge

Wertschätzung wird in Euro geschrieben. Wir haben immer weniger Mitarbeiter, weil es einfach keinen finanziellen Anreiz gibt, hier zu arbeiten! Bezahlt die Menschen, die für euren Wohlstand sorgen, angemessen. Wir sind es wert!

Arbeitsatmosphäre

Von Vorgesetzten gibt es kein Lob.
Der Wert eines Mitarbeiters wird an den Zahlen gemessen und die Geschäftsführung hat scheinbar komplett den Bezug zu dem verloren, was wir eigentlich den ganzen Tag über machen.

Image

Niemand, der in einer Filiale arbeitet, redet wirklich gut über seinen Arbeitgeber. Wer kann, zieht weiter. Das wird einem auch sehr einfach gemacht, Reisende soll man schließlich nicht aufhalten heißt es immer.
Unsere Kunden glauben stattdessen, dass wir froh sein können, diesen Beruf bei diesem Arbeitgeber ausüben zu dürfen. Die schätzen unser Gehalt aber auch auf das Doppelte von dem, was wir bekommen.

Work-Life-Balance

Die "Freiwillige Samstagsarbeit" ist zwingend notwendig, um überhaupt auf die erforderliche Stundenanzahl zu kommen. Alle drei bis vier Wochen gibt's im Regelfall einen Samstag frei, manchmal muss man sich auch länger gedulden.
Die Regenerationszeiten sind viel zu kurz für diesen fordernden Beruf, eine Verringerung der Arbeitszeit wäre eigentlich notwendig. Dringende Arzttermine müssen entsprechend an einem halben Arbeitstag getätigt werden, sonst bekommt man Minusstunden oder muss einen Urlaubstag opfern. Apropos...
Urlaub während einer umsatzstarken Aktion wird nicht gerne gesehen und oftmals nicht freigegeben. Spart man seinen Urlaub allerdings auf wird man aufgefordert, die Tage zu verplanen.

Karriere/Weiterbildung

Interne Refraktionsschulungen finden alle Jubeljahre statt, dafür an drei Terminen über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten.
Interne Kontaktlinsenschulungen sucht man vergebens, das ist Sache der Kollegen, dass man in die Thematik eingearbeitet wird.
Es gibt eine Meisterförderung, diese wird durch die Meisterprämie des Landes Niedersachsen und des Meister-Bafög der nBank allerdings zunehmend irrelevant.

Gehalt/Benefits

Wir freuen uns auf den hoffentlich bald kommenden Mindestlohn von 12€.
Für die wirklich wichtige Arbeit, die wir leisten, erhalten wir nicht annähernd die Anerkennung, die wir verdienen. Es kann nicht sein, dass ich eine Brille verkaufe, die dem Kunden in etwa so viel kostet wie ich netto überwiesen bekomme.
"Das Gehalt ist jederzeit verhandelbar" ist auch so eine schöne Phrase, die in der Realität keine Anwendung findet. Gib dich zufrieden oder such dir einen neuen Arbeitgeber.
Bewerber von außerhalb werden mit höheren Gehältern gelockt, die für das Stammpersonal nicht zu erreichen sind. Die sogenannte "Umsatzprämie" und die Boni für bestimmte verkaufte Fassungen und Brillengläser sind eine Frechheit.
Es gibt in Kooperation mit der Üstra ein vergünstigtes Monatsticket für Bus und Bahn. Der Preis dafür wird natürlich direkt vom Gehalt abgezogen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Jede Filiale wurde mit Kapselschleudern von Nespresso ausgestattet. Was da an Müll zusammenkommt ist beschämend. Auch sonst gibt es keine Bestrebungen seitens der Geschäftsführung, Nachhaltigkeit zu fördern. Würde das Ticket für den ÖPNV übernommen werden, gäbe es einige Kollegen mehr, die das Auto stehen lassen würden. So kostet es aber zu viel bei zu wenig Nutzen.

Kollegenzusammenhalt

Das Beste an diesem Unternehmen, die Menschen in den Geschäften. In jeder Filiale fühlt man sich willkommen und gut aufgehoben und jeder hilft dem anderen gerne weiter.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Gratifikation für längere Betriebszugehörigkeit ist ein Witz.
Das Gehalt stagniert an einem gewissen Punkt ohne Chance auf Nachverhandlung. Auch die Arbeitszeit wird für ältere Kollegen nicht reduziert. Mit 60 Jahren noch 40 Stunden arbeiten und ständig eine Maske tragen? Die Herrschaften im Büro haben keine Ahnung, wie sehr das an die Substanz geht.

Vorgesetztenverhalten

Ganz grausam. Es wird über den Kopf hinweg entschieden und erwartet, dass alle das abnicken. Gerade in Bezug auf die Corona Maßnahmen sind einige Entscheidungen getroffen worden, die überhaupt nicht nachvollziehbar sind.
Oftmals herrscht ein Ton von "Das haben wir schon immer so gemacht!"
Manche Stellen in der Zentrale sollten schleunigst neu besetzt werden...

Es gibt keinen Betriebsrat, der schlichtend kommunizieren könnte.

Arbeitsbedingungen

Viele Filialen könnten mal wieder neues Interieur bekommen, das ist 25 Jahre alt, abgenutzt, ausgeblichen und einfach nicht mehr zeitgemäß. Aber kostet ja auch...
Die Filialen sind unterschiedlich ausgestattet. Abweichende Zentriersysteme, veraltete Messeinrichtungen.
Ein Optiker verbringt auch viel Zeit am PC. Die EDV ist da ein Thema für sich. Völlig veraltete Systeme, die sich ständig aufhängen. Selbst Firefox muss regelmäßig neu gestartet werden, weil die Terminbuchungsseite das System so verlangsamt.
Unscharfe 4:3 Uralt-Monitore und klackernde Tastaturen.
Teilweise nur Hocker statt Bürostühle... Ergonomie beim Arbeiten ist ein Fremdwort!
Irgendwann kam man auf die Idee, jede Filiale mit einer stattlichen Menge iPads auszustatten. Dass wir diese so gut wie überhaupt nicht in unseren Arbeitsalltag integrieren können interessiert niemanden. Die liegen nur herum. Noch nicht einmal die App für die Termine funktioniert. Einen Vorteil bieten sie aber! Wenn der PC nicht mehr möchte kann man über das Tablet immer noch die E-Mails checken...

Kommunikation

Kann man in etwa so zusammenfassen: "Mach dies, mach das. Übrigens, ab morgen gibt's eine neue Aktion, das Werbematerial kommt dann irgendwann später. Hier ist übrigens auch eine neue Preisliste, also egal was ihr den Kunden gestern gesagt habt, ab morgen zählt das alles nicht mehr.

Es gibt wöchentliche Meetings für die Filialleitungen per Videokonferenz, aber selten Neuigkeiten. Es wird sich darauf beschränkt zu jammern und zu demotivieren.

Gleichberechtigung

Durch den aktuellen Fachkräftemangel kann sich das Unternehmen nicht leisten, wählerisch zu sein. Eine Benachteiligung von Frauen oder Wiedereinsteigern konnte ich so nicht feststellen.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsbelastung ist alles andere als gerecht verteilt. Es werden ständig neue Aufgaben auf die Mitarbeiter in den Filialen abgewälzt. "Hier ein neues Terminsystem. Ihr möchtet darin geschult werden? Ach, Quatsch, ihr kommt schon zurecht! Hier, die neue Zeiterfassung. Findet mal raus wie das funktioniert, wir wissen es auch nicht!"
Man würde sich oftmals gerne mehr Zeit für Kunden nehmen, unter anderem auch die Reparaturen. Aber in der Zeit kann man ja keinen Umsatz machen, von daher ist das nicht gewünscht.

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Arbeitgeber-Kommentar

Carlotta Heindke, Personalreferentin
Carlotta HeindkePersonalreferentin

Guten Tag,
vielen Dank für Ihr detailliertes Feedback!

Wunschgemäß erhalten Sie eine klare Antwort.
Für Sie mag es eine Phrase sein, wir meinen es ernst! Wir pflegen in der Geschäftsführung die Philosophie der offenen Türen und jeder Mitarbeiter ist jederzeit herzlich willkommen, um seine Gedanken zu berichten, Verbesserungen vorzuschlagen, oder einfach mal offen zu sprechen.
Um diese Möglichkeit zu perfektionieren, haben wir seit einigen Jahren ein absolut anonymes Hinweisgebersystem (BKMS-System) installiert, in dem offen und völlig anonym jederzeit jede Art der Kritik geübt werden kann. Wir werben intern regelmäßig bei allen Mitarbeitern das Instrument im Sinne unseres Wertekompasses zu nutzen in dem wir bereits vor Jahren mit allen Führungskräften die für das Unternehmen geltenden Werte erarbeitet und festgeschrieben haben.

Unser Wertekompass: https://www.becker-floege.de/service/ueber-uns/verhaltenscodex/ Das BKMS System: https://www.bkms-system.com/becker-floege

Wir freuen uns, dass Sie unsere Arbeitskultur und das Arbeitsklima, positiv bewertet haben. Ein optimales Arbeitsumfeld und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter sind für uns zentrale Faktoren unserer Kultur.

Offen vorgetragene konstruktive Kritik nehmen wir sehr ernst.

Bitte sprechen Sie Ihre/n Filialleiter/in an, wenn Ihre Arbeit keine Anerkennung findet und das Lob ausbleibt.

Änderungen der Corona-Verordnung setzen wir sofort um. Die nicht für jeden nachvollziehbaren Maßnahmen sind keine Alleingänge der Geschäftsführung, sondern entsprechen den gesetzlichen Vorgaben zum Schutz der Mitarbeiter, Kunden und des ganzen Unternehmens. Über Gesetze kann man nicht diskutieren. Sie sind vom Unternehmen einzuhalten und Corona ist noch nicht vorbei. Für alle im Unternehmen ist das eine sehr schwierige und anspruchsvolle Zeit und wir sind glücklich durch die getroffenen Maßnahmen bisher so gut durch die vergangenen 2 Jahre gekommen zu sein.

Es gibt keine freiwillige Samstagsarbeit. Samstag ist ein gewöhnlicher Werktag an dem Kunden gerne einkaufen und unsere Geschäfte geöffnet sind. Die geleistete Arbeitszeit wird in Freizeit abgegolten und kann sogar kumuliert werden.

Arztbesuche sind kein Bestandteil der bezahlten Arbeitszeit. Trotzdem werden wichtige und nicht anders planbare Termine während der Arbeitszeit ermöglicht. Das galt und gilt auch bei der Corona Impfung, für die jeder Mitarbeiter jederzeit von der Arbeit freigestellt wurde.

Der Wunsch nach tiefergehenden Schulungen hinsichtlich des gut eingeführten Termintools ist hier in der Geschäftsführung nicht bekannt. Die Geschäftsleiter wurden aufgefordert Schulungsbedarf zu melden. Es liegt kein Wunsch vor der beispielsweise per Mail geäußert wurde und es hat für jedes Geschäft die Schulung gegeben, auch wenn das unter den aktuellen Bedingungen nur via Zoom möglich war. Wir müssen beachten das Corona und auch an dringend gewünschten Schulungen hindert.

Eine Gratifikation, ob für die Betriebstreue oder zu Weihnachten, ist eine gern gegebene und freiwillige Leistung. Genauso, wie alle Mitarbeiter nicht den gesetzlichen Urlaub von 4 Wochen, sondern 6 Wochen bekommen. Dass es eine Reihe von freiwilligen Sonderurlaubstagen gibt und dass jedem Mitarbeiter an seinem Geburtstag ein weiterer freier Tag geschenkt wird, ist für uns selbstverständlich.

Interessant ist Ihr Hinweis auf den künftigen Mindestlohn. Auch heute gibt es keine Mitarbeiter die Mindestlohngrenze unterschreiten.

Wenn wir Mitarbeiter hätten, die über 60 sind und im Verkauf arbeiten, bzw. sich überfordert fühlen, dann würden wir diese bitten sich zu melden und wir erarbeiten gemeinsam eine individuelle Lösung.

Die Kritik hinsichtlich der Störungen bei der EDV muss hingenommen werden. EDV und Vernetzung sind heute so komplex und anspruchsvoll, dass wir die Zielausbaustufe noch nicht erreichen konnten. Allerdings erwartet die Geschäftsführung klare Ansagen, sollte die Technik im Geschäft nicht funktionieren.
Bezüglich der Messtechnik und Fertigungstechnik muss festgestellt werden, dass alle Geschäfte auf dem neusten Stand sind und mit modernster Technik von Nidek arbeiten.

Viele Mitarbeiter profitieren jeden Monat mit durchschnittlich 10% ihres Einkommens vom Bonussystem. Wenn das bei Ihnen so nicht sein sollte, empfehle ich ein Gespräch mit Ihrem/Ihrer Filialleiter:in oder der Personalabteilung. Wir werden bestimmt eine Lösung finden.

Die guten Bewertungen bei Kununu und die zahlreichen Mitarbeiter, die in der letzten Zeit von anderen Arbeitgebern zu becker + flöge zurückgekehrt sind, bestätigen uns das wir schon sehr viel positives erreicht haben.

Für Schulungen und Weiterbildung gilt das ebenso. Wir entsenden regelmäßig Mitarbeiter zu externen Seminaren, wenn die Inhalte intern nicht vermittelt werden können. Das gilt für die Brillenglasbestimmung, die Kontaktlinsenanpassung und die vergrößernden Sehhilfen. Sprechen Sie uns einfach an, wenn Sie sich über die Ihnen sich bietenden Möglichkeiten hinaus Schulungen wünschen. Wir werden Ihnen die Möglichkeiten bieten.

Sie sind herzlich zum Gespräch eingeladen.

Michael Willner
Prokurist

Gute Arbeitsatmosphäre, für mich die beste Entscheidung und der beste Arbeitgeber.

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei becker + flöge GmbH in Hannover gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Meine Kollegen, die Lage der Filiale und man kann mit der Chefetage gut reden/verhandeln.

Arbeitsatmosphäre

Ist immer gut.

Image

Ich glaube kein schlechtes, habe zumindest nichts negatives gehört.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten im Handel lässt die Balance immer in den Hintergrund rücken, aber insgesamt in Ordnung.

Karriere/Weiterbildung

Möglichkeiten gibt es.

Gehalt/Benefits

Geld geht immer mehr, aber im Großen und Ganzen zufrieden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist noch Luft nach oben. Jede Brille ist einzeln in Plastik verpackt und leider keine richtige Mülltrennung.

Kollegenzusammenhalt

Wenn man was auf dem Herzen hat, kann man mit allen Kollegen immer gut über alles reden. In meiner Filiale war/ist immer alles super.

Umgang mit älteren Kollegen

Respektvoll

Vorgesetztenverhalten

Kann ich nicht klagen.

Arbeitsbedingungen

Den Umständen entsprechend. Leider läuft die EDV nicht immer rund..

Kommunikation

Lief immer alles gut, entweder über das Mailverfahren oder Meetings.

Gleichberechtigung

Habe keine Unterschiede gespürt.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreich, kein Tag ist gleich.

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Viel versprochen, tief gefallen.

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei becker + flöge GmbH in Hannover gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Verkauf ohne Leistungsdruck

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Oben bereits genannt

Verbesserungsvorschläge

Gehen Sie mehr auf Ihre Mitarbeiter ein, sonst laufen Sie ihnen davon.. Mehr Feedback einholen, eine bessere Kommunikation schaffen.

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten sind natürlich standortabhängig, ist ok.. Samstag arbeiten etc. bringt der Beruf nun mal mit sich. Dienstpläne sind gut, relativ flexibel.

Karriere/Weiterbildung

Man kann den Meister machen, wird auch gefördert, aber das wird nur ausgewählten Mitarbeitern zu teil.
Es gibt ab und zu interne und externe Schulungen.

Gehalt/Benefits

Gehalt kommt pünktlich. Es gibt Boni, und ein paar übersichtliche Sozialleistungen.
Aber der Lohn ist unterdurchschnittlich. Während des letzten Jahres Corona-Pandemie hat man sich reingekniet in die Arbeit, musste sich von Kunden anblaffen lassen, Anhusten und -niesen lassen, und bekommt auch nur ein Dankeschön, und 80% vom Gehalt durch die Kurzarbeit.

Kollegenzusammenhalt

Nichts auszusetzen

Vorgesetztenverhalten

Ich finde, in der Führungsetage ist mal Zeit für etwas frischen Wind. Einige der in die Jahre gekommenen Prokuristen vertreten antiquierte Meinungen, und lassen wenig Spielraum für jegliche Kritik zu. Stattdessen werden Themen runtergespielt, und man wird mundtot gemacht.

Arbeitsbedingungen

Das EDV System ist eine Vollkatastrophe. Vielleicht sollte man auch hier mal einen richtigen IT Spezialisten einstellen. Ansonsten moderne Läden, Klimaanlage, Kaffeemaschine

Kommunikation

Man wird per Mail informiert über Neuigkeiten oder Änderungen, gerade zu Coronazeiten hat das gut geklappt.

Interessante Aufgaben

Wer als Optiker arbeitet, kennt das ja..


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Carlotta Heindke, Personalreferentin
Carlotta HeindkePersonalreferentin

Michael Willner Prokurist Juli 2021

Guten Tag,
vielen Dank für Ihr detailliertes Feedback!

Wir sind immer daran interessiert – auch durch das Feedback unserer ehemaligen Mitarbeiter/innen – uns weiter zu verbessern. Ihre Gründe aus dem Unternehmen ausgeschieden zu sein, kennen wir nicht.

Wir freuen uns, dass Sie unsere Arbeitskultur und das Arbeitsklima, positiv bewertet haben. Ein optimales Arbeitsumfeld und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter sind für uns zentrale Faktoren unserer Kultur.

Ergänzen möchte ich Ihre Wahrnehmung, in welchem Umfang Kritik angenommen wird. Wir pflegen in der Geschäftsführung die Philosophie der offenen Türen und jeder Mitarbeiter ist jederzeit herzlich willkommen, um seine Gedanken zu berichten. Um diese Möglichkeit zu perfektionieren, haben wir zusätzlich ein absolut anonymes BKMS-System installiert, in dem offen, oder völlig anonym jede Art der Kritik geübt werden kann.
Wir werben intern regelmäßig bei allen Mitarbeitern das Instrument im Sinne unseres Wertekompasses zu nutzen.

Während der Pandemie hatten wir das Glück, dass die Geschäfte geöffnet bleiben durften und wir für unsere Kunden da sein konnten. Die wegen Corona reduzierte Nachfrage hat dazu geführt, dass nicht alle Mitarbeiter durchgängig zu 100% beschäftigt werden konnten. Alle Mitarbeiter, die während der Zeit gearbeitet haben, wurden vollständig entlohnt. Nur für den tatsächlich ausgefallenen und sehr häufig nur geringen Teil der Arbeitszeit wurde das Kurzarbeitergeld in Höhe von 60/ 67% in Anspruch genommen und freiwillig vom Unternehmen um 20% aufgestockt, sodass es zu nur sehr geringen Einbußen beim Nettoverdient gekommen ist.

Die Förderung der Meisterausbildung steht jedem Mitarbeiter zur Verfügung.

Für Ihre Kritik bleiben wir auch nach Ihrem Ausscheiden interessiert und ich freue mich, wenn Sie diese ggf. gerne anonym über das BKMS System https://www.becker-floege.de/service/ueber-uns/verhaltenscodex/ mitteilen.

Im großen und ganzen zufrieden

4,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei becker + flöge GmbH in Hannover gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-Flache Hierarchien
-Handlungsspielraum im Verkauf
-Kollegen
-Enorme Markenauswahl
-kleine Süßigkeitentüten an Feiertagen und kleine Aufmerksamkeit zum Geburtstag aus der Zentrale
-Randbereiche der Optik werden hier ebenfalls abgedeckt, fast alles ist möglich um einen glücklichen Kunden aus dem Laden zu lassen
-alle 2 Jahre das Betriebsfest

Verbesserungsvorschläge

-Kompetenzgerechte Gratifikation wie beschrieben
-Einführung einer Teamprämie (alle ziehen an einem Strang, bei Umsatzsteigerung erhält jedes Teammitglied einen Anteil) so erhalten auch Mitarbeiter die eher hinter den Kulissen arbeiten wie beispielsweise Aufträge eingeben, Bestellungen tätigen, Sonderanpassungen fernab der Brille durchführen die Chance auf eine gehamtssteigerung.
Des weiteren werden "arbeitsscheuerere" Kollegen vom Team gepusht.
-Überarbeitung der Samstagsregelung

Arbeitsatmosphäre

Je nach Geschäftsleitung unterschiedlich. Im Vergleich zu Mitbewerbern aber enormer Handlungsspielraum für den Mitarbeiter im Verkauf bei Markenauswahl auch in Randbereichen (Kontaktlinsen Bsp.), Beratungszeit, Kulanz etc.

Image

B+f steht für Qualität und ist beim Kunden beliebt.

Work-Life-Balance

Je nach Filiale unterschiedlich, Einzelhandel Öffnungszeiten eben.
Die Samstags Regelung könnte definitiv überarbeitet werden, da diese als Mehrarbeit zählt und somit zumindest theoretisch freiwillig sind.
Man erhält einen Freizeitausgleich von einem Tag unter der Woche im voraus.
Wird man ärgerlicherweise auf einen Samstag krank entstehen somit Minus Stunden.

Karriere/Weiterbildung

"Ehrenamtlich" kann man hier fast alles lernen. Schön wäre nur auch eine Kompetenzgerechte Bezahlung

Kollegenzusammenhalt

Ich habe bereits in mehreren Filialen gearbeitet und habe mich durchweg wohl gefühlt.

Vorgesetztenverhalten

Auch hier steht und fällt es mit der Filiale. Ich kenne von becker+flöge Flache Hierarchien und Wertschätzung für meine Arbeit.

Arbeitsbedingungen

Das System ist eine mittelschwere Katastrophe, ständig hängt und hakt die EDV. Da kann auch das neue IPAD nichts dran ändern.
Gute Ausrüstung im Mess- und Beratungsbereich

Kommunikation

Bei Aktionen verbesserungswürdig. Es ist öfter passiert, dass der Kunde vor mir von einer Aktion wusste. Dieses wurde in früherer Vergangenheit aber bereits verbessert.

Gehalt/Benefits

Unteres Durchschnitt, welcher mit Prämien aufgestockt werden kann.
Seit neustem wird man auch am Umsatz bei guter Leistung beteiligt.
Ein 13. Gehalt ist auch in corona Zeiten gezahlt worden.

Ich würde als Anregung die Mitarbeiter zusätzlich zu Ihren Kompetenzen entlohnen. (zusätzlich Kontaktlinsen Anpassung die über den Standart hinausgehen, Anpassung vergrößernder Sehhilfen, administrative Tätigkeiten die über den Standart hinausgehen etc.)

Gleichberechtigung

Teilzeit Kräfte sollen es schwerer haben, da habe ich aber keine genaueren Informationen zu.

Interessante Aufgaben

Der einzige Optiker, bei dem von Speziallinsen über vergrößernde Sehhilfen bis zum Fernglas alles möglich ist.
Ich freue mich fast jeden Tag auf meine Arbeit.

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Arbeitgeber-Kommentar

Carlotta Heindke, Personalreferentin
Carlotta HeindkePersonalreferentin

Vielen Dank für Ihr detailliertes Feedback!

Wir sind immer daran interessiert – auch durch das Feedback unserer Mitarbeiter/innen – uns weiter zu verbessern und einen tollen Arbeitsalltag zu schaffen.

Wir freuen uns, dass Sie unsere Arbeitskultur sowie unsere Leistungen für die Mitarbeiter, positiv bewertet haben. Ein optimales Arbeitsumfeld und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter sind für uns zentrale Faktoren unserer Kultur. Daher sind wir stets darum bemüht, dieses immer weiter zu verbessern.

Viel Erfolg für Ihre weitere Karriere bei becker+flöge!

Ausgesprochen zwiespältig

3,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei becker + flöge GmbH in Hannover gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die kleinen Goodies sind schon nett. Alle zwei Jahre ein großes Sommerfest, kleine Geschenke zu Geburtstag oder Feiertagen, Zuschüsse zur Weihnachtsfeier und zum Sommerfest gibt es alles.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Abseits der oben genannten Punkte:
Manche der angebotenen Benefits gibt es entweder nur schwer (Förderung Meisterschule) oder nur innerhalb Hannovers (Jobticket).
Die Ausbildung könnte bezogen aufs Handwerk besser sein, auch verstehe ich nicht, warum Azubis immer noch nach Hannover in die Berufsschule geschickt werden, obwohl sie reihenweise durch ihre Prüfungen fallen.

Verbesserungsvorschläge

Die Kommunikation und die Bezahlung müsste entschieden verbessert werden. Die Arbeitszeitplanung inkl Überstundenregelung muss transparenter bzw. fairer werden.

Außerdem gilt bei den Aktionen: weniger ist mehr. Außerhalb der unter Kunden geradezu berüchtigten Rabatten ist es nahezu unmöglich, Brillen zu verkaufen, weil die regulären Preise einfach unglaubwürdig werden.

Arbeitsatmosphäre

Die generelle Atmosphäre ist eher angespannt. Die Kollegen halten zwar zusammen, aber es kommt schon recht viel Druck von der Unternehmensführung, der das Stresslevel unnötig nach oben treibt.
Investitionen werden nur äußerst widerwillig getätigt.

Image

Das Image ist tadellos. Jeder kennt das Unternehmen und das Auftreten in den Medien ist ebenfalls ohne Zweifel.

Work-Life-Balance

Eher schlecht, da die Öffnungszeiten extrem "kundenfreundlich" und deshalb ziemlich arbeitnehmerunfreundlich gestaltet sind. Meist sind die Öffnungszeiten eher später angesetzt, also 10h-19h statt 9h-18h.

Außerdem gibt es eine sehr kuriose Regelung zum Thema Überstunden bzw. Samstagsarbeit.
Die am Samstag geleistete Arbeitszeit gilt generell als Überstunden, die dann mit einem freien Tag in der Woche abgegolten werden. War man in der Woche aber zusätzlich zum freien Tag noch einen Tag krank, entstehen merkwürdigerweise Minusstunden. Das führt dazu, dass die Mitarbeiter sich eher die komplette Woche krankschreiben lassen, damit keine Minusstunden entstehen.
Und spätestens, wenn es an die Urlaubsplanung geht, bricht das System komplett zusammen - es müssen nämlich sechs Tage Urlaub für eine Woche genommen werden, obwohl der Samstag ja eigentlich Überstunden sind...

Sehr merkwürdig. Auf Gespräche darüber lässt sich die Zentrale nicht ein.

Karriere/Weiterbildung

Unterstützung beim Meister ist theoretisch zu bekommen, in der Praxis allerdings nicht ganz so einfach. Man braucht ordentlich Durchhaltevermögen, wenn man in diese Richtung Erfolg haben will.
Interne Schulungen gibt es seit ein paar Jahren deutlich öfter und regelmäßiger, dabei werden auch Themenwünsche der Mitarbeiter berücksichtigt.

Aufstieg ist allerdings dem Beruf geschuldet schwer möglich.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist ziemlich übel. Unter der inoffiziellen Tarifempfehlung des ZVA, was allerdings mit einem Hinweis auf die Umsatzprämie entkräftet wird. Wenn man allerdings im Urlaub oder krank ist, entfällt die natürlich. Geschickt geregelt.

Außerdem gibt es einen internen Haustarif, der angeblich bindend ist. Dass quasi nur die Hälfte der Angestellten tatsächlich danach bezahlt wird, musste ich nach circa sechs Monaten feststellen. Interessanterweise gibt es da keine Regel - manche liegen deutlich darunter, manche stark darüber.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beim Umweltbewusstsein wird sich viel Mühe gegeben. Beim Sozialbewusstsein ginge noch ein bisschen was.

Kollegenzusammenhalt

Der ist je nach Filiale sehr gut. Man hilft sich aus, freie Tage tauschen ist kein Problem, keiner fällt sich in den Rücken. Lediglich die Verteilung der Prioritäten innerhalb der Filialen (Werkstatt vs. Laden vs. Leitung) kann manchmal etwas anstrengend sein. Eigentlich sollte man bei diesen drei Punkten eine Drittelung der Wichtigkeit erwarten, die Werkstatt wird dabei aber oft vernachlässigt.

Umgang mit älteren Kollegen

Für mich als U40 ist das ein ärgerliches Thema, denn ältere Kollegen werden bevorzugt. Beim Urlaub haben sie gern mal Vorrang, ihre Jahresbrillen bekommen sie, im Gegensatz zu neuen/jüngeren Kollegen fast immer komplett kostenfrei.
Außerdem ist der Urlaub altersgestaffelt, was eigentlich nicht so ganz zulässig ist.

Vorgesetztenverhalten

Teils, teils. Die Filialleiter sitzen zwischen den Stühlen und geben sich viel Mühe, ihre Mitarbeiter zufrieden zu stellen. Die Zentrale lässt aber ausrichten, "man fände jederzeit gute Mitarbeiter" und ist nicht so sehr am einzelnen Angestellten interessiert.

Stattdessen gibt es an Ostern und Weihnachten Süßigkeitenpakete aus der Zentrale. Mehr Gehalt wäre mir lieber gewesen.

Arbeitsbedingungen

Extrem abhängig von der Filiale. Generell sind alle Geschäfte hinter den Kulissen enorm beengt. Die EDV ist eine reine Katastrophe. Die Werkstätten sind teils identisch mit Pausenraum/Küche und Büro.

Aber die Refra Einheiten und anderen augenoptischen Geräte funktionieren gut, auch Ipads und ähnliches ist vorhanden und gut gepflegt.

Kommunikation

Alle paar Monate gibt es neue Aktionen, die teils massiv kompliziert gestaltet sind und nur unzureichend erklärt werden. Auf Nachfrage dazu bekommt der Angestellte oft mehrere, widersprüchliche Antworten, je nachdem, wer in der Zentrale gefragt wird.
Passieren dann als Resultat Fehler, ist der Ärger groß.

Generell muss oft nachgehakt werden, wenn man Informationen aus der Zentrale möchte.

Verkaufszahlen stehen dem Filialleiter zur Verfügung und dienen als Grundlage für die Mitarbeiterbeurteilung - der Mitarbeiter selbst bekommt diese allerdings nicht ausgehändigt, auch nicht auf Nachfrage. Mitarbeitergespräche haben in meiner Zeit in dem Unternehmen nicht stattgefunden.

Gleichberechtigung

Ich habe nie einen Unterschied in der Behandlung der Mitarbeiter bezogen auf ihr Geschlecht festgestellt.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit ist, wenn man es will, recht vielfältig. Kontaktlinsen, Brillen, vergrößernde Sehhilfen, Teleskope, Ferngläser... Eigentlich geht alles, was man so in der Optik kennt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Carlotta Heindke, Personalreferentin
Carlotta HeindkePersonalreferentin

Lieber Ex-Mitarbeiter/in,
wir respektieren Ihre Wahrnehmung zum Thema Work-Life-Balance und wollen Ihre Worte gerne an zwei Stellen ergänzen.

Die heutige Augenoptik ist eine Dienstleistung und all unser Tun dreht sich um unsere Kunden. Es ist unsere Kernaufgabe unsere Kunden positiv zu überraschen und zu begeistern. Nur dann haben wir eine Chance diese zu unseren Stammkunden zählen zu dürfen.
Die Öffnungszeiten müssen sich unbedingt daran orientieren, wann unsere Kunden einkaufen möchten.

Die Regelung zum Thema Urlaub und Samstagsarbeit ist völlig klar. Mitarbeiter haben 25Tage = 5 Wochen bis 30 Tage = 6 Wochen Jahresurlaub. Pro Urlaubswoche werden folglich 5 Arbeitstage gezählt.
Die Samstagsarbeit ist von der Urlaubsreglung komplett ausgenommen und so entstandene Überstunden werden in Freizeit ausgeglichen.

Wir sind immer daran interessiert – auch durch das Feedback unserer Mitarbeiter/innen – uns weiter zu verbessern und herausragende Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Wir bedauern sehr, dass Sie das teilweise anders empfunden haben.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

Arbeiten am unteren Ende der Mittelschicht.

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei becker + flöge GmbH in Hannover gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bei Aktionen werden erst die Grundpreise für Gläser stark erhöht, um dann die Ersparnis für die Kund*innen höher wirken zu lassen. Meiner Meinung nach grenzt das an Betrug.

Verbesserungsvorschläge

- Verringerung der wöchentlichen Arbeitszeit bei attraktiver Vergütung
- Mehr Weiterbildungsseminare
- Investitionen in eine moderne EDV
- Zuschuss für Bekleidung (es gibt einen "Dresscode")
- Spritkostenbeteiligung für Pendler
- gesunde Snacks wie frisches Obst oder Gemüse im Pausenraum
- Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung

Arbeitsatmosphäre

Man teilt das Leid einer Putzfrau. Macht man alles richtig, wird es nicht anerkannt, macht man einen erkennbaren Fehler, wird man kritisiert.

Image

Die Außenwahrnehmung ist deutlich besser als die Mitarbeiter es beschreiben würden.

Work-Life-Balance

Je nach Filiale stark schwankende Öffnungszeiten, im großen und ganzen weiß man aber vorher, worauf man sich im Einzelhandel einlässt.
Was gar nicht geht: mir wurden schon Urlaubstage gestrichen, die seit 9 Monaten feststanden, und ich wurde zu verkaufsoffenen Sonntagen zitiert, an denen ich gar nicht arbeiten sollte, weil der Filialleiter keine Lust hatte.
Samstage zählen als "freiwillige Arbeit". Ohne den Samstag würde man aber die vorgesehenen 40 Stunden in der Woche gar nicht erreichen. Wenn man also schon einen freien Tag in der Woche hatte und im Verlauf der Woche für die restlichen Tage vom Arzt krank geschrieben wird, bekommt man für den Samstag einen arbeitsfreien Tag eingetragen und sammelt dadurch Minusstunden.

Karriere/Weiterbildung

Muss alles vorher mit dem Vorgesetzten abgesprochen werden. Interne Seminare haben begrenzte Teilnehmerzahlen, sodass ein Großteil nicht berücksichtigt werden kann. Externe Seminare müssen privat bezahlt werden.
Für Azubis gibt es regelmäßig stattfindende Seminare beim Filialleiter aus Peine. Diese sind wirklich super und verdienen es, als lobendes Beispiel aufgeführt zu werden.

Kollegenzusammenhalt

Hier punktet nicht das Unternehmen, sondern die Menschen, die einem zur Seite stehen und für die Kunden das Gesicht von Becker und Flöge sind. Herzliche, lustige, hilfsbereite Kolleg*innen, die von der Führung nicht die Wertschätzung erhalten, die sie verdienen.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Wertschätzung und keine Gehaltssteigerungen bei langer Betriebszugehörigkeit. Treue lohnt sich nicht. Möchte man als ehemaliger Azubi bei Übernahme das Gehalt verhandeln wird auf den Haustarif verwiesen und im Zweifel auf die Tür gezeigt. Bewerber von außerhalb werden mit utopischen Gehältern gelockt und verdienen teilweise wesentlich mehr (auf die gleiche Arbeitszeit von 40 Stunden/Woche gerechnet).

Vorgesetztenverhalten

Es wird über den Kopf hinweg entschieden. Man hat so gut wie kein Mitspracherecht. Aktionen (1 Glas geschenkt, 2 Brillen - 1 Preis) sind sperrig formuliert, aber es wird erwartet, dass jeder es sofort umsetzen kann.
Verbesserungsvorschläge werden ignoriert (dann machen Sie es doch selber) und Kritik einfach abgeschmettert (das war schon immer so).
Bei Konflikten mit Vorgesetzten wird klar, dass man jederzeit mit einem Bein gekündigt ist: "Das passt Ihnen nicht? Dann müssen Sie sich die Frage stellen, ob Becker und Flöge der richtige Arbeitgeber für Sie ist."
Krankheit wird in manchen Filialen als Schwäche angesehen. Man solle sich nicht so anstellen und trotzdem arbeiten gehen, immerhin stehen die Kolleg*innen ja auch mit Husten und Schnupfen im Laden. Dann weiß man auch schon, woher man die Krankheit hat...

Arbeitsbedingungen

Katastrophale EDV. Die Software ist komplett veraltet.
Die Filialen sind unterschiedlich ausgestattet. Unterschiedliche Zentriersysteme, abweichende Messeinrichtungen.
Filialen ohne Klimaanlagen ("Es wird auch wieder Winter"), mit Schimmelbildung an den Wänden, ohne vernünftige sanitäre Einrichtungen und nicht barrierefrei.

Kommunikation

Die eigenen Umsätze können nur vom Filialleiter eingesehen werden. Die Zahlen werden allerdings nur selten kommuniziert. Mitarbeiterbesprechungen sind eigentlich mehrmals im Jahr Pflicht, werden aber nicht durchgeführt.

Gehalt/Benefits

Gehalt kommt pünktlich. Es wird eine "freiwillige Weihnachtsgratifikation" gewährt (13. Monatsgehalt).
Das Grundgehalt ist viel zu gering [1830€ brutto im ersten und zweiten Gesellenjahr, nach Haustarif gestaffelt (bis 2075€ brutto ab dem 9. Gesellenjahr)] und nicht mit dem Prokuristen verhandelbar.
Es gibt ein Prämiensystem. Verkauf das Beste und teuerste Glas (oder Fassungen, die alt und schäbig sind und komplett am Zeitgeist vorbei gehen) und du bekommst Provision. Ob das für den Kunden überhaupt sinnvoll ist spielt dabei keine Rolle.
Die Ausbildungsvergütung entspricht der gesetzlichen Mindestvergütung. Dafür werden Azubis als billige Arbeitskräfte eingesetzt. Kein Geschäft könnte ohne sie auskommen.
Es gibt vergünstigte Monatskarten für den ÖPNV.

Gleichberechtigung

Im Prinzip haben alle die gleichen Aufstiegschancen.
Was den persönlichen Umgang angeht gibt es krasse Unterschiede in den Filialen. Filialleiter*innen, die "einfach nicht mit anderen Männern/Frauen klar kommen" gibt es genauso wie anzügliche Sprüche bis an die Grenze der sexuellen Belastigung.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit ist nicht besonders abwechslungsreich. Er wird nur durch die Menschen interessant, mit denen man täglich zu tun hat, Kolleg*innen wie Kund*innen.
Während der Ausbildung wird einem in Seminaren immer gesagt, man solle sich Zeit für die Kund*innen nehmen. Doch kaum steht man im Laden soll alles schnell gehen. Schnell messen, schnell Fassung auswählen, schnell Gläser verkaufen. Auf individuelle Beratung wird von Seiten der Filialleiter*innen kein Wert mehr gelegt. Hauptsache teuer verkauft und der Schnitt stimmt. Wenn man sich trotzdem Zeit nimmt und gründlich arbeitet steht man in der Kritik, weil man zu langsam ist.

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Arbeitgeber-Kommentar

Sehr geehrte/r Mitarbeiter/in,
Ihre kritischen Worte gehen mir sehr zu Herzen und wir nehmen dieses Thema sehr ernst. Ich spüre Ihre tiefe Enttäuschung und wir finden es sehr schade, wie Sie Ihre Führungskräfte erleben und hier beschreiben.

Gerne biete ich Ihnen ein vertrauliches Gespräch an um alle Themen, die Ihnen auf den Herzen liegen, zu klären.

Ihre Kritik respektieren wir.

Richtigstellen möchten wir jedoch Ihre Aussagen hierzu:

Kommunikation
Sie beschreiben völlig richtig wie wichtig es dem Unternehmen ist, dass es eine umfassende Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungskräften gibt. Wir fordern und pflegen, dass jeder Mitarbeiter jeder Zeit mit jedem Mitglied der Geschäftsführung sprechen kann und alle Informationen erhält. Ihre Kritik trifft hier so sicher nicht auf alle Teams zu.

Gehalt/ Sozialleistungen
Bei becker + flöge gibt es jederzeit die Möglichkeit sein Basisgehalt zu verhandeln. Durch das attraktive Prämiensystem werden zum Teil erheblich höhere Gehaltsstufen erreicht. Unsere Auszubildenden arbeiten je nach Kenntnisstand intensiv mit und lernen so alles, was der Beruf später von ihnen verlangt. Unsere Auszubildenden dürfen Verantwortung übernehmen und werden nicht nur in der Werkstatt an Übungsstücken ausgebildet.

Karriere/ Weiterbildung
Selbstverständlich übernimmt becker +flöge die Kosten für ein Seminar zu dem es Mitarbeiter entsendet. Externe Seminare können jederzeit bei uns beantragt werden.

Contra
Unsere Glaspreise liegen ganzjährig und ausnahmslos zwischen ca. 20% bis 50% unter den Preisempfehlungen der Hersteller. Das schwankt natürlich im Rahmen verschiedener Sonderangebote.

Wir legen sehr viel Wert auf das Wohl unserer Mitarbeiter und möchten, dass diese stets zufrieden sind.

Mit freundlichen Grüßen

Katja Flöge
Geschäftsführerin

Eine Firma mit Herz und Seele

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei becker + flöge GmbH in Hannover gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

b+f ist ein familiäres Unternehmen, in welchem jeder Mitarbeiter wertgeschätzt wird und man mit Herz und Seele bei der Sache ist. Alle Arbeiten gehen Hand in Hand und man spürt, dass jeder mit Herzblut bei der Sache ist.

Arbeitsatmosphäre

Freundliches, kollegiales Miteinander.

Image

Positives Image, grade in der Region Hannover sehr bekannt. becker+flöge gibt es seit 1836!

Work-Life-Balance

Spontane freie Tage sind oft möglich. Arbeitszeiten dem Einzelhandel entsprechend.

Karriere/Weiterbildung

Man hat viele tolle Chancen auf Weiterbildungen und wird vom Unternehmen hier gut Unterstützt. Es finden Schulungen in vielen Fachbereichen statt.

Gehalt/Benefits

Der Branche entsprechend. Es gibt diverse Mitarbeiterprämien und Boni.

Kollegenzusammenhalt

Deutlich spürbar. Das Miteinander funktioniert auch filialübergreifend gut.

Vorgesetztenverhalten

Es ist immer ein offenes Ohr zur Stelle!

Kommunikation

Schon gut. Durch die Erweiterung der heutigen EDV-Technik ist hier noch Luft nach oben!


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael WillnerProkurist

Vielen Dank für die gute Bewertung! Wir freuen uns über jedes Feedback und wollen jeden Tag ein bisschen besser werden.

Ich kann nicht meckern!

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei becker + flöge GmbH in Hannover gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Gerne mehr Fortbildungen.

Arbeitsatmosphäre

In Ordnung.

Image

Bei uns in der Ecke recht unbekannt, Kunden reden zu 90% positiv über uns.

Work-Life-Balance

Centeröffungszeiten bieten einem leider nicht viel Freizeit. Urlaub kann meistens wie geplant stattfinden. Spontane freie Tage sind meistens möglich.

Karriere/Weiterbildung

Bisher hatte ich noch keine Weiterbildung, habe aber davon nur gutes gehört.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist angemessen, es erfolgen nette Sonderzahlungen und kleine Presente.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Müll wird fachgerecht entsorgt.

Kollegenzusammenhalt

Schwierig zu beurteilen, da wir selten alle zusammen arbeiten.

Arbeitsbedingungen

Es wird immer für ein angemessenes Klima (Temperatur) gesorgt, es ist sauber.

Kommunikation

Könnte denke ich stellenweise besser sein.

Interessante Aufgaben

Besondere Aufgaben gibt es eher selten.


Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

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Schlechte interne Kommunikation.

1,3
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei becker + flöge GmbH in Hannover gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Man ist immer mit einem Bein gekündigt.

Work-Life-Balance

Samstags Arbeiten! Zwang!

Karriere/Weiterbildung

Gleich null!

Gehalt/Benefits

Gehalt war ok, nicht gut!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

war ok

Kollegenzusammenhalt

gibt es nicht!

Vorgesetztenverhalten

Keine klaren Aussagen!

Arbeitsbedingungen

Zu Laut!

Kommunikation

Schlechte bis gar keine Kommunikation

Gleichberechtigung

Frauen bekommen immer weniger als Männer!

Interessante Aufgaben

Zu viele Bereiche auf die man aber keinen Einfluss hat.


Image

Umgang mit älteren Kollegen

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