Versprechen groß, Umsetzung klein - von Visionen zum eng geschnürten Korsett des Mikromanagements
Gut am Arbeitgeber finde ich
Homeoffice, wenn ich nicht gerade im Hotel bin. Pünktliches Gehalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zu oft in Hotels. Arbeitsbedingungen und Arbeitsgestaltung. Managerverhalten. Keine oder verspätete Resonanz bei Anliegen von HR und Betriebsrat. Visionäre Unternehmenspolitik in der man auf das Große und Ganze achten soll. Einzelne Mitarbeiter/Kunden interessieren da nicht.
Verbesserungsvorschläge
Geht auf Mitarbeiter und deren Persönlichkeitsmerkmale ein. Stellt Führungskräfte und keine Manager ein die nur Zahlen schieben und Aufgaben delegieren können. Versprecht nichts, was nicht gehalten werden kann! Seid dazu aber erstmal ehrlich zu euch selbst Überarbeitet das komplette Paket und passt euer Niveau an das eines global Players an. Hört Mitarbeitern zu und ermöglicht es zeitnah Gespräche führen zu können.
Arbeitsatmosphäre
Belohnung für Leistung: Für Leistung gibt es warme Worte. Als global Player sollte man hier mehr tun. Hier geht BD im Vergleich mit anderen global Playern definitiv unter.
Fairness & Vertrauen: "Was interessiert mich mein Gerede von gestern?!". Versprechen sollte man sich schriftlich geben lassen, da diese sich gefühlt wöchentlich verändern.
Image
Peinlich fürs Image - wenige kennen BD! Selbst Kunden wissen zum Teil nicht was BD ist und wenn sie BD dann doch kennen sind sie oft nicht zufrieden. Über die Qualität der Geräte lässt sich streiten. Auch Kunden haben zunehmend ein entsprechendes Bild von den Geräten und der Firma, sodass ich nicht mehr für die Firma stehen möchte. Intern wird die Firma in den Himmel gelobt, vor allem ab der Managementebene sobald Kritik kommt.
Work-Life-Balance
Work-Work-Balance trifft es eher. Keine Zeit für private Vorhaben. Man muss aufpassen, dass man gegen das Arbeitszeitgesetz nicht verstößt, vor allem wenn man agiert wie es der Manager plant.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt sowas wie einen internen Karriereplan. Ob man da aber das erreichen kann was man persönlich auch möchte halte ich für fraglich. Man muss sehr hinterher sein und langen Atem auch in der Kommunikation diesbezüglich beweisen. Private Weiterbildung wäre das zuteilen sinnvoller und einfacher, wenn man die Zeit dafür hätte.
Kollegenzusammenhalt
Man hält vornerum trotz der ganzen Umstände zusammen. Hintenrum wird übereinander geredet und hergezogen.
Vorgesetztenverhalten
Unerfülltes Geltungsbedürfnis in Kombination mit Mikromanagement. Dank für Leistung nur mit einem warmen "Toll gemacht!". Bringt nur Chaos ins Programm. Erkennt Persönlichkeitseigenschaften der Mitarbeiter nicht und geht damit nicht auf seine Mitarbeiter ein, wie man es sich von einer Führungskraft wünschen würde. Klassischer Manager und keine Führungspersönlichkeit.
Kommunikation
Unter den Kollegen ist es gut. Nach oben hin wird es traurig. Vorgesetzte mit unerfülltem Geltungsbedürfnis und ein Konzern der zu groß ist, um gute Kommunikation zu gewährleisten machen die Kommunikation zuweilen unerträglich
Gehalt/Benefits
Fixum ist ok. Bonus kann "nett" ausfallen, da aber an allen und oft an den falschen Ecken gespart wird, fällt dieser doch auch nur ok aus. Das Fixum ist definitiv vergleichbar mit anderen global Playern. Das gesamte Gehaltspaket kann jedoch nicht mit anderen mithalten da, die dann doch mehr Sozialleistungen wie Corp. Benefits, Fitnesszuschüsse und Co haben. Neben dem überteuerten Dienstwagen gibt es ein Jobrad.
Interessante Aufgaben
Anlagen sind in sich komplex. Die Aufgaben sind aber überwiegend wiederkehrend und damit immer die selben. Außer der Manager delegiert seine Aufgaben an einen, dann kommt etwas - unwillkommene - Abwechslung rein.

