4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich möchte hier meine persönliche Erfahrung als ehemaliger Mitarbeiter schildern.
Ich habe neun Jahre im Bellevue Rheinhotel gearbeitet. In dieser Zeit kannten mich viele Stammgäste persönlich. Viele Gäste, die mich über Jahre erlebt haben, wissen, dass man sich auf mein Wort verlassen kann. Ich habe meine Arbeit stets zuverlässig, engagiert und verantwortungsbewusst ausgeübt. In neun Jahren war ich kein einziges Mal krank.
Die Zusammenarbeit mit vielen Kolleginnen und Kollegen sowie der Kontakt zu den Gästen waren für mich über viele Jahre positiv. Umso enttäuschender war für mich die Abwicklung meines Ausscheidens.
Nach Beendigung meines Arbeitsverhältnisses kam es aus meiner Sicht zu erheblichen Unstimmigkeiten bei der letzten Lohnabrechnung. Besonders betroffen war das Weihnachtsgeld. Aus meiner Sicht wurde mir vermittelt, dass bei einem Ausscheiden zum 01.04. das Weihnachtsgeld nicht vollständig ausgezahlt wird bzw. nur ein deutlich reduzierter Betrag berücksichtigt wird. Für mich war das nicht nachvollziehbar, da die vertragliche Formulierung von einem Austritt „vor dem 31.03.“ spricht und mein Arbeitsverhältnis erst mit Ablauf des 31.03. endete.
Für mich war außerdem nicht nachvollziehbar, dass im Zusammenhang mit dem Weihnachtsgeld auf tarifliche Regelungen verwiesen wurde. Nach meiner Erinnerung habe ich keinen gesonderten Tarifvertrag unterschrieben. Wenn sich der Arbeitgeber am Ende dennoch auf tarifliche Regelungen beruft, stellt sich für mich die Frage, warum dann nicht auch die für Arbeitnehmer günstigen Punkte entsprechend berücksichtigt wurden. Beispiel: In der Korrespondenz wurde auf tarifliche Regelungen verwiesen; gleichzeitig hatte ich nach meinem Arbeitsvertrag nur 20 Urlaubstage. Aus meiner Sicht wirkt es widersprüchlich, wenn einzelne Regelungen zu Lasten des Mitarbeiters herangezogen werden, andere mögliche für den Mitarbeiter günstige Punkte jedoch nicht.
Auch die Kommunikation hierzu empfand ich als wenig lösungsorientiert. Ich habe mehrfach schriftlich um eine nachvollziehbare Erklärung und Klärung gebeten. Da ich inzwischen keine weitere Klärung erreichen konnte, sehe ich mich gezwungen, den Vorgang arbeitsgerichtlich prüfen zu lassen.
Ein weiterer Punkt betrifft meinen Resturlaub. Dieser wurde aus meiner Sicht nicht so berücksichtigt, wie ich es mir gewünscht hatte. Ich hatte schriftlich darum gebeten, den verbleibenden Urlaub zusammenhängend nehmen zu können, nachdem dieser zunächst auf einzelne Tage verteilt worden war.
Besonders enttäuschend war für mich, dass mir am Ende aus meiner Sicht nur ein deutlich geringerer Betrag ausgezahlt wurde, als ich erwartet hatte. Als Vater von zwei kleinen Kindern bin ich auf eine korrekte und nachvollziehbare Lohnabrechnung angewiesen.
Ich bewerte ausdrücklich nicht die Arbeit einzelner Kolleginnen und Kollegen oder die Gästeerfahrung im Hotel, sondern ausschließlich meine persönliche Erfahrung mit der Abwicklung meines Arbeitsverhältnisses und der Kommunikation in diesem Zusammenhang. Alles, was ich hier schildere, entspricht meiner persönlichen Erfahrung und meinem besten Wissen und Gewissen.
Sollte diese Bewertung beanstandet werden, bin ich bereit, meine Aussagen anhand meiner Unterlagen, E-Mail-Korrespondenz und Vertragsdokumente zu belegen. Mir ist wichtig, dass meine persönliche Erfahrung sachlich dargestellt bleibt.
Wer sich dort bewirbt oder dort arbeiten möchte, sollte aus meiner Sicht wichtige Punkte wie Weihnachtsgeld, Urlaub, Resturlaub, Tarifbindung und mögliche Rückzahlungsklauseln vorher genau schriftlich klären und dokumentieren lassen.
Eine multikulturelle Firma.
Jeder hat seine Chance.
Sogar Leute die ein bescheidenes Deutsch-Niveau haben.
Nicht zu vergessen, Unterkunft für Mitarbeiter ist möglich.
Mitarbeiterrabbat könnte höher sein
Das Haus (Bellevue Rheinhotel, ich habe da gearbeitet), ist wunderschön.
Belle Epoque in vollem Pracht.
Wer lernen und arbeiten will, hat gute Chancen nach vorne zu gehen
Es gibt viele verschiedene Aufgaben.
Das finde ich positiv.
Unter den Mitarbeitern selbst weitgehend gut. Zwischen Geschäftsführung (nicht das Management der Abteilungen) und Auszubildenden eher einschüchternd mit Tadel vor versammelter Mannschaft. Lob fällt gefühlt nur bei Leistung 1,0... alles andere ist kaum erwähnenswert.
Die Realität sieht eher anders aus.
Eigentlich nicht vorhanden. Überstunden ständig, Ausgleich vergebens. Dennoch konnte man hier und da spontan mal freimachen. Urlaub unterirdisch.
Es wird schon versucht hier etwas in Gang zu bringen. Papierwiederverwendung, ökologische Putzmittel.
Es werden sehr viele Inhouse Schulungen geboten, die jedoch immer in der Freizeit besucht werden müssen.
Teilweise sehr gut - vorallem das Management der jeweiligen Abteilungen untereinander, an anderen Stellen aber auch viel Gerede hinter dem Rücken.
Rücksicht wurde meines Erachtens genommen. Lösungen gesucht, wenn Arbeiten nicht mehr dem Alter gerecht wurden.
Äußerst Stimmungsabhängig und von dem Stresslevel der Geschäftsführung abhängig.
Technik ist soweit gut. Arbeitsplätze regelmäßig als spontaner Ablageplatz genutzt. Mitarbeitertoilette.... ohne Worte. Lärmpegel eher hoch, jedoch wohl einfach der Branche geschuldet.
Anfangs von kurzen Entscheidungswegen geprägt, herrschte später nur noch Chaos. Mal sollte man alles im Alleingang entscheiden, ein anderes Mal Schritt für Schritt besprechen. Dann erhielt man keine Rückmeldungen mehr auf E-Mails und Tage später nach dem Motto "Wieso ist das noch nicht fertig?" Insgesamt katastrophal.
Gehalt kommt pünktlich, aber für die Stelle nicht angemessen. Denke auch hier hat einiges damit zu tun, dass die Menschen in der Gastrobranche generell einfach "verheizt" werden. Habe leider noch nie in meinem Leben von einer Person erfahren, die mit ihrem Gehalt im Gastrobereich wirklich zufrieden war.
Unter Sozialleistungen fällt sicher der "Gesundheitsbonus", der im Klartext heißt, bist Du einmal im Jahr krank (wie jeder Mensch) hast Du Deine Chance auch schon vertan.
Im Großen und Ganzen "Ja"! Jedoch muss man auch immer wieder "Helferarbeiten" übernehmen, die fern von der eigentlichen Tätigkeit liegen und einen aus der Arbeit rausreißen.
das Team
alles andere
viel zu viel
Es wird vor versammelter Mannschaft gedemütigt, Lob wird zu selten geäußert.
Überstunden ohne Ende, ohne das diese aufgeschrieben werden. Urlaubssperre von April - Oktober, außer 1 Woche am Stück in dieser Zeit.
Arbeitszeit ist meist Teildienst (ca. 10 Stunden am Tag) und das auch gut mal 14 Tage am Stück.
Gehalt geht nicht pünktlich ein, die dadurch entstehenden Kosten werden nicht ausgeglichen. VL wird nicht gezahlt.
Das einzige positive sind die Kollegen. Untereinander versteht man sich doch zum größten Teil.
Es dürfen keine Widerworte geäußert werden, falls doch, droht es Konsquenzen.
Tägliche Meetings informieren aktuelle Dinge. Leider ist diese Zeit PFLICHT, wird aber nicht als Arbeitszeit gezählt.
Meist eintönig, jedoch bringen verschiedene Veranstaltungen etwas Abwechslung.