Bester Arbeitgeber trotz kleiner Probleme
Gut am Arbeitgeber finde ich
Techniker werden wahrgenommen, man ist nicht nur eine Nummer und kann in der Regel alle Probleme direkt außern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider zu wenig abwechslungsreiche Aufgaben, man fühlt sich als wäre man die Putzfrau eines Kundens, weil es zu wenig Aufgaben gibt welche wirklich etwas mit IT zutun haben, einige Arbeiten sollten auch andere Gewerke machen und haben nichts mit der Arbeit eines Technikers zutun.
Verbesserungsvorschläge
Techniker sollten Aufträge welche keine festen Termine haben sondern evtl. für die Woche oder den Monat geplant sind selber planen dürfen. Ganz nach dem Motto "Das steht den Monat an, wann du es abarbeitest ist egal, aber es muss fertig werden".
Öfers mal die Techniker fragen, wie diese zu Entscheidungen stehen.
Die Erfahrungen der Techniker (auch abgesehen von der Arbeit) nutzen, dass könnte auch den Terminstress reduzieren.
Arbeitsatmosphäre
Lob bekommt man leider nur selten, ist aber nicht verwunderlich, wenn man im Außendienst arbeitet. Zum Innendienst gibt es in der Regel guten Kontakt.
Work-Life-Balance
Wenn keine Aufträge da sind, hat man Freizeit (Rufbereitschaft), wenn mehrere Aufträge da sind kann es aber auch mal sein, dass man länger Arbeitet, wobei immer geschaut wird, dass man in seiner Arbeitszeit bleibt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hardware wird in einem Karton an den Techniker gesendet und nicht alles in kleinen einzelnen Karton. Firmenfahrzeuge sind bei einigen Technikern Diesel.
Karriere/Weiterbildung
Man hat so wie es rüberkommt nicht viele Möglichkeiten aufzusteigen.
Kollegenzusammenhalt
Wird vermutlich regionsabhängig sein, aber in meiner Region gibt es einen guten Kollegenzusammenhalt
Vorgesetztenverhalten
Man merkt sehr oft, wenn es Stress im Innendienst gibt, und das spiegelt sich dann auch auf Kommunikation aus. Grundsätzlich aber sehr angenehm.
Teilweise werden aber auch die Erfahrungen der Techniker nicht wahrgenommen und sich lieber auf Dokumentationen und Informationen des Kunden verlassen. Es heißt nicht umsonst Field-Service-Engineer. Wir arbeiten auf dem Field der Kunden und sind fast täglich bei den Kunden.
Arbeitsbedingungen
Es wurde leider meiner Meinung nach ein Fehler gemacht bei der Auswahl der Firmenwägen, und es wird teilweise bei Arbeitsmaterialien gepaart, das Problem wird aber angegangen.
Kommunikation
Durch 2-wöchentliche Meetings werden alle auf den aktuellen Stand gehalten, Informationen welche Techniker wissen sollten, bzw. genauere Erklärungen warum etwas so gemacht wird wie es vom Innendienst gefordert wird gibt es leider nur selten.
Gehalt/Benefits
Durchschnittliches Gehalt, besser geht natürlich immer
Gleichberechtigung
Man hat, wenn man nicht aus der Zentrale kommt das Gefühl, dass Mitarbeiter in Zentralnähe bevorzugter werden als Kollegen aus anderen Regionen.
Interessante Aufgaben
Nimmt leider zunehmend ab, es sind viele Aufgaben, welche sich immer wiederholen, leider sind diese Aufgaben auch eher welche, wo Kunden einen als "Saubermacher" sehen. Es gibt zwar auch immer wieder Projekte welche spannend sind, nur sind diese bedauerlicherweise immer viel zu kurz als dass man davon lange etwas hat.

