Ausbildungszentrum für Frustrationstoleranz
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Schlechte Kommunikation - Informationen erhielt man oft zuerst über den Flurfunk.
- Wenig Vertrauen gegenüber den Mitarbeitenden.
- Man hatte das Gefühl, austauschbar zu sein.
- Wenig Flexibilität, trotz Gleitzeit.
- Teilzeitarbeit wurde nicht gern gesehen.
- Zu viele und zu lange Meetings, oft mit Wiederholungen und unnötig eingeplanten Personen. Zeitweise blieb dadurch kaum Zeit für die eigentliche Arbeit.
- Es entstand der Eindruck, dass Benefits nach und nach gestrichen wurden.
Verbesserungsvorschläge
- Mitarbeitende wertschätzen und langfristig halten. Den Mitarbeitenden auch wirklich zuhören, statt nur Mitarbeitendenumfragen durchzuführen, nach denen sich ohnehin nichts ändert.
- Faire Gehälter zahlen.
- Mit der Zeit gehen, wirklich mehr Flexibilität ermöglichen und die strenge Home-Office-Regelung überdenken.
- Führungskräfte gezielt in Kommunikation und Mitarbeiterführung schulen.
- An der Unternehmenskultur arbeiten und den Mitarbeitenden mehr Vertrauen entgegenbringen.
Arbeitsatmosphäre
Die hohe Fluktuation führte dazu, dass sich die Teams ständig veränderten. Dabei war die Unzufriedenheit unter den Kolleginnen und Kollegen deutlich spürbar. Das wirkte sich auch auf die Stimmung im Alltag aus, weil man ständig damit beschäftigt war, neue Mitarbeitende einzuarbeiten.
Kommunikation
Flurfunk war schneller als jedes Meeting.
Work-Life-Balance
Das Home-Office-Kontingent von 26 Tagen durfte nicht direkt vor oder nach dem Urlaub genutzt werden. Manchmal fühlte es sich so an, als müsste man den Wunsch nach Home Office begründen.
Vorgesetztenverhalten
Das Führungsverhalten war je nach Vorgesetztem sehr unterschiedlich. Die Geschäftsführung hat eine klare Linie, und wer dieser nicht folgte, hatte es spürbar schwerer.
Interessante Aufgaben
Es gab viele interessante Aufgaben, oft jedoch so viele, dass man gar nicht hinterher kam.
Gleichberechtigung
Obwohl das Verhältnis von Männern und Frauen im Unternehmen ausgeglichen war, hatte ich intern häufiger den Eindruck, dass die Stimme von Männern mehr Gewicht hat als die von Frauen.
Gehalt/Benefits
Unterdurchschnittliches Gehalt. Gehaltsgespräche zogen sich oft hin, Entscheidungen wurden vertagt, und Erhöhungen waren meist nur gering und nur mit viel Nachdruck durchsetzbar.
Image
Nach Außen ein tolles Image, das geht jedoch verloren beim Blick hinter die Kulissen