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benuta 
GmbH
Bewertung

Die ganzen 5*-Bewertungen spiegeln nicht die Realität wider

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Marketing / Produktmanagement gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der schnelle Einstieg war gut. Anfangs passte auch vieles, schade, dass es nicht dabei blieb.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Einfach viel zuviel, weswegen ich mich umorientiert habe, siehe o.g. Punkte.

Verbesserungsvorschläge

Die "Untertanen" mehr ins Gespräch und die Entscheidungen holen - nicht umsonst stellt Benuta doch "Experten" ein, die eine gewisse Expertise in das Geschäft bringen, oder?
Zudem angemessen entlohnen, Wertschätzung entgegen bringen!

Arbeitsatmosphäre

Das ist ein Auf und Ab. Tendenziell aber ist die Atmosphäre eher erdrückend, weswegen ich mich nach einer anderen Stelle umsehen musste, denn auf Dauer kann man es mit genau diesen Vorgesetzten nicht ertragen. Man sollte morgens nach dem Aufstehen Freude empfinden, was die Arbeit betrifft - dies hat bei Benuta schnell nachgelassen.

Kommunikation

So gut wie keine nach Unten hin. Man wird zunehmend vor vollendeten Tatsachen gestellt und hat keine Chance auf Rücksprachen.

Work-Life-Balance

Gerade so okay, aber seine 40 Stunden sollte man auf jeden Fall toppen durchs Längerbleiben.

Vorgesetztenverhalten

Siehe oben, unterm Strich eher schlecht.

Arbeitsbedingungen

Hardware ist guter Durchschnitt. Ausstattung auch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Null. Ich sag nur fette BMW, Porsche etc.

Gehalt/Sozialleistungen

Absolut schlechte Bezahlung, wenn man Vergleichswerte im selben Bereich hinzu zieht. Ich hätte damals sogar netto mehr ALG bekommen können, wenn ich gewollt hätte.

Image

Image nach außen HUI. Innen aber... Gegenteil. Insgeheim will man hier schnell weg - nur darüber redet natürlich keiner.

Karriere/Weiterbildung

So gut wie nicht vorhanden


Interessante Aufgaben

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Jennifer Schönherr, HR Generalist
Jennifer SchönherrHR Generalist

Hallo liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

schon der Titel Deiner Bewertung lässt einen aufhorchen. Beim Lesen ergeht es einem dann nicht besser, da Du hier doch sehr “harte Worte” verwendest.
Wie auch schon in der vorherigen Bewertung, fragen wir uns, ob es wirklich keine Anlässe gab, um diese Kritik rechtzeitig anzubringen und Abhilfe zu schaffen?
In der Regel verabschieden wir keinen Mitarbeiter ohne ein persönliches Gespräch, in dem wir uns natürlich bereits ein ehrliches und offenes Feedback wünschen.
Wenn ich mir diese Bewertung allerdings durchlese, “höre” ich das Meiste jedoch zum ersten Mal.
Schade, denn wer nicht gewillt ist mit uns zu sprechen, bevor es zu einer solchen Bewertung kommt, der scheint mir auch nicht gewillt etwas mitzuverändern oder zu verbessern. Nur gemeinsam und damit meine ich: mit allen Mitarbeitern, kann sich das Unternehmen, unsere Vorgesetzten und Maßnahmen sowie Angebote weiterentwickeln.

Was die Kommunikation betrifft, kann ich auch Dir nur sagen: Klar, hier ist noch Luft nach oben. Aber anstatt nur destruktive Kritik anzubringen, hätte ich mir doch mal konkrete Verbesserungsvorschläge gewünscht, wie wir die Kommunikation aus Sicht der Mitarbeiter besser machen können.

Der Punkt “Karriere / Weiterbildung”, macht mich irgendwie immer wieder traurig. Leider fehlen uns hier aktuell etwas die personellen Kapazitäten, um das ganze Thema professionell anzugehen, darum machen wir auch kein Geheimnis. Allerdings können wir die Mitarbeiter, die hier wirklich aktiv mit bereits konkreten Vorschlägen auf uns zugekommen, an einer Hand abzählen. Für Wünsche sind wir jederzeit offen und versuchen sie bestmöglich für beide Seiten umzusetzen.

Was das Thema “BMW, Porsche etc.” betrifft: Gerne gebe ich diese Anmerkung weiter. Wobei man hier auch deutlich sagen muss, dass ein “Premiumfahrzeug” nicht zwangsweise umweltschädlicher sein muss als ein mittelalter Golf Diesel.

Beim Thema Work-Life-Balance und der (ich nenne es mal) Anschuldigung, dass man seine 40-Stunden auf jeden Fall toppen sollte, fehlen mir fast die Worte.. Ja, unser Business ist saison-getrieben und ja, das bedeutet mal ist mehr und mal weniger zu tun. Aber Überstunden werden hier von niemandem verlangt! Je nach dem seit wann Du nicht mehr im Unternehmen bist, möchte ich an der Stelle auch nochmal auf unsere neue Regelung zu Überstunden und deren Abbau hinweisen.

Deine Verbesserungsvorschläge nehmen wir uns natürlich zu Herzen und es tut mir leid, dass Du Dich an der Stelle nicht genug wertgeschätzt gefühlt hast.

Zu guter letzt möchte ich Dir bzgl. Deiner Kritik am Gehalt nochmal mit auf den Weg geben, dass wir nach wie vor ein eigenfinanziertes Unternehmen sind, das aus eigener Kraft und seinen Mitarbeitern wächst. Wir möchten uns bewusst nicht abhängig von Investoren machen und das ist ein Punkt, auf den wir stolz sind.

Abschließend danken wir Dir trotzdem dafür, dass Du Dir die Zeit für die Bewertung genommen hast, auch wenn wir uns gewünscht hätten, dass Du auf uns persönlich zugekommen wärst bevor das “Kind in den Brunnen“ gefallen ist. Dann hätten wir an dem ein oder anderen Kritikpunkt gemeinsam eine Verbesserung beratschlagen können.

Wir wünschen Dir viel Erfolg und weiterhin alles Gute für Deine aktuelle Beschäftigung.

Viele Grüße
Jenny