Interessante Projekte, tolle Kollegen und gute Aufstiegsmöglichkeiten
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Gute Weiterentwicklungsmöglichkeiten bei Eigeninitiative
- Spannende Projekte/Aufgaben
- Gute Bezahlung
- Sehr flexible Arbeitszeiten und Homeoffice
- Starker Kollegenzusammenhalt
- Parkmöglichkeiten
- Kantine
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Entfernung zum Arbeitsplatz
- Teilweise starke Hierarchien, in denen Macht und persönliche Interesse eine größere Rolle spielen. Auf höheren Ebenen erfordert Kommunikation besondere Umsicht.
- Einige langjährige Beschäftigte machen sprichwörtlich „keinen Finger krumm“. Die Umsetzung neuer Arbeitsweisen und Anforderungen fällt ihnen mitunter schwer, wodurch die Zusammenarbeit gelegentlich stockt.
Verbesserungsvorschläge
- Kommunikation offen, ehrlich und transparenter gestalten
- Verantwortlichkeiten in Projekten klar definieren, um Missverständnisse zu vermeiden und die Zusammenarbeit zu erleichtern.
- Abteilungen stärker bereichsübergreifend zusammenarbeiten lassen, gemeinsam Lösungen entwickeln und offen für neue Ansätze sein, statt an alten Wegen festzuhalten.
Arbeitsatmosphäre
Trotz vieler Veränderungen und Herausforderungen war die Arbeitsatmosphäre insgesamt sehr positiv und die Arbeit hat immer Spaß gemacht. Es gibt viele engagierte und kompetente Mitarbeitende, die motiviert sind, etwas zu bewegen und Verantwortung zu übernehmen. Diese Haltung wirkt ansteckend und trägt wesentlich zur positiven Stimmung bei.
Das im Unternehmen häufig betonte „Wir“-Gefühl wird vor allem in Workshops und als Motivation genutzt, im Alltag zwischen den Abteilungen ist es jedoch nicht immer spürbar. Dadurch fällt es mitunter schwer, sich vollständig damit zu identifizieren.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten lassen sich größtenteils selbst gestalten, 2 HO-Tage pro Woche sind möglich, ebenso Teilzeit - insgesamt gute Bedingungen, besonders für Mütter. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist grundsätzlich möglich, wird mit zunehmender Verantwortung und steigender Aufgabenlast jedoch anspruchsvoller.
Karriere/Weiterbildung
Für externe Weiterbildungen musste man eher kämpfen.
Wer aber innerhalb des Unternehmens oder der Abteilung wirklich starke Eigeninitiative zeigt, bekommt gute Chancen, sich zu entwickeln und schnell Verantwortung zu übernehmen. Langfristig wird das Engagement belohnt - auch wenn man bei der Arbeit manchmal etwas lange „Vorkasse“ leisten muss, bevor sich Erfolge und Gehaltserhöhung bemerkbar machen. Für alle, die nicht nur aufs Geld schauen, ist es eine tolle Gelegenheit, sich hochzuarbeiten und viele wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung ist gut und liegt spürbar über dem Marktdurchschnitt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Früher war das Thema eher ein Fremdwort, in den letzten Jahren hat sich das stark gewandelt und das Unternehmen legt mittlerweile großen Fokus darauf. ESG steht deutlich im Vordergrund und es wurden zahlreiche Projekte gestartet und umgesetzt.
Im letzten Arbeitsjahr habe ich ausschließlich digital gearbeitet - ganz ohne Papierkram.
Kollegenzusammenhalt
Im Team sehr stark, was aus meiner Sicht noch mehr Wertschätzung verdient.
Vorgesetztenverhalten
In den letzten Jahren hat die Abteilung viele Veränderungen erlebt, und es ist dem Team zu verdanken, dass der starke Zusammenhalt dies möglich gemacht hat. Es gab mehrere Wechsel auf der Vorgesetztenebene mit unterschiedlichen Führungsstilen. Trotzdem konnte man in dieser Zeit viel lernen, und die Phase bot gute Möglichkeiten, sich neu aufzustellen und weiterzuentwickeln. Nach dem letzten Führungswechsel scheint sich das Arbeitsklima zu stabilisieren und gesunde Strukturen zu entwickeln. Fingers crossed!
Arbeitsbedingungen
An den Arbeitsbedingungen gibt's nichts zu meckern. Anfangs waren manche Softwares noch sehr veraltet, doch das ändert sich mit der Zeit - SAP und KI-gestützte Systeme werden eingeführt. Zwar erfordert das eine gewisse Einarbeitung, langfristig erleichtert es die Arbeit deutlich und verschlankt die Prozesse.
Kommunikation
Zwischen den Teamkollegen funktioniert die Kommunikation sehr gut. Abteilungsübergreifend wird anfangs per Telefon oder E-Mail manchmal gerne „gebellt“, bei persönlichen Treffen oder längerem Kontakt merkt man jedoch schnell, dass die Zusammenarbeit auf Augenhöhe deutlich besser funktioniert und mit der Zeit tolle Arbeitsbeziehungen entstehen.
Paradoxerweise wäre bei den italienischen Kollegen ein bisschen mehr solcher Direktheit gar nicht schlecht - man hat schließlich gegenseitig immer noch etwas voneinander zu lernen.
Insgesamt könnten die bereichsübergreifende Kommunikation und der Austausch zwischen den Ebenen noch transparenter und offener gestaltet werden.
Interessante Aufgaben
Eindeutig ja. Es gab immer etwas zu gestalten und spannende Projekte, an denen man mitarbeiten und Erfahrungen sammeln konnte.

