Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Konditionen des Tarifvertrages lassen kaum Kritik zu und liegen in einigen Bereichen über dem Branchendurchschnitt. Betriebsrat und JAV sind ebenfalls vorhanden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die aktuelle Ausbildungsleitung ist überfordert und legt einen respektlosen und teilweise beleidigenden Umgang mit den Auszubildenden an den Tag. Konstruktive Kritik wird von dieser abgeschmettert und grundlegende Probleme der betrieblichen Ausbildung werden kleingeredet.
Verbesserungsvorschläge
Es werden dringend mehr Ausbilderinnen und Ausbilder für ein Unternehmen dieser Größe benötigt. Zusätzlich benötigt das Ausbildungskonzept eine komplette Reform.
Arbeitsatmosphäre
Pharmatypisch sehr konservativer und grauer Büroalltag, der kaum Anreize für eine persönliche Entfaltung der Kolleginnen und Kollegen zulässt. Der interne Umgang miteinander verläuft oft distanziert und ist in veralteten Konventionen festgefahren.
Karrierechancen
Auszubildende bekommen nach der Ausbildung einen unattraktiven befristeten Standardvertrag vorgesetzt. Nur mit Glück kann man eine zur Ausbildung passende Stelle ergattern. Viele Mitauszubildende haben keine Intention, nach der Ausbildung im Unternehmen zu verbleiben.
Arbeitszeiten
Work-Life-Balance ist in vielen Bereichen leider noch ein Fremdwort. Die Arbeitszeiten werden digital zentral erfasst und lassen daher wenig Raum für Fehler und Missbrauch.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung ist tariflich geregelt, fällt überdurchschnittlich gut aus und wird pünktlich gezahlt. Ein Weinachtsgeld für Auszubildende gibt es ebenfalls.
Die Ausbilder
Ausbilder im eigentlichen Sinne sind im Berufsalltag kaum vorhanden. Man wird in den jeweiligen Abteilungen von Angestellten ohne Ausbilderschein betreut, die aufgrund ihrer Aufgaben nur wenig Zeit für Auszubildende haben. Es gibt praktisch keinerlei Wertschätzung für gute und sehr gute Leistungen seitens der Ausbildungsleitung.
Spaßfaktor
Schwankt zwischen den zahlreichen Abteilungen sehr stark und hängt von den jeweiligen Kolleginnen und Kollegen ab. Starre und veraltete Unternehmensstrukturen lassen kaum Platz für Spaß am Arbeitsplatz.
Aufgaben/Tätigkeiten
Über längere Perioden wird man mit ausbildungsfernen Hilfstätigkeiten abgespeist, die keinerlei Mehrwert für die Ausbildung bieten. Die IT-Infrastruktur ist durchweg veraltet und sorgt zusätzlich für zahlreiche frustrierende Momente.
Variation
Besagte Hilfstätigkeiten sind monoton und bieten kaum Abwechslung. Wenn man Glück hat, arbeitet man in bestimmten Abteilungen für eine gewisse Zeit an interessanten Projekten, die tatsächlich einige Ausbildungsinhalte abdecken. Die Abteilungsrotation verläuft oft chaotisch und ergibt manchmal keinen Sinn.
Respekt
Die Unternehmensstruktur ist durch eine steile Hierarchie geprägt, in der Auszubildende und duale Studierende den Bodensatz bilden. Dieser Umstand wird vor allem durch die überforderte Ausbildungsleitung sehr unverblühmt und manchmal auf respektlose Art kommuniziert. Die meisten Kolleginnen und Kollegen, die nicht in Führungspositionen tätig sind, sind nett und respektvoll.