Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 13.7.2026
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erhalten von Mitarbeiter:innen eine gemischte Bewertung. Besonders kritisch sehen die Bewertenden das Verhalten von Vorgesetzten: Viele bemängeln fehlende Kompetenz, mangelnde Transparenz, unzureichendes Feedback und eine geringe Einbindung der Belegschaft in Entscheidungen. Eng damit verknüpft ist die interne Kommunikation, die ebenfalls negativ bewertet wird – wichtige Informationen gehen im Hierarchiegefüge verloren, und der informelle Flurfunk ersetzt häufig offizielle Kanäle. Auch Karrierechancen werden kritisch eingeschätzt: Beförderungen hängen laut vielen Bewertenden eher von persönlichen Kontakten als von Qualifikationen ab, und Weiterbildungen scheitern oft an Budgetgrenzen.
Beim Gehalt zeigt sich ein gespaltenes Bild. Für Fahrpersonal gelten die Konditionen als wettbew...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Ein zentrales Thema betrifft das Verhältnis zwischen Führungskräften und Mitarbeiter:innen: Einige berichten, dass Vorgesetzte Mitarbeiter:innen nicht ernst nehmen, Beförderungen unerfahrener Personen zu autoritärem Verhalten führen und ein spürbares Gefälle zwischen alten und neuen Kolleg:innen besteht. Auch mangelnde Wertschätzung durch den Arbeitgeber sowie fehlender Zusammenhalt werden kritisiert. Wenige Stimmen hingegen beschreiben das Arbeitsumfeld als lohnend für anpassungsfähige Personen.
Darüber hinaus sehen einige Nutzer:innen die Atmosphäre als stark von Einzelpersonen abhängig. Fehlende Kommunikation, unzureichende Entscheidungsbereitschaft und ein Rückgang der früheren Arbeitsqualität werden bemängelt. Dem gegenüber stehen wenige positive Erfahrungen, etwa ein gut funktionierendes Team oder der Austausch unter Auszubildenden. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein ausgeglichenes, jedoch von strukturellen Spannungen geprägtes Bild.
Das Gehalt bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv hervorzuheben sind die tariflich geregelten Ausbildungsvergütungen sowie Zusatzleistungen wie ein Fitnessbudget, ein vergünstigtes Deutschlandticket und eine betriebliche Altersvorsorge. Für Fahrdienste gelten die Gehälter als konkurrenzfähig, und einige Nutzer:innen beschreiben die Vergütung als angemessen für die erbrachte Leistung.
Kritisch sehen viele Nutzer:innen jedoch die geringe Spanne zwischen Einstiegs- und Endgehalt sowie das Lohnniveau im Vergleich zu anderen öffentlichen Unternehmen oder dem Privatsektor. Bus- und Bahnfahrer:innen sollen weniger verdienen als vergleichbare Kolleg:innen in Potsdam oder Brandenburg. Zudem bemängeln einige, dass gute Leistungen nicht gesondert honoriert werden und erfahrene Mitarbeiter:innen kaum mehr verdienen als neue. Für Positionen oberhalb der Entgeltgruppe 9 empfehlen Nutzer:innen einen Blick in den Privatsektor.
Die Kommunikation bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) wird von den Mitarbeiter:innen mehrheitlich negativ bewertet. Viele berichten, dass wichtige Informationen den Flurfunk-Kanal statt offizieller Wege nehmen und dabei in der Hierarchie verloren gehen. Trotz regelmäßiger Meetings empfinden einige Mitarbeiter:innen die weitergegebenen Inhalte als unvollständig oder wenig relevant. Zudem fühlen sich Mitarbeiter:innen häufig von Entscheidungsprozessen ausgeschlossen, die sie direkt betreffen. Fahrer:innen bemängeln zusätzlich, dass Umleitungsmaßnahmen nicht rechtzeitig kommuniziert werden. Nach einem Strukturwandel soll sich die interne Kommunikation laut einigen Bewertungen weiter verschlechtert haben. Wenige Nutzer:innen äußern sich hingegen positiv und loben die Kommunikation innerhalb ihres Teams sowie die Verfügbarkeit von Ansprechpersonen bei Fragen und Problemen.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wird von den Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Häufig bemängeln die Bewertungen fehlende Kompetenz, mangelnde Empathie sowie unzureichende Einbindung der Mitarbeiter:innen in Entscheidungsprozesse. Einige Nutzer:innen berichten von fehlendem Feedback, mangelnder Transparenz und ausbleibender Förderung. Zudem wird kritisiert, dass Führungskräfte Konflikten aus dem Weg gehen und klare Positionierungen vermissen lassen, was das Vertrauen der Belegschaft belastet. Auch ein arroganter Umgangston sowie hohe Fluktuation im Management werden negativ erwähnt.
Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv und beschreiben ihre Vorgesetzten als freundlich oder die Führung als solide. Eine Bewertung weist jedoch darauf hin, dass gute Führung im Unternehmen nicht einheitlich verbreitet ist. Die kritischen Stimmen überwiegen deutlich und zeichnen das Bild einer Führungskultur mit erheblichem Verbesserungsbedarf.
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