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Zuletzt aktualisiert am 1.10.2026
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erhalten ein gemischtes Bild in den Bewertungen. Die Arbeitsatmosphäre hat sich nach Meinung vieler Bewertenden in den letzten Jahren spürbar verschlechtert – fehlende Wertschätzung durch Vorgesetzte und hierarchische Spannungen prägen den Alltag. Dieses Bild setzt sich beim Vorgesetztenverhalten fort: Mangelnde Empathie, geringe Mitarbeiterbeteiligung und hohe Führungsfluktuation werden kritisiert. Die interne Kommunikation gilt ebenfalls als schwaches Glied – wichtige Informationen gehen im Hierarchiegefüge verloren, und abteilungsübergreifender Austausch funktioniert kaum.
Beim Gehalt zeigt sich ein gespaltenes Bild: Während einige Bewertende die Sozialleistungen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld positiv hervorheben, empfinden andere das Lohnniveau als unterdurchschnittlich, besond...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auffällig ist, dass sich die Stimmung in den letzten Jahren verschlechtert hat – einige berichten von einem spürbaren Rückgang seit der Corona-Pandemie und kritisieren mangelnde Kommunikation sowie fehlende Reflexionsbereitschaft. Während auf unteren Hierarchieebenen ein guter Kolleg:innenzusammenhalt wahrgenommen wird, sorgen hierarchische Spannungen für Reibung. Neu beförderte Vorgesetzte stoßen auf Widerstand, und zwischen erfahrenen sowie neueren Mitarbeiter:innen bestehen ausgeprägte Trennlinien.
Das Verhältnis zu Vorgesetzten bewerten viele Nutzer:innen kritisch: Fehlende Wertschätzung, mangelndes Vertrauen und ein als wenig förderlich empfundener Führungsstil werden mehrfach erwähnt. Gleichzeitig loben einige die Kollegialität im direkten Umfeld. Positiv heben wenige Bewertungen die abwechslungsreichen Einsatzorte zu Beginn sowie eine familiäre Atmosphäre hervor – diese Einschätzungen bleiben jedoch in der Minderheit.
Das Gehalt bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Einerseits heben einige die positiven Aspekte des Vergütungspakets hervor – darunter Weihnachts- und Urlaubsgeld, Gesundheitsförderung sowie Mitarbeiterrabatte. Auch das Ausbildungsgehalt gilt manchen als überdurchschnittlich gut im Branchenvergleich.
Dem gegenüber stehen deutliche Kritikpunkte: Die geringe Spanne zwischen Einstiegs- und Endgehalt bemängeln einige Bewertungen ebenso wie die vermeintliche Ungerechtigkeit, dass jüngere Kolleg:innen zur Bindung schnell das Gehaltsniveau erfahrener Mitarbeiter:innen erreichen. Zudem sollen Berliner Fahrer:innen trotz Tariferhöhungen weniger verdienen als Kolleg:innen in Potsdam oder Brandenburg. Die Gehälter liegen nach Einschätzung einiger Bewertungen unter dem öffentlichen Durchschnitt, wenngleich das Fahrpersonal als angemessen entlohnt gilt. Insbesondere das Verhältnis von Leistung und Vergütung empfinden manche als unausgewogen.
Die Kommunikation bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Innerhalb einzelner Teams funktioniert der Austausch nach Meinung weniger Bewertender gut, doch abteilungsübergreifend gestaltet sich die Kommunikation schwierig. Besonders kritisieren einige, dass wichtige Informationen in der Hierarchie verloren gehen, Mitarbeiter:innen von Entscheidungsprozessen ausgeschlossen werden und interne Informationen häufig verspätet oder unverständlich ankommen. Regelmäßige Meetings finden zwar statt, doch gelten diese manchen als wenig substanziell.
Zudem bemängeln einige Beschäftigte, dass Kommunikation seitens der Führungsebene oft nur dann stattfindet, wenn es dem Unternehmen nützt, während persönliches Feedback kaum Raum findet. Der interne Informationsfluss nach strukturellen Veränderungen wird als besonders problematisch wahrgenommen. Wenige positive Stimmen loben die Hilfsbereitschaft bei konkreten Fragen, diese bleiben jedoch in der Minderheit.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln sie fehlende fachliche und soziale Kompetenz im Management sowie mangelnde Wertschätzung und Selbstkritik. Einige Bewertungen beschreiben, dass Entscheidungen eher nach Befindlichkeiten als nach Expertise getroffen werden und Verbesserungspotenziale dadurch ungenutzt bleiben. Zwar gibt es wenige Stimmen, die das Verhältnis zu Vorgesetzten als gut oder sachlich einschätzen, doch überwiegt die Kritik deutlich.
Auch in der Kommunikation sehen viele Nutzer:innen erhebliche Defizite: Führungskräfte bieten kaum Unterstützung, beziehen Mitarbeiter:innen selten in Entscheidungen ein und schaffen wenig Vertrauen. Hohe Fluktuation im Management sowie fehlende klare Orientierung verstärken diesen Eindruck. Die Bewertungen zeigen zudem, dass Transparenz, konstruktives Feedback und eine offene Gesprächskultur aus Sicht der Mitarbeiter:innen weitgehend fehlen.
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