FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Modern, weil vieles über den kurzen Weg geht; es wird Wert darauf gelegt, alte Strukturen zu brechen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alte Strukturen brechen geht oft einher mit neue Strukturen aufbauen, die für Externe (außerhalb der Abteilung) kaum zu greifen sind
Wer professionelles Arbeiten kennengelernt hat, sollte fernbleiben
2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Dachterrasse ist schön.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hohe Fluktuation, menschenverachtende Kommunikation mit den Mitarbeitern, die noch für die Zeitung arbeiten.
Verbesserungsvorschläge
Einmal aufräumen, und dann Ruhe ins Kollegium einkehren lassen.
Arbeitsatmosphäre
Unterirdisch. Menschen werden massenweise krank, kündigen in die Arbeitslosigkeit, weil sie es nicht mehr aushalten, oder weinen vor/während/nach der Arbeit. Wenn man zwei Wochen weg war, kennt man viele aus dem Kollegium nicht mehr, weil entweder jemand gekündigt oder neue Mitarbeiter eingestellt wurden. Hire-und-Fire vom Allerfeinsten.
Image
Der Berliner Verlag sieht sich selbst als großer Player am Markt, dabei ist er für die anderen Hauptsadt-Medien irrelevant.
Work-Life-Balance
Es wird erwartet, im Urlaub erreichbar zu sein. Wer pünktlich geht, wird automatisch zum "Lowperformer". Aber so wird generell jeder betitelt, der gerade nicht nah an der Sonne fliegt.
Karriere/Weiterbildung
Große Erfolge und schnelle Aufstiege sind möglich. Man muss sich nur mit den richtigen Leuten abgeben und unter keinen Umständen kritisieren.
Gehalt/Sozialleistungen
Wer gut verhandeln kann, verdient über dem Branchenschnitt. Es gibt aber große Unterschiede.
Kollegenzusammenhalt
Alle leiden zusammen. Dadurch entsteht ein gewisser Zusammenhalt und Bündnisse. Trotzdem gehört Lästern, Fingerpointing und Misstrauen hier zum guten Ton.
Umgang mit älteren Kollegen
Obwohl die älteren Kollegen ausgesprochen fleißig und verlässlich sind und gute Arbeit machen, wird mit ihnen umgegangen, als könne man sich es leisten, noch mehr gute Journalisten zu verlieren.
Vorgesetztenverhalten
Mit der (Existenz)Angst der Mitarbeiter wird massiv gespielt und Druck ausgeübt. Die Chefredakteure sind zwar durchaus fähige Journalisten, aber absolut nicht in der Lage, Menschen zu führen. Nicht selten ist jeder, der nicht in dubiose zwischenmenschliche Beziehungen verstrickt ist, direkt ein "Lowperformer".
Arbeitsbedingungen
Modernes Büro, schönes Dach, Limonaden, Bier und Kaffee umsonst. Allerdings kein Netz in den Telefonkabinen, zu wenige Plätze. Nach einer Kündigungswelle wird es da aber inzwischen anders aussehen.
Kommunikation
Es herrscht weder eine offene noch ehrliche Kommunikation, dreistes Lügen und Lästern hinter dem Rücken trifft es eher. Mündliche Absprachen werden nicht eingehalten, schriftliche Absprachen müssen mehrfach angemahnt werden, dann bekommt man mit genügend Druck vielleicht eine Rückmeldung.
Die Finger in die tatsächlichen Wunden legen die wenigsten Mitarbeiter. Sie ziehen lieber eigenständig den Schlussstrich, die hohe Fluktuation wurde bereits vorher angesprochen. Die Probleme werden von den meisten erkannt, aber aus Angst vor Kündigung und/oder Schikane nicht angesprochen.
Gleichberechtigung
Frauen in Führungspositionen werden von den Herren in der Chefredaktion gern als hysterisch betitelt.
Interessante Aufgaben
Die gibt es, aber das liegt eher an Berlin als spannende Stadt für Journalisten statt am Arbeitgeber.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Abgesehen vom Gehalt und einzelnen Kollegen nichts.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wirklich so gut wie alles.
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte mit Verstand und Empathie einstellen. Trennung von Redaktion und Verlag/Verlegern. 180-Grad-Wende in der Unternehmenskultur.
Arbeitsatmosphäre
Großraumbüro, Lärm, Druck, hohe Fluktuation. Kein Raum, in dem man konzentriert arbeiten kann. Kaum jemand kann sich mit dem Arbeitgeber identifizieren, die meisten bleiben nur aus Mangel an Alternativen. Keine Wertschätzung. Klima der Angst.
Image
Schlecht: Berliner Zeitung ist offen für rechte Positionen und russlandfreundlich.
Work-Life-Balance
Home Office unerwünscht. Vorgesetzte sprechen sich gegen bezahlte Krankheitstage aus.
Karriere/Weiterbildung
Gibt es nicht.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt kann gut sein, abhängig vom Verhandlungsgeschick.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht wahrnehmbar.
Kollegenzusammenhalt
Nur zwischen einzelnen Mitarbeitern innerhalb einzelner Teams. Darüber hinaus nicht.
Umgang mit älteren Kollegen
Ok, solange sie sich unterordnen.
Vorgesetztenverhalten
Top-Down-Mentalität, schlechte Kommunikation, große Egos, Mobbing von Mitarbeitern.
Arbeitsbedingungen
Hoher Druck.
Kommunikation
Schlecht. Jede Woche werden sich widersprechende Neuerungen entschieden, aber kaum kommuniziert.
Gleichberechtigung
So gut wie keine Frauen in Führungspositionen. Einige Mitarbeiter machen regelmäßig rassistische Kommentare.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zentrale Lage des Büros
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine Wertschätzung Schlechte Kommunikation Klima der Angst
Verbesserungsvorschläge
wieder zurück zu richtigem und wahrhaftigem Journalismus kommen. Trennung von Verlag und Redaktion durchführen, so wie es sich gehört. Chefredaktion zu Führungskräften weiterbilden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr schlecht. Es herrscht ein Klima der Angst.
Image
Aus einer einst angesehenen Zeitung ist ein Blatt mit extrem schlechten Ruf geworden. Man google dafür die jüngsten Berichtserstattungen.
Work-Life-Balance
Zu wenig Personal, viele Wochend- und Feiertagsdienste
Karriere/Weiterbildung
Keine Weiterbildungsmöglichkeiten
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt ist eher niedrig bei Neueinstellungen. Keine weiteren Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht vorhanden
Kollegenzusammenhalt
In den einzelnen Teams oft sehr gut, da man sich gemeinsam verteidigen und schützen muss
Umgang mit älteren Kollegen
In einer Pressemitteilung wurde von einem „überalterten Personalkörper“ gesprochen. Das sagt schon viel aus. Man stellt junge, billige und schlecht ausgebildete Kollegen ein, ältere versucht man, loszuwerden.
Vorgesetztenverhalten
Bossing. Beleidigend. Ignorant. Missachtend. Eigentlich nicht einen einzigen Stern wert.
Kommunikation erfolgt von ganz oben in Befehlsform. Ein echter Diskurs findet nicht statt. Ich empfinde seitens der Chefetage keine wertschätzende oder wenigstens konstruktive Kommunikation. Manches ist beleidigend.
Gleichberechtigung
Frauen werden kleingehalten
Interessante Aufgaben
Muss man sich selbst suchen, oft normales Business
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Recognising these red flags is the first step towards solving them.
Arbeitsatmosphäre
Hostile
Image
Bad image, turns to political right wing
Work-Life-Balance
Poor Work-Life Balance
Karriere/Weiterbildung
No. It‘s a silent killer of morale
Kollegenzusammenhalt
Not at all
Umgang mit älteren Kollegen
Are often fired
Vorgesetztenverhalten
Micromanagement Poor Communication Favouritism Blame Culture Lack of Accountability Resistance to Feedback Emotional Volatility Neglecting Professional Development Indecisiveness
Ein Hoch auf Flexibilität und Offenheit... zum Schein
1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt echt ein paar sehr kompetente Kolleg*innen. Mehr fällt mir beim besten Willen nicht ein.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre im Berliner Verlag ist… sagen wir mal, "speziell". Wer Großraumbüros liebt, wird hier glücklich – vorausgesetzt, stickige Luft, schwankende Temperaturen und eine konstant hohe Geräuschkulisse fördern die eigene Konzentration. Ein leises Gespräch mit dem Kollegen wird schnell zur Herausforderung, und wer auf geregelte Klimabedingungen hofft, kann sich auf eine Überraschung gefasst machen. Mal gefriert einem das Blut in den Adern, mal fühlt man sich wie im Tropenhaus. Kurzum: eine Arbeitsatmosphäre für alle, die auf körperliche und mentale Ausdauer setzen. Entspannung und Ruhe? Nur draußen vor der Tür!
Image
Das Image des Berliner Verlags mag auf den ersten Blick noch recht positiv erscheinen – eine Traditionsmarke mit Geschichte und einem soliden Ruf. Doch wer sich etwas genauer mit dem Verlag beschäftigt, wird schnell einen spürbaren Kurswechsel feststellen. Die einst geschätzten Werte scheinen zugunsten populistischer Ansätze und kurzfristiger Erfolge auf der Strecke zu bleiben.
Das Vertrauen in die kreative Integrität und die journalistische Unabhängigkeit schwindet, und das wird auch nach außen hin wahrgenommen. Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er diesen Wandel mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Für viele wird das einst so strahlende Image des Verlags zunehmend zum Schatten seiner selbst.
Work-Life-Balance
m Vorstellungsgespräch klang es noch nach flexiblen Arbeitszeiten und einer ausgewogenen Balance – die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Auf feste Schichten und ein strenges Anwesenheitsgebot wird hier großen Wert gelegt.
Karriere/Weiterbildung
Ha ha ha ha ha
Gehalt/Sozialleistungen
Während einige ein angemessenes Gehalt beziehen, gibt es andere, die sich mit weit weniger zufrieden geben müssen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Tatsache, dass es wenigstens getrennte Mülleimer gibt, ist ein netter Anfang, der aber auch schnell zum Ende der umweltfreundlichen Initiativen führt. Abgesehen von diesem kleinen Fortschritt wird auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung wenig Wert gelegt.
Kollegenzusammenhalt
In den einzelnen Teams findet man zum Glück Rückhalt – die Kolleg*innen untereinander wissen, dass gegenseitige Unterstützung nötig ist, um den Alltag zu überstehen. Doch sobald es teamübergreifend wird, zeigt sich eine andere Seite des Kollegenzusammenhalts. Hinter dem Rücken wird gern getuschelt, und wer sich einen Fehler leistet, kann sicher sein, dass dieser laut und vor versammelter Mannschaft thematisiert wird. Konstruktive Kritik? Eher Fehlanzeige. Hier hat man das Gefühl, dass Schadenfreude und das Decken der eigenen Rückseite höher im Kurs stehen als echte Zusammenarbeit.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe hier keine Erfahrungen gemacht.
Vorgesetztenverhalten
Beim Vorgesetztenverhalten bewahrheiten sich hier wirklich alle Klischees, die man über "klassische" Verlage hört. Entscheidungen werden im Alleingang getroffen und von oben herab durchgedrückt, Diskussionsbedarf? Fehlanzeige. Die Führungskräfte verstehen sich eher als unnahbare Instanzen denn als Ansprechpartner.
Die Vorgesetzten legen großen Wert darauf, ihre Position zu demonstrieren, und verströmen eher den Charme vergangener Jahrzehnte. Moderne Führung? Nicht in Sicht. Stattdessen viel Kontrolle, wenig Vertrauen und ein Führungsstil, bei dem man sich automatisch ins letzte Jahrhundert zurückversetzt fühlt. Und den ein oder anderen grenzübergreifenden Spruch gibts auch noch obendrauf.
Arbeitsbedingungen
In der Stellenausschreibung wurde der höhenverstellbare Tisch als Benefit angepriesen – ein Detail, das beim Lesen für einen kleinen Lacher sorgte. Nach ein paar Wochen im Berliner Verlag wird allerdings klar: Das war kein Witz. Der Tisch zählt hier wirklich als Premium-Extra! Wenn das schon das Highlight der Arbeitsbedingungen ist, ahnt man, wie der Rest aussieht.
Kommunikation
Die Kommunikation im Berliner Verlag ist geprägt von Hierarchien und klarer Richtung – nach unten, versteht sich. Wer auf offene Gespräche oder konstruktives Feedback hofft, landet schnell auf dem Boden der Realität. Entscheidungen werden lieber im kleinen Kreis der "Götter des Verlags" getroffen und dann ans Team weitergereicht.
Fragen oder Kritik? Vorsicht – der Diskurs hier gleicht eher einem Monolog mit Applauspflicht. Ideen sind willkommen, solange sie sich nahtlos in die bereits festgelegte Richtung einfügen. Team-Feedback? Wird eher als Nebensache gehandhabt. Transparenz ist ein Fremdwort, das hier in der Regel weder gefragt noch beantwortet wird.
Gleichberechtigung
In Sachen Gleichberechtigung gibt es hier tatsächlich nichts zu beanstanden.
Interessante Aufgaben
Wer sich kreative Freiheit und abwechslungsreiche Projekte erhofft, stößt schnell auf enge Grenzen. Viele Aufgaben wiederholen sich, und Eigeninitiative wird oft durch starre Strukturen ausgebremst. Selbst spannende Themen verlieren an Reiz, wenn sie regelmäßig der populistischen Linie angepasst werden müssen, die von oben diktiert wird.
Die ursprüngliche Vielfalt der Projekte bleibt dabei auf der Strecke, und von der oft beworbenen "Kreativität" ist wenig zu spüren. So bleibt die Arbeit weit hinter dem Potenzial zurück, das der Verlag eigentlich bieten könnte.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- gute Verkehrsanbindung - große Küche mit Kaffee und Getränken - herzliche Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Zwist unter Mitarbeitenden wird gefördert - Schlechte Führungskräfte - Hire-and-fire-Mentalität - man hat keine Perspektiven und bangt ständig um seinen Job
Verbesserungsvorschläge
- Kommunikation verbessern, Feedbackkultur schaffen - Mitarbeiter ordentlich einarbeiten und nicht nur an einen Platz setzen und erwarten, dass es läuft - eine einheitliche Strategie fahren und nicht alle zwei Wochen wechseln - Führungskräfteschulungen - Weiterbildungsangebote für alle - Mitarbeiterbenefits - ein Miteinander fördern und kein Gegeneinander
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsklima ist rau, wer nicht funktioniert wird ausgetauscht. Viele Mitarbeiter gehen freiwillig oder werden gegangen. Es herrscht eine hohe Fluktuation.
Work-Life-Balance
Überarbeitung wird glorifiziert. Wer in Teilzeit ist, krank wird oder Urlaub macht, ist ein Low-Performer.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden nicht angeboten. Karriere kann man machen, man wird aber nicht dabei gefördert oder weitergebildet.
Gehalt/Sozialleistungen
Wenn man gut und mit den richtigen Leuten verhandelt, kann man gutes Geld verdienen. Allgemein wird man jedoch in seinen Gehaltsvorstellungen gedrückt.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen in einzelnen Teams halten gut zusammen, in anderen geht es gegeneinander.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden in die Rente gemobbt.
Vorgesetztenverhalten
Viele Vorgesetzte sind keine Führungskräfte. Führungskräfteentwicklung findet nicht statt. Ziele sind nicht zu erreichen. Probleme innerhalb der Führungsetage werden auf die Mitarbeiter abgewälzt.
Arbeitsbedingungen
Laute Großraumbüros, zu wenig Arbeitsplätze, mobiles Arbeiten wird in vielen Bereichen ungern gesehen. Es wird erwartet, dass man ins Büro kommt, auch wenn es nicht genug Plätze für die Belegschaft gibt. Konzentriertes Arbeiten ist im Großraumbüro kaum möglich.
Kommunikation
Die interne Kommunikation geht gegen null, dafür funktioniert der Buschfunk super. Man erfährt viele Dinge über das Unternehmen, in dem man arbeitet, hauptsächlich aus der eigenen Zeitung. Eine Feedbackkultur ist nicht existent.
Gleichberechtigung
Die Belegschaft ist vielfältig und divers (diverse Herkunftsländer, Identitäten, Glaubensrichtungen). Die Führungsetage jedoch hauptsächlich männlich.
Interessante Aufgaben
Wenn man sich interessante Aufgaben sucht, findet man sie auch. Jedoch kommt man meist nicht dazu, weil sich ständig die Strategie ändert.
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt hier wirklich wunderbare Menschen. Divers und herzlich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- kaum existente Kommunikation - mangelnde Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern und kein erkennbares Interesse an Menschen - keine Feedbackkultur - hohe Fluktuation - unrealistische Erwartungen und Ziele
Verbesserungsvorschläge
- Wertschätzung gegenüber den Menschen lernen und umsetzen - Weiterentwicklung der Mitarbeiter aktiv fördern - Menschen nicht in High - und Low Performer einteilen - aktive und gesunde Kommunikation betreiben - eine klare Strategie formulieren und den Mitarbeitern kommunizieren, wie wichtig der Beitrag jedes Mitarbeiters dabei ist - Vorgesetzte professionell zu Führungskräften schulen lassen - realistische Erwartungen und Ziele - Firmenfeiern und Events für alle Mitarbeiter organisieren und nicht nur für einzelne Gruppen
Arbeitsatmosphäre
Es liegt ein enormer Druck auf einzelnen Abteilungen und Mitarbeitern. Menschen werden eingestellt und gehen nach kurzer Zeit freiwillig oder werden gegangen, wodurch ein Klima der Angst entsteht. Es empfiehlt sich eine Rechtsschutzversicherung zu haben.
Image
Darüber muss sich jeder sein eigenes Urteil bilden. In Medienkreisen nicht sehr gut.
Work-Life-Balance
Man hat zu funktionieren.
Mitarbeiter, die Urlaub nehmen oder in Teilzeit arbeiten, werden von ganz oben als Low Performer bezeichnet.
Karriere/Weiterbildung
Fachliche Weiterentwicklung wird hier nicht gefördert. Das liegt wohl auch daran, dass es keine Führungskräfte gibt, die durch die Geschäftsführung dazu befähigt würden, aktiv das Potenzial der Mitarbeiter durch Schulungs- und Weiterbildungsangebote zu fördern.
Gehalt/Sozialleistungen
Verhandlungssache. Wenn man sich damit zufrieden gibt, dann wird es schon passen. Über das Gehalt hinaus gibt es allerdings keine Benefits. Das sollte man mal überdenken, um die eigene Arbeitgeberattraktivität zu steigern.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wie in fast jedem Unternehmen wird vermutlich zu viel Papier verbraucht.
Es mangelt offensichtlich an Sozialbewusstsein, sonst würde man keine "Hire & Fire"- Mentalität leben.
Kollegenzusammenhalt
Durch die suboptimalen Rahmenbedingungen herrscht teilweise ein enger Kollegenzusammenhalt. Aus Angst besteht dieser aber nur bedingt.
Umgang mit älteren Kollegen
Wenn man der Ansicht ist, dass man nicht mehr ausreichend funktioniert, kann das ein Problem für ältere Kollegen werden.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt hier viele Vorgesetzte, aber kaum Führungskräfte. Es werden unrealistische Ziele gesetzt, wodurch ein enormer Druck aufgebaut wird. Probleme werden sehr schnell auf einzelne Mitarbeiter abgeschoben. Viele scheinen nur an der eigenen Karriere interessiert zu sein.
Arbeitsbedingungen
Die technischen Voraussetzungen sind nicht an die hohen Erwartungen angepasst, die man an die Mitarbeiter stellt.
Keine stabilen Strukturen. Heute so und morgen wieder ganz anders ...
Kommunikation
Quasi nicht existent. In die Belegschaft hinein wird nahezu nichts über die Strategie des Unternehmens kommuniziert. Von betrieblichen Veränderungen erfährt man nicht selten aus der hauseigenen Zeitung. Vielen Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar. Die Geschäftsführung scheint leider keine Notwendigkeit dafür zu sehen, die eigenen Leute selbst aktiv zu informieren und ggf. Sorgen und Ängsten entgegenzuwirken.
Der Flurfunk funktioniert dagegen sehr gut.
Gleichberechtigung
Ansicht ist das Unternehmen sehr divers, aber die Chefetage ist hauptsächlich männlich geprägt.
Interessante Aufgaben
Muss man sich selbst suchen. Leider wird dann vieles nicht umgesetzt, weil es an Zeit oder technischen Möglichkeiten mangelt.
Basierend auf 44 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Berliner Verlag durchschnittlich mit 2,7 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Medien (3,5 Punkte). 27% der Bewertenden würden Berliner Verlag als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 44 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Gehalt/Sozialleistungen und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 44 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Berliner Verlag als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.