27 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
27 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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27 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Bewerbungsprozess war zunächst sehr positiv. Die Gespräche waren inhaltlich anspruchsvoll und teilweise sehr offen und angenehm. Man hatte das Gefühl, dass ein ehrlicher Austausch auf Augenhöhe möglich ist und dass man als Kandidat ernst genommen wird.
Der Prozess selbst zog sich allerdings über mehrere Wochen und umfasste mehrere Gespräche sowie eine inhaltliche Vorbereitung. Umso überraschender war der Abschluss: Die Absage erfolgte letztlich ausschließlich über eine automatische Standardmail aus dem Bewerbersystem, und das spät in der Nacht am Wochenende.
Gerade nach einem persönlichen Austausch und der investierten Zeit hätte ich mir hier einen kurzen persönlichen Hinweis oder zumindest eine individuell formulierte Rückmeldung gewünscht. Das hätte besser zum ansonsten sehr wertschätzenden Eindruck aus den Gesprächen gepasst.
Teilweise sehr abstrakte Fragestellungen zu strategischen Themen und dazu, wie man bestimmte Herausforderungen im Unternehmen angehen würde. Zusätzlich wurde eine inhaltliche Aufgabe bzw. Präsentation vorbereitet und im Gespräch diskutiert.
Dass Arbeitgeber inzwischen kein Feedback zu Bewerbungen und mögliche Absagegründe nennen, ist leider Alltag. Berner geht darüber hinaus und erklärt, bei Rückfragen, explizit, dass man prinzipiell kein Feedback mit Bewerbern teile. Die Gründe hierfür mögen vielfältig sein - rechtliche Absicherung, Kapazitätsengpässe, Unternehmensphilosophie... man weiß es nicht. Vor diesem Hintergrund ist dann auch nebensächlich, ob man als Bewerber von Werksstudenten mit einem Einzeiler "abgespeist" wird oder sich erfahrene Personal die Zeit nehmen, Bewerbern eine nachvollziehbare Erklärung zu liefern. Aus meiner Perspektive besteht hier seitens Berner leider null Empathie für Bewerber.
Bitte stellen Sie sicher, dass die Möglichkeit zur Einstellung besteht, bevor der Bewerbungsprozess gestartet wird!
Bitte zukünftig im Bewerbungsprozess den Bewerbern transparent mitteilen, dass die wirtschaftliche Lage momentan nicht optimal ist. Und nicht erst, nachdem eine Sitzung des Managements ergeben hat, dass vorerst keine neuen Mitarbeiter eingestellt werden.
So wissen zukünftige Bewerber worauf sie sich einlassen. Und erhalten nicht nach einer telefonischen Zusage 8 Tage später keinen Vertrag, sondern eine Absage und fallen aus allen Wolken, weil sie sich schon auf den Start im Unternehmen gefreut haben.
Da sich auch der Bewerber vorbereitet und Zeit investiert, zumindest eine Rückmeldung geben!
Bewerber respektieren. Alle beschweren sich darüber, dass es kaum noch Bewerber gibt und dennoch wird den Bewerbern kein Respekt entgegengebracht. Ich hatte 2 Gespräche. Für das 2. Gespräch habe ich eine Präsentation vorbereitet, in der ich im Vorfeld um die 10 Stunden Vorbereitung investiert habe.
Am Ende bekomme ich weder vom Abteilungsleiter noch von der Personalreferentin eine Nachricht mit einer höflichen und respektvollen Absage, sondern stattdessen von einer Werkstudentin aus dem HR Bereich. Das ist meines Erachtens an Respektlosigkeit und Undankbarkeit nicht zu überbieten. Dabei hatte ich einige Tage zuvor (vor der Absage) eine Nachricht direkt an den Abteilungsleiter geschrieben, dass ich mir eine Zusammenarbeit sehr gut vorstellen könne (war so vereinbart, dass beide Parteien bis zum Ende der Woche eine Rückmeldung abgeben). Eine Antwort hätte ich als höflich und respektvoll empfunden. Konzerne scheinen sich selbst in der heutigen Zeit (Fachkräftemangel) solch ein arrogantes Verhalten zu leisten. Es kommt dazu, dass die Rückmeldung für die Woche davor angekündigt war und auch später als zugesichert kam.
Als Bewerber kann man durchaus erwarten, dass man nach einem persönlichen Gespräch vor Ort eine Reaktion (in dem Fall wohl eine Absage) erhält. Dies entspricht nicht einem wertschätzenden Umgang, zumal man ja auch Zeit investiert hat.
Gespräche waren ansonsten in Ordnung. Allerdings wurde bei genauem nachfragen deutlich, dass es sich teilweise um oberflächliches Geplauder handelt und dann nicht mehr viel kommt.
Die Struktur und der Direct war zum Zeitpunkt der Gespräche auch noch nicht klar.
Ab gewisser Ebene kurz zum Hörer greifen oder wenigstens als Recruiter selbst verfassen.
schneller Reagieren
Weiter so!
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