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Landeshauptstadt 
Mainz
Bewertung

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Nur gut für Dauerkranke, wer nicht vor hat zu arbeiten, kann sich jahrelang ohne Leistung bezahlen lassen

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Stadtverwaltung Mainz in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Krisensicherer Arbeitsplatz, Jobticket, Wohnortnähe - sonst wäre ich schon längst über alle Berge.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den Umgang mit den Mitarbeitern, veraltete Strukturen. Ergibt sich aus den vorherigen Punkten.

Verbesserungsvorschläge

- schneller auf Arbeitsüberlastung reagieren bzw. überhaupt reagieren
- mehr Personal einstellen
- bei extremen Fehlzeiten entsprechende Maßnahmen einleiten, anscheinend sind dieses Personen nicht mehr (voll) erwerbsfähig
- Führungsstellen nicht nach Dienstjahren sondern nach Kompetenzen besetzen
- regelmäßige Befragung der Mitarbeiter zu Führungskräften und allgemeinen Arbeitsbedingungen mit nachfolgender entsprechender Reaktion
- den Mitarbeitern eine zeitgemäße Büroausstattung zur Verfügung stellen
- komplett flexible Arbeitszeiten
- Telearbeit wirklich fördern, wer im Büro gute Arbeit macht, der arbeitet im Zweifelsfall zuhause eher noch mehr als weniger.
- Mitarbeiter wertschätzen (dazu reichen ein Obstbeutel, Block und Kulli sicher nicht aus)
- Klimaanlagen installieren
- Teeküchen ordentlich ausstatten
- Leistungengerechte Bezahlung soweit das im Rahmen des TVöD möglich ist
- beschleunigte / verlangsamte Stufenlaufzeit nach Leistung
...

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Der schlechte Ruf der Stadtverwaltung Mainz als Arbeitgeber geht weit über die Landesgrenzen hinaus. Leider habe ich das zu spät erfahren.

Work-Life-Balance

Es gibt noch Kernarbeitszeiten, obwohl die Lockerungen in der Pandemie gezeigt haben, dass der Laden auch mit komplett flexibler Arbeitszeit läuft.

Telearbeit wird groß beworben, wenn sie in Anspruch nehmen möchte, werden einem von den Vorgesetzten und vom Hauptamt Steine in den Weg gelegt.

Zwei Sterne, weil man wenigstens außerhalb der Kernarbeitszeit flexibel ist.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt ein internes Fortbildungsprogramm und Seminare werden i.d.R. befürwortet.

Seminare wie eine wöchentliche Rückenschule können in der Theorie während der Arbeitszeit besucht werden, in der Praxis haben jedoch die wenigsten Mitarbeiter die Kapazitäten dafür.

Die Mitarbeiter müssen jedoch zum Beispiel den Angestelltenlehrgang 2 selbst bezahlen, wenn sie nicht schon auf einer höherwertigeren Stelle sitzen. Nachwuchsförderung sieht anders aus.

Gehalt/Benefits

Bezahlung nach dem TVöD. Man sollte seine Abrechnung immer gut kontrollieren, es wird bei jeder Gelegenheit versucht zu bes******. Z. B. werden Nachzahlungen falsch berechnet, die Korrektur erfolgt aber nur bei den Mitarbeitern, die sich melden. Das Leistungsentgelt wird nach dem Gießkannenprinzip verteilt. Es gibt also keine leistungengerechte Bezahlung. Wer am längsten eine Stelle besetzt, wird am besten bezahlt, egal ob er gute Arbeit macht / anwesend ist oder nicht.

Kollegenzusammenhalt

Hängt sicherlich von der Abteilung ab. Bei uns ist der Zusammenhalt noch gut, die Vorgesetzen treffen jedoch gerne Entscheidungen, die den Zusammenhalt auf eine harte Probe stellen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird auch älteres Personal eingestellt.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzen haben zum großen Teil keine Führungskompetenz. Den Umgang mit den Mitarbeitern kann man teilweise als Mobbing bezeichen. Einfühlungsvermögen kennt man hier nicht. Entscheidungen werden nach dem eigenen Willen getroffen z. B. was Modernisierungen im Arbeitsablauf betrifft. Auch wenn die Mitarbeiter die Modernisierung begrüßen würden, ein einzelner Vorgesetzer kann alles verwehren.

Gute Mitarbeiter werden bis an die Belastungsgrenze getrieben, während die extremen Fehlzeiten anderer einfach geduldet werden. Man wird nicht mal angesprochen, wenn man über 100 Überstunden hat. Die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers wird schlicht nicht wahrgenommen.

Man erwartet Dankbarkeit, dass man bei der Stadt arbeiten darf, dabei sollte man bei dem ständigen Bewerbermangel dankbar sein, dass überhaupt noch jemand hier arbeitet.

Arbeitsbedingungen

Es mangelt an allem, die Tische sind teilweise nicht (manuell) höhenverstellbar, die Büroausstattung ist extrem veraltet. Bei einem Bürowechsel kommt kein Arbeitsschutzbeauftragter vorbei. Sowas sollte ganz automatisch passieren. Manche Kollegen bringen sich selbst Notizzettel mit, weil man um Büromaterial betteln muss. Fehlt nur, dass man bei der Materialausgabe (zweimal die Woche für eineinhalb Stunden - sowas gibt es auch nur noch bei der Stadt Mainz) noch die leere Kugelschreibermine abgeben muss um eine neue zu bekommen.

Die meisten Ämter leider unter einer hohen Fluktuation und chronischem Personalmangel. Die Krankenquote ist extrem hoch und die verbleibenden Mitarbeiter werden so lange verheizt, bis sie auch krank sind.
Überlastungsanzeigen werden ausgesessen.

Teilweise funktionieren die Heizungen in Winter monatelang nicht. Die Toiletten laufen oft über. Die Teeküchen sind schlecht eingerichtet, kaputte Kühlschränke / Mikrowellen werden nicht ersetzt.

Kommunikation

Es wird nur in eine Richtung kommuniziert, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter wird keine Rücksicht genommen. Bei wichtigen Entscheidungen die das ganze Team betreffen, sollte man die Meinung derer einholen, die nachher mit der Entscheidung arbeiten müssen.

Gleichberechtigung

Bisher wurde ich aufgrund meines Geschlechts noch nicht nachteilig behandelt.

Interessante Aufgaben

Durch die vielen Ämter und Abteilung stehen einem viele verschiedene Aufgabenbereiche offen.


Arbeitsatmosphäre

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.