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Bewertung

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Mehrfachbewertung

Ein Paradebeispiel für schlechtes Managemen

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei best it GmbH in Velen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Arbeitgeber ist oft im Office, das Büro ist schön, und es gibt kostenlose Getränke sowie einen Obstkorb. Kleine Dinge, die den Arbeitsalltag etwas angenehmer machen.

Leider reicht das nicht aus, um die grundsätzlichen Probleme zu überdecken – denn eine gute Atmosphäre entsteht nicht nur durch Äpfel und Kaffee, sondern durch echten Respekt und Wertschätzung der Mitarbeiter.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Seitdem ich gehört habe, wie mit den Kollegen bei den Kündigungen umgegangen wurde, habe ich zero Respekt. Es gibt nichts Gutes zu sagen, wenn langjährige Mitarbeiter wie entbehrliche Zahlen behandelt werden. Loyalität und Einsatz zählen hier nichts – das Einzige, was zählt, sind Kosten und Gewinne. Wer hier noch etwas Positives findet, hat entweder Glück gehabt oder nicht genau hingesehen.

Verbesserungsvorschläge

Egal, was man vorschlägt – es ändert sich nichts. Und das ist nicht nur ein Gerücht, sondern eine nachweisbare Tatsache. Mitarbeiter bringen Ideen ein, äußern konstruktive Kritik und zeigen Verbesserungsmöglichkeiten auf, aber alles verhallt ungehört.

Statt echter Veränderung gibt es leere Phrasen, Vertröstungen und das altbekannte "Wir nehmen das mit" – nur um dann weiterzumachen wie immer. Wer sich für Verbesserungen einsetzt, verschwendet hier nur seine Zeit.

Arbeitsatmosphäre

Wenn nur noch die Zahlen zählen, bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke. Wer sich kritisch äußert oder Missstände anspricht, riskiert seinen Job.

Innovationen oder Verbesserungen? Zwecklos. Egal, wie sehr man sich bemüht, es passiert einfach nichts. Hauptsache, die Kasse stimmt! Eine toxische Atmosphäre, in der Motivation und Engagement konsequent erstickt werden.

Image

Nach außen wird ein modernes, mitarbeiterfreundliches Unternehmen präsentiert, doch intern herrschen Kontrolle, Druck und Misstrauen.

Statt echter Werte gibt es nur PR-Floskeln. Wer sich von schönen Worten und Hochglanzversprechen blenden lässt, erlebt schnell die harte Realität.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance passt grundsätzlich und wird auch ermöglicht. Arbeitszeiten sind fair, und es gibt meist genug Flexibilität.

Ein kleiner Wermutstropfen: Die Weihnachtszeit ist schwer freizubekommen, aber das ist in vielen Unternehmen verständlich. Wer damit leben kann, findet hier insgesamt eine solide Balance zwischen Arbeit und Freizeit.

Karriere/Weiterbildung

Vorher wird viel über Weiterbildung gesprochen – große Versprechungen über Entwicklungsmöglichkeiten und Wachstum. Doch in der Realität bleibt alles bei leeren Worten. Wer sich wirklich weiterentwickeln möchte, stößt schnell auf Barrieren.

Früher gab es tatsächlich Möglichkeiten zur Weiterbildung, aber heute? Fehlanzeige. Wahrscheinlich wurde das Budget gestrichen, weil es zu viel kostet. Statt Förderung gibt es Stillstand – wer vorankommen will, sollte sich lieber anderswo umsehen.

Gehalt/Benefits

Wer nicht verhandeln kann, wird hier gnadenlos unterbezahlt – so einfach ist das. Gehälter sind nicht transparent, und wer nicht hartnäckig fordert, bleibt auf der Strecke. Statt fairer Bezahlung gibt es das absolute Minimum, das man gerade noch durchsetzen kann. Sozialleistungen? Durchschnittlich bis enttäuschend. Wer sich eine langfristige, wertschätzende Vergütung erhofft, sollte lieber woanders suchen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden

Kollegenzusammenhalt

Eigentlich sind viele Kollegen nett und bemüht, doch das toxische Arbeitsklima macht echten Zusammenhalt schwer. Statt Teamgeist herrscht oft Misstrauen – schließlich könnte jede*r der/die Nächste sein, der unter die Räder kommt.

Umgang mit älteren Kollegen

Du hast fast 10 Jahre hier gearbeitet? Kein Problem – du kannst trotzdem von heute auf morgen rausfliegen. Loyalität spielt hier keine Rolle, und Wertschätzung für langjährige Mitarbeiter? Fehlanzeige.

Einen Sozialplan oder faire Abfindungen sucht man vergeblich. Stattdessen wird einfach aussortiert, wenn es den Zahlen dient. Ältere Kollegen, die jahrelang zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben, werden behandelt, als wären sie entbehrlich.

Vorgesetztenverhalten

Statt echter Führung gibt es nur Kontrolle, Misstrauen und eine gnadenlose Fixierung auf Zahlen. Der Arbeitgeber interessiert sich nicht für die Mitarbeiter, sondern nur für messbare KPIs – egal, auf wessen Kosten. Kritik wird nicht ernst genommen, stattdessen herrscht eine Kultur der Angst: Schlechte Kununu-Bewertungen werden als Bedrohung gesehen, nicht als Anlass zur Verbesserung.

Als ob das nicht genug wäre, wurde kürzlich ein Kamerazwang für interne Meetings eingeführt – natürlich unter dem Deckmantel der „besseren Zusammenarbeit und Respekt“. Vertrauen? Datenschutz? Fehlanzeige.

Aber keine Sorge, das alles kann man mit einer Pizza lösen – zumindest scheint das Management das zu glauben.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice gibt es offiziell, aber in der Praxis wird es einem trotzdem negativ ausgelegt, wenn man nicht regelmäßig im Büro erscheint. Statt echter Flexibilität gibt es unterschwellige Erwartungen und Kommentare, die deutlich machen, dass Anwesenheit im Office lieber gesehen wird – auch wenn es offiziell nicht verpflichtend ist. Moderne Arbeitskultur? Eher halbherzig umgesetzt.

Früher gab es zumindest die Möglichkeit, bis zu sechs Monate aus dem Ausland zu arbeiten – doch das wurde schnell wieder gestrichen. Jetzt sind es nur noch 30 Tage, und das auch nur mit vorheriger Freigabe. Statt Vertrauen und Flexibilität gibt es immer mehr Einschränkungen und Bürokratie.

Das Mikromanagement ist insane – jede Minute wird überwacht und hinterfragt. Statt Vertrauen gibt es ständige Kontrolle:

„Oh, du hast eine Stunde überzogen? Wieso?“
„Du brauchst 8 Stunden statt 4? Das sollte doch schneller gehen!“
Egal, wie komplex eine Aufgabe ist, das Management hat immer unrealistische Erwartungen. Effizienz bedeutet hier nicht Qualität, sondern nur, dass alles schnell erledigt wird – egal, ob es langfristig Probleme verursacht. Wer gerne eigenständig arbeitet, ist hier definitiv fehl am Platz.

Kommunikation

Informationen tröpfeln nur dann von oben nach unten, wenn es der Geschäftsführung passt. Transparenz? Fehlanzeige. Wichtige Entscheidungen werden hinter verschlossenen Türen getroffen, und die Belegschaft erfährt es erst, wenn es zu spät ist.

Die Führung kommuniziert nicht – sie diktiert. Wer nachfragt oder Kritik äußert, macht sich schnell unbeliebt. Die Mitarbeiter? Die flüstern nur noch hinter vorgehaltener Hand, denn Vertrauen gibt es hier nicht mehr.

Das absolute Highlight: „Wir entlassen einen Großteil des Unternehmens, aber uns geht es gut, Leute, habt keine Angst!“
Ironie des Jahres.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung? Gibt’s hier nur auf dem Papier oder wenn es gerade gut in die PR-Strategie passt. In der Realität zählen Seilschaften, Vitamin B und politische Spielchen mehr als Fairness oder Chancengleichheit. Wer darauf hofft, allein durch Leistung weiterzukommen, wird schnell eines Besseren belehrt.

Interessante Aufgaben

Wenn du Freude an monotonen Bugfixes hast und keinerlei Entwicklungsperspektive suchst, dann bist du hier genau richtig. Statt innovativer Projekte oder anspruchsvoller Aufgaben dreht sich alles darum, immer wieder die gleichen Fehler zu beheben – oft verursacht durch chaotischen Code und fragwürdige Entscheidungen des Managements. Kreativität oder eigenverantwortliches Arbeiten? Fehlanzeige.

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Arbeitgeber-Kommentar

Dein Team von People & Culture

Liebe:r Kolleg:in,

Danke für deine ehrliche und differenzierte Bewertung. Es ist uns wichtig, uns aktiv mit Feedback auseinanderzusetzen, um als Arbeitgeber besser zu werden und eine positive Umgebung für alle Mitarbeiter zu schaffen.

Gut am Arbeitgeber: Es freut uns zu lesen, dass du die kleinen Aufmerksamkeiten wie kostenlose Getränke und den Obstkorb zu schätzen weißt. 😉 Auch die Gestaltung des Büros scheint bei dir gut anzukommen. Diese Aspekte mögen zwar klein wirken, sind aber Teil unseres Engagements, den Arbeitsalltag für alle angenehmer zu gestalten.

Schlecht am Arbeitgeber: Die geschilderten Erfahrungen im Umgang mit Kündigungen haben uns nachdenklich gemacht. Respekt und Wertschätzung gegenüber langjährigen Mitarbeitern sollten immer oberste Priorität haben. Wir nehmen deine Kritik sehr ernst und möchten daraus lernen, um sicherzustellen, dass solche Situationen in Zukunft besser und einfühlsamer gehandhabt werden.

Verbesserungsvorschläge: Wir nehmen deinen Hinweis ernst und arbeiten daran, Ideen nicht nur anzuhören, sondern aktiv umzusetzen.

Arbeitsatmosphäre: Die Wahrnehmung einer toxischen Atmosphäre nehmen wir als klaren Handlungsauftrag an. Wir möchten ein motivierendes und unterstützendes Arbeitsumfeld schaffen.

Kommunikation: Transparenz ist ein Bereich, in dem wir uns dringend verbessern möchten. Dein Feedback gibt uns wertvolle Hinweise darauf, wie wir Entscheidungen offener und frühzeitiger teilen können. Es ist uns wichtig, Vertrauen aufzubauen und eine Kommunikation auf Augenhöhe zu fördern.

Kollegenzusammenhalt: Es ist ermutigend zu lesen, dass du deine Kollegen als nett und bemüht wahrnimmst. Das zeigt uns, dass trotz der Herausforderungen eine Basis für Zusammenhalt besteht, die wir weiter stärken möchten.

Work-Life-Balance: Es freut uns sehr, dass du die Flexibilität der Arbeitszeiten und die Work-Life-Balance zu schätzen weißt. Wir wissen, dass die Weihnachtszeit eine besondere Herausforderung darstellen kann, und möchten prüfen, wie wir hier zusätzliche Flexibilität ermöglichen können.

Vorgesetztenverhalten: Deine Hinweise auf Kontrolle und die Fixierung auf KPIs zeigen uns, dass wir als Führungskräfte einen stärkeren Fokus auf Vertrauen und Respekt legen müssen. Wir streben danach, eine Kultur zu fördern, die auf Zusammenarbeit und Verständnis basiert.

Interessante Aufgaben: Deine Rückmeldung, dass Innovation und anspruchsvolle Projekte fehlen, ist ein wichtiges Signal. Wir möchten sicherstellen, dass du durch abwechslungsreiche und motivierende Aufgaben gefordert und gefördert wirst.

Gleichberechtigung: Es tut uns leid, dass dieser Eindruck entstanden ist. Wir legen großen Wert darauf, Leistung gezielt zu fördern und faire Chancen für alle Mitarbeiter zu schaffen. Dein Feedback hilft uns, weiter daran zu arbeiten.

Umgang mit älteren Kollegen: Wir sind bestürzt über deine Kritik am Umgang mit langjährigen Mitarbeitern. Loyalität und Wertschätzung sind für uns grundlegende Werte, und wurden im Sozialplan selbstverständlich berücksichtigt, auch wenn dieser Aspekt nur einer von mehreren ist.

Arbeitsbedingungen: Es liegt uns am Herzen, dass sich alle bei uns wohlfühlen – deshalb freuen wir uns, wenn Kollegen regelmäßig ins Büro kommen, da der persönliche Austausch für den Zusammenhalt wichtig ist und wir den direkten Kontakt schätzen. Das ändert aber nichts daran, dass du selbstverständlich auch im Home-Office arbeiten darfst und sollst.
Die Anpassung der Workation-Regelung musste leider aufgrund rechtlicher Veränderungen vorgenommen werden. Uns ist bewusst, dass dies Einschränkungen mit sich bringt, und wir arbeiten stetig daran, Lösungen zu finden, die für alle praktikabel und fair sind.

Gehalt/Sozialleistungen: Transparenz und Fairness in der Vergütung sind essenziell, und deine Hinweise darauf, dass diese Aspekte nicht erfüllt werden, fordern uns heraus, Verbesserungen zu schaffen und eine faire sowie motivierende Vergütung sicherzustellen.

Karriere/Weiterbildung: Wir investieren jedes Jahr hohe Beträge in die Weiterbildung. Wir wollen so sicherstellen, dass du individuell gefördert wirst und deine beruflichen Ziele bei uns erreichen kannst.

Vielen Dank für dein umfassendes Feedback. Deine Rückmeldung ist für uns ein wertvoller Hinweis darauf, wo wir unsere Schwächen in Stärken verwandeln können. Wir schätzen deine Offenheit sehr und möchten dir versichern, dass wir daran arbeiten werden, uns weiterzuentwickeln und eine positive Veränderung für dich und unsere Mitarbeiter zu erreichen.

Beste Grüße
Dein Team von People & Culture der best it

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.