Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 30.7.2026
Das Profil der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel weist ein positives Gesamtbild auf. Besonders hervor stechen die Gleichberechtigung und der Umgang mit älteren Kolleg:innen, die Bewertenden beschreiben beide Bereiche als vorbildlich: Diskriminierung aufgrund von Alter, Geschlecht oder Krankheit sei kaum vorhanden. Das Gehalt orientiert sich am Tarifvertrag und gilt als fair, auch die Zusatzleistungen wie betriebliche Altersvorsorge werden gelobt. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind laut Bewertenden vielfältig, mit internen Schulen, einer Fachhochschule und regelmäßigen Fortbildungen – wenngleich einzelne Stimmen eine Reduktion des Angebots seit 2024 bemängeln.
Die Arbeitsatmosphäre beschreiben viele als angenehm und offen, der Kollegenzusammenhalt wird als tragend empfunden, variiert jedoch je nach...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben sie als offen und auf Augenhöhe – auch im Umgang mit Vorgesetzten. Besonders positiv hervorgehoben werden schnelle Rückmeldungen, eine fehlerfreundliche Kultur sowie die Möglichkeit, Anliegen jederzeit ansprechen zu können. Regelmäßige Informationsveranstaltungen und Teambesprechungen werden ebenfalls als förderlich wahrgenommen.
Auf der anderen Seite bemängeln einige Mitarbeiter:innen, dass wichtige Informationen nicht zuverlässig weitergegeben werden – etwa bei Übergaben. Auch die hohe Teilzeitquote erschwere nach Ansicht weniger Nutzer:innen einen konsistenten Informationsfluss. Vereinzelt wird die Kommunikation als einseitig oder funktional begrenzt beschrieben. Die Gesamtbewertung fällt ausgeglichen aus, wobei die schriftlichen Bewertungen ein positiveres Bild zeichnen als die Gesamtheit aller abgegebenen Bewertungen.
Die Arbeitsatmosphäre bei den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders häufig beschreiben Bewertende das Arbeitsklima als freundlich, offen und entspannt, wobei sich Mitarbeiter:innen und Vorgesetzte gegenseitig wertschätzen. Einige heben hervor, dass die angenehme Atmosphäre auch eine hohe Arbeitsbelastung erträglicher macht.
Wenige Nutzer:innen äußern sich kritischer: So variiere die Atmosphäre je nach Abteilung, und gelegentliche Unstimmigkeiten unter Kolleg:innen sowie viel Tratsch werden erwähnt. Zudem empfinden einige Pflegekräfte das Führungsverhalten als förmlich und wenig integrativ. Auch der Einsatz von Praktikant:innen als vollwertige Arbeitskräfte wird kritisiert. Diese Einschätzungen bleiben jedoch Einzelmeinungen – der Großteil der Bewertungen zeichnet ein harmonisches Bild des Arbeitsumfelds.
Das Vorgesetztenverhalten bei den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Viele beschreiben ihre Führungskräfte als verständnisvoll, fürsorglich und professionell. Regelmäßige Mitarbeitergespräche sowie ein offenes Ohr werden positiv hervorgehoben. Einige Bewertungen betonen, dass der Führungsstil eher auf Augenhöhe stattfindet und weniger hierarchisch geprägt ist, während Vorgesetzte als fair und respektvoll gelten, wenngleich sie nicht immer erreichbar sind.
Demgegenüber empfinden wenige Nutzer:innen das Führungsverhalten als inkonsistent und unterschiedlich je nach Bereich. Kritische Stimmen bemängeln falsche Prioritätensetzung sowie fehlende Unterstützung durch die übergeordnete Leitung, insbesondere für jüngere Führungskräfte. Einzelne Bewertungen thematisieren zudem Vetternwirtschaft. Diese negativen Einschätzungen bilden jedoch eine Minderheit – der Gesamteindruck bleibt positiv.
Die Gehalt- und Sozialleistungssituation bei den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Viele heben hervor, dass das Gehalt tarifgebunden, korrekt und pünktlich ausgezahlt wird. Zudem wird die betriebliche Altersvorsorge als attraktiver Zusatz genannt, und die Ausbildungsvergütung schneidet im Vergleich zu anderen Branchen gut ab.
Einige Nutzer:innen merken jedoch an, dass das Gehalt angesichts der hohen Arbeitsbelastung – insbesondere in der Intensivpflege – knapp bemessen sei. Wenige kritisieren, dass das Tarifgehalt und die Betriebsrente im Vergleich zu anderen Tarifen weniger attraktiv seien als dargestellt, und bemängeln die fehlende Anerkennung staatlich anerkannter Familienpfleger:innen als Fachkräfte. Vereinzelt werden zudem unübersichtliche Lohnabrechnungen und verzögerte Zuschläge erwähnt. Trotz dieser Einschränkungen überwiegt die Einschätzung, dass das Gehalt im Branchenvergleich fair und angemessen ist.
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