Ihr Unternehmen?

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BETTERTRUST 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Hoher Leistungsdruck, weniger Flexibilität als erwartet

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich PR / Kommunikation bei BETTERTRUST GmbH in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Es wurde sich bemüht, eine positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Aus meiner Sicht ist das jedoch nicht gelungen. Bei Erfolgen und guter Arbeit wurde zwar gelobt, gleichzeitig habe ich die Einarbeitung als unzureichend erlebt. Auch nach mehreren Wochen fühlte ich mich dadurch noch nicht wirklich als Teil des Teams.

Insgesamt empfand ich den Leistungsdruck als sehr hoch und den Arbeitsalltag als stark stressgetrieben. Bereits früh wurden hohe Anforderungen an meine Arbeit gestellt. In Relation zur Einarbeitung hatte ich jedoch das Gefühl, nicht die passenden Werkzeuge und ausreichend Orientierung zu bekommen, um diese Erwartungen sicher erfüllen zu können.

Kommunikation

Alle waren sehr freundlich. Ich hatte grundsätzlich die Möglichkeit, Gedanken und Sorgen anzusprechen. Dabei wurde mir nicht das Gefühl gegeben, dass diese unerwünscht sind, was ich positiv fand. Gleichzeitig hatte ich nicht den Eindruck, dass sich nach solchen Gesprächen spürbar etwas am Verhalten von Vorgesetzten änderte.

Eine offene Fehlerkultur war vorhanden und wurde von vielen Kolleg:innen auch gelebt. Den Umgang mit meinen Fehlern empfand ich jedoch vereinzelt als wenig respektvoll.

Kollegenzusammenhalt

Langjährige Kolleg:innen wirkten aus meiner Sicht stark eingespielt und hatten einen deutlich engeren Zusammenhalt. Als ich neu dazukam, hatte ich Schwierigkeiten, mich ins Team einzufinden, und empfand das Umfeld teilweise als wenig einladend. Maßnahmen zur Integration neuer Kolleg:innen habe ich als unzureichend erlebt.

Work-Life-Balance

Ich habe die Work-Life-Balance als deutlich schlechter erlebt, als es nach außen wirkt. In arbeitsintensiven Phasen hatte ich häufig das Gefühl, auch abends oder am Wochenende gedanklich bzw. praktisch „on“ sein zu müssen, um den Workload zu bewältigen.

Zu Beginn konnte ich weniger im Homeoffice arbeiten als erwartet. Später war Homeoffice zwar möglich, gleichzeitig empfand ich die Erwartung regelmäßiger Präsenz im Büro sowie feste Zeitfenster als stärker, als ich es aus dem Bewerbungsprozess mitgenommen hatte.

Es gab Benefits wie kostenlose Getränke, Essensgutscheine und Obst.

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte in meiner Zeit dort nicht durchgehend das Gefühl, dass persönliche Themen vertraulich behandelt werden. Eine gesundheitliche Situation, die ich im Vertrauen angesprochen hatte, wurde später in einem Kontext aufgegriffen, der für mich den Eindruck erweckte, dass diese Information weitergegeben wurde.

In stressigen Phasen wurde häufig von "wir" gesprochen, gleichzeitig hatte ich im Alltag eher das Gefühl, dass Verantwortung am Ende stark bei Einzelpersonen lag, statt als Team gemeinsam getragen zu werden.

Interessante Aufgaben

Die tägliche Pitching-Kultur empfand ich teilweise als sehr repetitiv. Mir persönlich lagen die kreativeren Aufgaben deutlich mehr.

Gleichberechtigung

Das Team könnte aus meiner Sicht noch diverser aufgestellt sein. Zudem waren Führungspositionen überwiegend männlich besetzt.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Team war im Durchschnitt recht jung. Deutlich ältere Kolleg:innen habe ich in meiner Zeit dort nicht kennengelernt.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist schön, aber relativ klein. Durch viele Neueinstellungen wurde es zunehmend eng, und eine freie Arbeitsplatzgestaltung war aus meiner Sicht kaum möglich.

Da es ein Großraumbüro war, standen Bildschirme teilweise so, dass Kolleg:innen oder Besucher:innen leicht mitsehen konnten. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass die Privatsphäre am Arbeitsplatz für mich nicht optimal war.

An manchen Tagen war die Auslastung sehr hoch, was die Atmosphäre zusätzlich hektisch und unruhig machte. Für Telefonate oder Meetings musste man sich aufgrund der Enge oft erst einen ruhigen Platz suchen. Zwar gab es Schallschutzkabinen, diese waren aber bei vielen parallelen Meetings nicht immer verfügbar.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt fand ich in Ordnung. Den Urlaubsanspruch empfand ich im Vergleich zu vielen anderen Arbeitgebern und dem heutigen Verständnis von Work-Life-Balance als eher knapp.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Karriere/Weiterbildung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.