5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Gehalt ist zuverlässig und wird pünktlich gezahlt. Zusatzleistungen wie betriebliche Altersvorsorge sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind vorhanden. Die Tätigkeit im Vertrieb bietet grundsätzlich Potenzial, und einzelne Kolleginnen und Kollegen tragen zu einem angenehmen Miteinander im Alltag bei.
Vor allem die mangelnde Transparenz und uneinheitliche Kommunikation. Viele Entscheidungen sind für Mitarbeitende nicht nachvollziehbar oder werden gar nicht aktiv kommuniziert. Hinzu kommen inkonsistente Regelungen bei Home Office, Arbeitsmitteln und Ausstattung, die den Eindruck von Ungleichbehandlung verstärken. Arbeitsbedingungen und Prozesse wirken in Teilen nicht mehr zeitgemäß und erschweren den Arbeitsalltag unnötig. Insgesamt entsteht dadurch ein Umfeld, das eher von Unsicherheit und Frustration als von Klarheit und Vertrauen geprägt ist.
Mehr Transparenz und Verbindlichkeit in der Kommunikation wären ein zentraler Hebel für Verbesserungen. Entscheidungen, Veränderungen und personelle Themen sollten frühzeitig und nachvollziehbar kommuniziert werden. Zudem sollten einheitliche und faire Regelungen für Themen wie Home Office, Firmenwagen und Arbeitsmittel geschaffen werden. Eine Modernisierung der Arbeitsbedingungen, etwa durch digitale Prozesse, flexible Arbeitszeiten und klare Einsicht in Arbeitszeitkonten, wäre sinnvoll. Auch bei Weiterbildung und Mitarbeiterentwicklung sollte stärker in strukturierte und qualitativ hochwertige Maßnahmen investiert werden. Wiederkehrende Fluktuation sollte zum Anlass genommen werden, Führung, Prozesse und Teamstrukturen kritisch zu hinterfragen.
Die Arbeitsatmosphäre wird durch mehrere Faktoren negativ beeinflusst. Entscheidungen wie die Entziehung von Kunden mit der Begründung, andere könnten diese besser betreuen, wirken demotivierend. Auch Ungleichbehandlungen, etwa bei der Vergabe von Diensthandys oder Firmenwagen sowie im Umgang mit Home Office, führen zu Unmut im Team. Zusätzlich entsteht Frust durch organisatorische Themen wie den Küchendienst, der nicht von allen gleichermaßen übernommen wird.
Dazu kann ich wenig sagen.
Arbeitszeit von 7-16 Uhr
Home Office wird nicht als selbstverständlicher Bestandteil moderner Arbeitsweise gesehen, sondern als Benefit, den man sich erst verdienen muss. Dies führt zu Unverständnis im Team. Gleichzeitig fehlen flexible Arbeitszeitmodelle. Außendiensttermine nehmen zu, ohne dass entsprechende Anpassungen bei Fahrzeugen oder Arbeitsorganisation erfolgen.
nell. Vertriebsschulungen bestehen überwiegend aus frei zugänglichen Onlinevideos, was den Eindruck vermittelt, dass strukturierte und qualitativ hochwertige Entwicklung nicht im Fokus steht. Auch Vorschläge aus dem Team, etwa über interne Feedbackformate, werden weder sichtbar umgesetzt noch aktiv adressiert.
Das Gehalt wird pünktlich gezahlt und ist grundsätzlich in Ordnung. Es gibt Zusatzleistungen wie betriebliche Altersvorsorge sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Allerdings ist der Spielraum nach oben begrenzt oder an schwer erreichbare Ziele geknüpft. Unabhängig davon können auch solide finanzielle Rahmenbedingungen strukturelle und kulturelle Defizite im Arbeitsalltag nicht ausgleichen.
Nachhaltigkeit spielt im Arbeitsalltag eine untergeordnete Rolle. Viele Prozesse sind weiterhin papierbasiert, Dokumente werden ausgedruckt und abgeheftet, anstatt auf digitale Lösungen zu setzen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass ökologische Aspekte und moderne, ressourcenschonende Arbeitsweisen nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Der Zusammenhalt im Team ist grundsätzlich in Ordnung, allerdings nicht durchgehend gefestigt. Es entsteht teilweise der Eindruck, dass hinter den Kulissen viel getuschelt wird. Einzelne Verhaltensweisen tragen dazu bei, dass Vertrauen leidet. Während der Umgang im direkten Kontakt oft freundlich ist, entsteht gleichzeitig das Gefühl, dass Informationen oder Situationen im Nachgang negativ weitergegeben werden oder zur eigenen Profilierung genutzt werden. Dies fördert Misstrauen innerhalb des Teams und erschwert eine offene, ehrliche Zusammenarbeit.
Führungsverhalten wird teilweise als inkonsequent wahrgenommen. Entscheidungen werden nicht immer nachvollziehbar kommuniziert. Rückmeldungen auf konkrete Anliegen wie Ausstattung oder Verbesserungsvorschläge bleiben aus. Zudem entsteht der Eindruck, dass strukturelle Probleme oder wiederkehrende Fluktuation im Team nicht ausreichend reflektiert werden.
Die Arbeitsbedingungen sind in mehreren Punkten wenig zeitgemäß und teilweise unnötig kompliziert. Es fehlt an Flexibilität im Arbeitsalltag, etwa durch starre Arbeitszeiten ohne Gleitzeitmodell und unverhältnismäßige Regelungen bei kleinsten Verspätungen. Gleichzeitig besteht keine transparente Einsicht in das eigene Arbeitszeitkonto. Administrative Prozesse wie Urlaubsanträge erfolgen weiterhin in Papierform und wirken nicht mehr zeitgemäß. Auch im Alltag zeigen sich unnötige Hürden, etwa wenn Mitarbeitende nach Pausen keinen direkten Zugang zum Gebäude haben. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass einfache, praktikable Lösungen nicht konsequent umgesetzt werden, obwohl sie den Arbeitsalltag deutlich erleichtern würden.
Das größte Defizit liegt klar in der internen Kommunikation. Wichtige Informationen werden häufig nicht transparent oder gar nicht weitergegeben. Beispiele sind Beförderungen, personelle Veränderungen oder Rückkehrer ins Unternehmen, die nur indirekt bekannt werden. Auch Änderungen bei Rahmenbedingungen wie der Vergabe von Firmenwagen werden nicht aktiv kommuniziert, sondern nur beiläufig bekannt. Im Fall einzelner personeller Entscheidungen entstand durch fehlende Kommunikation der Eindruck von Intransparenz und möglichen emotionalen Beweggründen. Abteilungsübergreifend fehlt es an strukturiertem Informationsfluss, wodurch sich Neuigkeiten oft nur informell verbreiten. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Informationen teilweise bewusst zurückgehalten werden.
Es entstehen Zweifel an einer einheitlichen und fairen Behandlung aller Mitarbeitenden. Unterschiede bei der Vergabe von Arbeitsmitteln sowie im Umgang mit Home Office und Krankheit führen zu Irritationen. Während manche Mitarbeitende auch bei gesundheitlichen Beschwerden von zuhause aus weiterarbeiten können, wird von anderen erwartet, sich unmittelbar krankzumelden und ärztliche Nachweise vorzulegen. Dies verstärkt den Eindruck einer uneinheitlichen und teilweise bevorzugenden Behandlung.
Die Tätigkeit im Vertrieb ist stark repetitiv und bietet wenig Abwechslung. Ein Großteil der Arbeit besteht aus wiederkehrenden Abläufen, ohne nennenswerten Gestaltungsspielraum. Das vorhandene Potenzial der Rolle wird durch monotone Aufgabenstrukturen und fehlende Impulse für Weiterentwicklung kaum ausgeschöpft.
Gehalt und pünktliche Zahlung, Einarbeitung für neue Mitarbeitende, Arbeitsplatz und Ausstattung, Sommer- und Weihnachtsfeier
Kommunikation und Informationsfluss, Ungleichbehandlung / Bevorzugung, Homeoffice-Regelung, Zeiterfassung, Führung und Konsistenz, Arbeitsumgebung und Infrastruktur
Kommunikation verbessern, Einheitliche Führung und Vorgehensweise
Zu Beginn war die Arbeitsatmosphäre sehr gut: Die Kolleg:innen waren freundlich, hilfsbereit und haben sich um eine strukturierte Einarbeitung bemüht. Es gab eine offene und lockere Kommunikation, auch private Gespräche und Humor waren willkommen. In dieser Phase fühlte man sich gut aufgenommen und in das Team integriert. Besonders die Mitarbeitenden aus Produktion und Lager waren sehr herzlich, und die Kolleg:innen im Vertrieb waren stets locker, offen und humorvoll im Umgang.
Mit der Zeit veränderte sich die Stimmung jedoch. Die Kommunikation wurde zurückhaltender und es gab zunehmend negativere Dynamiken im Team. Es kam häufiger vor, dass über abwesende Kolleg:innen gesprochen und getratscht wurde, was das Vertrauen im Team spürbar beeinträchtigte. Insgesamt wirkte die Atmosphäre immer angespannter und weniger offen als am Anfang.
Zudem wirkte der Chef zunehmend gereizter und kam teilweise grimmig ins Büro. Man hatte den Eindruck, dass diese Stimmung auf die Mitarbeitenden abfärbte.
Intern wurde unterschiedlich über das Unternehmen gesprochen – es gab keine einheitliche Wahrnehmung oder ein klares „Wir-Gefühl“. Als eher kleines Unternehmen ist die Firma zudem außerhalb kaum bekannt. Die Website war teilweise nicht aktuell, wenn sich Abläufe oder Zuständigkeiten geändert haben.
Nach außen wirkte das Unternehmen teils so, als wolle es sich größer darstellen, um mit größeren Wettbewerbern mithalten zu können. In der Praxis gab es jedoch noch einige Herausforderungen in den internen Abläufen, sodass das Image nach außen nicht immer mit der Realität übereinstimmte.
Bei Kundenbesuchen wirkte das Umfeld ebenfalls nicht immer professionell: Besucher:innen wurden teilweise in eine kleine Küche („Kantine“) geleitet, und Besprechungsräume wirkten eher grau, unaufgeräumt und wenig einladend.
Die Arbeitszeiten waren grundsätzlich in Ordnung (07:00–16:00 Uhr, 15 Minuten Frühstückspause, 30 Minuten Mittagspause). Freitags war es möglich, früher zu gehen, sofern ausreichend Überstunden vorhanden waren, da nur eine Person bis 16:00 Uhr bleiben musste. Urlaub konnte mit Absprache der Kolleg:innen meist problemlos genommen werden.
Bei der Familienfreundlichkeit gab es Einschränkungen: Homeoffice war bei Krankheit oder leichten Beschwerden nicht generell möglich und wurde von der Führungsebene nicht unterstützt. Eine Ausnahme schien es nur für den nahstehenden Mitarbeiter der Führungsebene und einen Mitarbeiter ohne Führerschein zu geben. Bei anderen Mitarbeitenden war Homeoffice nur nach Erreichen bestimmter Ziele möglich und wurde auch dann nicht immer gewährt.
Ein großes Problem war die Zeiterfassung: Wenn man nach 07:00 Uhr kommt, wird die Ankunftszeit automatisch auf 07:15 Uhr gestempelt – z. B. wird 07:02 als 07:15 erfasst. Die Zeit von 07:02 bis 07:15 wurde nicht erfasst, sodass man effektiv weniger Arbeitszeit gutgeschrieben bekam. Dadurch war Gleitzeit praktisch kaum nutzbar. Beim Ausstempeln wurde hingegen punktgenau gestempelt.
Weiterbildung fand in der Praxis kaum statt. Inhalte wurden intern meist nur über veraltete Präsentationen vermittelt, die lediglich vorgeführt wurden. Als „Weiterbildung“ wurden teilweise auch YouTube-Videos genutzt, was den Eindruck erweckte, dass keine systematische Förderung geplant war.
Karrieremöglichkeiten wirkten begrenzt, da es kaum klare Entwicklungspfade oder Aufstiegschancen gab. In der Praxis schien der Fokus eher auf der Besetzung von Positionen durch bereits nahestehende Personen zu liegen, wodurch Mitarbeitende ohne entsprechende Nähe zur Führung nur wenig Perspektive hatten.
Das Gehalt war sehr gut und wurde stets pünktlich ausgezahlt. Neben dem Gehalt gab es kaum zusätzliche Sozialleistungen – abgesehen von einer betrieblichen Altersvorsorge. Soweit ich mich erinnere, hat der Arbeitgeber einen Teil der Beiträge in diese Versicherung übernommen.
Das Unternehmen war in Bezug auf Digitalisierung und Papierverbrauch eher konservativ: Viele Abläufe wurden weiterhin ausgedruckt (z. B. Rechnungen, Produktionsaufträge, Lieferantendokumente), sodass der Papierverbrauch vergleichsweise hoch war. Eine umfassende digitale Ablage oder papierarme Prozesse waren in meinem Bereich nicht etabliert.
In der Praxis gab es keine flächendeckenden Homeoffice-Regelungen, sodass viele Mitarbeitende täglich pendeln mussten. Der Firmenwagen war ein Verbrenner. Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Mobilität waren nicht erkennbar.
Es wurde mehrfach nach einer Jobticket- oder Fahrradförderung gefragt, da einige Kolleg:innen mit dem Rad zur Arbeit kamen. Vorschläge zur Verbesserung wurden aus meiner Sicht aufgenommen, aber nicht weiter umgesetzt oder kommuniziert, sodass es bei diesem Thema keinen Fortschritt gab.
Der Kollegenzusammenhalt war wahrscheinlich das Beste am Unternehmen. Die Mitarbeitenden gingen sehr offen und ehrlich miteinander um und hielten in der Regel gut zusammen. Man half sich gegenseitig, wo es möglich war, und bei Fragen konnte man sich jederzeit an die Kolleg:innen wenden – diese reagierten in der Regel schnell und unterstützend.
Auch außerhalb der Arbeit gab es durch Weihnachts- und Sommerfeiern die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen und private Kontakte aufzubauen. Viele Kolleg:innen arbeiteten schon lange zusammen und hatten ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis zueinander. Insgesamt herrschte ein starkes Teamgefühl, in dem man sich gegenseitig unterstützte.
Allerdings gab es auch einige Kolleg:innen, bei denen man vorsichtig sein musste. Es kam vor, dass hinter dem Rücken über andere gesprochen wurde oder Situationen verzerrt dargestellt wurden, um sich selbst besser darzustellen. Das konnte das Vertrauen im Team stellenweise belasten.
Nach meiner Erfahrung hat sich das später verändert: Es wirkte zunehmend so, als würde jede:r mehr auf sich selbst achten, um nicht der oder die Nächste zu sein, der/die gekündigt wird.
Es gab nur wenige ältere Kolleg:innen. Grundsätzlich wurde Rücksicht genommen und es gab keinen erkennbaren Unterschied in der Behandlung. Allerdings wurden intern gelegentlich Kritik und Kommentare über die Arbeitsleistung einzelner Mitarbeitender diskutiert, was teilweise als unangenehm empfunden wurde.
Zu Beginn war der Umgang sehr freundlich und offen, es herrschte eine entspannte Du-Kultur. Nach meinem Sportunfall änderte sich die Kommunikation jedoch deutlich. Obwohl ich angeboten hatte, im Homeoffice zu arbeiten, wurde dies zunächst abgelehnt. Später wurde Homeoffice dann erneut angesprochen, obwohl ich aus gesundheitlichen Gründen nicht dazu in der Lage war.
Während meiner Krankschreibung erhielt ich mehrere Anrufe, in denen ich gefragt wurde, warum ich nicht arbeite. Diese Kontakte empfand ich als belastend, da sie auch während meiner Genesungszeit stattfanden. Nach meiner Rückkehr wirkte die Kommunikation eher distanziert.
Wenige Wochen später erhielt ich eine Abmahnung, anschließend folgte eine Kündigung, deren Begründungen ich aus meiner Sicht nicht nachvollziehen konnte.
Außerdem wurde im Vertrieb die Leistung unter anderem anhand der täglichen Telefonzeit gemessen. Meiner Ansicht nach ist Telefonzeit allein jedoch kein verlässlicher Indikator für den tatsächlichen Erfolg, da sie nicht direkt den erzielten Umsatz oder die Qualität der Kundengespräche abbildet.
Der Arbeitsplatz war modern und funktional eingerichtet. Die Parkplatzsituation ist jedoch sehr knapp, sodass man oft früh da sein musste, um einen Platz zu bekommen. Außerdem hatten nur wenige Mitarbeitende einen Schlüssel fürs Gebäude, weshalb man bei verschlossener Tür auf das Öffnen durch Kolleg:innen angewiesen war.
Die Räumlichkeiten wirkten insgesamt älter und teilweise renovierungsbedürftig. In einigen Bereichen waren Deckenflächen sichtbar verschmutzt und es waren Kabel von PCs sichtbar, was den Eindruck einer weniger aufgeräumten Arbeitsumgebung vermittelte
Die sanitären Einrichtungen waren ebenfalls verbesserungswürdig: Für die Verwaltung gab es nur jeweils eine Toilette für Frauen und eine für Männer, die zusätzlich auch von Kunden genutzt wurden. Das führte teilweise zu Engpässen und wenig Privatsphäre.
Benötigte Arbeitsmittel wurden in der Regel zeitnah bereitgestellt.
Die interne Kommunikation war insgesamt sehr schlecht organisiert. Informationen wurden oft nur mündlich und punktuell an einzelne Mitarbeitende weitergegeben, statt im Team oder schriftlich. Dadurch waren viele Kolleg:innen nicht über aktuelle Änderungen oder Abläufe informiert, bis sie selbst nachfragen mussten.
Zwischen den Abteilungen gab es kaum Austausch, sodass es wiederholt zu Abstimmungsproblemen kam – sowohl im Tagesgeschäft als auch im Kundenkontakt. In meiner Abteilung wurde vieles über einen nahstehenden Mitarbeiter der Führungsebene kommuniziert, wodurch Informationen teilweise falsch oder unvollständig weitergegeben wurden. Der Chef hielt sich in der Kommunikation häufig zurück, was die Situation zusätzlich verschärfte.
In der Firma gab es aus meiner Sicht keine einheitliche Gleichbehandlung. Es schien, dass bestimmte Mitarbeitende in der Praxis bevorzugt wurden – beispielsweise durch flexiblere Homeoffice-Regelungen, bessere technische Ausstattung oder andere Vorteile wie Firmenhandys und Parkplätze. Dadurch entstand der Eindruck, dass Nähe zur Führungsebene eine Rolle bei der Vergabe von Vorteilen spielte.
Auch im Alltag zeigte sich dies teilweise: Während Mitarbeitende in der Verwaltung früher gehen durften, mussten Mitarbeitende aus der Produktion zu den regulären Zeiten bleiben. Zudem erhielten einige Personen neue Informationen deutlich früher, während andere Mitarbeitende aktiv hinterher fragen mussten, um auf dem gleichen Stand zu sein. Das führte zu einem Gefühl von Ungleichbehandlung und ungleichen Arbeitsbedingungen.
Ich hatte eine Stelle im Vertrieb (Angebote erstellen, Auftragsbestätigungen versenden, Liefertermine prüfen) sowie im Einkauf. Es gab immer Aufgaben, sodass es selten langweilig wurde, und man hatte einen großen eigenen Handlungsspielraum. Der Chef kontrollierte die Arbeit nur selten, und bei Fragen konnte man direkt auf ihn oder die Kolleg:innen zugehen.
Die Aufgaben waren zwar teilweise monoton, aber wenn man sich reinhängte, gab es immer wieder Möglichkeiten, neue Aufgaben zu übernehmen und Prozesse zu verbessern.
Stimmung unter den Kollegen war im Grunde ganz gut, das Gehalt war einwandfrei
"Gleitzeitmodell", keine gleichen Rahmenbedingungen für jeden, Schulungen müssen optimiert werden, Parksituation, interne Kommunikation schwierig teils
interne Kommunikation sollte gesteigert werden, jedem Mitarbeiter dieselben Rahmenbedingungen ermöglichen können, Schulungen sollten ernst genommen werden und professioneller gehandhabt werden, Vertrauen in die Mitarbeiter stärken, Umsatzorientierter arbeiten
Man kommt eigentlich gerne in die Firma, Atmosphäre oftmals teils verhalten, "Grüppchenbildung" untereinander leider nicht auszuschließen
intern redet jeder unterschiedlich über die Firma, relativ kleine Firma daher unter dem Radar, Website wurde teils nicht aktualisiert bei Änderungen,
"Gleitzeit" gibt es auf dem Papier aber wird nicht/minimal umgesetzt, verpflichtende Arbeitszeiten außer mit Ausnahmegenehmigungen
es wurde evtl. mal etwas am PC gezeigt, aber von Schulung oder Weiterbildung kann man hier nicht sprechen, es wird nicht ausgebildet, daher nahezu alles über Quereinstieg
Gehalt ist gut, betr. Altersvorsorge wird angeboten mit Bezuschussung der Firma
Firmenwagen ist ein Diesel Verbrenner, Homeoffice wird vereinzelt angeboten, daher müssen einige Mitarbeiter jeden Tag in die Arbeit fahren
in der Abteilung gut, außerhalb auch nahezu ohne Probleme
gab wenig ältere Kollegen, aber Umgang untereinander war gut
man hält ab und zu "Updates", Kommunikation ist eigentlich ganz gut, Vorgehensweise variiert immer sehr - oftmals sehr unterschiedliche Ansätze zwischen den versch. Führungskräften, teils sehr launisch - in einer Woche hat man gute Arbeit gemacht, in der kommenden Woche war es dann doch nicht mehr ausreichend? Der Vertrieb wird anhand Telefonzeit bemessen - kann man Telefonzeit pro Tag mit erreichtem Umsatz gleichstellen? Habe ich so noch nicht gesehen.
relativ moderner Arbeitsplatz, Parksituation sehr beschränkt, Schlüssel für das Gebäude haben nur einzelne Personen - wenn die Türe zu ist kommt man nicht rein, außer man ruft einen Kollegen an der aufmacht.
Kommuniziert wurde zwar einiges, aber zielführend war es oftmals nicht. Eher immer auf Fehlern beharrt anstatt positiv/konstruktiv zu kritisieren. Zwischen den Abteilungen wurden Themen teils unterschiedlich kommuniziert und man hat das gar nicht richtig mitbekommen.
man merkt leider, dass in der gesamten Firma einige Kollegen doch bevorzugt werden - der Gleichbehandlungsgrundsatz wird nicht umgesetzt; Homeoffice dürfen vereinzelte Kollegen machen, andere wiederum nicht
sehr monoton, da klare Splittung zwischen den einzelnen Abteilungen gewünscht ist - man ist nie der zentrale Ansprechpartner für alles
Jeder bekommt die gleichen Möglichkeiten Karriere zu machen, man muss sie halt auch nutzen.
Wenn man engagiert und fleißig ist und einen guten Job macht wird man auch dementsprechend entlohnt!
Kollegenzusammenhalt untereinander, guter Kaffee und Wasser umsonst. Urlaubs und Weihnachtsgeld
Wertschätzung der Mitarbeiter fehlt komplett
Home Office anbieten, faire Gehälter für die Mitarbeiter des Vertriebs, Gleitzeit sowie höhenverstellbare Tische. Einfach mal in die Firma im allgemeinen investieren für das Wohl der Mitarbeiter
Im großen und ganzen recht entspannt
In der Branche recht gut angesehen
Feste Arbeitszeit 7:30-16:00, könnte man auf jeden Fall besser lösen durch Gleitzeit. 40 Stunden Woche
Kaum Aufstiegschancen möglich, Schulungen etc sind für die Mitarbeiter nicht drin da zu teuer.
Unterirdisch für die Stelle als Regionalleiter im Vertrieb
Im Vertriebsteam untereinander 1A
Geht nicht wirklich auf Vorschläge ein, wiederholt sich ständig bei seinen Erklärungen. In der Vertriebsbesprechung wird eher demotiviert statt motiviert
Vieles altmodisch, kein Home Office möglich da die Geräte zu teuer sind
Könnte besser sein, viele Vorschläge werden dem Abteilungsleiter gemacht aber leider oft unter den Tisch gekehrt anschließend
Leider überhaupt nicht, allein die Gehaltsunterschiede der Mitarbeiter in der selben Abteilung sind gravierend