Kann man aktuell nur von abraten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern ist gut. Wenn es Herausforderungen gibt, wird sich gegenseitig geholfen und unterstützt. Gehalt kommt pünktlich, es gibt bis zu zwei Tage Homeoffice und es werden immer mehr Mitarbeiterbenefits angeboten. Es gibt viele Möglichkeiten sich in globalen Projekten einzubringen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bereits beschrieben.
Verbesserungsvorschläge
Der Standort muss aus der Schockstarre, die seit Dr. Beumers Weggang herrscht, rauskommen und dafür braucht es mutige Entscheidungen auf der obersten Ebene und umfassende Investitionen, um Prozesse zu optimieren und eine effiziente Arbeitsweise zu etablieren. Das willkürliche Herausdrängen von Leistungsträgern aus dem Unternehmen auf Basis von Befindlichkeiten einzelner hoher Manager, wie es zuletzt immer wieder passiert ist, muss dringend aufhören. Es schädigt dem Ruf der Firma nachhaltig, führt zu Verunsicherung, hohen Ausscheidungskosten, aber noch viel schlimmer Know-How-Verlust. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass dadurch nachhaltig Kosten gesenkt werden.
Arbeitsatmosphäre
Silodenken bestimmt und behindert die bereichsübergreifende Zusammenarbeit. In den Silos dafür gute Arbeitsatmosphäre auch wenn Arbeitslast hoch.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bisschen Solarstromerzeugung und noch ein paar andere kleine Sachen, aber nicht herausragendes.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt teilweise persönliche Entwicklungspläne. Kenne aber genauso viele Kollegen, bei denen diese Pläne seitens des Arbeitgebers eingehalten wurden, wie Kollegen bei denen gar nichts bis kaum etwas umgesetzt wurde aus diesen Plänen, obwohl Wille uns Einsatz da waren. Interne Seilschaften bestimmen hier mehr die Karrieremöglichkeiten als Leistung.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist okay aber nichts besonderes mehr, wie das vor wenigen Jahren noch der Fall war.
Vorgesetztenverhalten
Selten so viele Führungskräfte ohne Rückgrat gesehen.
Arbeitsbedingungen
IT Ausstattung ist gut, gibt viele höhenverstellbare Schreibtische inzwischen und die alten Bürogebäude, die es dringend nötig haben, werden schrittweise modernisiert in den nächsten Jahren. Was da passiert ist gut.
Kommunikation
Die GF am Standort bemüht sich durch quartalsweise Townhall Meetings oder dem CEO Lunch mehr Transparenz zu schaffen und zu motivieren. Von der Grundidee gut, aber leider ohne positiven Effekt. Die kommunizierten Inhalte sind zu High-Fly und unkonkret als dass man als normaler
Mitarbeiter dadurch Orientierung erhält oder fürs tägliche Doing etwas ableiten kann. Die Führung erklärt/kommuniziert Probleme/Erfolge in den seltensten Fällen datenbasiert, was der Glaubwürdigkeit des Management nicht zugute kommt.
Gehalt/Benefits
Tarifler finden hier gute Konditionen vor und erfahren sehr oft eine bessere Lohnentwicklung als AT-ler. Um Kosten zu sparen werden Mitarbeiter aktiv und frühzeitig in AT-Verträge reingedrängt anstelle die noch zur Verfügung stehenden Tarifstufen anzuwenden. Es hat zwei Jahre in Folge für die ATler durch die Bank keine jährliche Gehaltsanpassung gegeben wie bei den Tarifangestellten. Traurigerweise sieht die Führung nicht, dass sie durch diese Ungleichbehandlung einen Keil zwischen Tarifler und Außertarifliche treibt. Nicht nur lässt die Motivation von ATlern nach, auch wandern diese seit geraumer Zeit verständlicherweise auch einfach ab und es geht Know-How verloren.
Gleichberechtigung
Man fängt gerade an zu verstehen, dass die geringe Anzahl an weiblichen Führungskräften besorgniserregend ist und es gibt erste Ansätze von Verbesserungsmaßnahmen.

