Here is the tea: CHAOS came first
Verbesserungsvorschläge
Wahrscheinlich hat sich wieder schon so viel geändert, daher kann ich nur von meiner damaligen Erfahrung sprechen.
Arbeitsatmosphäre
Die Zeit bei bex war insgesamt eine sehr lehrreiche und intensive Zeit, die ich nicht missen möchte.
Kommunikation
Die Kommunikation war insgesamt offen und angenehm. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir etwas mehr Transparenz gewünscht. Gleichzeitig verstehe ich, dass in einem Startup viele Themen eine hohe Dynamik haben und Entscheidungen teilweise schneller getroffen werden, als sie kommuniziert werden können.
Kollegenzusammenhalt
Ich habe ein starkes Teamgefühl erlebt. Auch in schwierigen Momenten hatte ich den Eindruck, dass die Kolleginnen und Kollegen reflektiert mit Situationen umgegangen sind und gemeinsam nach guten Lösungen gesucht haben.
Work-Life-Balance
Aus meiner Erfahrung ist eine ausgewogene Work-Life-Balance im Startup-Umfeld nur schwer realisierbar. Gerade im Vertrieb ist ein hoher Einsatz häufig selbstverständlich. Wer selbst im Vertrieb tätig war oder ist, kennt‘s. Deshalb möchte ich das nicht schönreden: Der Vertrieb,insbesondere in einem Startup, ist aus meiner Sicht kein Arbeitsumfeld, das eine ausgewogene Work-Life-Balance in den Vordergrund stellt. Ich kann’s immer wieder sagen, der Vertrieb grundsätzlich ist wie eine toxische Beziehung (für jemanden wie mich jedenfalls).
Vorgesetztenverhalten
Ich kam mit meinem Vorgesetzten sehr gut zurecht und auch die Managementebene war sehr auf Augenhöhe und sehr wertschätzend.
Einziger offener To-do-Punkt aus meiner Zeit bei bex: Die Abacco’s-Einladung meines ehemaligen Vorgesetzten ist bis heute im Backlog :D
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben haben sich mit der Zeit immer mehr gefestigt. Das finde ich auch sinnvoll, weil jeder irgendwann seine eigene Rolle finden und Verantwortung für bestimmte Themen übernehmen sollte. Gerade am Anfang war man aber irgendwie überall mit eingebunden, was ich persönlich sehr spannend fand. Besonders gefallen hat mir, dass man auch Themen außerhalb seines eigentlichen Aufgabenbereichs verfolgen und sich dort einbringen konnte..vor allem, wenn man gesehen hat, dass die eigene Arbeit einen echten Mehrwert schafft oder direkt zum Unternehmenserfolg beiträgt.
Gleichberechtigung
Ich habe es als schade empfunden, dass es auf Führungsebene nur eine Frau gab, die aus meiner Wahrnehmung im Topmanagement nur begrenzten Einfluss hatte. Ich hätte mir hier insgesamt mehr Diversität und Gleichberechtigung gewünscht, sowohl bei der Besetzung von Führungspositionen als auch bei der Vergütung. Gerade im Vertrieb lassen sich Leistungen anhand von Kennzahlen wie Umsatz vergleichsweise transparent messen. Deshalb hätte ich mir gewünscht, dass die Vergütung noch stärker an der tatsächlichen Leistung orientiert wird und weniger an Faktoren wie der bisherigen Erfahrung allein.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich fand die Dynamik zwischen alt und jung richtig toll und das Ganze hat auch eine richtig schöne Dynamik und verschiedene Perspektiven eingebracht.
Arbeitsbedingungen
Ich hatte oft das Gefühl, dass man bei bex verwöhnt wird, dementsprechend war aber auch das Arbeitspensum und die Erwartung hoch.
Es wurde viel dafür getan, dass sich die Mitarbeitenden wohlfühlen und gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit haben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Kollegin, die das Thema Nachhaltigkeit mit viel Überzeugung vorangetrieben hat. Ihr Engagement hat mir persönlich auch neue Impulse gegeben.
Gehalt/Benefits
Es gibt Benefits und zu dem Thema Gehalt, siehe Gleichberechtigung.
Image
Ich hab das Image von bex nicht negativ erlebt. Es ist schwierig im Startup, vor allem in der Baubranche, sich zu etablieren und ich würde sagen das ist bex durchaus gelungen.
Btw wir reden auch immer noch von einer Dienstleistung die bex indirekt anbietet (auch wenn es mehr um die Plattform an sich geht), dass es zu Problemen kommen kann (vor allem in der Logistik) sollte jedem klar sein.
Karriere/Weiterbildung
Es wurde sehr viel Innerhalb gemacht, was ich auch echt gut fand, da man durchaus von seinen Kollegen lernen kann. Aber konkrete Weiterbildungsmaßnahmen von außerhalb hab ich nicht erlebt.