Fordert viel, gibt aber auch viel zurück
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich mag das Team und freue mich, wenn ich alle zu den Feiern sehe.
Dass sich das Team nicht nur gut versteht, sondern auch Haltung zeigt. Wenn jemand sich dauerhaft querstellt oder in negativer Stimmung verharrt, wird das offen angesprochen und notfalls auch geklärt. Das sorgt für ein Arbeitsumfeld, in dem man sich aufeinander verlassen kann und auch darauf, dass unterschiedliche Perspektiven gehört werden. :)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Manchmal gibt es schnelle Richtungswechsel, das gehört in einem dynamischen Umfeld dazu. Dass da nicht immer alle sofort mitkommen, ist verständlich. Und auch, dass manche gedanklich nicht sofort umschalten können, ist okay.
Aus meiner Sicht wäre es hilfreich, in solchen Momenten nochmal bewusster zu kommunizieren.
Verbesserungsvorschläge
Noch stärkere Orientierung für neue Kollegen und Kolleginnen
Wer aus einer eher klassischen Arbeitswelt kommt, braucht oft etwas länger, um sich in den Tools und Prozessen zurechtzufinden.
Dass da neue Kollegen manchmal nicht alles wissen nach 3 Monaten ist ganz normal
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist fordernd, aber fair. Es geht oft schnell, Entscheidungen müssen zügig getroffen werden, und die Kommunikation ist dann manchmal eher direkt als diplomatisch. Damit muss man klar kommen (ich könnte dafür in keinem langsamen Konzern arbeiten)
Durch das Remote-Setup muss man sich selbst einbringen, sonst geht man unter. Aber wenn man das tut, ist man voll dabei.
Image
Bei Kunden und in der Branche auf jeden Fall gut.
Am Anfang war immer viel Erklärungsbedarf, aber inzwischen kennen die Leute uns, kommen auf uns zu und wir sind deutschlandweit etabliert.
Work-Life-Balance
Ich kann meinen Tag selbst einteilen, da wir alle remote arbeiten, darf ich entscheiden, von wo aus ich arbeite. Ich kann mir die Mittagspausen legen wie ich möchte. Jeder pflegt eigentlich seinen Google-Kalender, so ist es immer transparent.
Klar, gibt es die eine oder andere Ausnahme: Zum Beispiel arbeitet das Tech Team selbstbestimmter als vielleicht das Dispo-Team.
Karriere/Weiterbildung
Intern wird Englisch gesprochen, Englischkurse wurden für jeden, der wollte, angeboten.
Weiterbildungen muss man sich teilweise selbst raussuchen, aber die Möglichkeit zur Umsetzung ist da
Kollegenzusammenhalt
Ich bin schon länger dabei und kann sagen, dass das Team trotz Remote-First gut zusammenhält und sich gut zusammen gefunden hat. Die Kommunikation läuft über Slack, Google Meet und Notion. Mind. 2 im Jahr trifft sich das Team (Sommer- und Winterparty).
Die meisten sind hilfsbereit, der Umgang ist respektvoll und konstruktiv.
In anderen Jobs habe ich schon die ein oder andere Lästerattacke mitbekommen und kann über bex sagen, dass es das nicht gibt und auch nicht toleriert wird (also Kollegen weißen wirklich andere daraufhin, dass das nicht toleriert wird und stoppen es)
Umgang mit älteren Kollegen
Kollegen, die zu uns kommen und teilweise 20 bis 30 Jahre älter sind, finden gut rein. Ich glaube, das ist aber auch eine Typsache: Wer sich im Start-up (in dem viel Veränderung geschieht und viele Tools verwendet) einfinden möchte, tut das auch.
Ich bin selbst kein älterer Kollege, aber ich schätze meine älteren Kollegen sehr, sowohl charakterlich als beruflich.
Vorgesetztenverhalten
Dass Gründen und das Führen eines Start-ups nicht Ohne ist, sollte jedem klar sein. Es kann schon vorkommen, dass es emotional oder stressiger wird in der Kommunikation. Aber für mich ist entscheidend: alles kann man ansprechen. Entweder direkt bei der Person oder bei jemand anderem in der Führung.
Arbeitsbedingungen
Remote-first, Home Office Austattung, bAV, wellpass oder benefitsy.
Tools wie Hubspot, Notion oder Slack werden sinnvoll und gesteuert eingeführt. Prozesse durch Marketing und Tech selbstständig und in Absprache optimiert
Kommunikation
Grundsätzlich wird alles immer mindestens einmal vorgestellt (im All Hands, im Good Morning Meeting am Montag). Wenn man das verpasst oder nicht richtig aufpasst, kann es schon sein, dass man dann eine Sache nicht so ganz mitbekommen hat. Grundsätzlich sollte aber jeder selbst wissen, wo er die Informationen dokumentiert finden kann.
Gehalt/Sozialleistungen
Überdurchschnittlich für ein Start-up
