Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 20.7.2026
Der Bezirk Oberbayern erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein negatives Gesamtbild. Besonders die Arbeitsatmosphäre und das Vorgesetztenverhalten werden kritisch bewertet: Viele Bewertungen beschreiben ein Klima der Einschüchterung, in dem abweichende Meinungen zu Nachteilen führen und Führungskräfte als hierarchisch, intransparent und unprofessionell wahrgenommen werden. Die Kommunikation gilt als lückenhaft – Entscheidungen werden oft als vollendete Tatsachen präsentiert, wichtige Informationen fließen nicht rechtzeitig. Beim Kollegenzusammenhalt zeigt sich ein widersprüchliches Bild: Innerhalb einzelner Teams berichten manche von gutem Miteinander, teamübergreifend dominieren jedoch Konkurrenz und Misstrauen.
Karrierechancen hängen nach Ansicht vieler Bewertenden eher von persönlichen Netzwerken als von Kompeten...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre beim Bezirk Oberbayern wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Einige Bewertungen beschreiben ein Klima, das von fehlender offener Kommunikation und gegenseitigem Misstrauen geprägt ist, wobei Mitarbeiter:innen nach Ansicht mancher Nutzer:innen Meinungen nicht frei äußern können. Desk-Sharing und Umstrukturierungen hätten die Atmosphäre zusätzlich belastet und konzentriertes Arbeiten erschwert, wenngleich Homeoffice als Ausgleich genannt wird.
Wenige Nutzer:innen berichten hingegen von einer guten Zusammenarbeit auf Augenhöhe und fairem Miteinander in ihrem Bereich. Diese positiven Stimmen stehen jedoch im Widerspruch zur überwiegend kritischen Wahrnehmung und bleiben eine Minderheitsmeinung. Insbesondere fehlendes Wissen, ein ausgeprägtes „Wir gegen die"-Denken sowie eine angespannte Grundstimmung prägen das Bild, das die Mehrheit der Bewertungen zeichnet.
Die Kommunikation beim Bezirk Oberbayern wird von den Nutzer:innen als deutlich verbesserungswürdig bewertet. Besonders häufig kritisieren die Bewertungen fehlende Transparenz: Informationen fließen nach Meinung vieler Nutzer:innen unzuverlässig, kommen zu spät oder hängen stark von persönlichen Kontakten ab. Entscheidungen werden oft als vollendete Tatsachen präsentiert, ohne dass Mitarbeiter:innen zuvor eingebunden werden.
Darüber hinaus beschreiben einige Nutzer:innen ein Klima, in dem abweichende Meinungen zu Nachteilen führen und Kritik kaum toleriert wird. Vorgesetzte werden in diesem Zusammenhang als wenig offen und bevorzugend gegenüber bestimmten Personen wahrgenommen. Insbesondere interne Prozesse und Entscheidungen innerhalb des Bezirks gelten den Bewertungen zufolge als intransparent und stellenweise reformbedürftig.
Die Vergütung beim Bezirk Oberbayern wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Das Gehalt richtet sich nach dem TVöD, also dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, was einige als unzureichend empfinden – insbesondere angesichts der hohen Lebenshaltungskosten in München und der umliegenden Region. Wenige Nutzer:innen bemängeln zudem, dass die Eingruppierung nicht dem tatsächlichen Verantwortungsumfang und dem erforderlichen Fachwissen entspricht und eine höhere Einstufung angemessener wäre. Die Gesamtbewertung in dieser Kategorie fällt negativ aus, und einzelne Stimmen beschreiben das Gehaltsangebot als wenig attraktiv.
Der Kollegenzusammenhalt beim Bezirk Oberbayern wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Innerhalb einzelner Teams berichten einige von einem guten, unterstützenden Miteinander – so beschreiben manche ihr Team als hilfsbereit, motiviert und zusammenhaltend. Dieses Bild kehrt sich jedoch über Teamgrenzen hinweg um: Einige Nutzer:innen empfinden den Zusammenhalt zwischen verschiedenen Teams als mangelhaft, mit Eigenbrötlerei und Missgunst unter Kolleg:innen.
Besonders kritisch äußern sich die Bewertungen zum Umgang mit Vorgesetzten und zur allgemeinen Arbeitsatmosphäre. Einige berichten von einem Klima, in dem Harmonie gegenüber Führungskräften stark im Vordergrund steht und abweichende Meinungen keinen Platz finden. Zudem schildern wenige Nutzer:innen, dass sich reguläre Kolleg:innen wie Vorgesetzte verhalten und dadurch ein respektloses Arbeitsumfeld entstehen kann. Insbesondere das Bild eines ausgeprägten Einzelkämpfertums zieht sich durch mehrere Bewertungen.
Findest du das hilfreich?

