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89 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 67%
Score-Details

89 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Schade um die Zeit

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Bezirkskliniken Mittelfranken Service-GmbH in Ansbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider kann ich hier nichts Gutes berichten. Bitte bewirbt euch nicht aus Verzweiflung hier. Es gibt bessere und tolerantere Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Artikel 1-6 im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wurden leider nicht wahrgenommen. Finde ich traurig..

Verbesserungsvorschläge

Wenn ich als Arbeitgeber eine solche Bewertung lesen müsste, die von einem unzufriedenen Mitarbeitenden geschrieben wurde, würde ich mich schämen.

Arbeitsatmosphäre

Naja, wie soll die Atmosphäre sein, wenn man jeden Tag verschiedene Menschen um sich rum haben muss.

Image

Ich kann mich nur Schämen.

Work-Life-Balance

Könnte besser sein.

Karriere/Weiterbildung

Es werden keine Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten. Außer man sieht gut aus. Alle anderen kriegen keine.

Gehalt/Benefits

Hungerslohn, zum Glück gibts es Minijobs…

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Naja alle machen was sie wollen. Mülltrennung ist vorhanden wird aber nicht eingehalten. Jeder Schnalzt seine Zigaretten Kippen aufm Gelände rum.

Kollegenzusammenhalt

Jeder Mitarbeiter haut den anderen in die Pfanne.

Umgang mit älteren Kollegen

Hatte keine Vorfälle.

Vorgesetztenverhalten

Manche sind einfach nur anwesend. Aber wehe man macht ein Feedback…

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren ok.

Kommunikation

Eher weniger. Anscheinend hat niemand sich persönlich etwas zu sagen.

Gleichberechtigung

Da kann ich persönlich sagen NEIN, gibt es keine. Dann auch noch so tun als ob…

Interessante Aufgaben

Es gibt kaum interessante Dinge. Einfach auf Feierabend warten…

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Alles in einem ein sicherer und guter Arbeitgeber im öffentlichen Dienst, mit offensichtlichem Verbesserungspotential.

4,2
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bezirkskliniken Mittelfranken, Anstalt des öffentlichen Rechts (Kommunalunternehmen) des Bezirks Mittelfranken in Ansbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nahezu alles ist bereits geregelt. Man findet die Antwort auf nahezu jede Frage.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nahezu alles ist bereits geregelt. Regeln, wie die Regeln über Regeln einzuhalten sind, ufern exponentiell aus.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte besser auf dem Radar haben. Engmaschige Kontrollen, wie sie führen. häufigeres kurzes Feedback aus den Reihen der normal Angestellten.

Arbeitsatmosphäre

Teamabhängig. Unser Team ist Top. Auch die Teams neben uns. Ich kenne jedoch einige Teams mit der vergifteten Atmosphäre. Auf den Chef / auf die Chefin genauer zu schauen lohnt sich also.

Image

Nich so absolut gut. Was ich teils nicht verstehe: in der Pflege arbeitet man entspannter als in AnRegiomed. Dafür verdient man mehr, Dank höherer Entgeltgruppe.

Work-Life-Balance

Kann nicht klagen: habe immer Urlaub bzw. spontan einen Tag frei bekommen, wann es nötig war.

Karriere/Weiterbildung

Ein internes Beförderungsprogramm mit Karrierepfaden ist mir unbekannt. Die höheren Stellen werden primär von außen besetzt. Teils verstehe ich, teils aber nicht.

Gehalt/Benefits

Bezahlung einwandfrei nach Tarif. Mehr wäre wünschenswert - durch FT-Zuschläge kann man in manchen Berufen das Gehalt gut nach oben treiben. Mitarbeiter-Benefits bei externen Partnern sind eine tolle Sache. Kantinen haben sich in den letzten 15 Jahren ordentlich positiv weiterentwickelt. Volles und leckeres Menü (mit Vor- und Nachspeise) zum Preis von 4,57 €!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es war irgendwas mit der Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie... Reinigungsmittel riechen jedenfalls nach hochwertigen Öko-Reinigungsmitteln. Sozial ist das Unternehmen definitiv. Es gibt auch viele inklusive Mitarbeitenden, vor Kurzem wurde sogar ein Bayern-Preis gewonnen.

Kollegenzusammenhalt

Liegt ausschließlich an der Teamkultur, die dort seit über 20 Jahren so gepflegt wird.

Umgang mit älteren Kollegen

In unseren Teams und in den Teams neben uns werden alle Kolleg:innen als Menschen mit ihrem Charakter mal mehr, mal weniger geschätzt. Wie im normalen Leben. Unabhängig vom Alter.

Vorgesetztenverhalten

Hat sich mit der Zeit etwas verschlechtert. Liegt wahrscheinlich an dieser selbst verschuldeten und krebsgeschwürartigen internen Bürokratie der Bezirkskliniken und abstrakten Erwartungen von ganz oben.

Arbeitsbedingungen

Grds. Ok. Im Vergleich zur Google-Zentrale muss ich allerdings einen Stern abziehen. ;)

Kommunikation

So ein großes Unternehmen kann nie 5 Sterne erreichen. Ich bekomme nahezu alles, was ich brauche.

Gleichberechtigung

Frauen werden genauso behandelt wie Männer. Die Situationen, wo laut auf die fehlende Gleichberechtigung verwiesen wird, waren m. M. n. ausschließlich selbst verschuldet.

Interessante Aufgaben

kommen immer wieder vor. Wenn man seinen Job mag, darf man auch die Aufgaben mögen.

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Mehrfachbewertung

Ein wirklich guter Arbeitgeber.

4,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bezirkskliniken Mittelfranken in Ansbach gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Benefits, Zusammenhalt unter Kollegen, Hunde am Arbeitsplatz

Arbeitsatmosphäre

In meinem Team ist die Arbeitsatmosphäre sehr gut und unterstützend. Es wird sich gegenseitig unterstützt und Erfolge gemeinsam erreicht. Es ist aber natürlich von Bereich zu Bereich unterschiedlich und teils gelingt die Übergreifende Zusammenarbeit nicht immer reibensfrei.

Work-Life-Balance

Es ist ein sehr anspruchsvolles Arbeitspensum, das erwartet wird. Gerade mit einer jungen Familie ist dies nicht immer einfach zu vereinbaren. Durch flexible Arbeitszeiten, Home Office und gegenseitiger Unterstützung aber besser möglich als anderswo.

Gehalt/Benefits

TVöD; viele Benefits wie Hunde am Arbeitsplatz, Geldkarte, Kantine, Corporate Benefits, etc.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

e Autos, Nachhaltigkeitsbeauftragte, viele Mitarbeiterbenefits

Kollegenzusammenhalt

Überragend.

Kommunikation

Mitarbeiterinformationen, bald eine MA-App.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Wer von der Kostenstelle zur Einnahmequelle werden will, fängt hier an.

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bezirkskliniken Mittelfranken in Ansbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts. Das war zu Beginn noch anders.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ist

Verbesserungsvorschläge

Geschäftsbereichsleitung endlich kündigen, bevor jemand das Unternehmen verklagt. Das Unternehmen kennt alle Verfehlungen, ignoriert diese und verbrennt alle guten Kollegen. Fachlich überragende Kollegen suchen das Weite, die verbleibenden Kollegen können die Qualität dieser Kollegen nicht ersetzen. Darunter leiden zum Schluss die Patienten, die es ohnehin schon schwer genug haben.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre könnte hostiler nicht sein. Der Geschäftsbereichsleiter scheint jeden Monat eine neue Gruppe an Kollegen auszuwürfeln, welche seinerseits Mobbing sowie Bossing erfahren müssen. Unter den Kollegen ist die Stimmung von Misstrauen und stellenweise auch von Feindseligkeit geprägt. Vorherige Einträge sprechen vom "Liebling der Geschäftsbereichsleitung", das kann ich an dieser Stelle auch bestätigen, ebenso wie Spitzeleien von jenem Liebling. Selbst durch geschlossene Türen wird man belauscht. Grundsätzlich ist so keine vernünftige Arbeit möglich. Bereits ausgeschiedene Kollegen haben sich auch schon an Bezirk und Vorstand gewandt, da wird allerdings alles unter den Tisch gekehrt. Ich frage mich wie lange es dauert bis einer die Presse einschaltet. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass genau das nicht mehr lange dauert. Und das liegt normalerweise sehr selten falsch.

Image

Außen sehr schlecht, innen noch schlechter. Wenn der innere Zustand in Gänze bekannt wäre, würden wir vielleicht ein wenig Mitleid bekommen.

Work-Life-Balance

Man nimmt die Belastungen mit nach Hause. Das macht etwas mit einem. Sonst aber flexible Arbeitszeiten.

Karriere/Weiterbildung

Maximal als Liebling des Geschäftsbereichsleiters. Grundsätzlich ist ein Aufstieg nicht an Fachkompetenz gebunden, sondern wer sich am tiefsten bücken kann.

Gehalt/Benefits

TVöD

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Diesel-Passat gleicht den Elektro-Fiat in der CO²-Bilanz wieder aus.

Kollegenzusammenhalt

Man versucht sich untereinander mit genügend Abstand soweit zu stützen, dass keiner kündigt. Funktioniert in den seltensten Fällen. Wer da bleibt spielt entweder in der ganzen Sache mit oder hat andere Verbindlichkeiten aus dem Privatleben die einen Wechsel mehr als belastend gestalten würden.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden versucht loszuwerden.

Vorgesetztenverhalten

Mein direkter Vorgesetzter top, Fachbereichsleiter auch, aber Geschäftsbereichsleiter ist aus meiner Sicht gemeingefährlich.

Arbeitsbedingungen

Sind dem Rest der Bewertung zu entnehmen.

Kommunikation

Zur direkten Führungskraft konstruktiv und völlig in Ordnung. Auch meine direkte Führungskraft hat unter den Auswirkungen des Geschäftsbereichsleiters zu leiden. So gut wie jeder bleibt unter Radar, da keiner in den Fokus des Geschäftsbereichsleiters geraten will. Die Kollegen die sich aufgelehnt haben und versucht haben was gegen den Geschäftsbereichsleiter und seine Machenschaften zu unternehmen wurden teilweise mit üblen Schmutzkampagnen aus dem Unternehmen gedrängt. Außerdem werden besagte Kollegen aufs übelste schlecht geredet. Ein Ex-Kollege ist schon juristisch gegen den Geschäftsbereichsleiter in Erscheinung getreten, ein anderer Ex-Kollege bereitet meines Wissens nach gerade seine Klage gegen Geschäftsbereichsleitung und gegen die Bezirkskliniken vor. Das muss wohl was größeres sein.

Gleichberechtigung

Nur als Liebling der Geschäftsbereichsleitung.

Interessante Aufgaben

In meinem Bereich recht monoton, das liegt aber nicht am Unternehmen, sondern am Tätigkeitsfeld an sich. Daher an dieser Stelle 3 von 5 Sternen.

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Mehrfachbewertung

Wenn die auf der Homepage publizierte Unternehmenskultur und die gelebte Realität auseinanderklaffen

2,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Bezirkskliniken Mittelfranken, Anstalt des öffentlichen Rechts (Kommunalunternehmen) des Bezirks Mittelfranken in Ansbach gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Die Verbesserungsvorschläge sollten sich für jeden erfahrenen Personalentwickler, jede Führungskraft und/oder den Vorstand aus der geübten Kritik in den einzelnen Punkten ergeben. Wer eine solche Position innehat und die notwendigen Schlüsse daraus nicht selbst ziehen kann, sollte seine eigene Eignung für diese Aufgabe hinterfragen.

Ich bin kein Unternehmensberater. Deswegen gibt es von mir auch keine kostenlose Beratung.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre passt, solange man als Mitarbeiter die bestehenden Strukturen nicht infrage stellt. Das betrifft leider auch die eigene Eingruppierung.

Es ist eine immer wiederkehrende Strategie, Mitarbeiter mit anspruchsvolleren und tiefer gehenden Aufgaben zu betrauen, die mit mehr Verantwortung verbunden sind, ihnen aber die nach TVöD tariflich zustehende Eingruppierung zu verwehren. Das geht so weit, dass man wirklich gute Mitarbeiter eher ziehen lässt, als ihnen die Vergütung zu zahlen, die ihnen für ihre tatsächlich ausgeübten Tätigkeiten zusteht – selbst wenn sie diese Tätigkeiten über mehr als ein Jahr ausgeübt haben.

Statt die Eingruppierung entsprechend anzupassen, werden zunächst andere Möglichkeiten ausgeschöpft: Es werden neue Stellenbeschreibungen vorgelegt, Aufgabenbereiche auf dem Papier eingegrenzt oder andere Wege gesucht, um eine Höhergruppierung zu vermeiden. Die daraus entstehenden Konflikte werden in Kauf genommen. Sobald Mitarbeiter ihre Eingruppierung hinterfragen und auf einer tarifgerechten Bewertung bestehen, wird der Wind sehr schnell sehr rau.

Image

Das Image als Arbeitgeber ist unter ehemaligen Mitarbeitern, soweit ich es wahrgenommen habe, überwiegend schlecht. Gerade in der IT verlassen Mitarbeiter das Unternehmen häufig nicht ohne konkrete Gründe. Ob es nun Differenzen über die Eingruppierung einer Stelle, die Bevorzugung bestimmter Bewerber oder der teils wirklich mangelhafte Rückhalt durch Vorgesetzte sind – die dahinterliegenden Erfahrungen hinterlassen bei vielen einen sehr faden Beigeschmack und lassen das Arbeitgeberimage entsprechend leiden.

Work-Life-Balance

Dieser Punkt ist in einem Unternehmen wohl kaum besser umzusetzen. Gleitzeitkonto, Homeoffice, nahezu jedes beliebige Stundenmodell – vieles ist möglich. Wer Work-Life-Balance als absolute Priorität ansieht, ist hier genau richtig und wird sicherlich sehr zufrieden sein.

Karriere/Weiterbildung

**Weiterbildung? Ja, bitte!** Hier wird wirklich etwas getan. Udemy ist der Freund der Bezirkskliniken, und auch intern werden zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten. In diesem Bereich wirklich top!

**Karriere innerhalb der IT?** Nun, möglich ist sie durchaus. Allerdings unter gewissen Voraussetzungen – und vor allem sollte man es sich nicht mit der Leitung verscherzen. Denn dann wird es mit der Karriere schwierig, ganz gleich, wie gut die fachliche Eignung auch sein mag.

Auch Vetternwirtschaft ist aus meiner Sicht ein Problem. Wenn in einem Unternehmen ganze Familien in derselben Abteilung arbeiten, sollte man zumindest genauer hinschauen, ob bei Stellenbesetzungen und Karrierechancen tatsächlich ausschließlich die fachliche Eignung zählt.

Gehalt/Benefits

Auch wenn es außerhalb des öffentlichen Dienstes gerne heißt: „Beim Staat verdient man nichts“, muss ich dem widersprechen.

Grundsätzlich sind die Einstiegsgehälter bei den Bezirkskliniken wirklich gut und können mit denen der freien Wirtschaft problemlos konkurrieren. Berücksichtigt man zusätzlich die tariflich geregelten Leistungen, die automatische Gehaltsentwicklung über die Erfahrungsstufen und die regelmäßigen Tariferhöhungen, kann man insgesamt sogar deutlich besser dastehen als in der freien Wirtschaft – bei einer aus meiner Sicht häufig geringeren Arbeitsbelastung.

Schwierig wird es bei komplexeren Aufgaben mit hoher Spezialisierung. Hier neigen die Verantwortlichen dazu, Stellen tariflich eher niedrig zu bewerten. Die Folge: Die Gehälter stehen teilweise in keinem angemessenen Verhältnis mehr zu den Vergleichsmöglichkeiten in der freien Wirtschaft. Die sonstigen Vorteile des öffentlichen Dienstes können diesen Unterschied oft nicht ausgleichen. Hinzu kommt, dass Aufgaben übertragen werden, deren tatsächliche Anforderungen eine höhere Eingruppierung rechtfertigen würden.
Karriere macht man hier häufig eher über „Vitamin B“ als aufgrund fachlicher Eignung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt- und Sozialbewusstsein wird nach außen hin gerne propagiert, scheitert im Arbeitsalltag aber häufig an der Umsetzung, sobald es darum geht, gewohnte Prozesse zu verlassen.

Standardthemen wie Mülltrennung funktionieren. Bei komplexeren Fragen, etwa einem nachhaltigen Lifecycle-Management von IT-Altgeräten, wird es jedoch schwierig. Die Lösung lautet hier: „Auseinanderbauen und Bauteile getrennt entsorgen.“ Das ist zwar eine Lösung, geht aber deutlich besser.

Mein Versuch, ein Projekt zur sinnvollen Weiternutzung ausgemusterter Hardware anzustoßen, verlief leider im Sande. Die Klärung rechtlicher Fragen und Zuständigkeiten wird so lange verschleppt, bis Projekte, die auf eine bessere und längere Nutzung vorhandener Hardware abzielen, im Sand verlaufen und schließlich in Vergessenheit geraten.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen auf gleicher hierarchischer Ebene ist oft ziemlich gut. Sicherlich gibt es mitunter fachliche Differenzen, gerade wenn verschiedene Unterabteilungen ihre Zuständigkeiten „ausfechten“. Da kann es durchaus auch mal emotional zur Sache gehen. Am Ende wissen aber alle, dass sie im selben Boot sitzen und dieses irgendwie vorwärtsbewegen müssen – und dass das ohne einen zumindest annähernd gemeinsamen Rudertakt kaum möglich ist.

Also besinnt man sich und rudert weiter: jeder mit seinen Stärken und seinen Unvollkommenheiten. Das ist völlig in Ordnung, solange alle bereit sind, ihren Beitrag zu leisten.

Einen Zusammenhalt in vertikaler Richtung konnte ich leider nicht feststellen. Dort herrscht eher das Motto: „Den Letzten beißen die Hunde“ – und das ist in der Regel der kleine ITler ganz unten.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch hierzu hört man im Unternehmen Dinge, die nachdenklich stimmen. Berichte über Aufhebungsverträge kurz vor dem Renteneintritt und eine mögliche Benachteiligung bei der Dienstplangestaltung in der Pflege hinterlassen keinen guten Eindruck. Ich kann nicht alle kursierenden Informationen aus eigener Erfahrung bestätigen. Dass solche Berichte jedoch die Runde machen und das Vertrauen in einen fairen Umgang mit älteren Beschäftigten beeinträchtigen, ist für das Arbeitgeberimage sicherlich nicht förderlich und hier sollte man genauer hinsehen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgehen und Verhalten der Vorgesetzten empfand ich als äußerst inkonsistent. Zwar gibt es phasenweise motivierende Ansprachen, diese verlieren jedoch schnell an Wert, da die Stimmungslage oft abrupt und unvorhersehbar kippt.

Man wird als Mitarbeiter auch dann im sprichwörtlichen Regen stehen gelassen, wenn man fachlich und inhaltlich völlig korrekt gehandelt hat – insbesondere dann, wenn die eigene Arbeitsweise die Befindlichkeiten höherer Führungsebenen tangiert.

Es fehlt an echtem Rückhalt und einer verlässlichen Führungskultur. Fachliche Notwendigkeiten ordnen sich hier leider zu oft dem Hierarchiedenken unter.

Arbeitsbedingungen

Die technischen Voraussetzungen und die Ausstattung sind gut bis sehr gut. Ergonomische Bürostühle, höhenverstellbare Tische und ausreichend große Monitore in ausreichender Anzahl – hier gibt es nichts zu beanstanden.

Das Platzangebot ist dagegen eher beschränkt. Büros sind nicht selten überbelegt. Damit muss man sich arrangieren oder, sofern möglich, ins Homeoffice ausweichen.

Kommunikation

Kommunikation findet grundsätzlich statt. Es findet sogar sehr viel Kommunikation statt – nur nicht unbedingt über die Dinge, die tatsächlich bearbeitet werden müssten.

Das betrifft insbesondere die Fehlerkultur. Kritik ist ausgesprochen ungern gesehen, unabhängig davon, wie sachlich oder zutreffend sie ist. Am Ende werden persönliche Befindlichkeiten häufig höher bewertet als eine effektive Fehlerbehebung – insbesondere dann, wenn diese voraussetzen würde, dass auch Vorgesetzte ihr eigenes Verhalten oder ihre Arbeitsweise reflektieren müssten.

Spätestens an diesem Punkt ist Schluss mit Kommunikation.

Gleichberechtigung

Was die Gleichbehandlung von Frauen und Männern angeht, konnte ich keinen Unterschied feststellen

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben kann man hier haben, keine Frage. Das Umfeld Klinik ist per se ein spannendes Arbeitsfeld, und gerade in der IT gibt es zahlreiche hoch spezialisierte Bereiche.

Wer für sich entscheidet, dass das Kennenlernen verschiedener spezialisierter Abteilungen für die eigene berufliche Weiterbildung wichtig ist, wird hier gut bedient. Das betrifft vor allem Berufseinsteiger, die noch nicht genau wissen, in welchem Bereich sie sich langfristig spezialisieren möchten.

Trotz des Mankos, dass übertragene Aufgaben nicht immer zur Eingruppierung der jeweiligen Stelle passen, vergebe ich fünf Sterne. Faktisch bestehen hier einfach unfassbar viele Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln, eigene Stärken einzubringen und sich auszuprobieren.

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Kann ich nur empfehlen :)

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Bezirkskliniken Mittelfranken in Engelthal gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

man fühlt sich wohl

Image

Die Einrichtung bietet einen sicheren und verlässlichen Arbeitsplatz

Work-Life-Balance

Flexible Lösungen sind hier besonders hilfreich

Karriere/Weiterbildung

für Weiterbildungen sind die Führungskräfte immer offen, man muss nur selbst Interesse zeigen

Gehalt/Benefits

ich bin zufrieden, gibt aber immer Luft nach oben

Umwelt-/Sozialbewusstsein

weniger Papier

Kollegenzusammenhalt

gegenseitige Unterstützung ist selbstverständlich

Umgang mit älteren Kollegen

Respektvoll

Vorgesetztenverhalten

Respektvoll und wertschätzend

Arbeitsbedingungen

angenehmes und konzentriertes Arbeiten

Kommunikation

grundsätzlich gut , Verbesserung gibt es immer

Gleichberechtigung

werden alle gleich behandelt, wertgeschätzt

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreich und immer wieder neue Herausforderungen. Besonders positiv finde ich, dass man eigenständig arbeiten und Verantwortung übernehmen kann.

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Für Praktikanten OK...

1,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Bezirkskliniken Mittelfranken in Erlangen gearbeitet.

Gehalt/Benefits

OK

Kollegenzusammenhalt

Geht so

Kommunikation

Übel

Gleichberechtigung

Negativ


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

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Die Benefits ja, Parkplätze sind auch nur der Schein. Vettern Wirtschaft. Ich gebe Minus 10 Sterne.

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Bezirkskliniken Mittelfranken in Engelthal gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sollte privatisiert werden. Modernes Burnout, wenn man etwas Verdienen will xD

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Befristung am laufenden Band, es gibt eigentlich keine guten Mitarbeiter, Personalrat ist unfähig auch bei bossing wird er weg geschaut

Verbesserungsvorschläge

Dicht machen den Laden

Arbeitsatmosphäre

Fürsorgepflicht Verletzung

Image

Minus 10 Sterne

Work-Life-Balance

Ich befinde mich derzeit in Klage gegen die Bezirkskliniken aufgrund von Mobbing

Karriere/Weiterbildung

Nur beim anwerben

Gehalt/Benefits

Halbwegs in Ordnung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hilfe

Umgang mit älteren Kollegen

Die werden bevorzugt behandelt, vor allem Leitungspositionen

Vorgesetztenverhalten

Bossing

Arbeitsbedingungen

Die Kantine ist gut

Gleichberechtigung

Nicht vorhanden


Kollegenzusammenhalt

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Mehrfachbewertung

Toller Arbeitgeber seit über 30 Jahren

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Bezirkskliniken Mittelfranken in Erlangen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Gutes Klima

Work-Life-Balance

Teilzeit, Sabbatjahr

Gehalt/Benefits

TVöD

Kollegenzusammenhalt

Meistens gut

Vorgesetztenverhalten

Super

Kommunikation

Klare Kommunikation über Email

Interessante Aufgaben

T


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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BZK

4,0
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Bezirkskliniken Mittelfranken in Erlangen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Schlag an Menschen in Krankenhäusern - der Charakter

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu lange über Dinge diskutiert und zu wenig an einer festgelegten Strategie

Verbesserungsvorschläge

Junge Menschen mit erfahrenen Mitarbeiter in Führungspositionen bringen.

Arbeitsatmosphäre

Gut

Image

Hut

Work-Life-Balance

Sehr gut

Karriere/Weiterbildung

Gut

Gehalt/Benefits

Gut

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hit

Kollegenzusammenhalt

Ganz klassisch in deutschen Unternehmen

Umgang mit älteren Kollegen

Gut

Vorgesetztenverhalten

Gut

Arbeitsbedingungen

Durch die schlechte Kommunikation teils gefährlich in der Psychiatrie

Kommunikation

Fehlende Kommunikation zwischen Fachabteilungen und anderen Professionen

Gleichberechtigung

Ja

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreich

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Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 89 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Bezirkskliniken Mittelfranken durchschnittlich mit 3,6 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt im Durchschnitt der Branche Gesundheit/Soziales/Pflege (3,6 Punkte). 67% der Bewertenden würden Bezirkskliniken Mittelfranken als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 89 Bewertungen gefallen die Faktoren Gleichberechtigung, Interessante Aufgaben und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 89 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Bezirkskliniken Mittelfranken als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.