Ein Ort, der Energie raubt
Verbesserungsvorschläge
Ehrlichere Kommunikation bereits im Bewerbungsgespräch, damit neue Mitarbeitende nicht mit falschen Erwartungen starten.
Mitarbeitende mit sinnvollen Aufgaben einbinden und Entwicklungsmöglichkeiten bieten.
Führungskräfte sollten präsenter sein, transparent handeln und ihre Teams wertschätzen – statt Probleme auszusitzen.
Weiterbildung aktiv fördern, besonders wenn gerade keine Projekte verfügbar sind.
Respektvoller Umgang auf allen Ebenen – keine Abwertung durch Sprüche oder Ausgrenzung.
Arbeitsatmosphäre
Die Kolleg:innen waren größtenteils freundlich, allerdings hat die Atmosphäre durch mangelnde Einbindung und fehlende Transparenz schnell gelitten. Kolleg:innen aus einer anderen Abteilung waren für mich der Wohlfühlfaktor und Halt.
Image
Nach außen versucht das Unternehmen, ein modernes Bild zu vermitteln. Intern habe ich allerdings eine ganz andere Realität erlebt – fehlende Aufgaben, schlechte Kommunikation und mangelnde Führung.
Work-Life-Balance
Sehr belastend. Obwohl es keine Aufgaben gab, habe ich den Frust und die Sinnlosigkeit jeden Tag mit nach Hause getragen. Das führte zu Stress und Unzufriedenheit, die auch ins Privatleben hineingewirkt haben.
Karriere/Weiterbildung
Keine Perspektiven. Es gab weder eine klare Entwicklung noch Weiterbildungen oder Schulungen. Dabei hätte man die Zeit sinnvoll nutzen können, um mich weiterzubilden – aber auch das ist nicht passiert. Auf Nachfrage keine Antwort und nur Vertagungen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war marktüblich, aber nicht außergewöhnlich. Sozialleistungen waren vorhanden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Neutral. Weder besondere Maßnahmen noch negative Punkte sind mir aufgefallen.
Kollegenzusammenhalt
Kolleg:innen aus einer anderen Abteilung waren für mich der Wohlfühlfaktor und Halt.
Umgang mit älteren Kollegen
Leider respektlos. Ein langjähriger Mitarbeiter, der selbst ein Team geleitet hatte, wurde hintergangen und bei wichtigen Entscheidungen nicht mehr eingebunden. Darunter hat nicht nur er gelitten, sondern auch sein ganzes Team, da die Kommunikation massiv fehlte und zu Lasten seiner Leute ging.
Vorgesetztenverhalten
Leider enttäuschend – Probleme wurden angesprochen, aber nicht gelöst bzw. nur abgenickt. Stattdessen wurde ausgewichen. Der Standortleiter kam alle vier Wochen vorbei, hat seine Anwesenheit regelrecht versteckt und nicht einmal zu Beginn des Tages Hallo gesagt. Erst im Laufe des Tages erfuhren wir, dass er da war – und das vor einer Truppe von rund zehn Leuten. Solches Verhalten geht gar nicht. Zudem hat er viel geredet, ohne dass Substanz dahinter war.
Arbeitsbedingungen
Technisch in Ordnung, Gebäude ist aber sehr in die Jahre gekommen.
Kommunikation
Trotz mehrmaliger Gespräche mit den Vorgesetzten über meine Situation (keine Aufgaben, keine Projekte) gab es keinerlei Verbesserung. Versprechen aus dem Bewerbungsgespräch – wie die Mitarbeit an Projekten – wurden nicht eingehalten.
Gleichberechtigung
Hier habe ich mich nicht ernst genommen gefühlt. In Meetings wurde mir sogar gesagt: „Danke fürs Kaffee organisieren“ – obwohl das überhaupt nicht meine Rolle war. Das hat mich persönlich sehr getroffen und zeigt, wie wenig Wertschätzung entgegengebracht wurde.
Interessante Aufgaben
Leider Fehlanzeige. Obwohl im Bewerbungsgespräch von zwei Projekten die Rede war, gab es keine Aufgaben für mich.