Das Beste zum Schluß! Nach 35 Jahren im Vertriebs-AD durfte ich die letzten 5 Jahre (und 3 Monate) bei BIM tägig sein.
Gut am Arbeitgeber finde ich
...dass ich zum Ende meines Berufslebens erfahren durfte, wie es im harten Geschäft des Direktvertriebs auch zugehen kann. Ich wünsche jeder jüngeren Kollegin und jedem jüngeren Kollegen, dass sie den Weg zu BIM finden und erfahren, dass Erfolg im Vertrieb nicht Druck von oben von unfähigen Vertriebsleitern und unnötige tägliche Kontrolle voraussetzt.
Zum jährlichen nationalen Meeting gelingt es der Geschäftsführung jedesmal aufzuzeigen, was sie unter familiär versteht. Über 30 Mitarbeitende des Vertriebs erleben hier einen Event, bei dem jeder das Gefühl hat mit der Familie unterwegs zu sein, obwohl Teamleitung, Vertriebsleitung und Geschäftsführung mit am Tisch sitzen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den fünf Sternen hier ordne ich Schulnoten zu. Ich kann bei BIM nichts mangelhaftes finden. Auch nichts was nur ausreichend oder nur befriedigend war. Alles war mindestens gut und überwiegend auf einem sehr guten Weg. Natürlich kann alles an Veränderungen angepasst und verbessert werden, und das geschieht auch. Ich bin gespannt auf weitere, aussagefähige Bewertungen hier bei kununu und werde das gern weiter verfolgen.
Verbesserungsvorschläge
Natürlich gibt es immer Potential für Verbesserungen, oder besser Anpassungen für die Zukunft. Das hat jedoch keinen Einfluss auf die Momentaufnahme der Bewertung.
Arbeitsatmosphäre
Das Inhaber-Ehepaar führt das Unternehmen familiär menschlich und sehr professionell. Durch den Eintritt des Junior-Chefs (derzeit Produktionsleitung) in die Geschäftsführung steht fest, dass sich daran auch in Zukunft nicht ändern wird. Vom Vertriebsleiter wurden eindeutige Abläufe und Richtlinien definiert, mit denen es gelingt, den überwiegend im Außendienst oder Homeoffice Mitarbeitenden des Vertriebs, Fairness und Vertrauen zu vermitteln.
Image
Die familiäre, durch Respekt, Offenheit und Ehrlichkeit geprägte Führung des Unternehmens durch die Inhaber-Familie macht es den Mitarbeitenden leicht untereinander und erst recht gegenüber Kunden stets gut über ihre Firma zu reden.
Work-Life-Balance
Wer im Direktvertrieb im Außendienst sein Einkommen zum überwiegenden Teil selbst bestimmt, hat eh seine eigene Einstellung zu Urlaub in umsatzstarken Zeiten, dem Rahmen seiner Arbeitszeit und stimmt den Urlaub mit seinem Teampartner ab.
Das gesamte Vertriebsteam kann sich m. E. nicht darüber beschweren, dass die Teamleitungen nicht auf eine ausgewogene Work-Life-Balance achten. Natürlich immer vor dem Hintergrund eines Direktvertriebs in dem man im Team auch von einander abhängig ist. Wer liefert, kann auch fordern und wird soweit es geht "in Ruhe gelassen". Auf jeden Fall erhält jeder die Unterstützung - wenn das Ergebnis einmal nicht stimmt - dafür zu sorgen, dass Work und Life wieder ausbalanciert sind.
Karriere/Weiterbildung
Ich weiß, dass ich hier für das Unternehmen im Allgemeinen fünf Sterne vergeben kann, obwohl es für einen Gebietsleiter bei der kleinen Hirarchie nicht weiter nach oben geht, es sei denn, sie oder er ist jung genug, um den Vertriebsleiter irgendwann zu beerben .
Gehalt/Benefits
Gebietsleiter erhalten ein fest abgestecktes Gebiet. Als Gehalt erhalten Sie branchenüblich ein kleines Fixum und eine nicht gedeckelte Provision, bei der das Unternehmen immer in Vorleistung geht, auch wenn Verträge teils erst Jahre später beginnen. Gehalt und Provision werden im Folgemonat pünktlich ausbezahlt. Hervorzuheben ist, dass es keinerlei Begrenzung bei der Kundengröße und damit auch nicht bei der Provision gibt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Respekt, Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber Mitarbeitenden wird gelebt. Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft kann man hier erleben. Ressourcenschonende Prozesse, Qualität und Nachhaltigkeit sind tragende Säulen im Geschäftsfeld von BIM . Die Geschäftsführung begnügt sich hier aber nicht mit dem Notwendigen , sondern ist in allen Feldern einen Schritt weiter.
Kollegenzusammenhalt
Die klare Gebietseinteilung, die klar definierten Abläufe und Richtlinien und die stets offene Kommunikation im gesamten Team geben den Kollegen keinen Anlass nicht ehrlich und direkt mit einander zu arbeiten und umzugehen, sowie ihr Wissen weiter zu geben. Nicht nur neue Kollegen können sich jederzeit über die WhatsApp-Gruppe, aber auch persönlich, an jeden Einzelnen unabhängig von Alter oder Betriebszugehörigkeit wenden.
Umgang mit älteren Kollegen
Langdiende Kollegen werden geschätzt und es werden auch ältere Arbeitnehmer eingestellt. Wie dem Kollegen mit seinen 50+ ging es auch mir so, dass sich meien 60+ bei BIM nicht so angefühlt haben.
Vorgesetztenverhalten
Entscheidungen der Geschäftsführung und der Vertriebsleitung werden klar und nachvollziehbar vermittelt. Soweit möglich werden Mitarbeiter bei Entscheidungen mit einbezogen. Auf jeden Fall wird bei Reaktionen auf Entscheidungen zugehört. Und ein Austausch findet immer auf Augenhöhen statt. Sowohl Teamleitung als auch Geschäftsführung sind bereit Entscheidungen zu überdenken und zu ändern. Ziele werden jährlich einzeln besprochen und definiert.
Arbeitsbedingungen
BIM stellt alles Notwendige, um im Außendienst und Homeoffice arbeiten zu können. Man muss nicht in irgendeine Vorleistung gehen, oder irgendetwas selbst bezahlen. Als Firmenwagen fahren alle (auch der Vertriebsleiter) einen Golf 7 oder 8 Variant im gleichen Design.
Kommunikation
Mitarbeitende werden in regelmäßigen Meetings umfassend Informiert. Auch die Zeit um das eigentlich Meeting herum wird jeweils für einen regen Austausch, der nicht nur "von oben nach unten" erfolgt, genutzt. Dieser Austausch erfolgt sowohl mit der Teamleitung als auch mit der Geschäftsführung / dem Inhaber - der im übrigen immer an den Meetings vollständig teil nimmt - stets auf Augenhöhe.
Gleichberechtigung
Mir ist nichts untergekommen, das es zu diesem Punkt irgendetwas nachteiliges zu sagen gäbe. Gleichberechtigung wird ganz selbstverständlich gelebt.
Interessante Aufgaben
Auch hier gilt: Wer liefert kann auch fordern, wird so weit es geht in Ruhe gelassen, hat damit größtmöglichen Einfluss auf die Ausgestaltung des eigenen Aufgabengebietes und kann auch die Arbeitsbelastung aufteilen. Es werden keine Grenzen aufgezeigt, die sich nicht ohnehin aus der Tätigkeit ergeben. Wenig Fluktuation und lange Betriebszugehörigkeit zeugen davon, dass das wiederkehrend zu erreichen ist.