Unnötiges Misstrauen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Möglichkeit als ungelernte Kraft dort im Quereinstieg anzufangen: Viele Kolleg*innen arbeiten dort, ohne gelernte Fachkrafte zu sein.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es entsteht der Eindruck, dass die Einsatzbereitschaft potentieller Bewerber*innen ausgenutzt wird: Grundsätzlich klingt es erstmal gut, in einen Bioladen zu arbeiten. Leider wird man als engagierte*r Mitarbeiter*in dann wie Auswechselware behandelt. Auch durch die hohe Personalflukration wird dies deutlich.
Verbesserungsvorschläge
Den Mitarbeitenden mehr Wertschätzung entgegenbringen: Grundsätzlich nimmt man als neue*r erstmal Arbeitsbedingungen in Kauf, die nicht so attraktiv sind: Arbeit an Samstagen und im Schichtdienst, bei geringem Gehalt. Wenn dann auch noch ein derartiges Misstrauen entgegengebracht wird (siehe Arbeitsatmosphäre) dann ist das schon sehr unschön.
Arbeitsatmosphäre
Hier ist ein Stern eigentlich zu viel:
Es wird einem kaum Einarbeitungszeit gewährt und dennoch muss alles perfekt laufen. Dies ist insbesondere dann kompliziert, wenn durch äußere Faktoren, wie beispielsweise ein Ausfall der Wasserleitung eine reibungslose Reinigung erschwert bleibt.
Besonders unschön ist, dass ein ständiger "Überwachungsdruck" herrscht:
Von mehreren Seiten wird einem erklärt, dass man auf jeden Fall die ganze Zeit über beschäftigt tun müsste: Sobald keine Kundschaft in der Nähe ist, sollen die Regale aufgefüllt und die Ware vorgezogen werden, damit alles makellos aussieht. Angeblich fängt die Kamera es sofort ein, wenn ein*e Mitarbeiter*in nicht beschäftigt wirkt. Weiterhin sollte man auf gar keinen Fall etwas falsch einräumen, da dann mit einer Abmahnung gedroht wird. Dadurch herrscht ein ständiges Misstrauen.
Image
Den auch in der lokalen Presse vorherrschenden schlechten Ruf kann ich leider komplett bestätigen.
Work-Life-Balance
Siehe oben unter Kommunikation
Karriere/Weiterbildung
Die Auszubildenden machen einen sehr fitten Eindruck.
Gehalt/Benefits
Zwar zahlt BioMare nicht besonders viel, aber es gibt neben einem Einkaufsgutschein die Möglichkeit, nicht verkaufte Lebensmittel mitzunehmen, so dass die Mitarbeitenden dort kaum Kosten für den Lebensmitteleinkauf haben.
Kollegenzusammenhalt
Die meisetn Kolleg*innnen sind sehr nett und hilfsbereit
Umgang mit älteren Kollegen
Da bin ich wohl noch zu jung, um mir ein Urteil anzumaßen
Vorgesetztenverhalten
Absolut daneben: Obwohl im Vorstellungsgespräch eine langfristige Mitarbeit in Aussicht gestellt wird, sind Kündigungen in der Probezeit die Regel: Allein in den drei (sic!) Monaten, in denen ich dort tätig war, wurden noch zwei weiteren Mitarbeitern und einem Filialleiter gekündigt. In meinem Fall sogar im Urlaub.
Arbeitsbedingungen
Durch häufig wechselnde Schichten und deren wechselnde Beginn und Endzeiten entsteht Chaos.
Kommunikation
Nicht besonders professionell: Vieles geht über eine whats-App -Gruppe. Weiterhin wird ein Newsletter an die private Emaildresse gesendet, der verpflichtend gelesen werden soll: man kann also in der Freizeit schlecht abschalten.
Gleichberechtigung
Mir ist nichts negatives aufgefallen
Interessante Aufgaben
Die Tätigkeiten sind durchaus abwechslungsreich