Plasmazentrum Heidelberg
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die vorhandene Tiefgarage, die Bereitstellung von Wasser und Obst.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
s.o.
Verbesserungsvorschläge
Allem voran ein Gehaltsantieg. Es ist ganz klar, dass die Arbeit im Plasmazentrum mehr ein Momentsjob ist, da das Gehalt unterirdisch ist und es keine Weiterbildungsmöglichkeiten gibt. Zudem ist der Arbeitsalltag zu monoton, um dies - besonders als junger Mensch - längerfristig zu machen.
Aufgaben wie bspw. Bestand und Lager könnte an eine Teilzeitkraft ausgelagert werden. Es könnten sich Inspirationen bei anderen Zentren geholt werden um die Abläufe nachhaltig zu optimieren. Mitarbeiterumfragen zu Vorschlägen durchführen.
Es sollte vor Supervisions- oder Mediatorvorschlägen nicht zurückgeschreckt oder wie zu meiner Zeit geschehen "Nein, das regeln wir lieber selbst" geantwortet werden. Optimierung der Arbeitszeiten. Auch hierbei könnten Umfragen hilfreich sein.
Da Firmenkleidung getragen werden muss, sollte hier eine Lösung für das "Waschproblem" gefunden werden.
Mehr positives Feedback.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre zwischen den Kollegen war zu meiner Zeit überwiegend gut. Wo viele Frauen aufeinander treffen, gibt es immer Zickereien und dergleichen. Jedoch war das Team des Spendesaals ein absoluter Gewinn.
Kommunikation
Es gab regelmäßige (monatlich) Meetings. Zumeist wurden Maßnahmen für eine noch bessere Zusammenarbeit besprochen und geplant. Jedoch ging es hier mehr um die Ablaufoptimierung, um einen größeren Profit zu erzielen, was mir als wirtschaftliches Unternehmen einleuchtet, jedoch wurde meiner Meinung nach zu oft der menschliche Faktor außen vor gelassen.
Kollegenzusammenhalt
Wie bereits erwähnt, war das Team des Spendesaals zu meiner Zeit wirklich toll. Auch hier gab es Unstimmigkeiten. Jedoch wurden diese meist kommuniziert und konnten geklärt werden. Jedoch, ganz gleich welche zwischenmenschlichen Konflikte herrschten, bei Notfällen wurde Hand in Hand gearbeitet.
Work-Life-Balance
Es gibt mehrere Früh- und Spätschichten. Und ich denke, hier hat jeder ein eigenes Empfinden. Für mich ist 08.30 - 17.00 Uhr kein Frühdienst, da der Tag hier "vorüber" ist. Wenn über die Weihnachtszeit Betriebsurlaub ist, muss dieser z. T. dennoch vom eigenen Urlaubsbudget abgezogen werden...
Vorgesetztenverhalten
Der Geschäftsführer zeigte sich einmal wöchentlich im Plasmazentrum, schüttelte jedem die Hand und ging wieder. Mehr kann ich hierzu nicht sagen.
Die Plasmazentrumsmanager dürften transparenter sein. Zwar hatte ich ein recht gutes Verhältnis zu ihnen, habe mich dennoch mehr als einmal über sie geärgert. Als Führungskraft die Laune nach außen zu tragen, sollte nicht sein. Ja, wir alle sind Menschen, nichts desto trotz sollte dies in einer Führungsrolle professioneller ablaufen oder die Gründe für die Laune im Groben kommuniziert werden.
Interessante Aufgaben
Es gibt die Möglichkeit Zusatzaufgaben wie bspw. Saalleitung, Bestand & Lager oder Studien zu übernehmen, jedoch darf hier in keinem Fall mit einer Kompensation für die Tätigkeiten gerechnet werden. Zwar erhält man Unterstützung bei der Übernahme, aber eine wirkliche Einarbeitung, wie ich sie mir gewünscht hätte, geschah nicht. Dies müsste wenn dann konsequent eingefordert werden.
Arbeitsbedingungen
Es gibt Spenderstühle, die eine angenehme Arbeitshöhe haben und halbwegs rückenschonend sind. Ansonsten gibt es eine Klimaanlage, was im Sommer sehr angenehm ist, jedoch wird es schnell sehr kühl, hierfür stehen Firmenjacken zur Verfügung. Durch die 14 Plasmaspendegeräte und das kontinuierlich laufende Radio plus Gespräche ist schon ein recht hoher Geräuschpegel.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt eine grobe Mülltrennung, jedoch wird diese im Mitarbeiterbereich nicht übermäßig konsequent durchgeführt.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist im Vergleich zur Tätigkeit in Klinik etc. unterdurchschnittlich.
Es gibt eine bAV, mit welcher ich mich nicht befasst habe.
Image
Die Mitarbeiter reden überwiegend realistisch und angemessen über das Unternehmen. Dass dieses nicht gut ist, ist intern bekannt.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt meines Kenntnisstandes keine nennenswerten Aufstiegschancen.