Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Januar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 21.12.2025
Das Bistum Aachen wird von seinen Mitarbeiter:innen insgesamt positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird die wertschätzende Arbeitsatmosphäre, in der Kolleg:innen abteilungsübergreifend füreinander einstehen und ein respektvoller Umgang gepflegt wird. Der Kollegenzusammenhalt wird als unterstützend und hilfsbereit beschrieben, wobei die Teamarbeit besonders in pastoralen Bereichen als lösungsorientiert und motiviert charakterisiert wird. Auch die Work-Life-Balance erhält sehr gute Bewertungen, da durch flexible Arbeitszeiten, Mobile Work und Angebote wie Urban Sports Club eine individuelle Gestaltung möglich ist. Das Gehalts- und Sozialleistungspaket orientiert sich am TVöD und beinhaltet zusätzliche Vorteile wie eine betriebliche Altersvorsorge und Weihnachtsgeld. Während die technische Ausstattung teils als ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre im Bistum Aachen wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird die wertschätzende Zusammenarbeit zwischen Kolleg:innen, auch über Teams und Abteilungen hinweg. Viele Beschäftigte berichten von einer angenehmen und respektvollen Umgebung, in der man sich willkommen fühlt. Die täglichen Kaffeepausen tragen zu einem guten Teamgeist bei, und speziell in der Personalabteilung scheint eine besonders positive Stimmung zu herrschen. Obwohl einige Mitarbeiter:innen erwähnen, dass sich durch anstehende Veränderungen eine gewisse Unsicherheit im Arbeitsklima bemerkbar macht, überwiegt insgesamt der Eindruck, dass die Beschäftigten gerne zur Arbeit kommen und sich als Mitarbeiter:innen wertgeschätzt fühlen.
Die Bewertungen zum Image des Bistums Aachen zeigen ein differenziertes Bild. Viele Nutzer:innen sind der Meinung, dass das externe Image der Kirche schlechter ist als die Realität es verdient. Während einige Bewertende betonen, dass das Bistum als Arbeitgeber durchaus positive Aspekte bietet, wie beispielsweise Vorteile für nicht-priesterliche Mitarbeiter:innen in der Seelsorge und vielfältige Positionen, wird gleichzeitig kritisiert, dass das öffentliche Bild unter Themen wie Missbrauchsfällen, Kirchensteuer und hierarchischen Strukturen leidet. Einige Bewertende äußern, dass das Bistum zu sehr auf sein "gutes Image" bedacht sei und schwierigen Situationen durch Schweigen ausweiche. Es besteht der Wunsch nach einem moderneren, offeneren Außenauftritt, der für die breite Öffentlichkeit zugänglicher ist.
Die Kommunikation im Bistum Aachen wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt ausgeglichen bewertet. Einerseits berichten einige von einer wertschätzenden und offenen Kommunikation, die teilweise sogar ein familiäres Gefühl vermittelt. Andererseits weisen mehrere Bewertungen auf Verbesserungspotenzial hin – insbesondere die Kommunikation zwischen den Abteilungen wird als problematisch und lückenhaft beschrieben. Es gibt Kritik an der Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen, der als zu hierarchisch empfundenen Struktur und der teilweise einseitigen Informationsweitergabe. Mehrere Mitarbeiter:innen erwarten mehr Kommunikation von der obersten Führungsebene, während veraltete Digitalisierung zu langen abteilungsübergreifenden Arbeitswegen führt. Es scheint jedoch Bemühungen zu geben, diese Herausforderungen anzugehen.
Das Führungsverhalten im Bistum Aachen wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend positiv wahrgenommen. Viele Bewertungen beschreiben eine Führung auf Augenhöhe, die durch Wertschätzung, Transparenz und ehrliche Kommunikation geprägt ist. Vorgesetzte werden als kompetent und einfühlsam beschrieben, die Kritik ernst nehmen und stets das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen im Blick haben. Besonders hervorgehoben wird, dass Abteilungsleitungen ihre Mitarbeiter:innen frühzeitig informieren, sie in Entscheidungsprozesse einbeziehen und Gestaltungsspielräume ermöglichen.
Es gibt jedoch auch Hinweise darauf, dass die Führungsqualität stark variieren kann. Während direkte Vorgesetzte häufig als ausgezeichnet wahrgenommen werden, zeigen sich bei höheren Führungsebenen teilweise Schwächen, die zu ängstlichen oder verzögerten Entscheidungen und langen Dienstwegen führen können. Einige Mitarbeiter:innen bemängeln zudem das Fehlen regelmäßiger Mitarbeitergespräche, obwohl der Umgang insgesamt als wertschätzend und kollegial empfunden wird.
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