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Zuletzt aktualisiert am 20.11.2025
Das Bistum Aachen wird von seinen Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Die Arbeitsatmosphäre wird als besonders wertschätzend beschrieben, wobei Kolleg:innen teamübergreifend aufeinander achten und ein respektvoller Umgang gepflegt wird. Viele Beschäftigte gehen gerne zur Arbeit und fühlen sich wertgeschätzt. Die Work-Life-Balance wird durch flexible Arbeitszeiten, mobile Arbeitsmöglichkeiten und familienfreundliche Angebote positiv hervorgehoben. Auch die Aufgabenvielfalt und die Möglichkeit zur Mitgestaltung werden geschätzt. Die Vorgesetzten werden überwiegend als transparent, engagiert und unterstützend wahrgenommen. Im Bereich der Kommunikation zeigt sich ein gemischtes Bild: Während die Kommunikation innerhalb der Abteilungen gut funktioniert, gibt es zwischen den Hauptabteilungen noch Verbesserun...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre beim Bistum Aachen wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird die wertschätzende Zusammenarbeit sowohl innerhalb der Teams als auch abteilungsübergreifend. Viele Beschäftigte berichten von einem angenehmen, respektvollen Umgang miteinander, bei dem gute Umgangsformen großgeschrieben werden. In der Personalabteilung und anderen Bereichen wird die kollegiale Atmosphäre gelobt, die das Teamwork fördert. Gemeinsame Kaffeepausen bieten Gelegenheit zum Austausch und tragen zur herzlichen Stimmung bei.
Selbst langjährige Mitarbeiter:innen fühlen sich wertgeschätzt, teilweise mehr als in anderen Diözesen. Allerdings gibt es vereinzelt auch Herausforderungen: Manche fühlen sich trotz Teamplayer-Mentalität eher als Einzelkämpfer:innen, und bevorstehende Veränderungen führen zu einer gewissen Unsicherheit, obwohl sich starre Strukturen zunehmend auflösen. Insgesamt scheinen die Mitarbeiter:innen gerne zur Arbeit zu kommen und schätzen das freundliche, zuvorkommende Miteinander.
Die Kommunikation beim Bistum Aachen wird von den Mitarbeiter:innen ausgewogen bewertet. Einige Beschäftigte schätzen besonders die wertschätzende und offene Kommunikationskultur, die teilweise ein familiäres Gefühl vermittelt. Allerdings zeigt sich ein differenziertes Bild: Während die Kommunikation innerhalb der Abteilungen und für die Gesamtorganisation als gut empfunden wird, sehen viele Mitarbeiter:innen Verbesserungsbedarf bei der abteilungsübergreifenden Kommunikation. Hier werden lange Kommunikationswege aufgrund veralteter Digitalisierung sowie Informationslücken kritisiert. Zudem wünschen sich einige Beschäftigte mehr Transparenz von der obersten Führungsebene und bemängeln, dass Entscheidungen häufig einseitig kommuniziert werden oder Informationen über inoffizielle Kanäle fließen. Die hierarchischen Strukturen werden vereinzelt als hinderlich für eine effektive Kommunikation wahrgenommen.
Die Bewertungen zum Image des Bistums Aachen zeigen ein interessantes Spannungsverhältnis: Viele Mitarbeiter:innen sind der Meinung, dass das externe Image der Kirche deutlich schlechter ist als die interne Realität. Während das Bistum intern als positiver Arbeitgeber wahrgenommen wird, leiden sie unter dem allgemein negativen öffentlichen Bild der Kirche. Einige Nutzer:innen erwähnen, dass die Kirche an alten Strukturen festhält und moderner, offener und nahbarer werden müsste. Andere betonen die tatsächlichen Vorteile für Mitarbeiter:innen, wie etwa kurze berufliche Einführungen und vielfältige Positionen im pastoralen Bereich. Mehrere Bewertungen weisen darauf hin, dass die schlechte mediale Darstellung und aktuelle kirchliche Themen das Arbeitgeberimage beeinträchtigen, obwohl die heutigen Mitarbeiter:innen für vergangene Probleme nicht verantwortlich seien.
Die Aufgaben im Bistum Aachen werden von den Mitarbeiter:innen überwiegend als vielfältig und abwechslungsreich beschrieben. Besonders positiv heben die Beschäftigten hervor, dass sie ihre Arbeitsbereiche aktiv mitgestalten können und dies sogar erwünscht ist. Viele schätzen die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und die breite Palette an Einsatzmöglichkeiten, besonders im Bereich der Seelsorge. Auch Auszubildende und dual Studierende profitieren von der Rotation durch verschiedene Abteilungen.
Trotz der grundsätzlich positiven Einschätzung gibt es auch kritische Stimmen: Einige Mitarbeiter:innen bemängeln, dass sie bei wichtigen Prozessen nicht ausreichend eingebunden werden und Entscheidungen akzeptieren müssen, die weder zukunftsorientiert noch basisnah sind. Obwohl die Arbeit als sozial bedeutsam empfunden wird und große Freiheiten bietet, vermissen manche ein strategisches Engagement für die Zukunft.
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