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Bitburger 
Braugruppe 
GmbH
Bewertung

Denk nicht einmal daran, dieser Firma beizutreten.

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH in Bitburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre in der Logistik ist extrem belastend und von einer tiefen Gleichgültigkeit geprägt. Anstatt bei Herausforderungen gemeinsam nach Lösungen zu suchen, konzentriert man sich ausschließlich darauf, Schuldige zu finden. Vom Management bis nach unten herrscht das Gefühl 'Ist mir egal'. Neue Mitarbeiter werden nicht eingearbeitet oder unterstützt, sondern von Kollegen und Führungskräften belächelt. Es gibt keine Motivation – die meisten sitzen ihre Zeit ab und warten nur noch auf die Rente. Konstruktives Feedback existiert nicht; wer Missstände anspricht, wird mundtot gemacht. Wer hier mit Eigeninitiative startet, wird in kürzester Zeit zermürbt.

Work-Life-Balance

Eine echte Work-Life-Balance ist in diesem System unmöglich. Der Drei-Schicht-Betrieb zerstört den Schlafrhythmus komplett. Hinzu kommt ein völlig ungerechtes Arbeitszeitsystem: Im Sommer wird man zu massenhaft Überstunden gedrängt – und immer sind es dieselben Mitarbeiter, die diese Last tragen müssen. Im Winter werden diese geleisteten Stunden dann einfach wieder abgebaut.
Das schockierende Resultat: Am Ende des Jahres steht man trotz unzähliger Extrastunden im Sommer plötzlich im Minusbereich, während andere bevorzugt werden und ein Plus auf dem Zeitkonto haben. Fair ist daran gar nichts. Die körperliche und mentale Belastung nimmt man zwangsläufig mit nach Hause."

Gehalt/Benefits

Das Gehalt an sich ist für die harte Schichtarbeit im Grunde angemessen, aber das System dahinter ist zutiefst ungerecht. Obwohl ein Tarifvertrag existiert, herrscht bei der Bezahlung keine echte Gleichberechtigung.
Mitarbeiter, die exakt dieselbe körperliche Arbeit leisten und dieselben Schichten schieben, werden völlig unterschiedlich vergütet – manche verdienen aufgrund von Altverträgen oder Sonderregelungen deutlich mehr als andere für genau dieselbe Leistung. Von 'gleicher Lohn für gleiche Arbeit' kann hier keine Rede sein. Das sorgt für extreme Unzufriedenheit und Spaltung im Team

Kollegenzusammenhalt

Von Kameradschaft oder Kollegialität fehlt jede Spur. Vom ersten Tag an ist man auf sich allein gestellt – eine Einarbeitung findet praktisch nicht statt. Stattdessen wird man mit beleidigenden Spitznamen konfrontiert und regelmäßig ins Lächerliche gezogen. Der Umgangston ist unterirdischen: Es wird geschrien, gepfiffen oder mit Gesten kommuniziert, und Ausdrücke wie 'Id...' oder 'Handicap' gehören leider zum Alltag.

Anstatt zu helfen (Worte wie 'Ich helfe dir' existieren hier nicht), freuen sich Kollegen spürbar, wenn man Fehler macht. Es wird extrem viel über das Privatleben anderer getratscht. Zudem gibt es eine massive Ungleichbehandlung: Während einige den halben Tag mit Kaffeetrinken verbringen, müssen andere die Arbeit auffangen.

Besonders schlimm: Einige ältere Mitarbeiter nutzen ihren bevorstehenden Ruhestand als Freifahrtschein, um gezielt andere zu schikanieren und zu bedrängen, sobald niemand hinsieht. Das ist kein Teamwork, sonderngezieltes Mobbing."

Umgang mit älteren Kollegen

Ein produktiver Austausch zwischen den Generationen findet nicht statt. Die allermeisten älteren Kollegen sitzen nur noch ihre Zeit ab und warten passiv darauf, dass die Jahre bis zur Rente vergehen. Das Unternehmen und die Zukunft des Teams sind ihnen völlig egal – der Wille, Nachwuchs aufzubauen oder Wissen weiterzugeben, existiert nicht.

Stattdessen lassen viele ihre jahrelange Frustration und Unzufriedenheit direkt an den neuen Mitarbeitern aus. Anstatt zu unterstützen, wird gemobbt, belächelt und die eigene Last abgewälzt. Es herrscht eine reine 'Nach mir die Sintflut'-Einstellung auf Kosten der Neuen

Vorgesetztenverhalten

Von den Vorgesetzten kann man keinerlei echte Führung erwarten. Über den direkten Schichtleitern sitzt eine aufgeblähte Hierarchie von Managern, die keinerlei praktische haben. Statt die Abläufe zu verstehen, verliert man sich lieber in Unternehmenspolitik – die reale Arbeit und die Probleme der Mitarbeiter sind den Verantwortlichen schlichtweg egal ('Ist mir egal').
Anstatt bei Konflikten einzuschreiten, schauen Vorgesetzte weg oder beteiligen sich selbst aktiv daran, neue Mitarbeiter zu belächelt, ins Lächerliche zu ziehen oder bloßzustellen. Bei Fehlern wird nie nach Lösungen gesucht, sondern nur nach Sündenböcken, um die eigene Verantwortung nach oben abzuwälzen.

Kommunikation

Die Kommunikation ist extrem verwirrend und von Machtspielchen geprägt. Jede Abteilung und jede Führungskraft gibt unterschiedliche Anweisungen, sodass niemand wirklich weiß, was der nächste Schritt ist. Anstatt einer klaren Linie geht es den Managern vor allem darum zu zeigen, wer mehr zu sagen hat. Je nachdem, wer gerade Dienst hat, gelten völlig andere Regeln, an die sich die Mitarbeiter ständig anpassen müssen. Einige sagen jedes Mal etwas anderes, andere sagen gar nichts – verlässliche Informationen gibt es nicht


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.