All-in-One – klingt gut, wenn man aus Hamburg kommt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Trotz meiner scharfen Kritik an der Führungsebene, kann die BITMARCK mit dem Mitarbeiterumgang glänzen. Es werden hier wirklich zahlreiche Benefits geschaffen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es mangelt nicht an Projektmanagern und Führungskräften. Im Gegenteil. Wir haben eher zu viele davon. Die Folge ist ein endloser Meeting-Marathon, der kaum Raum für echte Arbeit lässt. Gleichzeitig werden an vielen Stellen die falschen Personen in Machtpositionen gesetzt, mit viel Einfluss, aber weniger fachlicher oder sozialer Eignung. Das lähmt nicht nur die Projekte, sondern auch die Motivation.
Verbesserungsvorschläge
Kommt die Idee nicht aus Hamburg? Dann scheint sie nicht viel wert zu sein. Viel zu oft orientieren wir uns strikt an den Strukturen und Prozessen aus Hamburg, ohne die bewährten und funktionierenden Workflows der anderen Business Units zu berücksichtigen. Wichtige, gut funktionierende Abläufe werden entweder komplett über den Haufen geworfen oder unnötig aufgebläht. Es wäre hilfreich, auch die Stimmen der anderen Standorte zu hören und nicht nur auf die eigene Blase zu hören. Denn Spezlwirtschaft führt eben nicht zu starken Führungskräften.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war früher deutlich besser, als noch echte Teamarbeit und gegenseitiger Respekt herrschten. Jetzt fühlt es sich eher an wie eine Pflichtübung, bei der jeder versucht, seinen eigenen Kopf durchzusetzen. Das "Wir-Gefühl" hat stark gelitten und oft herrscht eine Mischung aus Frustration und Resignation.
Image
Wir möchten uns als flexibler und moderner IT-Dienstleister gegenüber den Krankenkassen positionieren, aber die Realität sieht leider anders aus. Statt innovativem, dynamischen Arbeiten dominieren starre Strukturen und bürokratische Hürden. Das moderne IT-Unternehmen bleibt ein Idealbild.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war in den ursprünglichen Business Units noch sehr gut. Doch nach der Umstrukturierung ging es rasant bergab. Statt einer echten Gemeinschaft herrscht jetzt eher eine Atmosphähre von Konkurrenz und Desinteresse. Vom Zusammenhalt, wie man ihn kennt. ist hier noch kaum etwas übrig.
Vorgesetztenverhalten
Die eingeführten, künstlich aufgeblähten Führungsebenen werden größtenteils von den Hamburgern dominiert, was zu einer gewissen Entfremdung von den eigentlichen Teams führt. Die einzige Ausnahme bildet der direkte Vorgesetzte, der sich tatsächlich als gute Führungskraft beweist.
Kommunikation
Die Kommunikation über den Flurfunk funktioniert hervorragend, da bekommt man alles mit. Die Kommunikation von den Führungskräften oder gar von der Geschäftsleitung ist dagegen eher schwach und wenig informativ, ein bisschen wie bei Politikern: viele leere Worte, aber wenig Substanz.

