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BITZER
Bewertung

Das Ohr mal am Puls der Belegschaft haben, Bitte!

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bitzer in Schkeuditz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt und Sozialleistungen sind überdurchschnittlich, da kann ich anderen Bewertern hier nicht zustimmen. Diese Verhältnisse habe ich in keiner anderen Firma bisher gehabt.
Die Ausstattung ist top, es gibt eine Kantine mit Bezuschussung, Angebote wie Sport, Massagen u.ä.
Strukturen sind relativ klar, auch das gibt es nicht überall.

Alles in allem fällt meine Bewertung trotz allem positiv aus, weil BITZER ein guter Arbeitgeber ist. Die Rahmenbedingungen stimmen und es ist wie überall. Wenn Menschen hier sehr lange arbeiten haben sie keinen Vergleich mehr und fangen an sich zu beschweren, da ich schon bei ein paar anderen Firmen war, kann ich die positiven Aspekte ganz gut einordnen. Wenn man in Erwägung zieht sich hier zu bewerben, dann ist das definitiv kein Fehler.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

o.g. Punkte.
Es wird sich gerade sehr am mobilen Arbeiten aufgehängt und sicherlich versteht die Führung das nicht. Es mag nur einer von vielen Faktoren sein aber für uns hat sich das wie ein massiver Vertrauensbruch angefühlt, uns wird nicht vertraut, dass wir zu Hause auch genauso arbeiten wie im Büro. Und diesen Bruch zu kitten wird sehr schwer werden. Früher waren ja auch alle im Büro? Ja, früher gab es aber auch die 80 Stunden Woche!
Die Führung wünscht sich mehr Bindung zwischen den Angestellten, sollte aber an der Bindung zwischen Führung und Angestellten arbeiten. Und dazu gehört in erster Linie: Vertrauen, dem Mitarbeiter etwas zutrauen und den Wunsch nach Kontrolle ablegen. Solange jeder seine Arbeit gut erledigt und nicht schleifen lässt, ist doch alles wunderbar. Warum also die Situation wieder für die Angestellten verschlechtern? Das fördert nur Missgunst und keinen Zusammenhalt.
Hier wurde in einer anderen Bewertung bereits beschrieben, dass es Studien zum mobilen Arbeiten gibt. Diese scheint man auch bei BITZER gelesen zu haben, denn in der Schulung zum mobilen Arbeiten die wir nach 5 Jahren mobilem Arbeiten jetzt machen durften wurden uns alle diese Vorteile noch mal nahegelegt. Das widerspricht sich dann nur ein klein wenig mit den aktuellen Entscheidungen. Die Ironie am Zeitpunkt der Schulung geht an der Führungsetage verloren, genau wie jeder Kritikpunkt jedes einzelnen Mitarbeiters. Wir haben gesprochen, ihr könnt euch ruhig beschweren, doch unser Wort ist Gesetz. Nicht sehr konstruktiv.

Verbesserungsvorschläge

Bindet die Angestellten in die Entscheidungsfindung mit ein. Beispiel mobiles Arbeiten: wir wurden informiert, dass das jetzt eben so ist und durften uns dann in groß angelegten Besprechungen nochmal dazu äußern bzw. Fragen stellen. Da man aber vor einer Mauer stand, konnte man erzählen was man wollte, es wurde abgeblockt. Die Vorteile die wir dort alle nochmals aufzählten wurden dann aber wahrscheinlich notiert damit man sie nochmal in die Schulung zum mobilen Arbeiten niederschreiben konnte. Da hat man gut zugehört. Nur schade, dass wir diese Vorteile kaum noch genießen können. Die Argumentation, dass einige Mitarbeiter ja gar nicht ins mobile Arbeiten können, dass andere Firmen es komplett zurückgeschraubt haben und, dass früher ja auch alle in der Firma waren zählt nicht! Modernisierung funktioniert nicht mit Rückschritten! BITZER war schon immer gegen mobiles Arbeiten, das ist ein Fakt, sobald es das aber gab und man feststellt, dass die Firma trotzdem funktioniert, gibt es kein!!! gültiges Argument das wieder zurückzunehmen.

Arbeitsatmosphäre

Sie war super als ich angefangen habe, mittlerweile ist die Stimmung negativ

Kommunikation

während der Entscheidungsfindung wird nichts kommuniziert und die Belegschaft dann unverrückbar vor vollendete Tatsachen gestellt wird

Kollegenzusammenhalt

Wenn man mit den letzten Entscheidungen die Belegschaft näher zusammenbringen wollte, dann ist das nur durch das schaffen eines "gemeinsamen Feindes" gelungen. Aber vllt. war das auch das Ziel

Work-Life-Balance

War super, aber die konservativen Köpfe wollen wieder in die Vergangenheit zurück. Alle müssen so oft wie möglich im Büro sitzen, damit man die Leute auch sieht. Die Begründung "Kollegenzusammenhalt fördern" ist nur vorgeschoben

Vorgesetztenverhalten

Einige sehr gut, einige sehr schlecht. So hat man dann einen angenehmen Durchschnitt

Interessante Aufgaben

Jetzt auch zu den guten Sachen, der Job hier ist top

Arbeitsbedingungen

Auch hier, top-Ausstattung, modern, das habe ich zu Hause aber auch. Dort darf ich jetzt aber nicht mehr so oft sein. Stattdessen müssen wir wieder öfter ins Büro wie schon von anderen ausführlich beschrieben. Der Gipfel ist aber, dass kurz nach der Entscheidung das mobile Arbeiten weiter einzuschränken die angestellten einen sogenannten Führerschein für´s mobile Arbeiten machen mussten. In diesem werden einem viele, viele Vorteile des mobilen Arbeitens nahegelegt. Vielen Dank hierfür, uns noch einmal zu zeigen welche Vorteile wir jetzt nicht mehr haben. Das war wie ein Schlag ins Gesicht!


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gehalt/Benefits

Image

Karriere/Weiterbildung

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.