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Bewertung

Ausbildung zum Mechatroniker bei der Firma Bitzer von September 2021 bis zum Januar 2025

4,7
Empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2021 eine Ausbildung zum/zur Mechatroniker im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei BITZER Kühlmaschinenbau GmbH in Ergenzingen abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Arbeitgeber. Was mir zusätzlich zu den schon gegeben Bewertungen noch sehr gefällt, sind vor allem zwei Dinge:

1. Man hat Möglichkeiten, während seiner Ausbildung zum Mechatroniker landesübergreifende Reisen zu erleben. Ich selbst bin in einem Austauschprojekt der Berufsschule, welches von der Firma finanziert wurde, 10 Tage nach Singapur an eine Partnerschule der Berufsschule gereist. Auch gibt es ein Projekt: Go for Europe, in welchem man ins europäische Ausland reisen und dort arbeiten kann.

2. Man kann als Azubi wirklich etwas im Betrieb verändern. Als ich konstruktive Kritik am Alltagsablauf bei den Ausbildern einreichte, wurde diese ernst genommen, auf ihre Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit geprüft und schlussendlich auch umgesetzt.

Verbesserungsvorschläge

Ich hätte mich gefreut, wenn die Kommunikation zwischen den Ausbildern und den Azubis noch direkter gewesen wäre. Denn durch die Wechsel des Berufsschulunterrichts war es sehr schwer, alle Azubis auf einmal "auf einem Haufen zu haben". So erfuhr ich in seltenen Fällen durch andere Azubis, wenn es Regeländerungen oder Erinnerungen an Regeln gegeben hat. Vielleicht wäre eine Art "Neuigkeiten- und Ankündigungsplattform" (ob digital oder analog) eine Idee.

Die Ausbilder

Die Ausbilder hatten, was meine Wahrnehmung betrifft, sehr viel Geduld mit mir und haben mich nicht aufgegeben. Besonders schätzte ich an ihnen, dass sie nicht nur die Ergebnisse wahrnahmen die man lieferte, sondern auch die entsprechenden Bemühungen, die hinter diesen Ergebnissen steckten. Auch konnte ich die Ausbilder um Rat fragen, wenn es um Dinge ging, die mich privat beschäftigten. In seltenen Fällen aber hatte ich den Eindruck, dass die Ausbilder ein wenig zu sehr mit mir "mitfieberten" und dann auch frustriert waren, wenn etwas nicht klappte oder lief, wie es sollte.

Spaßfaktor

"Jetzt beginnt der Ernst des Lebens" habe ich mir oft sagen lassen, als ich davon erzählte, dass ich eine Ausbildung (2021) begann. Doch dann begann die Ausbildung bei Bitzer mit den sogenannten "Einführungstagen" und ich wurde direkt eines Besseren belehrt. In diesem Zeitraum gab es, so habe ich das empfunden, eine gute Mischung aus Spaß (Spiele und Aktivitäten zum Stärken des Zusammenhalts) und Ernst (Vorstellung des Betriebs und Sicherheitshinweise die es im Betrieb zu beachten gilt), sodass man einen entspannten, aber doch auch klaren Start ins Berufsleben erleben konnte. Während der Zeit der fortlaufenden Ausbildung lag der Fokus primär auf der beruflichen Ausbildung zum Mechatroniker, allerdings gab es auch immer wieder Momente, in denen ich Spaß gehabt habe und auch lachen musste. Natürlich gab es auch Situationen und Dinge, bei denen ich keinen Spaß hatte oder empfand, aber für mich war das auch irgendwo ein natürlicher Aspekt der Ausbildung. Da ich dabei immer respektvoll blieb, konnte ich auch nach einer gewissen Zeit Witze mit meinen Ausbildern machen.

Aufgaben/Tätigkeiten

Ich durchlief während meiner Ausbildungszeit viele Themen, die bei den Prüfungen von großer Relevanz waren. Somit erhielt ich eine sehr prüfungsnahe und zeitintensive Prüfungsvorbereitung, was mir sehr gefiel. Ich lernte die Inhalte Stück für Stück und die Übungsaufgaben bauten aufeinander auf. Bei Fragen dazu war der Ausbilder für mich da, bereitete mich aber auch darauf vor, selbstständig nach einer Lösung für meine Fragen und Probleme zu suchen. Ich fühlte mich auch in der Zeit der Ausbildung in den betrieblichen Prozessen integriert, da ich teilweise kleinere, aber wahre Aufträge aus anderen Abteilungen erhielt. Nach der ersten Abschlussprüfung durfte ich in andere Abteilungen versetzt werden, um diese anzusehen und auf diese Art und Weise zu erfahren, ob ich mir eine künftige Arbeit in dieser Abteilung vorstellen könnte oder nicht. Das fand ich sehr gut und wichtig, da es mir bei meiner späteren Berufswahl half. Ich war der Meinung gewesen, dass es zwar für die spätere Berufssuche wichtig war auf das zu hören, was die Mitarbeiter in der Abteilung zu ihren Berufen erzählen, aber dass es keinen besseren Weg gibt, als selbst einmal in diesen Beruf "hinein zu schnuppern".

Variation

Die Variation der Aufgaben in der Ausbildung nahm ich als sehr groß wahr. Ich habe viel Neues gelernt. Was mir besonders gefiel war die Flexibilität der Ausbildungsinhalte. Es gab einen vorgefertigten Weg, den ich an Ausbildungsinhalten durchlaufen konnte, aber ich konnte auch von diesem abweichen. Wenn ich beispielsweise ein besonderes Interesse an einem ausbildungsrelevantem Thema hatte, das so nicht vorgesehen oder geplant war, durfte ich mich während meiner Ausbildungszeit damit beschäftigen.

Respekt

Das Verhältnis zwischen mir und den Ausbildern war meiner Meinung nach von Respekt geprägt. Respekt in dem Sinne, dass ich mit Respekt behandelt wurde, weil ich dies auch bei den Ausbildern tat. Und auch wenn mich meine Ausbilder kritisierten, so wurde sich nie respektlos oder abfällig über mich geäußert. So war es auch mit den Späßen, die meine Ausbilder und ich machten. Es wurde immer großen Wert darauf gelegt, dass keine "roten Linien" überschritten wurden, was mir persönlich sehr wichtig im Umgang miteinander war.

Karrierechancen

Ich sehe bei Bitzer sehr gute Karrierechancen, da es viele Möglichkeiten gibt, sich nach der Ausbildung weiterzuentwickeln. Ich habe als Azubi bei Bitzer eine sogenannte "Übernahmegarantie" gehabt, welche mir einen Arbeitsplatz bei Bitzer nach meiner Ausbildung zusagte. Ich hatte nach meiner Ausbildung bei Bitzer auch Weiterbildungsmöglichkeiten, sowie ein Studium oder einen Techniker-Abschluss.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre im Ausbildungszentrum ist mir positiv in Erinnerung geblieben. Dort hatte ich es ruhiger als in anderen Betriebsbereichen, sodass ich mich beispielsweise auf Theorieaufgaben konzentrieren konnte. Dadurch, dass wir nicht zu viele Azubis waren, konnten die Ausbilder schnell wieder für eine angemessene Arbeitsatmosphäre sorgen. Der kollegiale Zusammenhalt in der Zeit der Ausbildung ist mir ebenfalls positiv in Erinnerung geblieben. Zwar wurde die Arbeitsatmosphäre selten durch Probleme zwischen Azubis und den Ausbildern getrübt, aber es erfolgte für jedes Problem eine Problemlösung, welche die Arbeitsatmosphäre nicht noch mehr trübte.

Ausbildungsvergütung

Ich erhielt als Azubi anteilige Sonderzahlungen, welche für die Mitarbeiter des Betriebs gedacht waren, ich erhielt Weihnachtsgeld und all dies pünktlich und sauber dokumentiert ausbezahlt. Ebenso erschien mir die Höhe der Ausbildungsvergütung als sehr angemessen und fair. Ich hatte zudem die Möglichkeit, Rückfragen bei Unklarheiten im Bezug auf die Ausbildungsvergütung zu stellen. Zudem erhielten wir ein Angebot, einen kleinen Teil unseres Gehalts in eine "Zusatz-Rente" zu investieren, um im Alter nicht ausschließlich von der gesetzlichen Rente abhängig zu sein. Der Betrieb steuerte auch noch einen Beitrag dazu bei, was mir sehr positiv vorkam.

Arbeitszeiten

Ich erlebte Bitzer als ein Betrieb, dem es sehr wichtig war seinen Azubis eine gute Balance zwischen Ausbildung und Freizeit zu gewährleisten. So erhielt ich die Möglichkeit, meine Schulsachen und Hausaufgaben aus der Berufsschule mit in den Betrieb zu nehmen, um sie dort zu bearbeiten und Fragen dazu an die Ausbilder zu stellen. So blieb mir nach Ende der täglichen Arbeitszeit mehr Freizeit Zuhause. Überstunden fielen nahezu nie an. Und in seltenen Fällen, in denen ich länger arbeiten musste, wurde mir die Zeit auch gutgeschrieben, sodass ich beispielsweise freitags früher nach Hause gehen konnte. Generell hatte ich als Azubi eine 35 Stunden-Woche, was mir ebenfalls mehr private Freizeit als eine 40 Stunden-Woche brachte.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.