Sozialbewusstsein wie im Industriezeitalter
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Bezahlung und die flexiblen Arbeitszeiten sowie Homeoffice (wenn man sich gut mit den Vorgesetzten hält). Hier gelten auch Personenbedingte Regelungen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang mit Untergeben. Die Schuldzuweisungen zwischen den Abteilungen, die meist die Untergebenen ausbaden müssen. Die sinnlose und unauffindbare Dokumentation von allem was man tut. Die detaillierte Arbeitszeitzuweisung die sowieso kein Vorgesetzter nachvollziehen kann.
Verbesserungsvorschläge
Weniger debattieren, mehr Umsetzen. Belohnt nicht die Personen welche bei jeder Aufgabe erklären warum etwas nicht geht sondern die die Ergebnisse liefern und Ihre Energie in Projekte und nicht in Ausreden stecken.
Arbeitsatmosphäre
Bedingt durch die schlechte Führung eher negativ.
Image
Je nach Abteilung unterschiedlich aber tendenziell negativ.
Work-Life-Balance
Für "Lieblingsmitarbeiter" kein Problem.
Karriere/Weiterbildung
Hochstapler und "Ja-Sager" haben hier gute Karriere Chancen. Weiterbildung ist eher ein Wunsch als Realität.
Gehalt/Benefits
Die Löhne und Gehälter sind gut und die Bezahlung ist immer pünktlich. Die Leistungsbewertung der Mitarbeiter haben nichts mit Leistung zu tun. Wenn man nicht "querschlägt" bekommen alle das gleiche.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewusstsein wird mehr oder weniger gelebt. Sozialbewusstsein gibt es hier leider garnicht.
Kollegenzusammenhalt
Nur innerhalb kleinerer "Symphatie- Gruppen"
Umgang mit älteren Kollegen
Es werden alle altersunabhängig behandelt. Langdienende Kollegen werden weniger geschätzt wie Neuzugänge.
Vorgesetztenverhalten
Unklare Ziele treffen vollkommene Planlosigkeit.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsmaterialien entsprechen zu 95% den Aufgaben.
Kommunikation
Konstruktive Kritik unerwünscht. Aber es wird sehr sehr viel geredet. Ergebnisse lassen meistens lange auf sich warten aber geredet wird viel.
Gleichberechtigung
Wenn man nicht kompetenter als der Vorgesetzte ist hat man durchaus Chancen unterhalb der Position des Vorgesetzten aufzusteigen.
Interessante Aufgaben
Wenn man die Sympathie des Vorgesetzten hat, ja.

