Tolles Unternehmen mit Potential
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Projekte, der Zusammenhalt der Kollegen, das Produkt, die Qualität, die Leidenschaft
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ableitbar aus den Verbesserungsvorschlägen
Verbesserungsvorschläge
Mehr um die Azubis kümmern, Abschaffung der 40h Woche, Einführung einer Kantine, Neustrukturierung der Unternehmensführung
Arbeitsatmosphäre
Je nach Abteilung/Projektbüro ist die Atmosphäre sehr unterschiedlich. Die meisten Kollegen arbeiten gut zusammen, vor allem ziehen sie an einem Strang. In die Projekte fließt unheimlich viel Willenskraft, Durchhaltevermögen, Überstunden und Leidenschaft. Leider wird das von der Chefetage nicht in dem Maße honoriert, wie man es tun sollte.
Was bei dieser Unternehmensgröße gar nicht geht: keine Kantine.
Meines Erachtens ist das TK-Essen für das was es ist preislich überzogen. 4,50 Euro für ein Essen was nicht schmeckt, führt dazu, dass viele Kollegen sich extern Essen kaufen müssen/wollen.
Vorgesetzte: ich hatte mit allen Führungsebenen zu tun und bin der Meinung, dass die Blaser Group ein Problem im gehobenen Management hat. Teilweise kommt die Führung auf Ideen oder Wünsche, wo selbst der Praktikant merkt, dass sie nicht an der Basis sitzen. Es ist kein Geheimnis, dass die Führung von vielen hinterfragt wird, vielleicht sollte man öfters miteinander kommunizieren.
Positiv:
- sie sind meistens freundlich
- meine direkten Vorgesetzten möchte ich besonders hervorheben, es hat Spaß gemacht mit ihnen zu arbeiten, der Umgang war fair und Arbeit wurde honoriert
Image
Blaser Group… geliebt und gehasst unter den Jägern. Die Produkte sprechen für sich, vielleicht sollte mehr in social media investiert werden. Mauser kommt in meinen Augen zu kurz. Die Produkte sind so gut, aber scheinbar werden sie zu wenig in den Vordergrund gestellt. Schade!
Die Marken sollten eigenständig auftreten und möglichst die Blaser group nicht direkt erwähnen. Erweckt sonst den Eindruck, dass alles dasselbe ist.
Work-Life-Balance
Die 40h Woche ist längst überfällig. ich hoffe man kommt zur Vernunft und arbeitet in der Woche lieber 36h, dafür effektiver und ausgeglichener. Das würden sicherlich viele Mitarbeiter befürworten, da in der 40h Woche privates schnell liegen bleibt(vor allem, wenn man Überstunden macht).
Karriere/Weiterbildung
Erscheint mir schwierig. Man sollte hoch einsteigen, wenn man an entsprechende Positionen will und auf öfters seine Meinung runterschlucken können. Weiterbildungen sind gut machbar. Die Frage ist nur, ob sie dir bei der Blaser Group dann einen Nutzen erweisen. Was auffällt: Die Führungskräfte werden lieber extern abgeworben, als intern besetzt. Hat aber auch den einen oder anderen Nachteil…
Gehalt/Benefits
Als Praktikant ist es fair, kann zu den anderen Geältern nichts sagen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man muss im Büro nicht den Müll trennen, wenn es am Ende des Tages in einem Müllkontainer entleert wird. Kenne aber das Thema mit der ISO-Zertifizierung. Naja.
Kollegenzusammenhalt
Lässt keine Wünsche offen. Es ist der Wahnsinn, wie die Kollegen zusammenhalten und ggf. sich gegenseitig helfen. Überstunden für ein Projekt, damit es fertig wird? Normalität bei gewissen Mitarbeitern(leider nicht/kaum honoriert). Dadurch, dass viele selber Jäger sind, haben viele ein gemeinsames Gesprächsthema und teilen dieselbe Leidenschaft
Umgang mit älteren Kollegen
Der scheint mir wieder honoriert. Die älteren Kollegen werden respektiert und übergeben ihr Wissen gerne an die „neue“ Generation. Wer ein offenes Ohr hat, kann viel dazulernen!
Vorgesetztenverhalten
Meine unmittelbaren Vorgesetzten waren sehr fair und tolerant. Gleitzeit ist nie ein problem gewesen, dafür bin ich sehr dankbar. Gut und gerne kann man mit ihnen private Worte wechseln. Die menschliche Basis passt absolut und ich würde mir wünschen, dass intern gewissen Personen mehr Verantwortung in dem Unternehmen erhalten würden.
Was ich bemängel:
Es kann nicht sein, dass Azubis für die Chefetage private Probleme lösen, wie z.B. Handyschutzfolie aufkleben. Es muss sich mehr um die Azubis gekümmert werden, damit sich ERFOLGREICH ihre Ausbildung abschließen und nicht nur die Zeit absitzen. Das kann man nicht dem Selbstlauf überlassen. Es wäre auch gut, wenn sie aktiv in die aktuellen Projekte eingebunden werden würden. Wie sollen sie sonst Themen wie deadlines verstehen….
Arbeitsbedingungen
Schreibtisch, PC, Laptop, Handy, alles iO. Die Projektbüros sind klein, aber genau richtig für die Projekte. Macht schnelles Handeln, Absprachen und Effizienz möglich.
Kommunikation
In der F&E werden alle Mitarbeiter einmal im Quartal auf den neusten Stand gebracht. Das ist gut und notwendig, damit sich niemand übergangen fühlt und die Entscheidungen/Priorisierung nachvollziehen kann.
Gleichberechtigung
Wenn man Belästigungen offen und direkt erwähnt (z.B. beim Vorgesetzten) wird sich stark gemacht. Das läuft gut. Ansonsten wird zwischen männl. Und weibl. Nicht unterschieden. Spricht für eine moderne Unternehmenskultur.
Interessante Aufgaben
Die gibts in der F&E reichlich.

