128 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
128 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
128 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nette Kollegen
Sehr gut, Arbeitgeber ist sehr flexibel
Abteilungsabhängig sehr gut
Je nach Abteilung Verbesserungsfähig
Könnte besser sein
3 Sonderzahlungen im Jahr, Parkplätze direkt vor den Werken, zahlreiche E-ladesäulen. Einige kostenlose Vorsorgeuntersuchungen über den Betriebsarzt z.b. Hautkrebsscreening, Darmkrebsvorsorge und weitere mehr die nicht mal beim Hausarzt gängig sind. Einmal im Monat Weißwurst Frühstück für die komplette Belegschaft kostenlos. Gute mitarbeiterpreise auf die eigenen Produkte die bequem im Onlineshop
Erhältlich sind.
Keine Kantine nur Hoffmann Menü
Wie schon erwähnt, keine Klimatisierung in
Der Produktion dafür standardmäßig so gut
Wie alle Büros. Ist schon sehr unschön.
Sorgt doch endlich mal für eine vernünftige Klimatisierung der Produktionshallen, es wird schon jahrelang darüber geredet und immer nur vertröstet und teilweise sporadisch was getan anstatt mal etwas Geld in die Hand zu nehmen und für ein anständiges Klima gerade im Sommer zu sorgen.
Etwas angespannt aber ok
Ganz gut denke ich, unter Arbeitern hat es etwas gelitten die letzten Jahre aber unter der Kundschaft sehr gut, sind nicht umsonst Weltmarktführer.
Arbeitszeitverkürzung normalerweise kein Problem, 35 Stunden und 4 Tage Woche (Montag-Donnerstag) auch möglich. Natürlich dafür das Gehalt reduziert.
Mittelmäßig, könnte besser sein
Passt, es kann natürlich immer etwas mehr sein.
Passt
Ganz gut soweit
Ganz in Ordnung, extra Sonderboni einmal im Jahr und für jedes Jahr wird der Bonus erhöht, zusätzlich alle 5 Jahre Jubiläumsfeier mit speiß und trank und extra present.
Ganz gut, schon wesentlich schlechtere Vorgesetzte gehabt.
Weitestgehend in Ordnung nur für den Sommer könnte es nicht schaden in den Produktionshallen mal endlich für Klimatisierung zu sorgen, was in den Büros zur Selbstverständlichkeit gehört ist leider in der Produktion weitestgehend nicht vorhanden und ist an heißen Tagen fast unerträglich.
In meiner Abteilung gut aber allgemein könnte es besser sein
Ist soweit gut, arbeitstechnisch. Vom Gehalt her kann ich leider nicht beurteilen.
Sehr interessant, man hat ja schließlich im normalen leben nicht täglich mit Waffen zu tun.
Kein Silodenken, Räder greifen gut ineinander.
Besser geht immer, heute gut.
ausreichend Möglichkeiten über Gleitzeitmodell
Umfang und Länge je nach Funktion.
Der Funktion angemessen.
Dort wo Kreislaufwirtschaft geht, wird das getan
4 Sterne sind gut, aber manche sehen noch nicht das Ganze
keine Einschränkungen
Türe immer offen, jederzeit erreichbar, Ding offen ansprechbar
Moderne Fertigung, moderne Bürolandschaft
Betriebsversammlung, Aushänge, E-Mail, MA-Zeitung, direkte FK
keine Einschränkungen
Seine eigenen Produkte zu besitzen ist einfach top.
Fachliche Themen waren interessant.
Problematisches Führungsverhalten ohne Konsequenzen.
Führungskräfte sollten im respektvollen Umgang und in Konfliktlösung geschult werden. Beschwerden müssen ernsthaft und transparent bearbeitet werden.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich über einen längeren Zeitraum als angespannt empfunden. Wertschätzung und ein respektvoller Umgang waren nicht durchgehend gegeben, was sich spürbar auf das Wohlbefinden ausgewirkt hat.
Nach außen professionell. Intern deutlich anders erlebt.
Formal in Ordnung. Psychische Belastung wurde kaum berücksichtigt.
Kaum klare Entwicklungsperspektiven. Unterstützung in Konfliktsituationen fehlte.
Das Gehalt ist gut
Wird thematisiert. Im Alltag jedoch wenig präsent.
Unter Kolleg:innen grundsätzlich gut. Probleme wurden jedoch oft nicht offen angesprochen.
Überwiegend respektvoll. Keine negativen Erfahrungen gemacht.
Wiederholt wenig wertschätzend erlebt. Hinweise darauf blieben folgenlos.
Über längere Zeit angespannt. Wertschätzung fehlte.
Stark hierarchisch geprägt. Kritische Themen führten selten zu Lösungen.
Nach außen betont. Im Konfliktfall nicht konsequent umgesetzt.
Fachlich interessant und abwechslungsreich. Konnte die Probleme im Umfeld nicht ausgleichen.
Wenn man Jäger ist, lebt man wie die Made im Speck, vorallem beim oberen Management
Die Maßnahmen der Personalführung könnten etwas menschlicher ausfallen
Faierer Umgang mit den Mitarbeiter
In deiner Freizeit darfst du für Blaser in der Stadt Müll einsammeln :)
Mit viel Show wird das interne Marketing für magere Bedingungen gemacht
Es gibt so viele Angebote und Leistungen:
- Immer wieder sehr schöne Feste, wie Weihnachts- oder Sommerfest
- Kantinenessen zu günstigen Preisen, der Tee und das Wasser ist umsonst, im Winter kostenloses Obst.
- BGM Angebote mit guten Vorsorgeuntersuchungen (die keine Krankenkasse zahlt!)
- Bikeleasing
- Wellpass oder Edenred Karte
- Hunde sind erlaubt (wenn sie sich benehmen können ;-))
und so vieles....
Im großen und ganzen finde ich alles super. Perfekt gibt es nie.
Das bin ich auch nicht.
Die Firma soll ich nicht alles gefallen lassen. Es gibt viele Nörgler, die versuchen schlechte Stimmung zu machen oder mehr "krank" als gesund sind. Das ist nicht gut für die Motivation für Mitarbeiter die gerne in die Arbeit kommen und Ihren Beitrag leisten wollen.
Im gesamten super, habe schon ganz etwas anderes erlebt
Leider suchen viele Kollegen immer das Haar in der Suppe!! Es wird viel gemault und es wird nicht wertgeschätzt was alles für die Mitarbeiter gemacht wird. Ich finde es super was alles geboten wird.
Wer engagiert ist, wird gefördert und gefordert
ich bin sehr zufrieden
Meine Führungskraft ist respektvoll, unterstützend und fördert die persönliche Weiterentwicklung - andere habe ich hier noch nicht erlebt
Produktives Arbeitsklima.
Toller Zusammenhalt der Kollegen.
Interessante Aufgaben, mit den Freiheiten die man braucht, um Erfolgreich zu sein.
Wertschätzung der erbrachten Leistung.
Konnte ich bisher noch nichts finden.
Die Produkte - Die Blaser Group deckt ein breites Spektrum ab und bietet (größtenteils) qualitativ hochwertige Produkte in jedem Preissegment.
Zusammenfassend: Die Unternehmenskultur und wie hier die Mitarbeiter "verheizt" werden. Es ist einfach nur traurig, wie sich die Blaser Group in den letzten Jahren entwickelt hat. Das Unternehmen hätte ein großes Potential ein beliebter Arbeitgeber zu werden, aber macht es sich selbst kaputt.
Die Mitarbeiter sind am Ende des Tages die wichtigste Ressource.
Und die Motivation der Mitarbeiter hängt eben stark an den Führungskräften und der Kultur im Unternehmen. Schult die Führungsebene und fördert gute Führungskräfte. Fangt an die Menschen hinter den Bildschirmen wertzuschätzen. Setzt Euch für die Mitarbeiter ein und schafft ein angenehmes Arbeitsklima. Es geht hier nicht um mehr Gehalt oder Zusatzleistungen - sondern um eine starke Unternehmenskultur und einen Job, zu dem man gerne geht bzw. den man gerne macht.
Ich war knapp 7 Jahre für die Blaser Group tätig, aber wozu sich das Unternehmen in den letzten 5 Jahren entwickelt hat ist einfach nur traurig. Jeder arbeitet hier gegen jeden und Demütigung steht auf der Tagesordnung. Teilweise versuchen sich Kollegen gegenseitig schlecht zu machen und die Schuld in die Schuhe zu schieben, wenn mal etwas nicht funktioniert. Auch Schimpfwörter und Beleidigungen untereinander sind keine Seltenheit. Kein Arbeitsplatz ist sicher. Man muss jeden Tag Angst haben seinen Job zu verlieren, weil ständig Stellen gestrichen und Kollegen entlassen werden. Mitarbeiter werden in Positionen gesteckt, die diese nicht haben wollen und wenn Widerspruch kommt, heißt es akzeptieren oder kündigen. Ständig gibt es mehr Druck, es geht um mehr Leistung und bessere Ergebnisse - wenn dabei jemand auf der Strecke bleibt, interessiert es niemanden. Jeder hier kämpft täglich nur für sich selbst.
Nach dem oben genannten bleibt hier nicht mehr viel zu sagen.
Grundsätzlich (wo möglich) mit Homeoffice meist gut vereinbar.
Soweit für mich einschätzbar ganz okay was Ausbildung und Studium angeht. Allerdings sind z.B. Software-Schulungen und Weiterbildungen in bestimmten Bereichen eine Seltenheit.
Vermutlich auch von Team zu Team unterschiedlich. Grundsätzlich denke ich, in Ordnung, allerdings fehlt hier jegliche Transparenz und teilweise gibt es bei Mitarbeitern in den gleichen Positionen trotzdem erhebliche Gehaltsunterschiede.
Fehlt nicht ganz und wird auch nach außen kommuniziert, aber intern wird kein besonders großer Wert darauf gelegt.
Es gab trotz allem auch sehr tolle Kollegen und gerade vor Corona war die Zusammenarbeit von Zusammenhalt und Teamgeist geprägt. Leider haben die meisten davon das Unternehmen ebenfalls bereits verlassen.
Nicht schlechter oder besser als in anderen Unternehmen.
Da hilft auch kein Seminar für Führungskräfte mehr. Nur wenige Vorgesetzte bei der Blaser Group sind gute Führungskräfte. Die Einstellung, dass ein Mitarbeiter nichts Wert ist zieht sich leider von der obersten Spitze durch. Schon beim Mittagessen zeigt sich die stark etablierte Zwei-Klassen-Gesellschaft: Die oberste Berichtsebene speist jeden Tag edel in der Alm, die Mitarbeiter haben nicht einmal eine Kantine zur Verfügung. Neben fehlender Empathie und Selbstreflexion, sind auch Wutausbrüche von Vorgesetzen keine Seltenheit. Selbst massive Fehltritte von Führungskräften haben keinerlei Nachspiel. Für gute Leistungen von Mitarbeitern gibt es oft keine Anerkennung und teilweise streichen die Vorgesetzten das Lob dafür ein. Betriebsrat gab es in der Vergangenheit keinen und jeder der den Mund aufgemacht hat und versucht hat etwas zu verändern wurde gekündigt.
Teilweise fehlende Schreibtische, zu wenig Fenster, ausfallende Heizungen und Lärm in den Großraumbüros.
Gibt es hier kaum. Zwar wird teilweise projektbezogen innerhalb einzelner Teams kommuniziert, aber Abteilungsübergreifend gibt es nur selten Abstimmungen. Auch Veränderungen und Umstrukturierungen (die es ständig gibt) werden nicht kommuniziert, sondern die Mitarbeiter vor vollendete Tatsachen gestellt. Mitbestimmung oder das Einbringen der eigenen Meinung ist weder gewünscht noch akzeptiert.
Ein politisches Desaster. Nur wer ein besonderes Verhältnis zu bestimmten Personen im Unternehmen pflegt hat überhaupt irgendwelche Aufstiegschancen.
Für alle Jagdbegeisterten sind die Projekte im Unternehmen spannend und je nach Abteilung auch abwechslungsreich und vielseitig.
Die Projekte, der Zusammenhalt der Kollegen, das Produkt, die Qualität, die Leidenschaft
Ableitbar aus den Verbesserungsvorschlägen
Mehr um die Azubis kümmern, Abschaffung der 40h Woche, Einführung einer Kantine, Neustrukturierung der Unternehmensführung
Je nach Abteilung/Projektbüro ist die Atmosphäre sehr unterschiedlich. Die meisten Kollegen arbeiten gut zusammen, vor allem ziehen sie an einem Strang. In die Projekte fließt unheimlich viel Willenskraft, Durchhaltevermögen, Überstunden und Leidenschaft. Leider wird das von der Chefetage nicht in dem Maße honoriert, wie man es tun sollte.
Was bei dieser Unternehmensgröße gar nicht geht: keine Kantine.
Meines Erachtens ist das TK-Essen für das was es ist preislich überzogen. 4,50 Euro für ein Essen was nicht schmeckt, führt dazu, dass viele Kollegen sich extern Essen kaufen müssen/wollen.
Vorgesetzte: ich hatte mit allen Führungsebenen zu tun und bin der Meinung, dass die Blaser Group ein Problem im gehobenen Management hat. Teilweise kommt die Führung auf Ideen oder Wünsche, wo selbst der Praktikant merkt, dass sie nicht an der Basis sitzen. Es ist kein Geheimnis, dass die Führung von vielen hinterfragt wird, vielleicht sollte man öfters miteinander kommunizieren.
Positiv:
- sie sind meistens freundlich
- meine direkten Vorgesetzten möchte ich besonders hervorheben, es hat Spaß gemacht mit ihnen zu arbeiten, der Umgang war fair und Arbeit wurde honoriert
Blaser Group… geliebt und gehasst unter den Jägern. Die Produkte sprechen für sich, vielleicht sollte mehr in social media investiert werden. Mauser kommt in meinen Augen zu kurz. Die Produkte sind so gut, aber scheinbar werden sie zu wenig in den Vordergrund gestellt. Schade!
Die Marken sollten eigenständig auftreten und möglichst die Blaser group nicht direkt erwähnen. Erweckt sonst den Eindruck, dass alles dasselbe ist.
Die 40h Woche ist längst überfällig. ich hoffe man kommt zur Vernunft und arbeitet in der Woche lieber 36h, dafür effektiver und ausgeglichener. Das würden sicherlich viele Mitarbeiter befürworten, da in der 40h Woche privates schnell liegen bleibt(vor allem, wenn man Überstunden macht).
Erscheint mir schwierig. Man sollte hoch einsteigen, wenn man an entsprechende Positionen will und auf öfters seine Meinung runterschlucken können. Weiterbildungen sind gut machbar. Die Frage ist nur, ob sie dir bei der Blaser Group dann einen Nutzen erweisen. Was auffällt: Die Führungskräfte werden lieber extern abgeworben, als intern besetzt. Hat aber auch den einen oder anderen Nachteil…
Als Praktikant ist es fair, kann zu den anderen Geältern nichts sagen.
Man muss im Büro nicht den Müll trennen, wenn es am Ende des Tages in einem Müllkontainer entleert wird. Kenne aber das Thema mit der ISO-Zertifizierung. Naja.
Lässt keine Wünsche offen. Es ist der Wahnsinn, wie die Kollegen zusammenhalten und ggf. sich gegenseitig helfen. Überstunden für ein Projekt, damit es fertig wird? Normalität bei gewissen Mitarbeitern(leider nicht/kaum honoriert). Dadurch, dass viele selber Jäger sind, haben viele ein gemeinsames Gesprächsthema und teilen dieselbe Leidenschaft
Der scheint mir wieder honoriert. Die älteren Kollegen werden respektiert und übergeben ihr Wissen gerne an die „neue“ Generation. Wer ein offenes Ohr hat, kann viel dazulernen!
Meine unmittelbaren Vorgesetzten waren sehr fair und tolerant. Gleitzeit ist nie ein problem gewesen, dafür bin ich sehr dankbar. Gut und gerne kann man mit ihnen private Worte wechseln. Die menschliche Basis passt absolut und ich würde mir wünschen, dass intern gewissen Personen mehr Verantwortung in dem Unternehmen erhalten würden.
Was ich bemängel:
Es kann nicht sein, dass Azubis für die Chefetage private Probleme lösen, wie z.B. Handyschutzfolie aufkleben. Es muss sich mehr um die Azubis gekümmert werden, damit sich ERFOLGREICH ihre Ausbildung abschließen und nicht nur die Zeit absitzen. Das kann man nicht dem Selbstlauf überlassen. Es wäre auch gut, wenn sie aktiv in die aktuellen Projekte eingebunden werden würden. Wie sollen sie sonst Themen wie deadlines verstehen….
Schreibtisch, PC, Laptop, Handy, alles iO. Die Projektbüros sind klein, aber genau richtig für die Projekte. Macht schnelles Handeln, Absprachen und Effizienz möglich.
In der F&E werden alle Mitarbeiter einmal im Quartal auf den neusten Stand gebracht. Das ist gut und notwendig, damit sich niemand übergangen fühlt und die Entscheidungen/Priorisierung nachvollziehen kann.
Wenn man Belästigungen offen und direkt erwähnt (z.B. beim Vorgesetzten) wird sich stark gemacht. Das läuft gut. Ansonsten wird zwischen männl. Und weibl. Nicht unterschieden. Spricht für eine moderne Unternehmenskultur.
Die gibts in der F&E reichlich.
Viele engagierte Kollegen, die mit ihrem Einsatz den ganzen Betrieb am Laufen halten und dass die Mitarbeitenden so hinter dem Produkt stehen.
Dass es jetzt einen Betriebsrat gibt.
Die Art und Weise der Führungskultur. Sehr autoritär und wenig auf Zusammenarbeit unter den Führungskräften ausgelegt. Es gibt weder ein Leitbild noch eine Vision/Mission oder andere Grundsätze, die die Blaser Group Geschäftsführung in Bezug auf Zukunft und Zusammenarbeit unter den Mitarbeitenden und Führungskräften festgelegt hat. Dies fördert Ellbogenverhalten, was dem ganzen Unternehmen schadet.
Die unzureichende Planung an vielen Stellen. Dies betrifft alle Bereiche – Neuprodukteplanung und Personalplanung muss ich hier als negative Punkte hervorheben.
Der echte Wille zum Wandel hin zu einem zukunftsorientierten Industrieunternehmen fehlt an einigen entscheidenden Stellen und die Versuche zur Umsetzung von Verbesserungen hängen oft von dem Willen der einzelnen Führungskräfte ab und der ist sehr unterschiedlich.
Die betriebliche Situation und auch persönliche Differenzen unter Führungskräften haben während der letzten Monate leider vermehrt zu Personalabbau in den jeweiligen Abteilungen geführt.
Einen menschlicheren und gemeinschaftlicheren Umgang miteinander, der von der Führungsetage aus gelebt wird. Die Firma sollte mit einem WIR-Gefühl geführt werden und die notwendige Wertschätzung sollte nicht nur über gute Gehälter, sondern auch über den Umgang mit den Mitarbeitenden sichtbar werden.
In meiner Zeit gab es nicht eine einzige Mitarbeiterumfrage zur Zufriedenheit oder der Arbeitssituation.
Langfristige Planungen anstreben und einen aus meiner Sicht willkürlichen rapiden Personalabbau zukünftig vermeiden. Das schadet der Firma, die ein wichtiger Arbeitgeber in Isny ist, mehr als die Geschäftsführung das vielleicht wahrhaben will.
Die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen und den Schnittstellen war immer gut aus meiner Sicht. Auch wenn es fachlich ab und zu angespannte Themen oder andere Ansichten gab, waren die meisten Kollegen immer an einer guten Lösung interessiert.
Die Arbeitsatmosphäre leidet allgemein unter den bereits genannten Themen. Fluktuation und Personalreduktion führt häufig zu Mehrarbeit und an einigen Stellen einfach zum Stillstand oder zu Rückschritten, weil einige Themen einfach nicht mehr bearbeitet werden können. Die Arbeitsatmosphäre ist daher leider an vielen Stellen nicht von Motivation und Teamgeist geprägt.
Das Image unter Jägern und Kunden ist weiterhin ein recht gutes. Die Marken sind beliebt und es wird viel für die Vermarktung der Waffen getan. Die Bekleidungs- und Ausrüstungssparte wird leider sehr stiefmütterlich behandelt, obwohl großes Potential darin steckt. Auch hier führen unterschiedliche Ansichten von Führungskräften zu Qualitätsverlust und Rückschritten.
Das Image als Arbeitgeber dagegen wird über die letzten Jahre kontinuierlich etwas schlechter. Das kommt nicht von ungefähr und wird durch zweifelhafte Personalentscheidungen weiter demoliert. Zu wenig Personalmarketing und Wertschätzung tragen ihren Teil dann dazu bei.
Homeoffice gibt es für Büroangestellte zwar, aber auch in sehr unterschiedlichen Ausführungen. Vielleicht würde eine Betriebsvereinbarung hier Klarheit und allgemein Gerechtigkeit schaffen. Momentan hängt das Homeoffice eher vom Wohlwollen der Führungskraft und deren Führungsstil ab.
Auch die Schichtsituation und die fehlende Möglichkeit der Kollegen in der Fertigung Gleitzeit unter der Woche aufzubauen, führt dazu, dass Samstagsarbeit nicht nur freiwillig ist, sondern auch notwendig.
Wird bei Anfrage und gutem Verhältnis zu Vorgesetzten in der Regel gefördert. Angeboten wird leider eher unterschiedlich viel oder wenig. Generell gibt es kaum Entwicklungspläne um eine Karriere im Unternehmen interessant zu gestalten.
Ich persönlich hatte damit kein Problem, aber es gilt die Regel der freien Wirtschaft – wer frägt und gut argumentiert, bekommt mehr, wer nicht, der nicht. Löhne sind in der Regel schon fair, teilweise und für einige Positionen eher schon sehr hoch angesetzt für ein mittelständisches Unternehmen.
Leider wird an dieser Stelle für die Umwelt viel zu wenig getan. Es gäbe Möglichkeiten, kleine Themen oder auch große umzusetzen, wenn der Wille und ein passendes Budget dafür da wären. Gerade für ein Jagdunternehmen ist hier noch sehr viel Luft nach oben.
Sozialbewusstsein ist meiner Meinung nach auch unterschiedlich ausgeprägt. Es wird mit dem Weißwurstfrühstück einmal im Monat geworben, was auch sehr gut ankommt, gleichzeitig gibt es keine ordentliche Kantine in der Mitarbeitende und Führungskräfte gemeinsam essen. Führungskräfte gehen in der Regel in die Alm, was sie aber auch bezahlen müssen. Dies sorgt eher für ein unausgewogenes Verhältnis. Einige Mitarbeitende können „Karriere machen“ und steigen aufgrund guter Verhältnisse in gehobene Positionen oder verantwortungsvolle Stellen auf. Hängt alles vom Vorgesetzten ab und oft nicht von der tatsächlichen Leistung.
Ist in den Abteilungen in der Regel ok. Wird aber durch Zeitarbeit, Differenzen in den Abteilungen und vor allem durch Differenzen an den Schnittstellen stark beeinträchtigt. Das WIR-Gefühl und das gemeinsame Arbeiten an einem Ziel fehlt entlang der verschiedenen Abteilungen öfters. Allgemein fand ich die Zusammenarbeit mit den meisten Kollegen immer als sehr angenehm, motivierend und produktiv.
Könnte an der ein- oder anderen Stelle bestimmt besser sein in Form von geeigneten Arbeitsplätzen und altersgerechten Gesundheitsangeboten oder Ausstattungen, ist aber im Allgemeinen in meinem Umfeld ok gewesen. Die Arbeitsbelastung für ältere Mitarbeiter ist teilweise aber leider sehr hoch und wird dann oft noch erhöht. Übergaben an Nachfolger werden meist viel zu spät und ungenügend durchgeführt. So geht viel Wissen verloren. Das wäre ein Thema, das geändert werden könnte.
Ist der Grund zum Gehen oder zum Bleiben. Variiert sehr stark. Die Führungskräfte bauen sich alle ihr eigenes Netzwerk und der Geschäftsführer schafft es nicht, Ruhe und Zusammenhalt unter seinen Führungskräften zu schaffen. Im Gegenteil – oft werden unterschiedliche Zusagen getroffen, was die Rivalität noch steigert. Der Inhaber wird sehr hoheitlich behandelt und hat, trotz wenig Einblick in die tatsächliche Praxis der einzelnen Abteilungen, alle Entscheidungsmacht, wenn es um wichtige, strategische Entscheidungen geht.
Im Büro noch besser als in der Fertigung. Hier sollte längst dringend etwas an der Belüftungssituation und somit dem langfristigen Wohlbefinden und für die Gesundheit der Mitarbeiter geändert werden. Allgemein wird es im Sommer in den meisten Gebäuden sehr heiß und unangenehm.
Ist das Dauerthema in der Firma und auch hier in Kununu. Wenig Austausch der Geschäftsführung mit den Mitarbeitenden, da die Geschäftsführung kaum bis nie durch die Firma läuft. Durch die abgeschirmte Situation mit der Alm in der Mittagspause auch hier kein Austausch mit Mitarbeitenden. Allgemein zu wenig Verständnis für die Situation und die Arbeit der Mitarbeiter durch fehlende Umfragen und fehlenden Austausch.
Verbesserungsideen verlaufen oft im Sand und Projekte werden teilweise so verkompliziert, dass sie nicht bis zum Ende durchgesetzt werden. Teilweise sind einige Mitarbeiter auch einfach nicht mehr da, um Projekte und Verbesserungen umzusetzen.
Auch hier hängt vieles wieder an den Vorgesetzten und deren Einstellungen.
Meiner Erfahrung nach ist auch das hier noch eine Baustelle. Ich habe selbst mitbekommen, wie Mütter benachteiligt werden, Frauen teilweise nicht die Kompetenzen zugesprochen werden, wie den männlichen Kollegen und die Aufstiegschancen im Allgemeinen für Männer besser sind. Man sehe sich das rein männlich aufgestellte Führungsteam im Außendienst und bei den Niederlassungen an.
Ein Unternehmen mit viel Potential zu Verbesserungen und Veränderungen hin zu einem Industrieunternehmen. Es gibt viele unterschiedliche Aufgaben und Möglichkeiten sich einzubringen. Leider führt dies auch schnell dazu, dass man zu viele Aufgaben bekommt und diese nicht mehr abarbeiten kann. Allgemein sind die Aufgaben aber interessant.
So verdient kununu Geld.