Hier ist der Mensch wertlos.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Produkte - Die Blaser Group deckt ein breites Spektrum ab und bietet (größtenteils) qualitativ hochwertige Produkte in jedem Preissegment.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zusammenfassend: Die Unternehmenskultur und wie hier die Mitarbeiter "verheizt" werden. Es ist einfach nur traurig, wie sich die Blaser Group in den letzten Jahren entwickelt hat. Das Unternehmen hätte ein großes Potential ein beliebter Arbeitgeber zu werden, aber macht es sich selbst kaputt.
Verbesserungsvorschläge
Die Mitarbeiter sind am Ende des Tages die wichtigste Ressource.
Und die Motivation der Mitarbeiter hängt eben stark an den Führungskräften und der Kultur im Unternehmen. Schult die Führungsebene und fördert gute Führungskräfte. Fangt an die Menschen hinter den Bildschirmen wertzuschätzen. Setzt Euch für die Mitarbeiter ein und schafft ein angenehmes Arbeitsklima. Es geht hier nicht um mehr Gehalt oder Zusatzleistungen - sondern um eine starke Unternehmenskultur und einen Job, zu dem man gerne geht bzw. den man gerne macht.
Arbeitsatmosphäre
Ich war knapp 7 Jahre für die Blaser Group tätig, aber wozu sich das Unternehmen in den letzten 5 Jahren entwickelt hat ist einfach nur traurig. Jeder arbeitet hier gegen jeden und Demütigung steht auf der Tagesordnung. Teilweise versuchen sich Kollegen gegenseitig schlecht zu machen und die Schuld in die Schuhe zu schieben, wenn mal etwas nicht funktioniert. Auch Schimpfwörter und Beleidigungen untereinander sind keine Seltenheit. Kein Arbeitsplatz ist sicher. Man muss jeden Tag Angst haben seinen Job zu verlieren, weil ständig Stellen gestrichen und Kollegen entlassen werden. Mitarbeiter werden in Positionen gesteckt, die diese nicht haben wollen und wenn Widerspruch kommt, heißt es akzeptieren oder kündigen. Ständig gibt es mehr Druck, es geht um mehr Leistung und bessere Ergebnisse - wenn dabei jemand auf der Strecke bleibt, interessiert es niemanden. Jeder hier kämpft täglich nur für sich selbst.
Image
Nach dem oben genannten bleibt hier nicht mehr viel zu sagen.
Work-Life-Balance
Grundsätzlich (wo möglich) mit Homeoffice meist gut vereinbar.
Karriere/Weiterbildung
Soweit für mich einschätzbar ganz okay was Ausbildung und Studium angeht. Allerdings sind z.B. Software-Schulungen und Weiterbildungen in bestimmten Bereichen eine Seltenheit.
Gehalt/Benefits
Vermutlich auch von Team zu Team unterschiedlich. Grundsätzlich denke ich, in Ordnung, allerdings fehlt hier jegliche Transparenz und teilweise gibt es bei Mitarbeitern in den gleichen Positionen trotzdem erhebliche Gehaltsunterschiede.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Fehlt nicht ganz und wird auch nach außen kommuniziert, aber intern wird kein besonders großer Wert darauf gelegt.
Kollegenzusammenhalt
Es gab trotz allem auch sehr tolle Kollegen und gerade vor Corona war die Zusammenarbeit von Zusammenhalt und Teamgeist geprägt. Leider haben die meisten davon das Unternehmen ebenfalls bereits verlassen.
Umgang mit älteren Kollegen
Nicht schlechter oder besser als in anderen Unternehmen.
Vorgesetztenverhalten
Da hilft auch kein Seminar für Führungskräfte mehr. Nur wenige Vorgesetzte bei der Blaser Group sind gute Führungskräfte. Die Einstellung, dass ein Mitarbeiter nichts Wert ist zieht sich leider von der obersten Spitze durch. Schon beim Mittagessen zeigt sich die stark etablierte Zwei-Klassen-Gesellschaft: Die oberste Berichtsebene speist jeden Tag edel in der Alm, die Mitarbeiter haben nicht einmal eine Kantine zur Verfügung. Neben fehlender Empathie und Selbstreflexion, sind auch Wutausbrüche von Vorgesetzen keine Seltenheit. Selbst massive Fehltritte von Führungskräften haben keinerlei Nachspiel. Für gute Leistungen von Mitarbeitern gibt es oft keine Anerkennung und teilweise streichen die Vorgesetzten das Lob dafür ein. Betriebsrat gab es in der Vergangenheit keinen und jeder der den Mund aufgemacht hat und versucht hat etwas zu verändern wurde gekündigt.
Arbeitsbedingungen
Teilweise fehlende Schreibtische, zu wenig Fenster, ausfallende Heizungen und Lärm in den Großraumbüros.
Kommunikation
Gibt es hier kaum. Zwar wird teilweise projektbezogen innerhalb einzelner Teams kommuniziert, aber Abteilungsübergreifend gibt es nur selten Abstimmungen. Auch Veränderungen und Umstrukturierungen (die es ständig gibt) werden nicht kommuniziert, sondern die Mitarbeiter vor vollendete Tatsachen gestellt. Mitbestimmung oder das Einbringen der eigenen Meinung ist weder gewünscht noch akzeptiert.
Gleichberechtigung
Ein politisches Desaster. Nur wer ein besonderes Verhältnis zu bestimmten Personen im Unternehmen pflegt hat überhaupt irgendwelche Aufstiegschancen.
Interessante Aufgaben
Für alle Jagdbegeisterten sind die Projekte im Unternehmen spannend und je nach Abteilung auch abwechslungsreich und vielseitig.

