63 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
63 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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63 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Bewerbungsprozess hat bei mir leider keinen zeitgemäßen Eindruck hinterlassen.
Obwohl ich über eine abgeschlossene Berufsausbildung und einschlägige Berufserfahrung verfüge, wurde ich aufgefordert, mein Schulzeugnis vorzulegen – obwohl mein Schulabschluss bereits rund 25 Jahre zurückliegt. Ich halte es für fragwürdig, welchen Mehrwert ein derart altes Schulzeugnis gegenüber einer abgeschlossenen Ausbildung, meiner Berufserfahrung und relevanten Arbeitszeugnissen haben soll.
Zusätzlich wurde ein Arbeitszeugnis eines Minijobs angefordert, der bereits über zehn Jahre zurückliegt und in keinerlei Zusammenhang mit meinem beruflichen Werdegang oder der ausgeschriebenen Stelle steht. Auch diese Anforderung erscheint mir weder zeitgemäß noch nachvollziehbar.
Wer von erfahrenen Fachkräften derart umfangreiche und teilweise irrelevante Unterlagen verlangt, vermittelt nicht den Eindruck, als würde tatsächlich ein Fachkräftemangel bestehen. Ein moderner und wertschätzender Bewerbungsprozess sollte die Qualifikationen und den beruflichen Werdegang eines Bewerbers in den Vordergrund stellen – nicht Dokumente, deren Aussagekraft nach Jahrzehnten kaum noch relevant ist.
Vielleicht sollte sich das Unternehmen einmal klar machen, welche Zielgruppe von Arbeitnehmern sie anspricht und welche Personen sie abschreckt, wenn sie von Fachkräften mit Master-Abschluss, 15 Jahren aus der Schule raus, ein Abiturzeugnis verlangen.
Oder vielleicht soll gerade eben der blinde Gehorsam damit getestet werden? Der Sinn und die Aussagekraft hat sich mir zumindest nicht erschlossen und so habe ich auch keine Arbeit mehr in die Bewerbung gesteckt.
Ich entschuldige mich, dass ich mit 58 Jahren meine Bewerbung eingereicht habe...ging leider nicht früher
ich gehe langsam auf die 40 zu, seit gefühlten Jahrzehnten aus der Schule raus, mehrere anerkannte Berufsausbildungen, u.a. Studium, zertifizierte Weiterbildung, technischer Betriebswirt und bereits einige Jahre Berufserfahrung wurden im Anhang beigelegt....und Blickle verlangt noch immer Schulzeugnisse im Bewerbungsprozess. Das hat mich so abgeturnt, da habe ich noch am selben Tag meine Bewerbung zurückgezogen.
Euer Image ist regional stark beschädigt, durch solche Aktionen sinkt euer Niveau noch tiefer...
nach dem Seepferdchen Abzeichen hat mich Blickle leider nicht gefragt
Sie sollten Ihre Prozesse dringend überdenken. Von einer Führungskraft mit fast 20 Jahren Berufserfahrung Abiturzeugnisse einzufordern, ist nicht nur antiquiert, sondern schlicht respektlos. Dazu kommt: Die Abläufe ziehen sich endlos hin, Kommunikation findet kaum statt, und als Bewerber hat man das Gefühl, eher zu stören als willkommen zu sein. So wirkt Recruiting nicht professionell, geschweige denn zeitgemäß – und dann wird gleichzeitig über Fachkräftemangel geklagt.
NICHTS! Sehr gut Organisiert, freundlich, schnelle Reaktionszeit, Fahrplan von Anfang an klar Kommuniziert, eins der schnellsten Bewerbungsprozesse das ich hatte.
Klare, regelmäßige Kommunikation. Fragenkatalog überdenken („Was machen ihre Eltern beruflich“)
Ich habe mich im Frühjahr auf eine Vertriebsstelle im Unternehmen beworben. Über das Portal kam auch gleich das Feedback, dass die Bewerbung eingegangen ist. Dann habe ich 3 Monate nichts gehört, obwohl ich mich 2 x telefonisch nach dem Stand der Dinge erkundigt habe. Mir wurde zugesichert bald eine Rückmeldung zu bekommen. Da ich nach 6 Monaten weder eine Absage noch sonst etwas gehört habe und ich inzwischen auch eine andere Stelle angenommen habe, möchte ich zum Ausdruck bringen das es kein Respekt gegenüber den Bewerbern bei diesem Unternehmen gibt. Mit so einem Aushängeschild werden sich die Unternehmen in der Zukunft scher tun.
Ich möchte hier meinen persönlichen Erfahrungsbericht zum Bewerbungsprozess bei Blickle teilen – in der Hoffnung, dass Transparenz und Feedback zu einer Verbesserung für andere Bewerber führen können. Der Prozess war für mich ernüchternd, und ich möchte aufzeigen, warum.
Bewerbung
Ich habe mir die Zeit genommen, mich mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen, meine schriftliche Bewerbung inklusive eines individuellen Anschreibens eingereicht. Die Reaktion: eine automatische E-Mail mit dem Hinweis, dass die Bearbeitung dauern wird. Der erste Eindruck: offensichtlich bekannte prozessuale Schwierigkeiten, die die interne Organisation erahnen lässt.
Nachreichungen
Bereits einen Tag nach der Bewerbung erhielt ich eine persönliche Nachricht mit der Bitte, alle Zeugnisse bis zum Abitur nachzureichen. Hier ging es um eine Leitungsfunktion, die ein Studium und langjährige Erfahrung voraussetzt. Die Anforderung lässt tief blicken, insbesondere auf die Prioritäten und Werte im Unternehmen. Dennoch habe ich die Unterlagen umgehend bereitgestellt, um den Prozess nicht zu verzögern.
Warten und Nachfragen
Nach knapp vier Wochen ohne Rückmeldung, während die Stelle weiterhin ausgeschrieben war, habe ich höflich nachgefragt. Die Antwort kam einen Tag später: Es laufen noch interne Abstimmungen, ich möge mich bitte gedulden. Das Warten zog sich weiter hin und bestätigte den ersten Eindruck.
Absage
Nach über zwei Monaten kam schließlich die Absage: „Nach sorgfältiger Prüfung“ sei meine Bewerbung „nicht in die engere Auswahl“ gekommen. Die Stelle war zu diesem Zeitpunkt weiterhin ausgeschrieben.
Warum schreibe ich das?
Weil ich der Meinung bin, dass Unternehmen den Aufwand und die Mühe, die Bewerber in den Prozess investieren, nicht genug wertschätzen. Gerade bei einer hochqualifizierten Leitungsposition, die ich zu 100 % erfüllt habe, ist es unverständlich, dass nicht einmal ein Gespräch zustande kommt. Wenn Bewerber zu 100 % den Eindruck haben, auf die Stelle zu passen, das Unternehmen allerdings zu einer gegenteiligen Einschätzung kommt, dann stimmt etwas mit dem Stellenprofil nicht!
Die Folge dieser Politik
Der Eindruck, der bleibt, ist, dass durch einen derart mangelhaften Prozess das Mittelmaß in dem Unternehmen oftmals der Standard zu sein scheint – denn genau das spiegelt dieser Ablauf wider. Qualifizierte Bewerber werden abgeschreckt, und durch mangelnde Wertschätzung wird das Arbeitgeberimage nachhaltig beschädigt.
Positives Feedback
Ein Lob möchte ich an dieser Stelle dennoch aussprechen: Die schnelle Reaktion einzelner Mitarbeiter außerhalb des Standard-Prozesses fiel positiv auf und zeigt, dass Potenzial für Verbesserung besteht. Leider wird dieses durch strukturelle Defizite überlagert.
Dies führt zu grundlegenden Fragen:
Sind die zuständigen Recruiter ausreichend geschult, um Senior-Stellen kompetent zu besetzen, und können sie fachliche Anforderungen und Kompetenzen objektiv abgleichen?
Haben Hiring Manager möglicherweise persönliche Unsicherheiten bezüglich Alter oder Kompetenz der Bewerber?
Liegt es unter Umständen an Altersdiskriminierung oder anderen unausgesprochenen Vorurteilen?
Wenn ja, warum dann so ein ineffizienter Prozess?
Diese Überlegungen, die sich unweigerlich aufdrängen, werfen ein schlechtes Licht auf das Unternehmen. Der Umgang mit Bewerbern spiegelt nicht nur Werte wider, sondern beeinflusst langfristig auch die Employer Brand.
Ich rate Blickle dringend, den eigenen Bewerbungsprozess zu reflektieren. Wertschätzung, Kommunikation und Transparenz sind essenziell, um Talente zu gewinnen – auch für Führungspositionen. Andernfalls bleibt der Eindruck eines Unternehmens, das strukturell nicht bereit ist, mit kompetenten Fach- und Führungskräften zu arbeiten.
So verdient kununu Geld.