Excuse me, wir haben 2026?!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Modernes Gebäude, sicheres Unternehmen, top Kantine.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Stempeluhren hängen irgendwo in Buxtehude anstatt diese am Eingang zu platzieren. Der Parkplatz ist im Stechschritt in nicht weniger als fünf Minuten zu erreichen. Im Winter wird der Weg zudem nicht geräumt / gestreut, wodurch dieser zur Rutschpartie wird. Der Weg wird wohl von der Gemeinde betreut, wenn diese allerdings nicht dazukommt, sollte ich mir als Arbeitgeber doch die Zeit nehmen zu räumen/ streuen, damit meine eigenen Arbeitskräfte sicher vom Parkplatz ins Büro kommen?
Verbesserungsvorschläge
Dringend und ohne Umwege in 2026 ankommen!
Homeoffice (Fünf Tage pro Monat, zwei Tage pro Woche), Kernzeit -> Work-Life-Balance, Gleichberechtigung an das heutige Zeitalter anpassen.
Arbeitsatmosphäre
Leider eher schlecht. Der Druck aus der Chefetage wird von den Vorgesetzten direkt an die Mitarbeiter weitergegeben. Passieren Fehler, schieben sich die Mitarbeiter diese gegenseitig zu, da es später wichtiger ist herauszufinden welcher Mitarbeiter diesen begangen hat, anstatt den Fehler unkompliziert und konstruktiv zu beheben. Anstatt gemeinsam aus Fehlern zu lernen wird der Fehlerverursachende immer wieder erwähnt.
Image
Das Unternehmen möchte meiner Meinung offen und "cool" wirken, die Realität sieht aber anders aus. Im Umkreis wird man bemitleidet, wenn man sagt man arbeitet dort.
Work-Life-Balance
Was ist das?
Wer lebt um zu arbeiten ist bei Blickle richtig. Wer allerdings noch etwas mehr vom Leben haben möchte, sollte einen weiten Bogen um das Unternehmen machen.
Immer öfter wurde NACH der ohnehin veralteten Kernzeit (9 bis 16 Uhr, freitags bis 15 Uhr!!) gefordert SOFORT noch Aufgaben zu erledigen, welche beim Vorgesetzten allerdings schon zur Mittagszeit eingingen. Zudem wurden Abteilungsbesprechungen/ Termine ebenfalls vor oder nach der Kernzeit gelegt, wodurch gefordert wurde, private, längst vereinbarte Termine abzusagen/ zu verschieben.
Das Privatleben bleibt hier leider auf der Strecke.
Auch bei 50+ Überstunden ist nur EIN EINZIGER Gleittag pro Monat möglich.
Karriere/Weiterbildung
Karriere macht nur wer männlich und Ü40 ist und auf Vitamin B zurückgreifen kann.
Habe kein Weiterbildungsangebot erhalten oder davon gehört. Muss man eben aktiv ansprechen und vermutlich genauso darauf beharren wie auf eine Gehaltserhöhung.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wird wenn nur nach endlosen Diskussionen geringfügig angepasst... meistens verläuft es sich aber im Sande.
Außer ein Mitarbeiter gibt die Kündigung bekannt. Reicht man diese ein ist finanziell plötzlich sehr viel möglich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ok, Mülltrennung und Lampen + Rechner werden übers WE komplett ausgeschaltet (spart Kosten ;) ).
Kollegenzusammenhalt
Im Büro selbst sehr gut, da man zusammen gegen den Druck ankämpft.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Frage ist eher wie ist der Umgang mit JÜNGEREN Kollegen.
Vorgesetztenverhalten
Geheimnistuerei.
Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiter werden nicht ernstgenommen.
Der Mitarbeiter muss sofort (am selben Nachmittag/ Abend) leisten, auch wenn der Vorgesetzte die Ergebnisse dann eine Woche lang bei sich im Postfach liegen lässt.
Arbeitsbedingungen
Modernes, verglastes Büro. Die Kantine ist qualitativ top.
Die technische Ausstattung ist teilweise ungerecht, da manche auf uralten Rechnern arbeiten während das Büro daneben die neuste Ausstattung besitzt.
Kommunikation
Oft wird man vor vollendete Tatsachen gestellt. Meine Kündigung wurde meinen Kollegen erst kurz vor knapp mitgeteilt, was bei einer Kündigungsfrist von geschlagenen drei bzw. (ab einer Unternehmenszugehörigkeit von > zwei Jahren) sechs Monaten zum Quartalsende total unverständlich ist. Die Vorgesetzen wissen schon lange Bescheid bevor der normale Mitarbeiter offiziell erfährt, dass bspw. der direkte Kollege geht.
Außerdem lassen sich manche Mitarbeiter tatsächlich mehrfach über zwei Monate Zeit auf Emails zu antworten auch bei mehrfacher Nachfrage.
Gleichberechtigung
Was ist das?
Männer mittleren Alters in Führungspositionen bzw. junge Männer in Junior Führungspositionen - Frauen (egal welchen Alters) in Sachbearbeiter und Assistenzrollen.
Es gab keinen Tag an dem ich keinen in irgendeiner Weise abwertenden Kommentar/ Witz über Frauen gehört habe.
Interessante Aufgaben
Fachlich voll in Ordnung, auch wenn Frauen trotz selbem Bildungsabschluss weniger verantwortungsvolle/ anspruchsvolle Aufgaben bekommen.