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Blindeninstitutsstiftung
Bewertung

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Mehr Schein als Sein

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Blindeninstitutsstiftung in Würzburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Führungsstruktur, die Institutsleitung dachte zuerst an sich.
- Die Leiter und Chefs zogen ihre Pläne durch. Auf Ideen der langjährigen Mitarbeiter wurde nicht eingegangen, wäre alles nicht mehr möglich.
- Neue Ausstattungen/ Mobiliar/Hilfsmittel dauerten zu lange.
- Umstellungen auf PuD ging zu schnell, gerade für MA´s die keine/wenig Erfahrungen mit PC hatten, Loga wurde ohne Schulung eingeführt - Keyuser waren zu wenig oder hatten keine Zeit zum zeigen wie das Programm lief.

Verbesserungsvorschläge

-Klimaanlagen in allen Häusern,
- Sanierungen die auch das sind - nicht nur teure Verschönerungen.
- Bessere PC Programme. Loga und PuD sind unübersichtlich. PuD hängt ständig.
- Schallschutzdämmungen in den Häusern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre verschlechert sich seit Jahren. Man denkt "schlimmer geht´s nimmer". Es kam dann doch noch schlimmer.
Es wird eine Kultur das Misstrauens und der Angst gefördert. Mitarbeitende mit anderen Meinungen wurden ausgegrenzt.

Image

Fragte man langjährige Angestellte hat das Ansehen schwer nachgelassen. Vor einigen Jahren wurde eine unabhängige Bewertung der Einrichtung vorgenommen. Der Fragebogen war nur über die Betriebseigene EMail ausfüllbar. Zu dieser Zeit wurden kurz vorher die Mitarbeitermails eingerichtet. Die meisten an der Basis arbeiteten Angestellten hatten zu diesem Zeitpunkt noch keinen Zugang zu ihrer eigenen Betriebsmail Konto.

Work-Life-Balance

Dienstpläne wurden vorgesetzt, wenig Wunschfrei, man musste nehmen was man bekam, ansonsten nach Tauschpartnern suchen, Urlaub nur wenn es ging (Nie mehr als 2 im Urlaub). Waren zu viele krank wurde man teilweise von mehreren Vorgesetzten genervt doch einzuspringen. Je nach Bereich fielen viele Überstunden an. Bei Überstunden wurde man manchmal ohne Vorwarnung aus dem Dienstplan gestrichen, dadurch fehlte der Dienst im Team.
Teams waren oft unterbesetzt.

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungen wurden/werden angeboten

Kollegenzusammenhalt

Kam darauf an wo man genau Arbeitete. Von super bis mies.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich hatte so das Gefühl das die Älteren Angestellten eher Ballast sind. Als älterer Angestellter durfte man keine Fehler machen, ansonsten hagelte es Abmahnungen. Während die Jüngeren Angestellten gehypt wurden. Vor allem wollte man keine Meinungen aus der langen Berufserfahrung.

Vorgesetztenverhalten

Teilweise meldeten sich Vorgesetzte nur wenn sie etwas von einem wollten. Mein/e Vorgesetzte/r hatte nicht ein einziges mal nachgefragt wie es mit den Klienten lief, wo es hakte oder ob es Probleme im Handling gab. Probleme mit Klienten wurden versucht auszusitzen. Meinen Vorgetzten hatte ich persönlich über Monate weder gesehen, noch gesprochen. Es gab Mitarbeiterbeteiligung, allerdings wurden dann doch die Entscheidungen getroffen, die vorher von den Chefs festgelegt waren. Diese Zeit der Gespräche hätte man sich entsprechend sparen können.
Solange man keine eigene Meinung hatte oder Kritik äußerte war man angesehen.
Ein Bsp.: Mein frühere/r Vorgetzte/r kam nach Besprechungen mehrmals im Jahr bei mir in der Gruppe vorbei, um zu hören wie es so lief.
Anderes Bsp.:
Früher gingen der Institutsleiter und der diensthabende Chef am hl. Abend durch die geöffneten Gruppen und verteilten persönlich kleine Geschenke an das diensthabende Personal. Heutzutage dürfen die Mitarbeitende Dieses an einem Sammelplatz selber abholen.

Wertschätzung sieht anders aus.

Arbeitsbedingungen

Teilweise müssten Häuser dringend saniert werden. In heißen Sommern hatte man Innentemperaturen von Außentemperatur=Innentemperatur. Da halfen auch die Jalousien nicht. Im Winter zog es an allen Ecken und Enden durch die Räume. Bei Wind sah man die Vorhänge schwingen. Kinderzimmer wurden im Winter kaum warm. PC Programme waren unübersichtlich und langsam. PuD hängte sich oft auf, hatte lange Ladezeiten, Man saß oft ewig bei der Doku.
Die Ausstattung der Häuser war veraltet. Man musste mit defekten Hilfsmitteln; u.a. Pflegebetten arbeiten

Kommunikation

Kommunikation zwischen Kollegen war gut. Vorgesetzte meldeten sich nur wenn sie etwas brauchten, ansonsten musste man selber nach Informationen u.a. dem Klientel, suchen. Allgemeine Mitteilungen liefen unpersönlich über Mail. Vorgeschriebene Mitarbeitergespräche fanden, bei mir, seit Jahren nicht statt.
Informationsbriefe gab es. Sie spiegelten, meiner Meinung nach, nicht die Realität an der Arbeitsbasis.

Gehalt/Benefits

Nach TöVD


Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Thomas KandertStiftungskommunikation

Liebe Userin, lieber User,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für diese ausführliche Rückmeldung genommen haben. Auch wenn Ihre Bewertung für uns in Teilen sehr kritisch ausfällt, sind sie wertvoll für uns – gerade weil Sie viele konkrete Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag schildern.

Es freut uns, dass Sie das Gehalt bei der Blindeninstitutsstiftung positiv hervorheben. Eine verlässliche Vergütung nach TVöD ist uns wichtig, auch weil die Arbeit mit und für unsere Klient*innen anspruchsvoll und verantwortungsvoll ist.

Ihre Kritik an Führung, Kommunikation, Beteiligung, Ausstattung, IT-Anwendungen und baulichen Themen nehmen wir ernst. Wir bedauern, dass Sie hier über längere Zeit so negative Erfahrungen gemacht haben.

Unser Anspruch ist, unter den gegebenen Rahmenbedingungen gute Bedingungen für Mitarbeitende und Klient*innen zu schaffen und zu erhalten – auch wenn Verbesserungen im Alltag nicht immer so schnell spürbar werden. So arbeiten wir zum Beispiel kontinuierlich zusammen mit den Software-Anbietern und unserer IT-Abteilung daran, die von uns eingesetzten Programme weiter zu verbessern und benutzerfreundlicher zu machen.

Besonders Ihre Hinweise zu Schulungen bei digitalen Umstellungen und zu verlässlicher Kommunikation haben wir wahrgenommen. Auch hier lernen wir weiter dazu und arbeiten an den entsprechenden Prozessen und Strukturen.

Wir versichern Ihnen, dass es uns ein großes Anliegen ist, allen Mitarbeitenden unabhängig von ihrer Beschäftigungsdauer wertschätzend zu begegnen. Wir bedauern, dass Ihre Wahrnehmung sich nicht mit diesem Anspruch deckt.

Gerne möchten wir Ihre Erfahrungen besser verstehen und laden Sie zu einem vertraulichen Gespräch mit den Institutsleitern Dr. Michael Weis und Matthias Rüth ein: institutsleitung-wuerzburg@blindeninstitut.de

Ihnen alles Gute und herzliche Grüße
Thomas Kandert
Stabsstelle Stiftungskommunikation

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.