Was ist ein Mensch wert ?
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Mensch im Mittelpunkt - das gilt leider nicht mehr
Verbesserungsvorschläge
Ein grundlegendes Umdenken und eine wirkliche Wertschätzung der Bewohner und der Mitarbeiter sind Voraussetzung. Die Fluktuation der Mitarbeiter ist hoch, aber es wird sich auf die Schulter geklopft, weil einzelne(!) wiederkommen. Von den Bewohnern wurden bereits einige von ihren Angehörigen in anderen Einrichtungen untergebracht . Andere Angehörige haben entsprechende Äußerungen gemacht.
Aber das wird in der Leitungsebene offensichtlich nicht gesehen
Arbeitsatmosphäre
Die Wohngruppen des Erwachsenenbereichs sind aus Einsparungsgründen bewusst unterbesetzt . Über Stunden muss geplant alleine gearbeitet werden, sowohl Fachkräfte ,ungelernte Betreuungskräfte und Auszubildende Bei Krankheitsausfällen wird es extrem schwierig. Die Verantwortung für die oft schwerstbehinderten Menschen, sehr häufig mit Anfällen, liegt bei einem Mitarbeiter, der seine Augen nicht immer überall haben kann. Unter Zeitmangel, der Menge der Aufgaben und der ausufernden Dokumentiererei bleibt kaum Zeit für die anvertrauten Menschen, alles muss schnell und zügig passieren. Unter dem Druck steigt die Fehlerquote, was bei der Arbeit mit Menschen schwerwiegende Folgen haben kann
Image
sinkend
Intensive Öffentlichkeitsarbeit . Aber: nach außen hui ...
Work-Life-Balance
Man ist an vielen Tagen so ausgepowert, dass man nur nach seine Ruhe braucht
Karriere/Weiterbildung
Fortbildungen werden angeboten
Gehalt/Benefits
Tarif
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Blumenwiesen, Mülltrennung, ...
Dies sind aber heute Selbstverständlichkeiten
Kollegenzusammenhalt
Ohne ein Team, das sich gegenseitig stützt, bleibt eigentlich nur noch die Kündigung . Selbst in guten Teams, wie ich es hatte, steigen Spannungen
Umgang mit älteren Kollegen
Nach außen werden alle gleich behandelt. Ältere Mitarbeiter kommen jedoch unter den auch körperlich belastenden Tätigkeiten oft noch schneller an ihre Grenzen als jüngere. Allein im Dienst kann die Arbeit aber nicht aufgeteilt und damit eine kollegiale Rücksicht genommen werden, sie ist zu tun. Wer das nicht schafft, geht
Vorgesetztenverhalten
Leider muss ich einen Punkt geben.
Wie bei "Kommunikation" beschrieben, sind die Gruppenmitarbeiter fast nur noch Befehlsempfänger. Unbequeme Mitarbeiter, die Kritik äußern, werden offensichtlich (unter Angabe anderer Gründe) gegen ihren Willen versetzt
Arbeitsbedingungen
Siehe oben
Kommunikation
Kommunikation mit Vorgesetzten gibt es kaum mehr. Die Mitarbeiter in den Wohngruppen werden angewiesen und informiert, eine Zusammenarbeit findet kaum mehr statt
Gleichberechtigung
Die besteht zwischen Leitungsebene und Wohngruppe Mitarbeitern immer weniger
Interessante Aufgaben
Eigentlich stellt die Arbeit mit den Menschen in den Wohngruppen eine auch persönlich bereichernde Tätigkeit dar. Zeitmangel und der zunehmende Druck zermürben und frustrieren