Ihr Unternehmen?

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BLOCK 
Transformatoren-Elektronik 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Unternehmen mit Potenzial, das den Anschluss verliert

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Block Transformatoren GmbH & Co. KG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Interessante Aufgaben und spannende Projekte

- Wer Eigeninitiative zeigt, kann aktiv mitgestalten und eigene Ideen einbringen

- Potenzial für Innovation ist vorhanden – wird aber nicht systematisch genutzt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Veraltete Strukturen prägen viele Bereiche des Unternehmens

- Der Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“ ist leider noch allzu präsent

- Neue Ideen und moderne Ansätze stoßen häufig auf Widerstand oder werden gar nicht erst zugelassen

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen könnte deutlich davon profitieren, wenn mehr Wert auf Mitarbeiterbindung und echte Wertschätzung gelegt würde. Dazu gehören eine klare Kommunikation, Transparenz in Entscheidungen und objektive Bewertungskriterien. Es braucht nachvollziehbare Vorgehensweisen und ein gemeinsames Zielbild, das Orientierung gibt.

Führungskräfte sollten sich regelmäßig selbst reflektieren und gezielt auf ihre Rolle vorbereitet werden – nicht nur fachlich, sondern vor allem in Bezug auf Mitarbeiterführung und soziale Kompetenz. Ein einmaliges Seminar reicht dafür nicht aus. Hier sind kontinuierliche Schulung und echte Führungskultur gefragt.

Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht es zudem gezielte Investitionen in moderne Strukturen, Technologien und Prozesse, damit das Unternehmen nicht weiter den Anschluss verliert.

Arbeitsatmosphäre

Die allgemeine Stimmung im Unternehmen ist angespannt. Misstrauen, Mikromanagement und häufige Richtungswechsel ohne nachvollziehbare Gründe prägen den Alltag. Entscheidungen gelten oft nicht länger als ein paar Tage – ohne dass eine klare Erklärung für Kursänderungen erfolgt. Eine langfristige Vision oder ein gemeinsames Zielbild fehlen.
Aktuell verlassen viele langjährige Mitarbeitende das Unternehmen – teils mit über zehn Jahren Betriebszugehörigkeit. Statt diese Entwicklungen ernst zu nehmen und sich um den Erhalt von Know-how und Erfahrung zu bemühen, wird oft nur mit dem Satz reagiert: „Reisende soll man nicht aufhalten.“ Dabei wird übersehen, dass mit jedem Weggang nicht nur eine Stelle, sondern wertvolles Fachwissen verloren geht.

Anstatt aktiv gegenzusteuern oder konstruktive Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung zu ergreifen, verlässt man sich auf die Aussage, es gäbe genügend Bewerbungen. In der Realität werden viele dieser Positionen gar nicht oder nur unzureichend nachbesetzt – was zur Folge hat, dass die Arbeit auf die verbleibenden Mitarbeitenden verteilt wird. Das erhöht die Belastung und fördert weiteren Frust

Image

Das Image in der Region ist – insbesondere bei ehemaligen Mitarbeitenden – angekratzt. Viele der angesprochenen Punkte tragen dazu bei, dass das Unternehmen nicht als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird.

Work-Life-Balance

Das eingeführte Kundenstundenkonto ist ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings führt die knappe Personaldecke in manchen Abteilungen zu regelmäßiger Mehrarbeit, wodurch die Work-Life-Balance nicht überall eingehalten werden kann.

Karriere/Weiterbildung

Karriereentwicklung ist möglich – allerdings nur mit Eigeninitiative, privater Investition und oft einer gewissen Loyalität zur Unternehmensführung. Objektive Entwicklungspfade gibt es nicht.

Gehalt/Benefits

Das Gehaltsgefüge ist nicht transparent und teils ungerecht. Langjährige Mitarbeitende verdienen in einigen Fällen weniger als neu eingestellte Kolleg:innen. Zudem basiert das Belohnungssystem auf subjektiven Kriterien statt auf Leistung oder Verantwortung

Kollegenzusammenhalt

Dieser variiert je nach Abteilung, ist aber insgesamt als positiv zu bewerten. Viele Mitarbeitende versuchen, sich gegenseitig zu unterstützen und so die strukturellen Defizite auszugleichen.

Vorgesetztenverhalten

Hier zeigt sich deutlich: Fachliche Expertise ist nicht gleich Führungskompetenz. Viele Führungskräfte wurden aus der Fachlinie besetzt, ohne ausreichende Schulung oder Erfahrung im Umgang mit Mitarbeitenden. Ein einmaliges Führungskräfteseminar reicht nicht aus, um echte Führung zu ermöglichen.

Kommunikation

Die offizielle Kommunikation ist schwach, dafür florieren Flurfunk und Gerüchteküche. Informationen werden nicht offen geteilt, sondern zirkulieren informell. Das sorgt für Unsicherheit und unnötige Reibungsverluste

Gleichberechtigung

Die Realität im Unternehmen spiegelt ein überholtes Verständnis von Gleichbehandlung wider. Ein Blick in auf die Homepage macht deutlich, dass hier Nachholbedarf besteht.

Interessante Aufgaben

Es gibt viele spannende Themenfelder und Projekte. Wer sich engagiert, kann fachlich durchaus interessante Aufgaben übernehmen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.