Stromberg Staffel 6
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Zusammenhalt der Kollegen! Und der Punkt, dass zumindest immer eine Menge Unterhaltung geboten ist, aufgrund der willkürlichen Vorgehensweise der Geschäftsführung. Aus einem Monat in diesem Unternehemen lässt sich eine weitere Staffel Stromberg schreiben und diese hätte mit Sicherheit großen Erfolg!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider verbaut sich die Geschäftsführung seit vielen Jahren das Image der Firma. Mitarbeiter werden skrupellos eingeschüchtert und niedergemacht und man kann nicht gegen angehen, denn: "Der Chef hat immer Recht". Ob das letzendlich wahr ist oder nicht, dieses Motto gilt hier ausnahmslos.
Verbesserungsvorschläge
Der Arbeitgeber hat sehr viel Potenzial, es muss nur geschafft werden, den Mitarbeitern endlich zu vertrauen und sie gleichzeitig auch fair zu behandeln. Wenn dieser Grundsatz erfüllt ist, kann sich das Unternehmen tatsächlich sehr schnell weiterentwickeln, da es viele kompetente Mitarbeiter mit einer großen Menge Know-How gibt.
Arbeitsatmosphäre
Unterdurchschnittlich. Durch die Geschäftsführung wird eine Angstatmosphäre geschaffen und es gilt der Spruch "Der Einzelne ist Nichts", der ebenfalls von den oberen Etagen geprägt wird.
Image
Fragen Sie andere Leute aus Verden.
Work-Life-Balance
Nicht vorhanden. Überstunden verschwinden einfach und aus den oberen Etagen hört man nur, dass 10% der Überstunden sowieso mit dem Gehalt abgegolten sind, was natürlich eine reine Fantasievorstellung ist.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Chef lässt sich von keiner fortschrittlichen Umweltmaßnahme überzeugen.
Kollegenzusammenhalt
Funktioniert perfekt. Man unternimmt auch in der Freizeit viel miteinander und kann dem Geschehen im Unternehmen mit einer großen Portion Galgenhumor begegnen.
Umgang mit älteren Kollegen
Es wird keine Rücksicht auf ältere Menschen genommen. Selbst verdiente langjährige Mitarbeiter werden nicht gewürdigt.
Vorgesetztenverhalten
Die direkten Vorgesetzten verhalten sich sehr fair und versuchen vieles, um das Unternehmen in die richtige Richtung zu lenken. Dabei stoßen sie aber unwillkürlich auf den eisernen Vorhang, der von der Geschäftsführung hinabgelassen wurde und an dem es kein Vorbeikommen zu geben scheint...
Arbeitsbedingungen
Man arbeitet in den Räumlichkeiten im Stil der 70er-Jahre. Höhenverstellbare Tische gibt es erst wenn die Bandscheibe kaputt ist.
Kommunikation
Durch den Flurfunk erfährt man, dass das Homeoffice abgeschafft wurde. Eine offizielle Hausmitteilung dau gibt es nicht. Also kann man in der Kommunikation nach außen natürlich weiter mit dem Homeoffice werben. Sehr clever! Aber gleichzeitig sehr mitarbeiterfeindlich.
Gehalt/Benefits
Wer nicht fragt, bekomme so schnell auch keine Gehaltserhöhung. Einige Leute arbeiten seit 30 Jahren hier und können sich glücklich schätzen über ihren Mindestlohn.
Gleichberechtigung
Dieses Wort findet sich in dem Wortschatz der Führungsriege nicht wieder. Frauen in der Führungsetage wird man hier vergeblich suchen.
Interessante Aufgaben
Hält sich in Grenzen. Selbst wenn man einmal wirklich interessante Aufgaben hat, wird man durch mangelnde Systemperformance ausgebremst und kann den Aufgaben minutenlang nicht nachgehen.