Quo vadis Blumenbecker Braunschweig? Neben Licht auch Schatten...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Work-Life-Balance ist an unserem Standort in Braunschweig ein großes Plus. Vielfältige Aufgaben machen die Arbeit spannend - das Team ist klein, jeder muss auch mal stellenfremde Arbeiten wahrnehmen. Selbstständiges arbeiten. Freiheiten in der Tagesplanung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Selbständiges Arbeiten hat auch eine Grenze - es wäre wünschenswert, dass verantwortliches Personal nicht nur wenige Tage oder Stunden vor Ort ist. Keine regelmäßigen Gehaltssteigerungen - wer nicht fordert, bekommt auch nix. Geschäfts- und Projektdetails werden nicht mit allen beteiligten Angestellten geteilt. Aktive und intensive Projektphasen und Perioden in denen mal viel oder weniger zu tun ist - muss man mögen.
Verbesserungsvorschläge
Habt eine Vision, lebt sie aktiv und vermittelt den Angestellten eine Perspektive. Eine direkte Kommunikation mit den betroffenen Angestellten in schwierigen Zeiten oder bei Abteilungskonsolidierung wäre wünschenswert. Strebt regelmäßige, jährliche Personalgespräche und Bewertungen an, anhand denen man die persönliche Entwicklung, Gehaltswünsche, Probleme im Betrieb oder gegenüber Vorsetzten oder Schulungswünsche über die Jahre für beide Seiten nachvollziehen kann.
Arbeitsatmosphäre
Kollegen gehen gut miteinander um. Geschäftsführung und Leitungsebene ist aber selten vor Ort. Es gibt aktuell Personalwechsel, teils durch Eigeninitiative, teils durch unternehmensseitige Entscheidungen. Atmosphäre ist aktuell angespannt.
Image
Das Unternehmen im Ganzen präsentiert sich nach außen hin als modern, innovativ und familienorientiert. Am Standort in Braunschweig sind jedoch nicht alle dieser Aspekte in gleicher Weise übertragbar. Die Rahmenbedingungen und die Unternehmenskultur vor Ort weichen in einigen Punkten von der perfekten Außendarstellung ab.
Work-Life-Balance
30 Tage Urlaub. 2 Tage Homeoffice, flexible Arbeitszeiten. Man kann seinen Urlaub gut um die Auftragsspitzen einteilen.
Karriere/Weiterbildung
Die Hierarchieebenen sind sehr flach, damit sind keine wirklichen Aufstiegschancen gegeben. Weiterbildung wäre möglich - wird aber nicht aktiv forciert und in finanziell schwierigen Zeiten werden die Gelder zusammen gehalten. Die freie Zeit zur Fortbildung in auftragsschwachen Phasen könnte besser genutzt werden.
Gehalt/Benefits
Gehälter werden pünktlich und regelmäßig bezahlt. Seit 2025 zahlt der Arbeitgeber einen Zuschlag zu einer Gesundheitsversicherung. Ansonsten wurden die Gehälter in den letzten Jahren von Seiten des Unternehmens nur minimal angepasst - wenn man nicht selbst fordert oder aushandelt, passiert hier nichts. Eine kleine dreistellige Inflationsprämie wurde in 2023 gezahlt in 2024 gab es dafür keine Zahlung. Positiv ist, Kosten für ein Fahrsicherheitstraining, Firmenlauf und Weihnachtsessen wurden übernommen.
Kollegenzusammenhalt
Einige Kollegen sind im Außendienst nur für sich unterwegs und sind selten vor Ort, am Standort selbst, gibt es eine gute Kollegengemeinschaft.
Vorgesetztenverhalten
Meine Sicht auf das Verhalten der Vorgesetzten kann nur eingeschränkt sein kann - niemand hat den kompletten Einblick in alle Bereiche. Die Geschäftsführung ist im normalen Umgang höflich und respektvoll. Manchmal gedanklich woanders zu sein, was angesichts der erweiterten Verantwortung in der Gruppe verständlich ist. Es gibt eine Fokussierung auf Zahlen, aber eine langfristige strategische Ausrichtung (evtl. Neuausrichtung für den Standort) und Kundenbindung könnten stärker forciert werden.
Eine Ebene darunter ist die Betriebsleitung, verantwortlich für die Angestellten im Außendienst oder in den Projekten - fachlich gibt es nix auszusetzen. Grundsätzlich faires Verhalten gegenüber dem Team. In herausfordernden Situationen wünschte ich mir mehr Eigeninitiative und Führung, insbesondere in Momenten, in denen Präsenz und Entscheidungsstärke gefragt sind.
Von beiden verantwortlichen Positionen wünsche ich mir mehr Engagement vor Ort für den Standort und wenn dies im ‚verborgenen‘ passiert, mehr Kommunikation darüber.
Arbeitsbedingungen
Im Unternehmen wird DELL IT verwendet, Hardware ist aktuell, auf Antrag wird modernisiert. Zwei Monitore sind standard - im Planungsbüro auch moderne 27er. Wasser wird bereitgestellt. Büro sind nicht klimatisiert, aber groß und luftig - im Sommer jedoch oft zu heiß. Gebäude Wechsel steht an.
Kommunikation
Könnte besser sein, Projekte werden bis ins Detail analysiert und Ergebnisse intensiv besprochen - Konsequenzen für Folgeprojekte: keine. Über ein Firmenergebnis wird jedoch nicht ausführlich gesprochen oder erst dann, wenn das Kind im Brunnen liegt. Mehr Vertrauen nach unten wäre angebracht, schließlich arbeiten wir den Großteil unserer Zeit hier.
Gleichberechtigung
Die Belegschaft ist größtenteils männlich dominiert. Es gab und gibt auch Frauen in der Programmierung, Einkauf und Verwaltung - wenn es fachlich passt, werden die Stellen gleichberechtigt besetzt.
Interessante Aufgaben
Durch das kleine Team sind die Aufgaben abwechslungsreich und vielfältig. Die Projekte spannend und herausfordernd.