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Blumenbecker 
Gruppe
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Potenzial nach oben.

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Blumenbecker Industriebedarf GmbH in Beckum gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Im Jahre 2026 ankommen. Mitarbeiter, die in Führungspositionen gehen, vorher schulen. Führung ist eine Kunst und liegt den wenigsten von Natur aus. MA mehr wertschätzen und Kommunikationswege überdenken und ausbauen.

Image

War mal besser. BIS und BAT gutes Image, BIB durch die oben genannten Punkte nicht sonderlich gut.

Work-Life-Balance

Keine Gleitzeit, ansonsten standard

Karriere/Weiterbildung

Katalogschulungen, alles online und wenig interaktiv.

Gehalt/Benefits

Es gibt VWL und eine Zusatzkrankenversicherung. Das Gehalt ist jedoch das unterste Ende und varieert von MA zu MA.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Papierloses Büro bisher noch nicht angekommen.

Kollegenzusammenhalt

Leider keine #gerneperDU Mentalität, dennoch größtenteils freundlicher und Loyaler Austausch

Vorgesetztenverhalten

Von oben herab. Bevorzugung von Mitarbeitenden. Keine professionelle Führung. Umsatz, Umsatz, Umsatz. Ideen, Anregungen, Strategien, werden abgeschmettert.

Arbeitsbedingungen

Hardware das nötigste. Programme TW umständlich.

Kommunikation

Umständliche Kommunikation. Immernoch via Mail und Telefon. "Dafür bin ich nicht zuständig" Mentalität. Sehr lange Kommunikationswege, da Abteilungen tw. Überlastet sind, was Zeit kostet. Da der Kunde Prio 1 ist, nimmt man manche Aufgaben, welche eigentlich in das Zuständigkeitsgebiet anderer Abteilungen fallen, dann selber in die Hand, was zusätzliches Arbeitsaufkommen verursacht. Manche Aufgaben, die man delegiert, werden dann nicht, oder viel zu spät bearbeitet, was dazu führt, dass am Ende der Kunde unzufrieden ist. Das liegt nicht an den Kolleg:innen, die sicherlich ihr bestes tun, es liegt an dem Personalmangel. Zu wenig MA für zuviele Aufgaben.

Interessante Aufgaben

Über 500.000 Produkte im Portfolio, demnach immer wieder neue Kundenanliegen mit spannenden Produkten. Dennoch wenig Freiraum für Kreativität


Arbeitsatmosphäre

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Olaf LingnauGeschäftsführer

Liebe(r) Verfasser*in,

vielen Dank für Ihre Nachricht, wenngleich Sie nicht mehr bei uns sind.

Ich freue mich, dass Sie sich im Kollegenkreis wohlgefühlt haben. Mir ist allerdings nicht bekannt, dass sich die Teams nicht duzen, im Gegenteil, alles sehr vertraut und offen. Ich hätte Ihnen gerne mit Ihrem Abteilungsleiter oder direkten Vorgesetzten geholfen, "dazwischenzukommen".
Alle MA*innen, die direkt mit dem Kunden arbeiten, müssen natürlich auch verfügbar sein und hier gibt es Gruppen, die anwesend sein müssen. Aber, man kann da auch immer mal tauschen. In den administrativen Bereichen ist das natürlich einfacher und die Flexibilität ist größer. Ich spreche viel mit unseren Kunden und die ärgern sich, wenn die ASP nicht erreicht werden und die Gespräche ins Leere laufen.

Schön auch, dass Sie die 500.000 Artikel erwähnen, die einen ja auch fordern. Es sind aber noch viel mehr und so sind wir auch der Spezialist und Problemlöser und fangen oft da an, wo andere aufhören. Auch in der gerade nicht einfachen Zeit konjunktureller Zurückhaltung arbeiten wir mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Kunden. Das ist bei vielen Marktbegleitern anders und Anpassungen werden dort schnell umgesetzt.
Wer fachlich fit ist und sich verlässlich verhält, hat gute Chancen und wird auf jeden Fall gefördert und weitergebildet. Die Vielzahl von Standorten bei gleichzeitiger Flexibilität des oder der Beschäftigten bietet viele Chancen und Möglichkeiten und dafür gibt es sehr viele umgesetzte Beispiele.

Alle Eingangsbelege werden elektronisch erfasst und alle Ausgangsbelege werden im ERP System ebenfalls möglichst dem Kunden digital bereitgestellt. Der eine oder andere Mitarbeiter nutzt aber sicher noch eigene Notizen. Wir arbeiten mit modernen Dell Geräten und haben gerade erst nach der W11 Umstellung alles auf den neuesten Stand gebracht und dort viel Geld investiert.
Ich weiß nicht, was Sie da ggf. meinen, freue mich aber über eine Präzisierung.

Zu den Schulungen möchten ich Ihnen abschließend noch recht geben. Wir hatten vertrieblich nach CORONA einen Trend zu digital. Das war aber seitens der MA*innen gewollt. Keiner wollte mehr reisen, lieber abends Zuhause sein. Ich habe immer sehr dafür geworben, den Kontakt nicht zu verlieren und setzte mich z.B. persönlich für eine Fortführung der Eisenwarenmesse auf hohem Niveau ein. Dafür wurde eigens der Messerhythmus von So-Mi auf Die-Fr geschoben, um den heutigen Work Life Balance Ansprüchen gerecht zu werden.
In der Folge gibt es nun bei uns auch im Juni ein meet&connect, wo wir aus unserem Kreis alleine >35 Experten aus dem Verkauf extern schulen und mit allen neuen Katalogpartnern zusammenbringen. In Summe werden so >500 MA unserer Marktbegleiter & Kollegen aus unserem Konzept gleichzeitig geschult, toll!
Dafür habe ich mich persönlich eingesetzt und so ist es jetzt auch umgesetzt. Manchmal reicht das Digitale nicht und da sprechen Sie mir aus dem Herzen.

Ihnen persönlich alles Gute. Meine Tür ist immer offen und meine Nummer haben Sie ja sicher auch. Vielleicht kann ich noch ein abschließendes Gespräch zwischen IHnen und Ihrem ehemaligen Vorgesetzten moderieren. Ich würde mich freuen.

Herzliche Grüße
Ihr
Olaf Lingnau

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.