Wer nicht passt, wird rausgemobbt!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang mit (zumindest einzelnen) Mitarbeitern. Die immer so großgeschriebene Toleranz sucht man im Leipziger BMW-Werk vergebens. Mehr oder weniger offen finden dort (zumindest in einigen Teilen) Ausgrenzung und Anfeindungen statt, die sich von den öffentlich, stehst propagierten Werten, deutlich abgrenzen. Aber wenn direkte Vorgesetzte freie Hand haben, ohne jegliche Kontrolle tun und lassen können was sie wollen, ist das wahrscheinlich auch kein Wunder. Das Fazit ist, BMW Leipzig hinkt den eigenen, firmeninternen und gerne auch nach außen geäußerten Vorgaben in Bezug auf Umgang und Toleranz mit den Mitarbeitern um Welten hinterher und man muss sich ernsthaft die Frage stellen, inwieweit Dieses mit den heutigen Werksverantwortlichen und derzeitig möglichen, internen Maßnahmen, noch reparabel ist.
Verbesserungsvorschläge
Auch wenn es BMW Leipzig nicht wahrhaben will, was ja Jahr für Jahr immer ganz gut mit den "Schulterklopfer-Reden" der Betriebsratsversammlungen zu erkennen ist, dieser Standort hat (und das kann ich wohl nach insgesamt rund 7 Jahren Mitarbeit in diesem Werk beurteilen) ein Mobbingproblem. Wenn einem Vorgesetzten die Art, die Nase oder was auch immer bei einem Mitarbeiter nicht passt, finden Ausgrenzungen, Beleidigungen und diverse andere Methoden des Niedermachens statt. Gerade (auch langjährige) Zeitarbeitskräfte, dürfen u.a. nicht an Mitarbeiterbefragungen etc. teilnehmen, und man ist sich bei BMW mit Sicherheit auch bewusst, warum das so ist.
Arbeitsatmosphäre
Für die Arbeitsatmosphäre bei BMW Leipzig hier einen Stern zu vergeben, ist definitiv überaus großzügig und entspricht, bis auf wenige Ausnahmen, nicht der Realität.
Kommunikation
Ich frag mich, welche Kommunikation gemeint ist. Wenn der VA der Meinung ist, einzelne Mitarbeiter (wohl vor allem gerne Zeitarbeitskräfte) ausschließen zu wollen, steht man des öfteren schon mal von jetzt auf gleich Wort - wörtlich mitten in der Arbeit im Dunkeln, bricht sich dabei beinahe sämtliche Knochen und das eben nur zum Zweck der Belustigung anderer "Kollegen" und vor allem der VA.
Kollegenzusammenhalt
Einen Zusammenhalt unter den Kollegen gibt es nur so lange, bis die Vorgesetzten der Meinung sind, andere Mitarbeiter auszugrenzen und mobben zu müssen, bis man selbst keinen anderen Ausweg mehr sieht, als selbst um seine vorzeitige Abmeldung zu bitten.
Vorgesetztenverhalten
Bei BMW in Leipzig, haben vor allem VA eine solche Macht, dass ein (dauerhaftes) Fehlverhalten (Mobbing - Ausgrenzung - Aufhetzung anderer Mitarbeiter - ...) in aller Regel ungestraft bleibt. In meinem persönlichen Fall war (ist) mindestens einer der insgesamt 3 VA in meiner Abteilung der Meinung, das gesamte Team gegen mich aufhetzen (rausmobben) zu müssen, da auf Grund einer nötigen Umgestaltung des Teams ein anderer Kollege den Bereich verlassen soll, und diese Entscheidung ihm offensichtlich nicht passte. Genau diese Macht, da meines Wissens auch keinerlei Kontrollen dieser direkten Vorgesetzten stattfindet, spiegelt das Vorgesetztenverhalten im Leipziger Werk auch insgesamt ganz gut wieder.