Gut am Arbeitgeber finde ich
+ Anständige Arbeitszeiten
+ Viele interne, lehrreiche Veranstaltungen
+ Sehr gutes Lehrgeld
+ Private Berufsschule mit sehr guter theoretischer Ausbildung
+ Sehr gutes Recruiting und durchgängig nette und fleißige Azubi Kollegen
+ Übernahme vieler Kosten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Schlechte praktische Ausbildung.
- Schlechtes Betriebsklima / Grenzwertiges Verhalten
- Durch "flache Hierarchien" fehlt eine klare Struktur bzgl. Weisungsbefugnis. Es entsteht eine gewisse Scheu vor Entscheidungen, ob dies nun eine spannende Aufgabe für einen Azubi wäre oder ein unangemessenes Verhalten, das korrigiert gehört. Die Leute machen sich lieber weniger Mühe um selbst keine Probleme zu haben.
- Arbeitsklima empfand ich als unangenehm. Die Anzahl der abgehenden Auszubildenden und Mitarbeiter Fluktuation bestätigt das.
Verbesserungsvorschläge
Sich einen Überblick in den verschiedenen Standorten über die Betriebsatmosphäre und die praktische Ausbildung verschaffen. Die Mühe, die in Image Filme und kurzfristige Events gesteckt wird, sollte für eine nachhaltige Personalpolitik verwendet werden, damit die Auszubildenden nach Abschluss das Unternehmen nicht verlassen.
Arbeitsatmosphäre
Habe ich persönlich als sehr angespannt erlebt. Jedoch ist dies eine rein subjektive Einschätzung. Selbstverständlich gab es langjährige Mitarbeiter, die sich sehr wohl gefühlt haben und sich dementsprechend gegenüber Neulingen verhalten haben. Dementsprechend war die Fluktuation in den Abteilungen.
Karrierechancen
Man durfte während der Ausbildung bei einigen sehen, dass sie es in kurzer Zeit weit gebracht haben. Der Arbeitgeber scheint sich hier viel Mühe zu geben, dass Performance belohnt wird.
Arbeitszeiten
Überstunden wurde von den Azubis gerne gesehen, aber nicht verlangt und es gab auch keinen Druck von den Vorgesetzten diesbezüglich.
Ausbildungsvergütung
Wir hatten im Vergleich zu unseren Kollegen aus anderen Unternehmen einen sehr guten Stand. Absolut top.
Die Ausbilder
Die Ausbilder auf dem Papier habe ich in zwei Jahren maximal fünf mal gesprochen. Keine klare Zuweisung eines Ausbilders in einer Abteilung. Natürlich ist dies abhängig von der Abteilung und dem Standort. Nach Hörensagen war dies jedoch in den meisten Standorten so, dass man froh sein konnte, falls sich jemand einem angenommen hat.
Spaßfaktor
Wem es genügt schöne Autos zu fahren wird hier sein Glück finden.
Aufgaben/Tätigkeiten
Hängt vom Standort ab. Es gibt Standorte wo ab dem ersten Tag mitgearbeitet wird. In vielen anderen hat man selbst im Vertrieb kaum Kundenkontakt, darf Briefe verpacken und die Kaffeemaschine reinigen, was nicht zielführend für eine Ausbildung ist.
Variation
Wiederkehrende Aufgaben wie Datenpflege oder Mailings sind in Ordnung. Nimmt jedoch ein Übermaß an, dass Ausbildungsinhalte auf der Strecke bleiben.
Respekt
Frankfurt war nicht der Standort von dem ich spreche. Jedoch gab es Momente in den Personen aufgrund schlechten Verhaltens Ihrer Mitarbeiter (und Vorgesetzten) mehrmals in Tränen ausbrachen. Durch mangelndes Einschreiten der Vorgesetzten nahm dies eine gewisse Regelmäßigkeit an.