Ihr Unternehmen?

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BORBET 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Schade was aus diesem Arbeitgeber geworden ist.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2026 im Bereich Produktion bei BORBET GmbH in Hallenberg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Manche Mitarbeiter werden ausgeschlossen, andere Mitarbeiter werden bevorzugt. Von Fairness kann man hier nicht reden. Lob oder "konstruktive" Kritik kann man leider nicht erwarten.

Image

Borbet versucht sich wirklich mit allen Mitteln nach außen gut darzustellen. Sei es durch diverse Kampagnen oder durch stark vertretene Onlinepräsenz, besonders auf social Media. Vor 10-20 Jahren hatte das Unternehmen auch noch einen guten Ruf und man war als Mitarbeiter "stolz" dort zuarbeiten, jedoch ist die Mehrheit der Mitarbeiter mittlerweile einfach nur unzufrieden mit den Arbeitsbedingungen und der allgemeinen Führung des Unternehmens. Alle Entscheidungen der oberen Instanz wirkt irgendwie auf Zwang gewollt und auf die schnelle umgesetzt, einfach nur um den Schein zu waren, jedoch ist alles absolut nicht durchdacht. Es wird einfach nur versucht, mit absolut minimalem Budget Wunder zu kreieren und die mangelnde Kompetenz zu verschleiern um so unwissende neue Mitarbeiter zu gewinnen.

Work-Life-Balance

Kommt sehr stark auf die Abteilung an und das dementsprechende Schichtsystem. Je nachdem wo du arbeitest ist es ganz gut (5 Schicht) Es geht aber auch katastrophal je nach Abteilung. (4 Schicht)

Karriere/Weiterbildung

Karrieremöglichkeiten absolut begrenzt, entweder muss man Glück haben und auf Vitamin B setzten, dass wenn mal jemand in Rente geht, diese Stelle dann ausgeschrieben wird und man ggf. nachrücken könnte (falls die stelle nicht schon unter der Hand neu besetzt wurde) oder man bleibt in seiner Position stehen und stecken. Weiterbildungen werden absolut nicht unterstützt oder gefördert, weil laut Personalabteilung kein Bedarf an Fachpersonal besteht.

Gehalt/Benefits

Dazu muss ich ganz ehrlich sagen, dass das der einzige neutrale/positive Punkt für das Unternehmen ist. Der Grundlohn ist nicht exzessiv hoch, jedoch durch die ganzen Schichtzulagen in Ordnung, besonders für die geografische Lage. Das liegt aber auch daran, dass es kein Zeitkonto gibt, wie bei vielen anderen Unternehmen im Umkreis und man somit durch Mehrarbeit eine gute Vergütung erarbeiten kann. Wenn man dazu nicht bereit ist, ist die Vergütung mittelmäßig. Geld kam ausnahmslos pünktlich, jedoch oft mit Fehlern in der Abrechnung. Wer nicht nachkontrolliert, verschenkt im schlimmsten Fall sein Geld, wofür man hart gearbeitet hat.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ich will das jetzt nicht pauschalisieren, jedoch kann ich dazu nur sagen, dass das Unternehmen bzw. diverse Mitarbeiter alles zusammen in einen Container entsorgen. Egal ob es sich um Altpapier, Kunsstoffe oder allgemeine Produktionsabfälle handelt. Da sich das nicht direkt auf das Unternehmen bezieht sondern auf die jeweiligen Mitarbeiter, kann ich hier nur eine neutrale Bewertung abgeben.

Kollegenzusammenhalt

Bis auf einzelne Ausnahmen nicht vorhanden. Gruppenbildung nach Herkunft und daraus bildet sich der dementsprechender Zusammenhalt. Diverse Fremdsprachen kann man fast schon voraussetzen, um sich überhaupt mit diversen Mitarbeitern und Vorgesetzte verständigen zu können.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn du alt oder körperlich eingeschränkt bist, bist du leider auf dich allein gestellt.Es wird absolut keine Rücksicht auf deine körperliche Verfassung genommen, egal wienlange du schon im Unternehmen eingestellt bist. Wenn du dich gut mit deinen Mitarbeitern verstehst dann hast du vielleicht Glück, dass sie deine Arbeit mit übernehmen.

Vorgesetztenverhalten

Wirklich das letzte. Zwischen Vorgesetzte, die absolut keine Fachliche Expertise oder Qualifikationen besitzen und anderen Mitarbeitern ihre Arbeit abdelegieren, bis hin zu direkten Vorgesetzten, die sich nicht einmal auf Hochdeutsch artikulieren können, geschweige eine halbwegs grammatikalisch- und rechtschreibtechnisch akkurate Email versenden können, ist alles vertreten. Fast jeder Mitarbeiter außerhalb der Wechselschichten hält sich selbst in irgendeiner Art und Weise für einen Vorgesetzten und lebt das in seiner Arbeitszeit auch so aus.

Arbeitsbedingungen

Die Technik ist veraltet oder dauerdefekt. Maschinen werden bis auf das letzte "ausgepresst" und wenn sie nicht mehr funktionieren, wird einfach ein Mitarbeiter an die jeweilige Position gestellt, der dann mit guter altmodischer Handarbeit das Tempo aufrechterhalten muss. Aufenthaltsräume oder ruhige Ecken für Pausen oder sonstiges gibt es in vielen Bereichen und Abteilungen nicht. Deine "Pause" (dann wenn dich mal jemand für ein paar Minuten ablöst) verbringst du je nach Abteilung entweder stehend direkt vor deiner Anlage oder sitzend auf irgendeiner verdreckten Treppe.

Kommunikation

Allgemeine Kommunikation ist absolut nicht vorhanden. Man wird dauerhaft im dunklen stehen gelassen und wenn doch mal kommuniziert wird, wird die allgemeine Situation des Unternehmen nur schlecht geredet. Es wird viel versprochen um die Mitarbeiter ruhig zustellen, jedoch wird nichts davon in die Tat umgesetzt. Wenn du dich selbst nicht bemühst und die Leute fasst schon bedrängst um diverse Informationen zu erhalten, erfährst du leider nichts.

Gleichberechtigung

Die Anzahl an Frauen in der Produktion kann man an einer Hand abzählen. Die werden dementsprechend noch bevorzugt und von körperlich schwereren Aktivitäten außen vor gehalten, wofür ein anderer Mitarbeiter einspringen und leiden muss, der eigentlich für eine ganz andere Tätigkeit angestellt ist.

Interessante Aufgaben

Jeder Arbeitsplatz kann durch ein Neuling innerhalb von wenigen Tagen/Wochen Einarbeitungszeit besetzt werden. Dementsprechend gestalten sich auch die monotonen und körperlich anstrengenden Aufgaben. Interessante und Anspruchsvolle Tätigkeiten sucht man leider vergebens, egal in welcher Produktionsbezogenen Abteilung man eingesetzt ist.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.