1.126 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
1.126 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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1.126 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Auswahlprozess sollte transparenter und objektiver gestaltet werden. Es wäre wünschenswert, wenn technische Qualifikationen stärker von Fachabteilungen bewertet und HR-Mitarbeitende regelmäßig in Themen wie Diversity, Chancengleichheit und unbewusste Vorurteile geschult würden. Eine offene Feedbackkultur und klarere Kommunikation im Bewerbungsprozess würden das Vertrauen in die Fairness der Auswahlentscheidungen stärken.
Evtl. etwas deutlicher machen, wie viele Interviews es insgesamt gibt und im Vorhinein etwas konkreter werden, wie diese aussehen werden.
Den Lebenslauf vor dem Vorstellungsgespräch durchlesen, das setze ich für Vorgesetzte voraus.
Ich bin froh, dass ich bei Bosch nicht angefangen habe. Mich wundert es nicht, wenn Bosch am Abgrund steht mit dieser Wertschätzung gegenüber Kandidaten und Mitarbeitern, kein Wunder.
Im Lebenslauf steht eindeutig geschrieben, wie mein beruflicher Werdegang ist. Am Ende des Vorstellungsgespräches teilt man mir mit, dass diese Position eher für Produktionserfahrene ist. Liest sich mein Lebenslauf nicht zuvor, dann hätten wir alle Zeit gespart.
Ich habe den gesamten Bewerbungsprozess bis hin zum Bewerbungsgespräch und weiteren Kommunikation sehr kompetent und zuverlässig erlebt. Absprachen wurden eingehalten, offen kommuniziert und das mit einer sehr bodenständigen Art und Weise. Alles in Allem super Eindruck bis jetzt.
Keine
Nach beantworteten Rückfragen wäre eine Auskunft über das weitere Vorgehen wünschenswert. Generell sollte der Bewerbungsprozess nicht so viele Monate beanspruchen. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Bewerbung jemals abgelehnt oder gar angenommen wird.
Es wurden völlig irrelevante Fragen zu meinen Hobbys (Schwimmen und Lesen) gestellt & herablassend kommentiert, indem gesagt wurde, ich würde bestimmt "nur etwas im Wasser plantschen" statt professionell zu schwimmen. Ich sollte Bücher und Autoren nennen, die ich kenne, woraufhin zwei Kollegen am Handy diese parallel googelten und die Suchergebnisse präsentierten. Wie wenn das nicht schon gereicht hätte, fragte man mich, ob ich denn auch im Falle einer Anstellung für die Kollegen Baklava backen könnte, da ich (Zitat!) "ja eine Türkin" sei. WAS IST LOS MIT EUCH? Erwartet ihr auch von männlichen Bewerbern, dass sie für euch backen?! Fragt ihr auch deutsche Bewerber ob sie euch deutsche Gerichte mitbringen?? Oder ist das euer Verständnis von Gleichberechtigung? Zu unterstreichen, dass ich "eine Türkin" sei obwohl ich in Deutschland geboren bin und mich gleichzeitig in die Küche zu verweisen...?
Dass ich für die Position unerwünscht bin, war von Anfang an ziemlich eindeutig. Man hat mich zur Belustigung herbestellt und dementsprechend völlig irrelevante und respektlose Fragen gestellt. Rückblicken wünsche ich mir, nicht so naiv gewesen zu sein um mir vor vier "erwachsenen" Männern als 20 Jährige solch eine lächerliche Behandlung zu geben. Ich kann jedem nur abraten sich in Feuerbach für das IT-Projektmanagement zu bewerben.
Mein Eindruck vom Bewerbungsprozess bei Bosch in Abstatt war leider von Anfang bis Ende sehr negativ.
Schon beim Bewerbungsformular musste ich sämtliche Daten aus dem Lebenslauf mühsam noch einmal manuell eintippen, da es keine funktionierende automatische Erkennung gab. Kurz nach der Bewerbung erhielt ich von einer Recruiterin die Frage nach meinen letzten Projekten – obwohl ich ein Portfolio mitgeschickt hatte und in meiner Bewerbung ausdrücklich darauf hingewiesen habe. Das hat sofort den Eindruck vermittelt, dass meine Unterlagen gar nicht ernsthaft gelesen wurden.
Zum Gespräch musste ich dann extra 1,5 Stunden anreisen, da virtuelle Gespräche dort offenbar nicht üblich sind. Vor Ort kamen die Gesprächspartner zu spät, obwohl ich pünktlich und mit entsprechendem Puffer erschienen war. Solche Basics sind eine Frage des Respekts. Auch Kleinigkeiten wie fehlende Gläser für alle Gesprächspartner hinterlassen einen wenig professionellen Eindruck.
Im Gespräch selbst wurde eine PowerPoint gezeigt, die Stelle wich teilweise von der ursprünglichen Ausschreibung ab, und es wirkte von Beginn an so, als hätte man gar kein echtes Interesse an mir oder daran, die Stelle wirklich zu besetzen. Eine Gesprächsperson sah meine Unterlagen dort zum ersten Mal – absolut respektlos gegenüber der Mühe, die man als Bewerber in seine Bewerbung steckt. Rückfragen zu meinem Portfolio gab es keine.
Am Ende wurde mir dreimal zugesichert, dass ich Anfang der nächsten Woche telefonisch Rückmeldung bekomme. Nach drei Monaten habe ich bis heute nichts gehört – weder auf meine 2 Mails noch über die hier bei Kununu angegebene Mail-Adresse. Kein Feedback, gar nichts.
Wenn Sie wirklich daran interessiert sind den Bewerbungsprozess zu optimieren, müssten Sie wissen, dass mir noch mein Feedback gegeben wurde.
Insgesamt war der gesamte Prozess sehr unprofessionell, respektlos und eine große Enttäuschung. Wer ernsthaft Interesse an einem Unternehmen hat und sich dafür so viel Zeit und Mühe nimmt, sollte zumindest ein Mindestmaß an Wertschätzung und Kommunikation erwarten dürfen.
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